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    automatisierte chemische Bildgebung zur Spektralanalyse

    Helmholtz-Zentrum hereon GmbH

    automatisierte chemische Bildgebung zur Spektralanalyse

    1. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

      15. juni kl. 20:0015. juni 2026 kl. 20:00
    2. Vertragsbeginn

      29. okt. kl. 00:0029. oktober 2026 kl. 00:00
    3. Vertragsende

      23. des. kl. 00:0023. desember 2026 kl. 00:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Helmholtz-Zentrum hereon GmbH/automatisierte chemische Bildgebung zur Spektralanalyse

    Zuschlag erteilt

    Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

    Brief

    Laboratorie- og analyseutstyr

    Das Helmholtz-Zentrum hereon GmbH hat mit Agilent Technologies Deutschland GmbH eine Vereinbarung über die Lieferung eines LDIR Messpakets für das Mikroplastiklabor getroffen. Die Lieferung umfasst ein QCL-basiertes System zur Infrarot-Mikrospektroskopie und entsprechendes Zubehör für die Detektion und Identifizierung von Mikroplastikpartikeln in Umweltproben sowie die chemische Bildgebung von Oberflächen. Die Lieferung erfolgt im Herzogtum Lauenburg zu einem Wert von 183.649 €. Es wurde ein hohes Maß an Automatisierung für die zeiteffiziente Auswertung der Daten gefordert, um aktuelle Forschungsfragen im Bereich Mikroplastik beantworten zu können.

    Ergebnis

    Gewinner
    Agilent Technologies Deutschland GmbH
    Anzahl Angebote
    1
    Vertragswert
    183.649 €

    Über das Angebot

      LDIR Messpaket SOOP Mikroplastiklabor bestehend aus einem QCL-basierten System zur Infrarot-Mikrospektroskopie sowie entsprechendem Zubehör für die Detektion und Identifizierung von Mikroplastik Partikeln in Umweltproben sowie die chemische Bildgebung von Oberflächen. Mikroplastik, definiert als synthetische Polymerpartikel und- fasern im Größenbereich von 1 µm bis 5 mm, kann als ubiquitärer anthropogener Schadstoff angesehen werden. Für umweltanalytische Fragestellungen ist es notwendig, ein valides und einheitliches Monitoring mittels standardisierter Verfahren von der Probennahme über die Probenprozessierung bis hin zur Detektion zu gewährleisten. Nach der Matrixabtrennung und Probenaufbereitung ist die Identifizierung und Quantifizierung von Mikroplastikpartikeln erforderlich. Diese impliziert die Unterscheidung der partikulären und Faser-förmigen synthetischen Polymere von nicht abtrennbaren natürlichen Substanzen, ihre Identifizierung, ihre Größencharakterisierung sowie die Bestimmung ihrer individuellen Anzahl. Als das Forschungsfeld noch in den Kinderschuhen steckte, wurde dies mittels visueller Unterscheidung realisiert (Hellfeldmikroskopie), was allerdings erwiesenermaßen zu Fehlerquoten von 20% bis zu 70% führte und überdies keine Identifikation des jeweiligen Polymertyps ermöglicht. Analysetechniken aus der Molekülspektroskopie, die auf der Anregung spezifischer Energiezustände in Molekülen (Schwingungszustände) mittels infraroter Strahlung (Fourier-transformierte Infrarot-Spektroskopie, FTIR) oder inelastischer Streuung monochromatischen Laserlichts basieren (Ramanspektroskopie), haben sich diesbezüglich etabliert. Die jeweils abgeleiteten Mikroskopie-Techniken ermöglichen eine chemische Bildgebung (ortsaufgelöste Analytik) und somit die Genese von Informationen über die Anzahl an Mikroplastikpartikel in einer definierten Probe sowie deren Größe. Aufgrund ihrer besseren Verträglichkeit mit Fluoreszenz in der jeweiligen Probe und der Verfügbarkeit von Detektoren mit einem Gittermuster (focal plane array, FPA), was die Aufnahme mehrerer Tausend Spektren mit nur einer Messung ermöglicht (deutlich geringerer Zeitaufwand als bei Raman ceteris paribus), ist die FTIR-Mikroskopie derzeit als prädominante Routinemethode zur Erlangung von Partikelinformationen gesetzt. Eine neue Entwicklung für die IR basierte Mikroplastik-Analytik basiert auf der Quantenkaskadenlaser-Technologie (QCL) in Verbindung mit schnell-scannender Optik. Die entsprechenden Systeme ermöglichen im Vergleich zu den klassischen FTIR-Systemen eine sehr schnelle Analytik (bis Faktor 200 je nach Analyten und Gerät) und sind meistens mit einer Software verknüpft, welche die automatische Lokalisierung und Polymeridentifizierung von Mikroplastikpartikeln ermöglicht. Bezogen auf die technologischen Anforderungen, muss das zu beschaffende Gerätepaket bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen, um dem derzeitigen Stand der Technik gerecht zu werden und somit die Beantwortung aktueller Forschungsfragen im Bereich Mikroplastik gewährleisten zu können. Diese Anforderungen beziehen sich sowohl auf die Messtechnik selbst als auch die im Anschluss stattfindende Datenevaluierung, da ein hoher Automatisierungsgrad für den zeiteffizienten Abgleich der enormen Anzahl von auflaufenden Spektren (aufgrund der Bildgebung) mit den jeweiligen Datenbanken erforderlich ist. Um relevante methodische und statistische, sowie die bearbeiteten Umweltfragestellungen beantworten zu können, ist eine zeiteffiziente, einfache und vom Anwender unabhängige automatisierte Datenauswertung unabdingbar, um die benötigten umfangreichen Probensätze zeitnah bearbeiten zu können. Entsprechende IR-Systeme finden aktuell eine breite Anwendung in der medizinischen, pharmazeutischen, forensischen, chemischen, Polymer- und Werkstoffforschung. Das zu beschaffende Gerätepaket umfasst das Geräte inclusive einer definierten Grundausstattung an benötigtem Zubehör sowie für die Mikroplastikanalyse bestimmte Softwarelösungen, die eine entsprechende effiziente Bearbeitung und Datenauswertung umfangreicher Probensätze ermöglicht: Position QCL (Quantenkaskadenlaser) basiertes IR Imaging System

      Kontaktperson
      Vergabestelle
      Kontakttelefon
      +49 4152870
      Kontakt-E-Mail
      einkauf@hereon.de
      Adresse
      Max-Planck-Straße 1, 21502 Geesthacht

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

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    Auftraggeber
    Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
    Titel
    automatisierte chemische Bildgebung zur Spektralanalyse
    Typ
    ErgebnisPräqualifikation
    Hauptcode
    38000000Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Zusätzliche Codes von Cobrief hinzugefügt

    38430000Erkennungs- und Analysegeräte
    38433300Spektrumanalysator
    38510000Mikroskope
    Ort
    Herzogtum Lauenburg

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • LAVES

      Laboratorieutstyr og analyseinstrumenter

      LC - Q - TOF - MS

      LAVES benötigt die Lieferung eines Laborgerätes LC-Q-TOF-MS in Oldenburg (Oldenburg), Kreisfreie Stadt, zu einem maximalen Gesamtwert von 411.764,71 EUR. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Preises (30 %), allgemeiner Anforderungen (1 %), HPLC (15 %), des Q-TOF-MS Systems (33 %), der EDV-Einheit und Software (16 %), Kompatibilität/Flexibilität (3 %) sowie Umweltverträglichkeit, Effizienz und Zubehör (2 %).

      Wettbewerb1. okt. 2026
      5. nov. 2026(27 Tage)
      411.764 €
    • Ferdinand-Braun-Institut Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik

      Laboratorie- og analyseutstyr

      Neubeschaffung eines Kathodolumineszenzsystems für die Materialtechnologie

      Das Ferdinand-Braun-Institut Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik benötigt die Lieferung eines Kathodolumineszenzsystems für die Materialtechnologie in Berlin. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 6 Monaten. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (50%) und Preis (50%). Als Qualifikationsanforderungen sind mindestens 2 Referenzen aus den letzten vier Jahren über die Installation und Inbetriebnahme eines CL-Systems an einem REM-System innerhalb der EU nachzuweisen, wobei zwei Referenzen die Installation an REM-Systemen unterschiedlicher Hersteller belegen müssen. Des Weiteren ist der Nachweis einer gültigen Haftpflichtversicherung sowie eine Unternehmensdarstellung mit mindestens einem Standort innerhalb der EU zur Sicherstellung von Service und Support erforderlich.

      Wettbewerb mit Qualifikation25. sep. 2026
      26. okt. 2026(17 Tage)
    • Freie Universität Berlin

      Streak-Kamera-Detektorsystem

      Die Freie Universität Berlin benötigt ein Streak-Kamera-Detektorsystem für die zeit- und spektralaufgelöste Photolumineszenzspektroskopie, das in Berlin geliefert werden soll. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (60%, bewertet nach Anzahl Messungen, Anregungsdichte, Instrumentenantwortfunktion und Messdaten) und Preis (40%, bewertet nach Gerätepreis).

      Wettbewerb11. sep. 2026
      20. okt. 2026(11 Tage)
    • Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V.

      Laboratorie- og analyseutstyr

      Anschaffung eines Femtosekunden-Laser-Systems mit Ti.Sa-Verstärkungssystems (Fachlos 1) und eines Detektionssystem (Fachlos 2)

      Das Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. benötigt die Lieferung, Installation und Einweisung eines Femtosekunden-Laser-Systems mit Ti:Sa-Verstärkungssystem (Los 1) und eines Detektionssystems (Los 2) in Dresden. Diese Neugeräte sind für die Untersuchung nichtlinearer optischer Parameter vorgesehen. Light Conversion hat heute einen ähnlichen Vertrag. Die Zuschlagskriterien sind technische Eigenschaften (33,3333 %) und Preis (33,3333 %).

      Wettbewerb5. okt. 2026
      4. nov. 2026(26 Tage)
    • Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.

      Laboratorie- og analyseutstyr

      DFG-Gz: EXC 2033/2026 (A 180) Lieferung eines "FLIM-Systems"

      Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. benötigt die Lieferung eines "FLIM-Systems" gemäß der beigefügten Leistungsbeschreibung für die Ruhr-Universität Bochum in Bochum. Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH hat heute einen ähnlichen Vertrag. Die Vergabe erfolgt auf Basis des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses, wobei der technische Wert und der Preis jeweils zu 50 % gewichtet werden. Als Qualifikationsanforderung ist die Benennung von mindestens einer erfolgreichen Installation von Geräten vergleichbarer Leistungsklasse innerhalb der letzten 3 Jahre erforderlich, unter Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie des Empfängers.

      Wettbewerb2. okt. 2026
      11. nov. 2026(33 Tage)