"Bad Pyrmont - Innen:Stadt für die Zukunft" Objektplanung Freianlagen und Objektplanung Verkehrsanlagen
Arkitekttjenester
Die GOS Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung mbH als treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Bad Pyrmont benötigt Objektplanungsleistungen für Freianlagen und Verkehrsanlagen im Rahmen des Projekts "Bad Pyrmont - Innen:Stadt für die Zukunft" in Hameln-Pyrmont. Ziel ist die Entwicklung innovativer und umsetzungsorientierter Konzepte für die frei- und stadträumliche Entwicklung der Innenstadt, um diese zukunftsfähig, lebendig und multifunktional zu gestalten. Dies umfasst klimaangepasste Freiraumstrukturen, höhere Aufenthalts- und Nutzungsqualität, nachhaltige Mobilität sowie die Aktivierung der Innenstadt durch neue Nutzungen. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Wettbewerbsergebnisses (50%), der Projektabwicklung (15%), der Qualität, Kompetenzen und Erfahrungen des Projektteams (15%) und des Honorarangebots (20%). Bewerber müssen interdisziplinäre Teams aus Landschaftsarchitekten (federführend) und Verkehrsplanern sein, die in einem relevanten Berufsregister eingetragen sind und über mindestens drei fest angestellte Berufsträger pro Disziplin verfügen. Es sind Referenzen für Objektplanung Freianlagen (mind. LPH 2-5 § 39 HOAI, Abschluss LPH 5 nach 01.01.2016, Planung und Neu-/Umbau innerstädtischer, öffentlicher Freiflächen) und Objektplanung Verkehrsanlagen (mind. LPH 2-5 § 47 HOAI, Abschluss LPH 5 nach 01.01.2016, Planung und Neu-/Umbau innerstädtischer, öffentlicher Verkehrsanlagen) nachzuweisen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 043158091842
- Kontakt-E-Mail
- recht@gos-mbh.de
- Adresse
- Steinbrecherstraße 31a, 38102 Braunschweig
Angesichts struktureller, demografischer und klimatischer Veränderungen steht die Innenstadt Bad Pyrmonts vor einem umfassenden Transformationsprozess. Veränderungen im Einzelhandel, zunehmende Leerstände, Defizite im öffentlichen Raum sowie höhere Anforderungen an Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität erfordern eine integrierte Weiterentwicklung. Seit 2022 ist die Innenstadt daher in das Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren" eingebunden. Grundlage des Wettbewerbs ist das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mit dem Leitbild "Gesundheitsstandort mit viel Geschichte". Ziel ist eine zukunftsfähige, lebendige und multifunktionale Innenstadt. Dazu gehören insbesondere die Stärkung als Wohn-, Versorgungs- und Gesundheitsstandort, die Weiterentwicklung des Tourismus, die Revitalisierung von Leerständen sowie die Ergänzung von Freizeit-, Kultur- und Naherholungsangeboten. Mit dem Wettbewerb sollen innovative und umsetzungsorientierte Konzepte für die frei- und stadträumliche Entwicklung gewonnen werden. Im Mittelpunkt stehen klimaangepasste Freiraumstrukturen, eine höhere Aufenthalts- und Nutzungsqualität, nachhaltige Mobilität, die Aktivierung der Innenstadt durch neue Nutzungen, temporäre Interventionen und flexible Nutzungskonzepte sowie die Berücksichtigung aller Generationen und Nutzergruppen. Aufbauend auf bereits umgesetzten Maßnahmen soll ein langfristig tragfähiges Entwicklungskonzept entstehen, das kurzfristige Impulse setzt und die schrittweise Umsetzung der ISEK-Maßnahmen innerhalb der kommenden zehn Jahre ermöglicht.Hauptmerkmale des VerfahrensUm eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 15 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren (gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV) vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an interdisziplinäre Teams aus Büros der Fachrichtungen Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung. Aus allen Bewerbungen werden 15 Teilnehmende und 10 Nachrückende ausgelost. Nach der Auslosung werden die ausgelosten Bewerbungen formal und inhaltlich geprüft. Nach Nachforderung noch immer unvollständige Bewerbungen werden ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerber*innen, bei denen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB steht ein Ausschluss im Ermessen der auslobenden Stelle. Im Fall von Absagen geloster Teilnehmer*innen werden die Nachrücker*innen bis zum Tag vor dem Einführungskolloquium in der Reihenfolge der Losziehung zur Teilnahme aufgefordert. Aus Gleichbehandlungsgründen ist ein Nachrücken in den Teilnehmendenkreis nur bis zum Tag vor dem Einführungskolloquium möglich. Die Bildung von interdisziplinären Teams von Landschaftsarchitekt*innen (Federführung) mit Verkehrsplaner*innen wird zwingend vorgeschrieben. Das Bewerbungsverfahren wird zweistufig durchgeführt. In der ersten Stufe muss sich nur das federführende Planungsbüro (Landschaftsarchitektur) bewerben. Das Verkehrsplanungsbüro kann aber opt. bereits mit dem Teilnahmeantrag benannt werden. Nach der oben beschriebenen Auslosung und Prüfung werden die ausgelosten federführenden Planungsbüros zur Benennung der weiteren Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer*innen/Eignungsleihe aufgefordert, sofern dies mit dem Teilnahmeantrag noch nicht erfolgt ist. Die weiteren Mitglieder haben die o.g. Nachweise ebenfalls zu erbringen. Je nach Bewerbungsform sind zudem die entspr. EU-Formblätter mit der Benennung einzureichen.*
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Insgesamt werden 100 Punkte vergeben. Die Preisträger*innen erhalten folgende Bepunktung: 1. Preis: 50 Punkte; 2. Preis: 30 Punkte; 3. Preis: 20 Punkte. Wenn mehr Preise vergeben werden, erhält der Preisträger jeweils 0 Punkte für dieses Kriterium. (Hinweis: Hier sind die Zuschlagskriterien gemeint, nicht die Beurteilungskriterien des Wettbewerbs.)
Beschreibung
Projektorganisation zur Qualitätssicherung (Hinweis: Hier sind die Zuschlagskriterien gemeint, nicht die Beurteilungskriterien des Wettbewerbs.)
Beschreibung
Qualität, Kompetenzen und Erfahrungen des Projektteams (Hinweis: Hier sind die Zuschlagskriterien gemeint, nicht die Beurteilungskriterien des Wettbewerbs.)
Beschreibung
Honorar (Hinweis: Hier sind die Zuschlagskriterien gemeint, nicht die Beurteilungskriterien des Wettbewerbs.)
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in und/oder Ingenieur*in (Bachelor/Master of Science/Engineering Studienschwerpunkt Verkehrsplanung) (z.B. Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in, Innenarchitekt*in, Stadtplaner*in) befugt sind. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen die zu benennende bevollmächtigte Vertretung und der/die Verfassende der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt*in oder Ingenieur*in, wer über ein Diplom bzw. Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn ihnen mindestens ein*e teilnahmeberechtigte*r Landschaftsarchitekt*in und Ingenieur*in (Bachelor/Master of Science/Engineering Studienschwerpunkt Verkehrsplanung) angehört. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt sind, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
Dokumentationsanforderung
Nicht erforderlich.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Eigenerklärung zur Anzahl der fest angestellten Beschäftigten oder Inhaber*innen abgeben. Mindestanforderung: letzte 3 abgeschlossene Geschäftsjahre und aktuell mindestens 3 Berufsträger*innen je Disziplin (Landschaftsarchitekt*innen oder Ingenieur*innen, Bachelor/Master of Science/Engineering Studienschwerpunkt Landschaftsarchitektur/Verkehrsplanung).
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten fest angestellt oder Inhaber*in.
Beschreibung
Der Bieter muss eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Sach- und Vermögensschäden: mindestens 2 Mio. Euro; Personenschäden: mindestens 3 Mio. Euro; 2-fach maximiert. Alternativ muss die Bereitschaft erklärt werden, eine solche Versicherung im Auftragsfall abzuschließen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung, dass eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung in Höhe vorliegt bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird.
Beschreibung
Der Bieter muss in einem Handels- oder Partnerschaftsregister eingetragen sein.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung Eintragung in einem Handels-/Partnerschaftsregister.
Beschreibung
Für den/die federführende/n Landschaftsarchitekt*in: Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt*in".
Dokumentationsanforderung
Kammernachweis.
Beschreibung
Für den/die Verkehrsplaner*in: Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung Ingenieur*in.
Dokumentationsanforderung
Bachelor-/Master-/Diplomurkunde.
Beschreibung
Nachweis beruflicher Leistungsfähigkeit über ein Referenzprojekt Objektplanung Freianlagen, das folgende Mindestanforderungen erfüllt: mind. LPH 2-5 § 39 HOAI, Abschluss der LPH 5 nach dem 01.01.2016, Planung und Neu-/Umbau innerstädtische, öffentliche bzw. öffentlich zugängliche Freifläche.
Dokumentationsanforderung
Vollständig ausgefüllter Referenzbogen / Darstellung der Referenz durch Bilder und Beschreibungen (1 DIN A3 Blatt). Es werden sowohl Unternehmensreferenzen als auch personenbezogene Referenzen der Projektleitung akzeptiert.
Beschreibung
Nachweis beruflicher Leistungsfähigkeit über ein Referenzprojekt Objektplanung Verkehrsanlagen, das folgende Mindestanforderungen erfüllt: mind. LPH 2-5 § 47 HOAI, Abschluss der LPH 5 nach dem 01.01.2016, Planung und Neu-/Umbau innerstädtische, öffentliche Verkehrsanlage.
Dokumentationsanforderung
Vollständig ausgefüllter Referenzbogen / Darstellung der Referenz durch Bilder und Beschreibungen (1 DIN A3 Blatt). Es werden sowohl Unternehmensreferenzen als auch personenbezogene Referenzen der Projektleitung akzeptiert.
Frühere Zuschlagsempfänger
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.
Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- GOS Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung mbH als treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Bad Pyrmont
- Titel
- "Bad Pyrmont - Innen:Stadt für die Zukunft" Objektplanung Freianlagen und Objektplanung Verkehrsanlagen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hameln-Pyrmont