Eichendorffschule - Abbruch Verwaltungsgebäude und Erweiterung für Nachmittagsbetreuung - Planungsleistungen nach § 55 HOAI Technische Ausrüstungen (HLS), Leistungsphase 2-9
Prosjekteringstjenester
Hanau Immobilien- und Baumanagement, Eigenbetrieb der Stadt Hanau, benötigt Planungsleistungen nach § 55 HOAI für Technische Ausrüstungen (Heizung, Lüftung, Sanitär) in den Leistungsphasen 2-9 für die Erweiterung der Eichendorffschule in Hanau. Das Projekt umfasst den Abriss des Verwaltungsgebäudes und den Neubau für Verwaltung und Nachmittagsbetreuung. Die Planungsleistungen beinhalten die Konzeption und Ausführung von Trinkwasserversorgung, Entwässerung, Sanitäranlagen, Heizung (inkl. neuem Heizkonzept gemäß Gebäudeenergiegesetz), mechanischer Be- und Entlüftung für Klassen- und Aufenthaltsräume sowie MSR-Technik mit dezentraler Regelung. Die Zuschlagskriterien sind projektbezogenes Projektmanagement (14 %), Personaleinsatzkonzept (16 %) und Honorarangebot (70 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Berufszulassung durch eine Architektenkammer oder vergleichbare Qualifikation, die Sicherstellung der Erreichbarkeit der Baustelle innerhalb von 90 Minuten sowie 3 Referenzen von vergleichbaren Planungsanforderungen, die nicht älter als 10 Jahre sind (Stichtag 01.08.2016 bis 01.08.2026), mit einem Kostenrahmen zwischen 0,2 Mio. € und 3,0 Mio. € brutto (KG 410, 420, 430 und 480), Honorarzone II, mindestens 5 Mitarbeitern (Planer + Bauleiter) und vorzugsweise für öffentliche Auftraggeber, Neubauten und Nutzung als Kita oder Schule.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- hanau-ibm@hanau.de
- Adresse
- Hessen-Homburg-Platz 5, 63452 Hanau
Die Stadt Hanau plant im Rahmen des Schulentwicklungsplanes die Erweiterung der 2-zügigen Grundschule im Stadtteil Großauheim. Das Vorhaben umfasst die Erweiterung und funktionale Neuordnung der Schule durch einen Ersatzneubau für die Verwaltung und den Ausbau des Ganztagsbereichs. Auf insgesamt 10.387 m² großen Schulgrundstück befinden sich derzeit drei freistehende Gebäude, neben dem Schulgebäude, die Turnhalle und das Verwaltungsgebäude. Im Zuge der Erweiterungsmaßnahme ist die Errichtung eines eigenständiges Neubaus gemäß dem vorgegebenen Raumprogramm vorgesehen. Das Verwaltungsgebäude soll nicht erhalten bleiben. Die Planungen für die Baumaßnahme sollen ab Januar 2027 erfolgen. Baubeginn ist ab Sommer 2027, die Fertigstellung für Mitte 2029 vorgesehen. Die Planungsleistungen HLS umfassen: - Trinkwasserversorgung: Ausführung als Kaltwassersystem, Sicherstellung der Trinkwasserhygiene mittels Spüleinrichtungen. Warmwasser (z.B. Sanitätsraum / Küche) dezentral mittels Durchlauferhitzer oder Frischwasserstation. - Entwässerung: Entwässerungsleitungen innerhalb und außerhalb des Gebäudes. Anbindung an neuen Kanalanschluss. Das Regenwasser soll über eine unterirdische Rigole entwässert werden. - Sanitärobjekte: WC mit Bestätigungsplatten und Urinanlagen sowie Handwaschbecken mit sensorgesteuerten Armaturen. Die Sanitäranlagen befinden sich einem Gebäudeteil, was abgerissen wird. Nach dem Abriss sind provisorische Anlagen für die Schulnutzung während der Baumaßnehme einzuplanen. - Heizung: Die Deckung des Transmissionswärmebedarfs soll über statische Heizflächen erfolgen. Die Wärmeversorgung erfolgt über einen alten Gaskessel im Keller des Bestandes. Dieser muss zurückgebaut werden. In der Planung ist ein Heizkonzept unter Beachtung der Vorgaben des Gebäudes Energie Gesetzes auszuarbeiten. In der Nähe des Gebäudes ist keine Fernwärme vorhanden. - Lüftung: Die Klassen- und Aufenthaltsräume sollen mechanisch be- und entlüftet werden. Das Lüftungsgerät soll nach Möglichkeit auf dem Dach des Gebäudes aufgestellt werden. Erforderliche Zonierungen sollen eingeplant werden. Innenliegende Räume und WC-Räume sollen mit energieeffizienten Einzelraumlüftern ausgestattet werden. Alternative Lüftungskonzepte können vorgeschlagen werden. - MSR-Technik: Einzelraumregelung aller Gruppen-, Büro-, Besprechungs- und sonstige Aufenthaltsräume mit regelmäßiger Belegung sollen Einzelraumregler- und Fensterkontakte erhalten. Die GLT soll in einfacher Ausführung ausgeführt werden, sowie von Nutzer zentral und leicht bedienbar sein. Die Raumregler sind zu vernetzen, um eine zentrale Steuerung zu ermöglichen. Die Planung der Gebäudeautomation ist lediglich mit dezentraler Regelungstechnik vorzusehen. Für das Projekt sollen dazu "Stand-Alone" Raumthermostate genutzt werden. Ein klassischer Aufbau mit Feldebene; Automationsebene und Managementebene ist nicht Teil der GA-Planung in diesem Projekt. Für die GA-Planung kommt es deshalb nur zu geringe Aufforderungen, da die vorgesehene Regelung bereits in der Feldebene ihren Regelungsaufgaben nachkommen können und in den bereits vom Hersteller der Raumthermostate vorgesehenen Grundprogramme parametriert und angepasst werden.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregisters.
Dokumentationsanforderung
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber die Bestätigung der Berufszulassung durch eine Architektenkammer oder eine vergleichbare Qualifikation nach EU-Richtlinien vorzulegen.
Beschreibung
Eine Erreichbarkeit der Baustelle innerhalb 90 Minuten ist bei Bedarf zu gewährleisten. Ansonsten ist dies ein Ausschlusskriterium.
Dokumentationsanforderung
Nachweise der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Beschreibung
Der Bewerber hat 3 Referenzen vorzuweisen, deren Realisierung nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen darf (Stichtag 01.08.2016 bis 01.08.2026). Mehr als 3 Referenzen werden nicht gewertet. Es sind Referenzen vergleichbarer Planungsanforderungen vorzulegen, die nach Möglichkeit u.a. folgende Kriterien erfüllen: - Baumaßnahme mit einem öffentlichen Auftraggebers; - Baumaßnahme als Neubau; - Anzahl der Mitarbeiter mindestens 5 (Planer + Bauleiter); - Angaben der erbrachten Grundleistung; - Baumaßnahme mit vergleichbaren Kosten 0,2 Mio. € und max. 3,0 Mio. € brutto (KG 410, 420, 430 und 480); - Baumaßnahmen mit mindestens der Honorarzone II; - Erreichbarkeit der Baustelle innerhalb 90 min.; - Vollständigkeit der Angaben; - Nutzung als Kita oder Schule.
Dokumentationsanforderung
Die detaillierten Wertungskriterien können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
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- Auftraggeber
- Hanau Immobilien- und Baumanagement,
- Eigenbetrieb der Stadt Hanau
- Titel
- Eichendorffschule - Abbruch Verwaltungsgebäude und
- Erweiterung für Nachmittagsbetreuung - Planungsleistungen nach § 55 HOAI
- Technische Ausrüstungen (HLS), Leistungsphase 2-9
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Main-Kinzig-Kreis
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