Errichtung eines Großbatteriespeichers (BESS)
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Batterisystemer og energilagring
Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) ist ein kommunaler Energieversorger mit Sitz in Karlsruhe, Deutschland. Als kommunales Unternehmen erwirtschaftet die SWK jährliche Umsätze von über 600 Millionen Euro und investiert mehr als 50 Millionen Euro jährlich. Die SWK beabsichtigt den Bau eines Großbatteriespeichers (BESS) an einem geeigneten Standort im Stadtkreis Karlsruhe. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Großbatteriespeichers ist Ende 2025 geplant. Der Großbatteriespeicher soll über eine flexible Teilnahme an verschiedenen Energiemärkten vermarktet werden, darunter Systemdienstleistungen (FCR, aFRR, etc.) und Erlösoptimierung am Spotmarkt. Der Großbatteriespeicher wird über 20-kV-Schaltanlagen des lokalen Verteilnetzbetreibers ans Verteilnetz angeschlossen. Die geplante Netzanschlussleistung soll ca. 12 MW betragen. Eine Netzanschlusszusage liegt vor. Die geplante Kapazität des Großbatteriespeichers soll 24 MWh (c-Rate = 0,5) bieten. Das Großbatteriespeichersystem soll im Rahmen eines EPC-Ansatzes geplant, beschafft und installiert werden. Der EPC-Auftrag soll voraussichtlich folgende Aspekte umfassen: Systemdesign Lieferung aller wichtigen Ausrüstungen für die BESS-Einheiten, z. B. Batterien einschließlich Gehäuse und Wechselrichter relevante SCADA-Systeme Verkabelung und Verdrahtung der BESS-Einheiten vor Ort MV-Transformator und RMUs. Inbetriebnahme und Prüfung der BESS-Einheiten zweijährige Mängelanzeigefrist Betriebs- und Wartungsdienste (O&M) für bis zu 13 Jahre nach der Mängelanzeigefrist. Folgende Aufgaben sind vom Lieferumfang ausgeschlossen: Kabel von RMU zur Mittelspannungs-Schaltanlage, Fundamente und Baustellenabsicherung.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0721599-1915
- Kontakt-E-Mail
- Nicholas.Thust@stadtwerke-karlsruhe.de
- Adresse
- Daxlander Str. 72, 76185 Karlsruhe
Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) ist ein kommunaler Energieversorger mit Sitz in Karlsruhe, Deutschland. Als kommunales Unternehmen erwirtschaftet die SWK jährliche Umsätze von über 600 Millionen Euro und investiert mehr als 50 Millionen Euro jährlich. Die SWK beabsichtigt den Bau eines Großbatteriespeichers (BESS) an einem geeigneten Standort im Stadtkreis Karlsruhe. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Großbatteriespeichers ist Ende 2025 geplant. Der Großbatteriespeicher soll über eine flexible Teilnahme an verschiedenen Energiemärkten vermarktet werden, darunter Systemdienstleistungen (FCR, aFRR, etc.) und Erlösoptimierung am Spotmarkt. Der Großbatteriespeicher wird über 20-kV-Schaltanlagen des lokalen Verteilnetzbetreibers ans Verteilnetz angeschlossen. Die geplante Netzanschlussleistung soll ca. 12 MW betragen. Eine Netzanschlusszusage liegt vor. Die geplante Kapazität des Großbatteriespeichers soll 24 MWh (c-Rate = 0,5) bieten. Das Großbatteriespeichersystem soll im Rahmen eines EPC-Ansatzes geplant, beschafft und installiert werden. Der EPC-Auftrag soll voraussichtlich folgende Aspekte umfassen: Systemdesign Lieferung aller wichtigen Ausrüstungen für die BESS-Einheiten, z. B. Batterien einschließlich Gehäuse und Wechselrichter relevante SCADA-Systeme Verkabelung und Verdrahtung der BESS-Einheiten vor Ort MV-Transformator und RMUs. Inbetriebnahme und Prüfung der BESS-Einheiten zweijährige Mängelanzeigefrist Betriebs- und Wartungsdienste (O&M) für bis zu 13 Jahre nach der Mängelanzeigefrist. Folgende Aufgaben sind vom Lieferumfang ausgeschlossen: Kabel von RMU zur Mittelspannungs-Schaltanlage, Fundamente und Baustellenabsicherung.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Bewertung der Angebote wird durch die Standardisierung der Systemmerkmale sowie die Berechnung und Analyse des Kapitalwerts (NPV) durchgeführt. Um einen fairen Vergleich aller Angebote sicherzustellen, wird eine Standardisierung der Systemmerkmale durchgeführt, die Kosten, Energiekapazität, Round-Trip-Efficiency (RTE) und Verfügbarkeit umfasst. Der Angebotspreis soll den gesamten Lieferumfang umfassen, einschließlich aller Komponenten bis zum Anschlusspunkt (PoC) der Anlage und der definierten Lieferung gemäß den in den Angebotsunterlagen genannten Incoterms, sowie der Leistungsgarantien bis zum Ende der Lebensdauer (EoL) und der Produktgarantien. Die Spezifikationen für die Energiekapazität, RTE und Verfügbarkeit sollen am PoC bereitgestellt werden. Ist dies nicht der Fall, wird ein Korrekturfaktor auf das jeweilige Systemmerkmal angewendet. Der RTE wird geschätzt, um die Effizienz über ein Jahr bei Lastfaktor zu bewerten, unter Berücksichtigung des Hilfsverbrauchs im Betrieb und im Standby-Modus. Bei dieser Schätzung werden die Angaben des Bieters zu den Komponentenwirkungsgraden, dem Eigenverbrauch und der Verschlechterung der Wirkungsgrade berücksichtigt. Nach der Feststellung der technischen Eignung und Angemessenheit der Angebote, wie oben definiert, wird der zu erwartende Kapitalwert anhand einer im Angebotsverfahren zur Verfügung gestellten Berechnungsschemas berechnet. Die Angebote werden gemäß dem höchsten NPV eingeordnet. Aus Gründen der Vereinfachung werden ein fester Lastfaktor, eine feste Mindestkapazität an verfügbarer Energie und ein Duty Cycle von 1,5 Zyklen pro Tag berücksichtigt. Zusätzlich werden die Einnahmen aus Energiearbitrage-Dienstleistungen geschätzt, die als "Nutzen" bezeichnet werden. Der niedrigste Wert unter diesen Optionen jedes Bieters wird für die Bewertung und die Reihung der Angebote nach dem höchsten Kapitalwert herangezogen.
Bewertungsmethode
Die Angebote werden gemäß dem höchsten NPV eingeordnet. Der höchste Kapitalwert (NPV) erhält die maximale Punktzahl. 50% des höchsten Kapitalwerts (NPV) erhalten 0 Punkte. Zwischen diesen Werten wird linear interpoliert.
Beschreibung
Risiko- und Liquiditätsprofil der kommerziellen Vertragsbedingungen. Hierzu werden folgende Regelungsregime in ihrer Gesamtheit und in ihren Wechselwirkungen betrachtet: - Haftung - Vollständigkeitsklausel - Leistungsänderung - Mängelgewähr - Vertragsstrafe - Sicherheiten - Zahlungsziele
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt nach folgenden Punkten:
- 20,0 Punkte: Vertragswerk entsprechend den Ausschreibungsunterlagen
- 15,0 Punkte: Geringfügige Abweichungen vom Vertragswerk der Ausschreibungsunterlagen
- 10,0 Punkte: Moderate Abweichungen vom Vertragswerk der Ausschreibungsunterlagen
- 5,0 Punkte: Erhöhtes Risiko- bzw. Liquiditätsverlagerung zu Lasten des Auftraggebers
- 0,0 Punkte: Erhebliche Risiko- bzw. Liquiditätsverlagerung zu Lasten des Auftraggebers
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss über ein Unterstützungsbüro in Deutschland oder Europa verfügen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung
Beschreibung
Der Bieter muss mindestens ein (1) Jahr lang als Systemintegrator für BESS tätig gewesen sein.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/einschlägigen Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Beschreibung
Der Bieter muss mindestens 10 MW BESS-Nennwirkleistung in einem Projekt installiert haben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/einschlägigen Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Beschreibung
Angaben zum Bewerber/ den Unternehmen der Bewerbergemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail Adresse, Ansprechpartner), zu den geschäftsführenden Personen und - im Falle der Bewerbergemeinschaft - Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung sowie zur Handlungsberechtigung des bevollmächtigten Vertreters.
Dokumentationsanforderung
Angaben zum Bewerber/ den Unternehmen der Bewerbergemeinschaft.
Beschreibung
Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt.
Dokumentationsanforderung
Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft.
Beschreibung
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und nach § 123 Abs. 4 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung.
Beschreibung
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung.
Beschreibung
Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung. Zusätzlich wird die SWK vor Zuschlagserteilung gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO einholen.
Beschreibung
Es dürfen keine Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs.1 Satz 1 oder 2 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes oder § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung.
Beschreibung
Der Bieter muss die Tariftreue gemäß LTMG einhalten.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zur Einhaltung der Tariftreue gemäß LTMG. Die Erklärung "LTMG Verpflichtungserklärung" wird von SWK gestellt.
Beschreibung
Der Bieter muss sich wettbewerbskonform verhalten.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum wettbewerbskonformen Verhalten.
Beschreibung
Es darf kein Bezug zu Russland im Sinne des Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Europäischen Rates vom 08.04.2022 vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung.
Beschreibung
Der Bieter muss einen durchschnittlichen Mindestjahresumsatz bzw. -ertrag von 18 Millionen EUR (netto) im letzten Geschäftsjahr aufweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des durchschnittlichen Mindestjahresumsatzes bzw. -ertrags.
Beschreibung
Der Bieter muss geprüfte Jahresabschlüsse der letzten beiden Geschäftsjahre (2021 und 2022) zur Bestätigung der aktuellen Finanzstabilität vorlegen können. Falls verfügbar: ein bereits erstellter oder vorläufiger Abschluss des Jahres 2023. Bieter, die nicht mindestens Abschlüsse der geforderten Jahre 2021 und 2022 vorlegen können, werden nicht berücksichtigt.
Dokumentationsanforderung
Vorlage geprüfter Jahresabschlüsse des Bieters der letzten beiden Geschäftsjahre (2021 und 2022).
Beschreibung
Der Bieter muss eine für den Beauftragungsfall bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer pro Jahr zweifach maximierten Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personen- und Sachschäden in Höhe von 10 Mio. EUR sowie in beiden Fällen in Höhe von 1.000.000 EUR je Schadensereignis für Vermögensschäden vorweisen.
Dokumentationsanforderung
Schriftlicher Nachweis, beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bieter eine schriftliche Erklärung beibringen, dass eine entsprechende Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall zugesichert wird.
Beschreibung
Der Bieter muss eine ausreichende Bonität für die Durchführung des Auftrags im vorgesehenen Zeitraum aufweisen.
Dokumentationsanforderung
Vorlage einer Bank- oder Bonitätsauskunft.
Beschreibung
Verpflichtungserklärungen (Erklärung zur Eignungsleihe) anderer Unternehmen und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten dieses anderen Unternehmens oder dessen Nachunternehmer beruft. Die anderen Unternehmen oder deren Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 6 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären. Die Erklärungen und Nachweise sind entsprechend von den Bewerbern beizubringen; die Erklärungen "Eigenerklärung", "Erklärung zur Eignungsleihe" und "LTMG Verpflichtungserklärung" werden von SWK gestellt.
Dokumentationsanforderung
Verpflichtungserklärungen (Erklärung zur Eignungsleihe) anderer Unternehmen und ggf. deren Nachunternehmer. Die Erklärungen "Eigenerklärung", "Erklärung zur Eignungsleihe" und "LTMG Verpflichtungserklärung" werden von SWK gestellt.
Beschreibung
Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder der technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten dieses anderen Unternehmens oder dessen Nachunternehmer beruft. Die anderen Unternehmen oder deren Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 4 auch zu ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie nach Nr. 1 bis 7 zur Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister erklären.
Dokumentationsanforderung
Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen und ggf. deren Nachunternehmer. Die Erklärung "2024-0061_Eigenerklärung" werden von SWK gestellt.
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- Auftraggeber
- Stadtwerke Karlsruhe GmbH
- Titel
- Errichtung eines Großbatteriespeichers (BESS)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Karlsruhe, Stadtkreis