Ertüchtigung der Schulaula am TGBBZ II Mügelsberg, hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Der Regionalverband Saarbrücken benötigt Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung zur Ertüchtigung der Schulaula am TGBBZ II Mügelsberg in Saarbrücken. Die Leistungen umfassen die Planung einer neuen RLT-Anlage (ca. 19.000 m³/h), die Anpassung und Erweiterung der Heizungs-, Sanitär-, MSR- und Kältetechnik sowie die komplette Erneuerung der Elektroinstallation. Die Aula, ein denkmalgeschütztes Gebäude, soll zu einer Versammlungsstätte umgebaut werden, wobei die Planung die Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfordert. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (40 %), Teamwertung (30 %) und Honorarangebot (30 %). Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden (mindestens 1.500.000 € bzw. 1.000.000 €) nachweisen, mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren im Bereich der Fachplanung technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1-8) vorweisen, davon mindestens ein Projekt an einem Schulgebäude oder vergleichbar, und mindestens ein Projekt an einem denkmalgeschützten Gebäude. Zudem müssen mindestens ein Ingenieur für Sanitär-, Wärme-/Heizungs- und Lüftungstechnik sowie ein Ingenieur für Elektrotechnik und Gebäudeautomation namentlich benannt und im Unternehmen beschäftigt sein.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 681 5061147
- Kontakt-E-Mail
- zvm@rvsbr.de
- Adresse
- Schlossplatz 1-15, 66119 Saarbrücken
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um den Umbau und die Sanierung der bestehenden unter Denkmalschutz stehenden Schulaula des Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum, Am Mügelsberg 1 in Saarbrücken. Die bestehende Aula soll zur Versammlungsstätte umgebaut werden. Im Untergeschoss finden keine Änderungen der Räume statt, lediglich die Haustechnik wird angepasst. Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang mit Foyer und Veranstaltungsraum. Das Foyer wird durch Einbau einer Thekenanlage zum Aufenthaltsbereich mit Bewirtung umgebaut. Im Windfang wird ein rollstuhlgerechtes WC installiert. Das derzeit zum Foyer offene Treppenhaus wird durch eine Glaswand mit Brandschutzanforderung getrennt. Diese Trennung wird auch im darüber liegenden Geschoss erfolgen. Hier wird damit die Empore brandschutztechnisch ertüchtigt und nutzbar gemacht. In dem Zuge des Umbaus wird die Fensterfassade ausgetauscht und die Fassade saniert. Das bestehende Dach wird erneuert. RLT-Anlagen: Die bestehenden RLT-Anlagen der Aula bestehen aus je einem separaten Zu- und Abluftgerät (Fabrikat WOLF, Baujahr 1991, Luftmenge 11.000 m³/h), die im Technikraum im UG aufgestellt sind; im Kanalnetz sind mehrere Brandschutzklappen verbaut, die Regelung befindet sich in einem Standschaltschrank im UG, und die Anlage übernimmt auch einen Teil der Beheizung der Aula. Entsprechend der vorgegebenen Personenzahl (max. 540 gemäß Brandschutznachweis) und dem erforderlichen Wärmebedarf ist eine neue RLT-Anlage mit ca. 19.000 m³/h für die Aula und den zugehörigen Vorraum zu planen; aufgrund des höheren Platzbedarfs nach heutigen Vorschriften ist ein Aufbau am bisherigen Standort nicht mehr möglich, weshalb ein geeigneterer Standort zu prüfen ist, etwa ein zusammenhängendes Gerät mit Wärmerückgewinnung als Außengerät im Grünstreifen unterhalb der Aula. Das gesamte Luftkanalnetz ist gemäß aktuellem Stand der Technik zu erneuern und das alte Netz zu demontieren, wobei die Kanalführung mit dem Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Aula abzustimmen ist und entsprechende Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde erforderlich sind. Heizungsanlage: Die vorhandene Beheizung der beidseitig hoch verglasten Aula erfolgt über die Lüftungsanlage sowie statische Heizflächen, u.a. auf der Bühne, im Wandbereich hinter Holzverkleidungen sowie in Form selbstgefertigter Heizflächen aus zusammengeschweißten Stahlrohren (Höhe ca. 6,00 m) an den Pfeilern. Für die Neuplanung ist je nach Auslegung der RLT-Anlage eine statische Zuheizung zu berechnen und einzuplanen; die bisherigen Standorte der Heizflächen sind zu überprüfen und ggf. sind neue Flächen in Abstimmung mit Architektur und Denkmalschutzbehörde vorzusehen. Zusätzlich sind der Vorraum mit neuer behindertengerechter WC-Anlage und die Thekenanlage hinsichtlich ihrer Beheizung zu berücksichtigen. Sanitäranlagen: Die vorhandene Sanitärtechnik in der Aula beschränkt sich auf die Thekenanlage und deren Versorgung mit Trinkkaltwasser und Entsorgung des Schmutzwassers. Für die Neuplanung ist die in den Vorraum verlegte neue Thekenanlage sanitärseitig zu versorgen; zusätzlich ist im Vorraum (derzeit Garderobe) eine behindertengerechte WC-Anlage vorgesehen, die ebenfalls sanitärseitig versorgt werden muss. Die Anschlüsse und Leitungen der alten Thekenanlage sind zu demontieren. MSR-Anlage: Die vorhandene MSR-Anlage (Siemens Synco) ist an die neuen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu erweitern. Thekenanlage / Kältetechnik: Die vorhandene Thekenanlage besitzt Kühlmöbel, die von einem veralteten Kälteaggregat im Technikkeller im UG versorgt werden. Sofern die neue Thekenanlage mit integrierten Kühlmöbeln ausgestattet wird, ist an geeigneter Stelle eine neue Kälteanlage zu deren Versorgung zu planen; die alte Kälteversorgung ist zu demontieren. Elektrische Anlagen: Die komplette Elektroinstallation der Aula am Campus Mügelsberg stammt größtenteils aus der Zeit der Erstinstallation und befindet sich in entsprechendem Zustand; ein geringer, in den letzten Jahren erneuerter Teil ist nicht erhaltungswürdig. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wird die komplette Elektroinstallation soweit wie möglich rückgebaut und unter Beachtung des Brandschutznachweises, der aktuell gültigen Vorschriften sowie in Abstimmung mit dem Denkmalamt erneuert. Nähere Details sind den in den Vergabeunterlagen enthaltenen Projektbeschreibungen des Auftraggebers nebst Anlagen zu entnehmen. Fristen: • Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung • Baubeginn: 25.08.2027 • Gesamt-Fertigstellung: bis spätestens 25.08.2028
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15.
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15.
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners. Bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes. Bei Personengesellschaften durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
Dokumentationsanforderung
Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes (für juristische Personen) oder einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht (für Personengesellschaften).
Beschreibung
Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
Dokumentationsanforderung
Eine Erklärung zum Angebot, die sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft benennt und einen bevollmächtigten Vertreter bezeichnet. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften und muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
Beschreibung
Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Eine Eigenerklärung zum Mindestlohn.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und fairen Löhnen für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.
Dokumentationsanforderung
Eine Verpflichtungserklärung.
Beschreibung
Eine Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket - RUS-Sanktionen Verbot von Auftragserteilungen an russische Unternehmen.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Eine Eigenerklärung gemäß Erlass des Ministeriums für Bildung und Kultur vom 26.06.2014 bezüglich Erweitertes Führungszeugnis im schulischen Bereich.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255, S. 22, ber. ABl. 2007 L 271, S. 18, ABl. 2008 L 93, S. 28, ABl. 2009 L 33, S. 49, ABl. 2014 L 305, S. 115), zuletzt geändert durch Art. 1 B (EU) 2020/548 vom 23.01.2020 (ABl. L 131 S. 1).
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“.
Beschreibung
Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.9. nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Benennung verantwortlicher Berufsangehöriger und Nachweis deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.9.
Beschreibung
Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.10. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
Dokumentationsanforderung
Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Beschreibung
Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.11. geforderten Nachweise vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft muss die unter den Ziffern 1.1. bis 1.11. geforderten Nachweise vorlegen.
Beschreibung
Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis, dass dem Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
Beschreibung
Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Alle Erklärungen/Nachweise müssen in deutscher Sprache vorgelegt werden.
Beschreibung
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 1.500.000,00 € sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1.000.000,00 € jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung.
Beschreibung
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2016) im Bereich der Fachplanung technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1. zu § 55 Abs. 3 HOAI. Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind: Mindestens ein Projekt für den Umbau oder die Sanierung eines Schulgebäudes oder vergleichbar; Mindestens ein Projekt an einem denkmalgeschützten Gebäude; vollständig erbrachte Leistungsphasen 1 bis 8; ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB.
Dokumentationsanforderung
Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben zu machen: Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer; Bezeichnung des Referenzprojekts und kurze Projektbeschreibung; Angabe bezüglich Denkmalschutz; Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts; Auflistung der erbrachten Leistungen nach Anlagengruppen, Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.
Beschreibung
Angabe der technischen Fachkräfte oder der Mitarbeiter mit technischer Berufsausbildung, die im Unternehmen beschäftigt sind. Im Unternehmen müssen mindestens ein Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.9. dieser Teilnahmebedingungen für den Bereich Sanitär-, Wärme-/Heiztechnik, Lüftungstechnik und mindestens ein Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.9. dieser Teilnahmebedingungen für den Bereich Elektrotechnik und Gebäudeautomation, die namentlich zu benennen sind, beschäftigt sein.
Dokumentationsanforderung
Angabe der Anzahl, Name und Qualifikation der technischen Fachkräfte.
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- Auftraggeber
- Regionalverband Saarbrücken
- Titel
- Ertüchtigung der Schulaula am TGBBZ II Mügelsberg, hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Regionalverband Saarbrücken
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