Gebäude 30.10 Forschungsneubau HC-H2; Standort: Brainergy Park Jülich
Prosjekteringstjenester
Die Forschungszentrum Jülich GmbH -Team Bau- benötigt Dienstleistungen für die Planung eines kombinierten Labor- und Bürogebäudes mit ca. 15.500 m² Bruttogrundfläche, inklusive Werkstatt, Technikum und Versuchsfeld, am Standort Brainergy Park Jülich. Das Projekt, mit einer voraussichtlichen Bauzeit von ca. 50 Monaten und geplanter Fertigstellung im 4. Quartal 2031, umfasst die statisch-konstruktive Beratung, Nachweise der Standsicherheit, Prüfung von Konstruktionszeichnungen, Nachweise des statisch-konstruktiven Brandschutzes, Erdbebennachweise, Baustelleneinrichtung sowie stichprobenartige Kontrollen während der Ausführung. Besondere Anforderungen bestehen an hochinstallierte chemische/reaktionstechnische und physikalische Labore mit hohen Luftwechselraten und der Bereitstellung relevanter Reaktionsgase (Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Ammoniak, Synthesegas, CO2, N2, synthetische Luft, Argon, Helium), sowie an Brand-, Explosions-, Emissions-, Arbeits-, Raumlufttechnik-, Elektro-, Heizungs- und Kühlsysteme, Abwassermanagement und Gaswarnsensorik. Die Vergabe erfolgt stufenweise (Leistungsphasen 1-3, 4-6, 7-9 nach HOAI), wobei zunächst Stufe 1 beauftragt wird. Die Zuschlagskriterien basieren ausschließlich auf dem Gesamtpreis, der sich aus dem Honorar für die prüfstatischen Leistungen, Fahrt- und Reisekosten sowie Nebenkosten zusammensetzt. Als Qualifikationsanforderung ist die Benennung des mit der Prüfung beauftragten Sachverständigen und der Nachweis einer Haftpflichtversicherung erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 024616185374
- Kontakt-E-Mail
- vergabe-bau@fz-juelich.de
- Adresse
- Wilhelm-Johnen-Str., 52425 Jülich
Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 15.500 m2 BGF inklusive Werkstatt und Technikum sowie einem Versuchsfeld. Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen: • Technikum und Werkstatt mit hochinstallierten chemischen/ reaktionstechnischen und physikalischen Laboren mit hohen Luftwechselraten und Bereitstellung aller relevanten Reaktionsgase (Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Ammoniak, Synthesegas, CO2, N2, synthetische Luft, Argon, Helium) • Brand-, Explosions-, Emissions- (BImSchG), Arbeitsschutz, Raumlufttechnik, Elektro-, Heizungs- und Kühlsysteme, Abwassermanagement (z.B. notwendige Abgaswäscher für Ammoniak) und Gaswarnsensorik Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Finanzhilfen des Bundes (BMWK) und des Ministeriums für Kultur und Wirtschaft des Landes NRW (MKW) gefördert. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter Finanzierungsvorbehalt. Die in der Leistungsbeschreibung genannten Positionen kommen nach Bedarf zur Ausführung. Die angefragten Leistungen werden vom AG wie folgt - stufenweise – in Auftrag gegeben: • Projektstufe 1 – entspricht der Leistungsphasen 1-3 nach HOAI • Projektstufe 2 – entspricht der Leistungsphasen 4-6 nach HOAI • Projektstufe 3 – entspricht der Leistungsphasen 7-9 nach HOAI Der AG überträgt dem AN zunächst die Leistungen zur Projektstufe 1. Der AG verpflichtet sich, den AN mit der Erbringung der weiteren Leistungen zur Projektstufe 2 und 3 zu beauftragen, wenn und soweit das Bauvorhaben über die bereits zuvor beauftragte Projektstufe hinaus von dem AG tatsächlich fortgeführt wird. Wesentliche faktische Voraussetzungen für die tatsächliche Fortführung durch den AG – jedoch keine zusätzliche rechtsverbindliche Bedingung für den Anspruch des AN auf Weiterbeauftragung – ist der Erhalt des Zuwendungsbescheides des Zuwendungsgebers für das Vorhaben. Aus der stufenweisen Beauftragung ergibt sich kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Übertragung weiterer Projektstufen. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht ausschließlich im Falle einer gesonderten schriftlichen Beauftragung durch den Auftraggeber. Lage des Baugrundstückes: Brainergy Park Jülich Grundstruktur des Neubaus Das Gebäude gliedert sich im Wesentlichen in zwei Gebäudeabschnitte, den Labor bzw. Bürobereich sowie die angrenzende Versuchshalle samt Werkstatt. Der Labor und Bürobereich ist als 3-geschossiger Stahlbeton-Skelettbau angedacht. Die Geschosshöhe liegen hier im Mittel bei 4,50 m bei einer Grundfläche von ca. 2.850 m². Der angrenzende Gebäudeteil, welcher die Werkstätten und Versuchshalle beinhaltet, ist als Halle in Fertigteilbauweise angedacht. Die Haupttragstruktur wird mittels TT-Platten, Fertig-teilunterzügen und Fertigteilstützen gebildet. Die Geschosshöhen variieren hier im Bereich von 4m bis 9 m bei einer Grundfläche von ca. 1.500 m². Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich die Technikzentrale. Die Einhausung dieser Zentrale erfolgt über einen Stahlkonstruktion. Die Einstufung der örtlichen Bedingungen ist wie folgt: - Erdbebenzone 3 - sap,R: 3,0 m/s² - Untergrundklasse S - Baugrundklasse C Die Gebäudeaussteifung erfolgt über Stb.-Decken- und Wandscheiben. Das Gebäude ist ca. 19,3 m hoch (OK Attika) und einer Brutto-Grundfläche von 15831m². BGF: ca. 15831 m2 BRI: ca. 82.418m³ NUF: 8327 m² (NUF 1-7) Vergabe: Generalplaner/ Generalunternehmer Baubeginn: Q1/2028 Geplante Fertigstellung: Q4/2031 Voraussichtliche Bauzeit: ca. 50 Monate Haupt-Projektbeteiligte: Generalplaner (Objektplaner, Fachplaner HKLS, Fachplaner ELT, Tragwerksplaner, Bauphysik, Brandschutz) Stand der Planung: Anfang Leistungsphase 3 Realisierung: Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das 4. Quartal 2031 vorgesehen. Die zu erbringende Leistung umfasst insbesondere die Prüfung der: 1. Statisch-konstruktive Beratung in Leistungsphase 3 2. Rechnerischen Nachweise der Standsicherheit 3. Konstruktionszeichnungen in statischer und konstruktiver Hinsicht 4. Nachweise statisch-konstruktiver Brandschutz 5. Konstruktionszeichnungen auf Übereinstimmung mit Punkt 3 6. Erdbebennachweise 7. Baustelleneinrichtung 8. Stichprobenhafte Kontrollen während der Ausführung u. Erteilung von Bescheinigungen
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Wertung erfolgt auf Basis des Gesamthonorars. Das Kriterium „Gesamthonorar“ setzt sich aus folgenden Komponenen zusammen: Honorar für die prüfstatischen Leistungen, die voraussichtlich anfallenden Fahrt- und Reisekosten für die notwendigen Ortstermine, die Nebenkosten. Um eine objektive Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, wird für alle Bieter eine fiktive, einheitliche Kostenhochrechnung für die Fahrtkosten auf Basis der folgenden Parameter durchgeführt: 1. Anzahl der kalkulierten Fahrten: Für die Durchführung der stichprobenartigen Kontrollen auf der Baustelle wird für die Wertung eine feste Anzahl von 30 Ortsterminen (Hin- und Rückfahrt) angenommen. 2. Berechnungsgrundlage der Entfernung: Als Grundlage für die Entfernung gilt die kürzeste Straßenverbindung zwischen dem Geschäftssitz des Bieters (bzw. der für die Projektabwicklung zuständigen Niederlassung) und dem Bauort (Am Brainergy Park 3, 52428 Jülich). 3. Vergütungssatz: Die Abrechnung und Wertung der Fahrtkosten erfolgt auf Basis von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer. Alternativ gilt die Angabe des Bieters im separaten Vergütungsblatt, gedeckelt nach den gesetzlichen Höchstsätzen. Der so ermittelte Fahrtkostenbetrag wird zum angebotenen Netto-Honorar addiert. Die Bewertung des Preises erfolgt anschließend auf Basis dieses Gesamtwertungspreises. Sollten Bieter ein Angebot mit der identischen Gesamthonorarsumme abgeben, wird die Zuschlagserteilung auf Basis einer Auslosung zwischen der Angebote getroffen. Dadurch weden die Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz im Verlauf des Verfahrens gewahrt.
Bewertungsmethode
Die Wertung erfolgt auf Basis des Gesamthonorars. Das Kriterium „Gesamthonorar“ setzt sich aus folgenden Komponenen zusammen: Honorar für die prüfstatischen Leistungen, die voraussichtlich anfallenden Fahrt- und Reisekosten für die notwendigen Ortstermine, die Nebenkosten. Um eine objektive Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, wird für alle Bieter eine fiktive, einheitliche Kostenhochrechnung für die Fahrtkosten auf Basis der folgenden Parameter durchgeführt: 1. Anzahl der kalkulierten Fahrten: Für die Durchführung der stichprobenartigen Kontrollen auf der Baustelle wird für die Wertung eine feste Anzahl von 30 Ortsterminen (Hin- und Rückfahrt) angenommen. 2. Berechnungsgrundlage der Entfernung: Als Grundlage für die Entfernung gilt die kürzeste Straßenverbindung zwischen dem Geschäftssitz des Bieters (bzw. der für die Projektabwicklung zuständigen Niederlassung) und dem Bauort (Am Brainergy Park 3, 52428 Jülich). 3. Vergütungssatz: Die Abrechnung und Wertung der Fahrtkosten erfolgt auf Basis von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer. Alternativ gilt die Angabe des Bieters im separaten Vergütungsblatt, gedeckelt nach den gesetzlichen Höchstsätzen. Der so ermittelte Fahrtkostenbetrag wird zum angebotenen Netto-Honorar addiert. Die Bewertung des Preises erfolgt anschließend auf Basis dieses Gesamtwertungspreises. Sollten Bieter ein Angebot mit der identischen Gesamthonorarsumme abgeben, wird die Zuschlagserteilung auf Basis einer Auslosung zwischen der Angebote getroffen. Dadurch weden die Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz im Verlauf des Verfahrens gewahrt.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Einreichung der Eigenerklärung Formblatt 124_LD. Zusätzlich sind folgende Unterlagen mit dem Angebot abzugeben: Ausgefüllte Abgebotserklärung, Vollständiger Honorarvorschlag zu allen Leistungsteilen aufgeteilt in die drei unter Punkt 2.0 genannten Stufen, Benennung des mit der Prüfung beauftragten Sachverständigen, Nachweis der Haftpflichtversicherung.
Beschreibung
Der Bieter muss seine durchschnittliche jährliche Personalstärke nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Einreichung der Eigenerklärung Formblatt 124_LD. Zusätzlich sind folgende Unterlagen mit dem Angebot abzugeben: Ausgefüllte Abgebotserklärung, Vollständiger Honorarvorschlag zu allen Leistungsteilen aufgeteilt in die drei unter Punkt 2.0 genannten Stufen, Benennung des mit der Prüfung beauftragten Sachverständigen, Nachweis der Haftpflichtversicherung.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Forschungszentrum Jülich GmbH -Team Bau-
- Titel
- Gebäude 30.10 Forschungsneubau HC-H2; Standort: Brainergy Park Jülich
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Düren
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…