Generalunternehmerleistungen OGS-Erweiterungsbau Hückeswagen
Veröffentlichte Frist abgelaufen
Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.
Bygg og anlegg - Oppføring, renovering og vedlikehold av bygninger
Die Schloss-Stadt Hückeswagen benötigt Generalunternehmerleistungen für den schlüssel- und betriebsfertigen OGS-Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen-Wiehagen in Hückeswagen, Deutschland. Der Erweiterungsbau ist als dreigeschossiger Baukörper geplant, der an das bestehende Schulgebäude angebunden wird und zusätzliche Flächen für Betreuung und Lernen umfasst. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot, wobei der Preis zu 90 % und die Qualität zu 10 % gewichtet werden. Es werden bis zu fünf Bewerber für das Verhandlungsverfahren ausgewählt, die vergleichbare Referenzen für Bauvorhaben, insbesondere Schulbaumaßnahmen im laufenden Betrieb, mit einem Projektvolumen von mindestens 5.000.000 € brutto KG 200 - 500 nachweisen müssen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +4902192880
- Kontakt-E-Mail
- info@hueckeswagen.de
- Adresse
- Bahnhofsplatz 8, 42499 Hückeswagen
Mit vorliegender Unterlage wird der Teilnahmewettbewerb bzgl. des Vergabeverfahrens OGS-Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen-Wiehagen als Generalunternehmerleistungen eingeleitet. Die Schloss-Stadt Hückeswagen als Vergabestelle sucht dabei einen Generalunternehmer (nachfolgend auch einheitlich: GU), der im Rahmen eines Globalpauschalvertrags den schlüssel- und betriebsfertigen OGS-Erweiterungsbau an der Blumenstraße in Hückeswagen realisiert. Im vorliegenden Teilnahmewettbewerb werden bis zu fünf Bewerber anhand deren Eignung und einschlägigen Leistungsfähigkeit ausgewählt, die am späteren Verhandlungsverfahren als Bieter teilnehmen sollen. Der Zuschlag wird an das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dabei wird der Preis mit 90 % und die zu erwartende Qualität mit 10 % gewichtet. Die Vergabestelle sieht gerne Ihrem Teilnahmeantrag entgegen, den Sie bitte anhand der folgenden Hinweise erstellen: 1. Projektbeschreibung Die Schloss-Stadt Hückeswagen beabsichtigt, einen Generalübernehmer zu beauftragen, der den schlüssel- und betriebsfertigen Erweiterungsneubau an der Gemeinschaftsgrundschule Hückeswagen bis zum 28.06.28 realisiert. Der Standort befindet sich auf dem Grundstück der bestehenden Gemeinschaftsgrundschule, Blumenstraße, 42499 Hückeswagen, und umfasst das Bestandsgebäude sowie Schulhofflächen mit Grün- und Spielflächen. Die verkehrsmäßige Erschließung des Standorts erfolgt im Bestand über die Blumenstraße; ergänzende Regelungen zur bauzeitlichen Erschließung werden später in den Vergabeunterlagen zu regeln sein. Gegenstand der Bauaufgabe ist der Neubau eines OGS-Erweiterungsbaukörpers als Anbau an das bestehende Schulgebäude. Der Erweiterungsbau ist als dreigeschossiger Baukörper (Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss) vorgesehen; das Untergeschoss liegt teilweise im Erdreich. Die Anbindung an den Bestand erfolgt über einen Zwischenbaukörper, in dem sich ein Eingangsbereich sowie die barrierefreie Erschließung über Treppenhaus und Aufzug befindet. In diesem Bereich liegen auch die jeweiligen Zugänge/Anschlussbereiche zum Bestandsgebäude (je Ebene gemäß Planung/Leitdetails). Der Erweiterungsbau dient der Bereitstellung zusätzlicher Flächen für Betreuung und Lernen. Er umfasst insbesondere Lern- und Betreuungsbereiche (u. a. Klassen-/Gruppen-/Differenzierungsflächen gemäß Planung), offene Lern- und Aufenthaltsbereiche in den Fluren, Besprechungs- und Büroräume, Sanitär- und Nebenräume, Lager- und Technikräume sowie die erforderlichen Verkehrs- und Erschließungsflächen. Die konkrete Raum- und Flächenzuordnung ergibt sich aus den späteren Vergabeunterlagen, insbesondere sollen Raumliste/Raumgruppen und Planunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Der Bestandsbau bleibt in seiner Grundstruktur erhalten und wird während der gesamten Projektlaufzeit weiter genutzt. Vorgesehen sind überwiegend geringfügige, funktionale Anpassungen im Bestand, die durch den Anbau und die Anschlussbereiche begründet sind; diese Bestandsmaßnahmen werden gesondert in den späteren Vergabeunterlagen beschrieben. Grundlage für die Ausschreibung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Projektgrundlagen einschließlich Leistungsbeschreibung, Planunterlagen / AG-Planungsunterlagen, Leitdetails/Systemvorgaben, Fachplanerunterlagen sowie der weiteren in den Vergabeunterlagen benannten Anlagen. Bauantrags- bzw. Genehmigungsunterlagen werden, soweit sie den Vergabeunterlagen beigefügt sind, nach Maßgabe von Kapitel 6.1 berücksichtigt; maßgeblich für Angebotsbearbeitung, Kalkulation sowie Werk- und Montageplanung sind die vertraglich benannten Ausführungsgrundlagen. Der Schul- und OGS-Betrieb bleibt während der Bauphase bestehen; Bauablauf und Logistik sind daher störungsarm, sicher und unter Beachtung der Nutzeranforderungen zu organisieren. Insbesondere sind Nutzer- und Verkehrssicherheit, die Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen sowie die Anforderungen an eine geordnete Baustellenlogistik im Schulumfeld durch den Auftragnehmer zu berücksichtigen. Hierzu ist insbesondere die brandschutztechnische Vorgabe zur Flucht- und Rettungswegsituation während der Bauzeit zu beachten. Das Ausschreibungsverfahren findet nach § 3a EU VOB/A statt und ist als mehrstufiges Verfahren geplant. Zunächst durchlaufen interessierte Bewerber einen Teilnahmewettbewerb, in dem die grundsätzliche Eignung und Leistungsfähigkeit nachzuweisen sind. Auf Basis veröffentlichter Wertungskriterien werden danach max. fünf Bewerber dazu aufgefordert, ein konkretes Angebot zu unterbreiten.Hauptmerkmale des VerfahrensDer Auftrag für die hier gegenständlichen GU-Leistungen wird in einem europaweit ausgeschriebenen Verhandlungsverfahren mit Teilnahme-wettbewerb vergeben. Im jetzigen Verfahrensstand des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber aufgefordert, ihre Leistungsfähigkeit für den Auftrag darzulegen. Die Bewerber müssen dabei neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit die fachliche Eignung nachweisen. Soweit keine gesetzlichen Regelungen entgegenstehen, ist es zulässig, eine ARGE zu bilden oder zum Nachweis der (Teil-)Eignung auf Nachunternehmen (ggf. auch konzernverbundene Unternehmen) zurückzugreifen, für die in diesem Falle allerdings eine Verpflichtungserklärung (siehe auch Vordruck „Verpflichtungserklärung“) beizubringen ist. Auf § 6d EU VOB/A wird hingewiesen. Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Befähigung (§ 6a EU Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe e) oder die berufliche Erfahrung (§ 6a EU Absatz 1 Nummer 3 Buchstaben a und b) ist nur möglich, wenn diese Unternehmen auch tatsächlich die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Ein Unternehmen, das eine einschlägige Eignungsanforderung nicht erfüllt oder bei dem Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 5 und/oder § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorliegen, ist durch den Bewerber auf Verlangen der Vergabestelle zu ersetzen. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, wird im Auftragsfall festgelegt werden, dass der Bewerber und dieses Unternehmen gesamtschuldnerisch für die Auftragsausführung haften. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die fünf aussichtsreichsten Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eingeladen und damit zu Bietern im Verfahren. In dessen Verlauf sind zunächst Erstangebote abzugeben, welche anhand der zur Verfügung gestellten FLB nebst Anlagen und weiteren (mit zusätzlichen Verfahrensbriefen übermittelten) Vertragsinhalten zu erstellen sind. Dabei wird ein erster indikativer Preis abzugeben sein. Im Anschluss wird über diese Angebote verhandelt, die Vergabestelle wird den Zuschlag nicht auf ein Erstangebot erteilen. Alle Bieter werden insofern nach erster Auswertung aufgefordert, die Angebote anhand der Prüfergebnisse zu überarbeiten und ein endgültiges Angebot einzureichen. Dieses wird von einem noch zu benennenden Wertungsgremium bzgl. der Qualität des Projekts abschließend bewertet. Mit diesem bzgl. der Planung finalen Angebot wird auch ein Preisangebot erwartet. Die Vergabestelle wird sodann voraussichtlich unmittelbar anhand der Wertungskriterien den Zuschlag zu erteilen. Sie behält sich jedoch vor, weitere Verhandlungen über den Preis und/oder vertragliche Elemente zu führen. Insofern werden ggf. weitere Angebote angefordert, nach Aufruf eines „last and final call“ wird auf das Endangebot des Bestbietenden der Zuschlag erteilt. Der Zuschlag ist derzeit für Mitte Dezember 2026 vorgesehen. Der siegreiche Auftragnehmer soll unverzüglich nach Zuschlagserteilung mit der Auftragsausführung beginnen, wobei die Weihnachtspause selbstverständlich zu berücksichtigen sein wird. Weitere Details werden den späteren Bietern im Laufe des Verhandlungsverfahrens bekannt gegeben. Eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme am hiesigen Wettbewerb und auch am späteren Verhandlungsverfahren wird nicht gewährt. Eine Aufteilung der Leistungen in Lose findet nicht statt. Die Vergabestelle hat die Gründe, die gegen eine losweise Vergabe sprechen, sorgfältig mit dem Interesse an einem breiteren Wettbewerb abgewogen. Im Ergebnis ist es für die Vergabestelle technisch und wirtschaftlich nicht zumutbar, Lose zu vergeben. Fragen zur Ausschreibung und zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Die Fragen der Bewerber werden auf gleichem Wege beantwortet und zudem in anonymisierter Form allen Bewerber über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt, sofern sie für das Verfahren relevant sind. Die den Bewerbern übermittelten Antworten werden Gegenstand der Vergabeunterlagen. Alle Bewerber sollten sich auf der Vergabeplattform registrieren, um ggf. weitere für das Verfahren maßgebliche Informationen zu erhalten und einen Teilnahmeantrag einreichen zu können. Die Registrierung ist kostenfrei. Wenn keine Registrierung erfolgt, liegt es allein im Risikobereich des Bewerbers, falls er ggf. relevante Mitteilungen nicht oder nicht rechtzeitig erhalten sollte („Holschuld“). Der Auftraggeber behält sich vor, nur solche Fragen zu beantworten, die spätestens 12 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist bei der genannten Stelle eingehen. Fragen werden spätestens 6 Kalendertage vor Teilnahmeantragsfrist beantwortet, sofern die Vergabestelle im Rahmen ihres Ermessens nicht zu dem Schluss gelangt, dass eine kurzfristigere Beantwortung ohne Verlängerung der Teilnahmeantragsfrist möglich ist. Die Vergabestelle behält sich vor, den Ablauf des Vergabeverfahrens sowie die Termine im Laufe des Verfahrens zu ändern, soweit dies vergaberechtlich zulässig und zweckmäßig ist. Über etwaige Änderungen und/oder Anpassungen wird die Vergabestelle die Bewerber/Bieter rechtzeitig informieren.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
90%
Beschreibung
10%
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Ein Bieter soll vergleichbare Referenzen über von ihm errichtete Vorhaben einreichen, deren Inhalte über die Mindestkriterien gem. Ziffer 3.2.2 hinausgehen und insofern eine hohe Ähnlichkeit mit der hier ausgeschriebenen Leistung haben. In diesem Sinne werden v.a. Referenzen hoch bewertet, die sich aus Leistungen im Rahmen Schulbaumaßnahme im laufenden Betrieb ergeben. Die maximal erzielbare Bewertung für 5 Referenzprojekte beträgt in Addition 100 Punkte. Die Punkteverteilung erfolgt nach folgenden Kriterien: • Es werden ausschließlich vergleichbare Referenzen gewertet (zur Vergleichbarkeit s.o.). • die Punkteverteilung und die Voraussetzungen für das Erreichen der Höchstpunktzahl ergibt sich aus folgender „Matrix zur Auswertung der Referenzen der Bewerber“ max. 20 Punkte für eine Referenz, max. 5 Referenzen in Wertung, max. 100 Punkte Projektvolumen Wert Projektvolumen (max. 5 Punkte) mind. € 5.000.000,- brutto KG 200 - 500 (1 Punkt) mind. € 10.000.000,- brutto KG 200 - 500 (3 Punkte) ab € 15.000.000,- brutto KG 200 - 500 (5 Punkte) Projektart Wert Projektart (max. 15 Punkte) Keine Schule/Bildungsbau (0 Punkte) Schule/Bildungsbau (5 Punkte) Erweiterungsbau Schule/Bildungsbau im laufenden Betrieb (15 Punkte)
Dokumentationsanforderung
Nicht angegeben.
Frühere Zuschlagsempfänger
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.
Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Schloss-Stadt Hückeswagen
- Titel
- Generalunternehmerleistungen OGS-Erweiterungsbau Hückeswagen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Oberbergischer Kreis