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    Klinische Kapazitätsplanung und operative Kapazitätssteuerung

    Universitätsklinikum Münster

    Klinische Kapazitätsplanung und operative Kapazitätssteuerung

    1. Fragefrist

      13. jan. kl. 11:0013. januar 2026 kl. 11:00
    2. Angebotsfrist

      20. jan. kl. 11:0020. januar 2026 kl. 11:00
    3. Bindefrist

      20. april kl. 10:0020. april 2026 kl. 10:00
    4. Planungsbekanntmachung veröffentlicht

      29. sep. kl. 10:1929. september 2026 kl. 10:19

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Universitätsklinikum Münster/Klinische Kapazitätsplanung und operative Kapazitätssteuerung
    Brief

    Programvareprodukter og lisenser

    Das Universitätsklinikum Münster plant die Beschaffung einer digitalen Lösung zur klinischen Kapazitätsplanung und operativen Kapazitätssteuerung, die relevante Kapazitäts- und Patientenflussdaten zusammenführt und für die operative Steuerung nutzbar macht. Die gesuchte Lösung soll nicht nur die technische Implementierung einer Software umfassen, sondern auch den Change- und Transformationsprozess konzipieren und begleiten. Anbieter werden gebeten, eine kurze Darstellung ihrer Lösung, des methodischen Vorgehens bei Einführung und Pilotierung, des Change-Management-Ansatzes, Referenzen sowie unverbindliche Angaben zu Kosten und Vertragsmodellen an vvgm@ukmuenster.de zu senden.

    Über das Angebot

      Das Universitätsklinikum Münster (UKM) beabsichtigt, seine klinische Kapazitätsplanung und operative Kapazitätssteuerung weiterzuentwickeln. Die gesuchte digitale Lösung soll insbesondere in der Lage sein, relevante Kapazitäts- und Patientenflussdaten zusammenzuführen und für die operative Steuerung nutzbar zu machen. Hierzu zählen insbesondere Informationen zu aktuellen und geplanten Aufnahmen, elektiven und ungeplanten Patientenströmen, Belegung und verfügbaren Bettenkapazitäten, geplanten Entlassungen, OP- und Behandlungskapazitäten sowie verfügbaren Personalkapazitäten. Auf dieser Grundlage sollen aktuelle Situationen transparent dargestellt, zukünftige Kapazitätsentwicklungen prognostiziert und potenzielle Über- oder Unterkapazitäten frühzeitig erkannt werden können. Die Informationen sollen in geeigneten, anwenderorientierten Dashboards für operative Steuerungs- und Abstimmungsformate zur Verfügung stehen. Von besonderer Bedeutung ist eine bereichsübergreifende Betrachtung. Kapazitäten sollen nicht ausschließlich innerhalb einzelner Kliniken, Stationen oder Berufsgruppen optimiert werden. Vielmehr soll die Lösung die gegenseitigen Abhängigkeiten von Patientenaufkommen, OP- und Behandlungsplanung, stationären Kapazitäten, Personalressourcen und gegebenenfalls weiteren Ressourcen abbilden und eine abgestimmte operative Steuerung unterstützen. Ziel ist dabei ausdrücklich nicht allein eine Maximierung der Auslastung, sondern eine verlässlichere, vorausschauende und möglichst störungsarme Nutzung der verfügbaren Ressourcen. Für die Datenbereitstellung ist zunächst insbesondere die Schnittstellen-Anbindung an das am UKM eingesetzte Krankenhausinformationssystem ORBIS relevant. Perspektivisch sollen weitere Datenquellen, insbesondere aus der Personal- bzw. Dienstplanung, einbezogen werden können. Anbieter werden gebeten darzustellen, welche standardisierten Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten unterstützt werden und welche Datenqualität bzw. Datenverfügbarkeit für den produktiven Einsatz erforderlich ist. Die Zielsetzung der Markterkundung geht ausdrücklich über die Bereitstellung und technische Implementierung einer Software hinaus. Das UKM betrachtet die Einführung eines integrierten Kapazitätsmanagements als Organisations- und Veränderungsprojekt, dessen technische Komponente ein wesentliches, jedoch nicht das alleinige Element darstellt. Der Anbieter soll daher in der Lage sein, den mit der Einführung verbundenen Change- und Transformationsprozess substanziell zu konzipieren und zu begleiten. Erwartet wird insbesondere Unterstützung bei der Analyse bestehender Planungs- und Steuerungsprozesse, der Entwicklung eines gemeinsamen Zielbildes, der Definition geeigneter Steuerungsprozesse und Entscheidungsregeln sowie der Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Governance-Strukturen. Ebenso sollen relevante klinische, pflegerische, administrative und technische Stakeholder systematisch in die Entwicklung und Implementierung einbezogen werden. Bestandteil der Leistung sollen außerdem geeignete Kommunikations-, Schulungs- und Befähigungsmaßnahmen einschließlich einer Begleitung im operativen Alltag sein. Ziel dieses Veränderungsprozesses ist insbesondere die Entwicklung einer gemeinsamen Steuerungskultur mit größerer Transparenz, bereichsübergreifender Kooperation und klarer gemeinsamer Verantwortung für vorhandene Kapazitäten. Die technische Lösung und die organisatorische Transformation sollen daher methodisch und zeitlich miteinander verzahnt werden. Gesucht werden Anbieter, die beide Komponenten aus einer Hand oder in einer verbindlich integrierten Gesamtverantwortung erbringen können. Die Einführung soll zunächst in ausgewählten klinischen Bereichen im Rahmen einer Pilotierung erfolgen. Dabei sollen sowohl die technische Nutzbarkeit und Datenintegration als auch die praktische Wirksamkeit der neuen Planungs- und Steuerungsprozesse sowie deren Akzeptanz in der Organisation evaluiert werden. Die Lösung muss grundsätzlich geeignet sein, anschließend schrittweise auf weitere klinische Bereiche und perspektivisch auf das gesamte Universitätsklinikum skaliert zu werden. Im Rahmen der Markterkundung bittet das UKM interessierte Anbieter um eine kurze Darstellung zu folgenden Punkten: 1) Beschreibung der angebotenen Lösung und der wesentlichen Funktionen für die operative und prospektive Kapazitätssteuerung einschließlich Prognose-, Analyse- und Visualisierungsfunktionen; Beschreibung der unterstützten Datenquellen, Schnittstellen, Hosting- und Betriebsmodelle sowie der technischen Voraussetzungen für eine Integration in eine bestehende Krankenhaus-IT-Landschaft. 2) Beschreibung des methodischen Vorgehens bei Einführung und Pilotierung einschließlich typischer Projektphasen, Zeitbedarf, erforderlicher Ressourcen auf Anbieter- und Kundenseite sowie Möglichkeiten einer späteren Skalierung auf weitere Bereiche bzw. ein Gesamtklinikum. 3) Darstellung des angebotenen Change-Management- und Transformationsansatzes, insbesondere hinsichtlich Prozessanalyse und -neugestaltung, Rollen und Verantwortlichkeiten, Governance, Stakeholder-Einbindung, Kommunikation, Schulung, Befähigung der Mitarbeitenden und nachhaltiger organisatorischer Verankerung. 4) Referenzen aus Krankenhäusern vergleichbarer Größe und Komplexität, vorzugsweise Universitätsklinika oder Maximalversorger, bei denen sowohl eine digitale Kapazitätssteuerung als auch die damit verbundene organisatorische Veränderung umgesetzt wurde. 5) Unverbindliche Angaben zu möglichen Lizenz-, Implementierungs-, Integrations-, Beratungs- und laufenden Betriebskosten sowie zu üblichen Vertrags- und Lizenzmodellen. Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an: vvgm@ukmuenster.de

      Adresse
      Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A3, 48149 Münster

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    Auftraggeber
    Universitätsklinikum Münster
    Titel
    Klinische Kapazitätsplanung und operative Kapazitätssteuerung
    Typ
    Planung
    Hauptcode
    72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Zusätzliche Codes von Cobrief hinzugefügt

    48814200Patientenverwaltungssystem
    48814400Klinisches Informationssystem
    72212180Entwicklung von Medizinsoftware
    Ort
    Münster, Kreisfreie Stadt

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