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    Kornhaus Neugestaltung Museum Verglasungsarbeiten

    Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck

    Kornhaus Neugestaltung Museum Verglasungsarbeiten

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      26. aug. kl. 05:2926. august 2025 kl. 05:29
    2. Eröffnungstermin

      25. sep. kl. 10:0025. september 2025 kl. 10:00
    3. Angebotsfrist

      25. sep. kl. 10:0025. september 2025 kl. 10:00
    4. Bindefrist

      25. nov. kl. 11:0025. november 2025 kl. 11:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck/Kornhaus Neugestaltung Museum Verglasungsarbeiten

    Abgelaufen

    Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

    Brief

    Glassmestertjenester

    ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderem Schutz. ie elektrotechnische Versorgung erfolgt über eine NSHV, die im UG aufgestellt wird und fünf Unterverteiler für die Ebenen UG, EG, 1.OG, 2.OG und DG. Die ebenenübergreifende Verkabelung erfolgt über einen Installationsschacht auf der westlichen Seite des Gebäudes; zwischen den Achsen 2 und 3. In diesem Bereich stehen auch die Unterverteiler. Die Verkabelung innerhalb der Ebenen erfolgt im Wesentlichen über die Decken bzw. in den Böden. In den Holzdecken werden Unterflurkanäle auf den Brettstapeldecken zwischen den Lagerhölzern installiert. Diese werden mit Zugdosen, von denen Leerrohre zu Auslässen in der Decke oder zu den Wänden führen, zu einem Trassierungssystem ergänzt. Im EG liegen die Kanäle und Unterflurdosen in der Estrichebene. Die Zuleitungen zu den Leuchten verlaufen ausgehend von der Unterverteilung der Ebene über den Steigebereich (Achse 2 bis 3) in das Unterflurkanalsystem der darüberliegenden Ebene bis zur Zugdose, die dem Leuchtenauslass am nächsten liegt. Von dort werden Leerrohre bis zum Auslass verlegt. Die Bohrungen durch die Holzdecken werden durch die Elektrotechnik erstellt. Die Bohrungen durch die Bodenplatte des EG und das darunterliegende Gewölbe werden durch den Hochbau ausgeführt. Ein zweiter Steigebereich befindet sich auf der östlichen Seite des Gebäudes zwischen den Achsen 8 und 9. Dieser ist für die Kabel der IT-Infrastruktur vorgesehen und hat auf jeder Ebene eine Anbindung an das Kanalsystem im Fußboden.   Bauablauf / Termine   Zur Herstellung des Schachtes zwischen den Achsen 2 und 3 werden im Sommer 2025 die sich dort befindenden Schornsteine abgebrochen. Dazu müssen die Abgasleitungen der Heizungsanlage und des BHKW auf die westliche Fassade(Achse 1) verlegt werden. In diesem Zuge muss auch die alte Hauptverteilung, die derzeit im EG zwischen den Achsen 1 und 2 steht, abgebaut und durch die neue NSHV ersetzt werden. Danach erfolgt die Sanierung des Holztragwerks und der Aufbau der neuen Decken über dem EG, 1.OG und 2.OG. Die weiteren elektrotechnischen Installationen und der Aufbau der Sicherheitstechnik beginnen im Wesentlichen erst nach der Fertigstellung der Decke über dem 2.OG.

    Über das Angebot

      ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderem Schutz. ie elektrotechnische Versorgung erfolgt über eine NSHV, die im UG aufgestellt wird und fünf Unterverteiler für die Ebenen UG, EG, 1.OG, 2.OG und DG. Die ebenenübergreifende Verkabelung erfolgt über einen Installationsschacht auf der westlichen Seite des Gebäudes; zwischen den Achsen 2 und 3. In diesem Bereich stehen auch die Unterverteiler. Die Verkabelung innerhalb der Ebenen erfolgt im Wesentlichen über die Decken bzw. in den Böden. In den Holzdecken werden Unterflurkanäle auf den Brettstapeldecken zwischen den Lagerhölzern installiert. Diese werden mit Zugdosen, von denen Leerrohre zu Auslässen in der Decke oder zu den Wänden führen, zu einem Trassierungssystem ergänzt. Im EG liegen die Kanäle und Unterflurdosen in der Estrichebene. Die Zuleitungen zu den Leuchten verlaufen ausgehend von der Unterverteilung der Ebene über den Steigebereich (Achse 2 bis 3) in das Unterflurkanalsystem der darüberliegenden Ebene bis zur Zugdose, die dem Leuchtenauslass am nächsten liegt. Von dort werden Leerrohre bis zum Auslass verlegt. Die Bohrungen durch die Holzdecken werden durch die Elektrotechnik erstellt. Die Bohrungen durch die Bodenplatte des EG und das darunterliegende Gewölbe werden durch den Hochbau ausgeführt. Ein zweiter Steigebereich befindet sich auf der östlichen Seite des Gebäudes zwischen den Achsen 8 und 9. Dieser ist für die Kabel der IT-Infrastruktur vorgesehen und hat auf jeder Ebene eine Anbindung an das Kanalsystem im Fußboden.   Bauablauf / Termine   Zur Herstellung des Schachtes zwischen den Achsen 2 und 3 werden im Sommer 2025 die sich dort befindenden Schornsteine abgebrochen. Dazu müssen die Abgasleitungen der Heizungsanlage und des BHKW auf die westliche Fassade(Achse 1) verlegt werden. In diesem Zuge muss auch die alte Hauptverteilung, die derzeit im EG zwischen den Achsen 1 und 2 steht, abgebaut und durch die neue NSHV ersetzt werden. Danach erfolgt die Sanierung des Holztragwerks und der Aufbau der neuen Decken über dem EG, 1.OG und 2.OG. Die weiteren elektrotechnischen Installationen und der Aufbau der Sicherheitstechnik beginnen im Wesentlichen erst nach der Fertigstellung der Decke über dem 2.OG.

      Kontakttelefon
      0 70 21 50 24 62
      Kontakt-E-Mail
      bauverwaltung@kirchheim-teck.de
      Adresse
      Marktstr. 14, 73230 Kirchheim unter Teck

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    Auftraggeber
    Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck
    Titel
    Kornhaus Neugestaltung Museum Verglasungsarbeiten
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    45441000Verglasungsarbeiten
    Zusätzliche Codes
    45421130Einbau von Türen und Fenstern
    Ort
    Esslingen

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