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    Naturnahe Umgestaltung der Unteren Werre, Umsetzungsschritt 1

    Landkreis Tuttlingen Nahverkehrsamt

    Naturnahe Umgestaltung der Unteren Werre, Umsetzungsschritt 1

    1. Planungsbekanntmachung veröffentlicht

      3. april kl. 07:313. april 2025 kl. 07:31
    2. Geplanter Wettbewerbsstart

      5. mai kl. 00:005. mai 2025 kl. 00:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Landkreis Tuttlingen Nahverkehrsamt/Naturnahe Umgestaltung der Unteren Werre, Umsetzungsschritt 1

    Veröffentlichte Frist abgelaufen

    Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

    Brief

    Bygg og anlegg - Grunnarbeid, vann og kloakk

    Die Städte Bad Oeynhausen und Löhne beabsichtigen die naturnahe und hochwassersichere Gestaltung der unteren Werre von Flusskilometer (Fluss-km) 4,1 bis 9,0 im derzeitigen Einfluss- und Rückstaubereich des Sielwehres. Das Gesamtprojekt untergliedert sich in zwei Umsetzungsschritte von Fluss-km 4,4 bis 5,7 (US1) sowie von Fluss-km 5,8 bis 9,0 (US2). Während für den US1 eine behördliche Zulassung für die Umsetzung in Form eines Planfeststellungsbeschlusses vorliegt, befindet sich der US2 noch in der Planungsphase. Das auszuschreibende Projekt umfasst die Baumaßnahmen für den Umsetzungsschritt 1 im Gewässerabschnitt von Fluss-km 4,4 bis 5,7. Dabei bestehen die wesentlichen Projektziele in der Verbesserung des ökologischen Zustands der Werre durch Beseitigung des Sielwehres als Wanderhindernis für Fische und andere im Gewässer lebende Tiere, durch Aufwertung der Gewässerstruktur zur Schaffung von Lebensraum für strömungsliebende Tierarten sowie in der Sicherstellung des Hochwasserschutzes. Die wesentlichen Maßnahmen sind nachfolgend stichpunktartig aufgeführt: - Gewässerumbau oberhalb Kaarbachmündung bis Sielwehr (ca. km 4,4 bis 4,75) -> Rückbau des bestehenden Sielwehres -> Bau einer etwa 360 m langen Sohlgleite nach hydraulischen und ökologischen Kriterien zur Herstellung der biologischen Durchgängigkeit des Gewässers inkl. eines bauzeitlichen Umgehungsgerinnes am linken Ufer -> Dauerhafte Absenkung des Wasserspiegels am Sielwehr um 80 cm - Gewässerumbau vom Sielwehr bis zum Werreknie (ca. km 4,75 bis 5,8) -> Naturnahe Umgestaltung der Werre im Oberwasser des Sielwehres • Verbreiterung des bestehenden Flussbettes • Aufhöhung der bestehenden Gewässersohle • Anordnung einer Flutrinne im rechten Vorland • Vertiefung und Verlängerung des bestehenden Altarms • Einbau von Strukturelementen (Totholz, Kies- und Sandbänke) -> Bau einer ca. 20 m langen, temporären Sohlgleite am Werreknie bei Fluss-km 5,7 (Rückbau ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung und erfolgt im Zuge des US2) - Anpassung der Anbindung des Mittelbachs inkl. Herstellung Durchlass - Anpassung der Anbindung des Voßsiekbachs inkl. Herstellung Rahmendurchlass - Herstellung Pumpstation und Durchlass am Abzweig des Kokturkanals - Anpassung der Wasserversorgung für die Teichanlagen im Sielpark DN400 - Verlängerung von Regenwasserkanälen DN800, DN1200 und DN1400 - Umlegung des Werre-Else-Radweges Bei der Maßnahme fallen insgesamt ca. 188.000 m³ Bodenaushub an, von denen ca. 83.000 m³ innerhalb des Baufeldes wieder eingebaut werden und ca. 105.000 m³ extern zu verwerten sind. Sämtliche extern zu verwertende Bodenmengen gehen mit der Entnahme in das Eigentum des Auftragnehmers über. Aufgrund der großen Mengen hat das Bodenmanagement in der Vorbereitung und Umsetzung der Baumaßnahme eine große Bedeutung. Oberboden: Es besteht die Möglichkeit, den humosen Oberboden (schwach sandiger Lehm bis lehmiger Sand) auf Gemarkung der Stadt Bad Oeynhausen auf landwirtschaftliche Nutzflächen aufzubringen, um durch den Bodenauftrag eine Bodenverbesserung zu erreichen. Die dabei zu berücksichtigenden Konditionen hat die Stadt Bad Oeynhausen durch einen Rahmenvertrag mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V. vereinbart und die Baugenehmigung wurde eingeholt. Vor Aufbringung des Oberbodens sind mit den jeweiligen Grundstückseigentümern vorbereitete Gestattungsverträge abzuschließen. Es steht den Bietern frei, den anfallenden Oberboden vollständig oder in Teilen einer sonstigen Verwertung zuzuführen. Unterboden (unbelastet): Der mineralische Unterboden (Auelehm über quartären Sanden und Kiesen) kann in ein Abgrabungsgewässer der Rhein-Umschlag GmbH & Co. KG in Porta-Westfalica Vennebeck eingebracht werden. Über die mögliche Abnahme von Bodenmaterial hat die Stadt Bad Oeynhausen mit der Eigentümerin eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Entsprechend der vorliegenden Genehmigung dürfen ausschließlich natürlich gewachsene Böden eingebaut werden. Alternativ wäre der unbelastete Unterboden zu Rekultivierungszwecken z. B. zur Abdeckung von Flächen des Kieswerkes Wilhelm Reese in Möllenbeck geeignet. Über die beiden genannten Möglichkeiten hinaus steht es den Bietern frei, die anstehenden Sande und Kiese vollständig oder in Teilen als Wirtschaftsgut zu vermarkten oder sonstig zu verwerten. Als Grundlage für die Prüfung von Verwertungsmöglichkeiten und die darauf basierende Angebotskalkulation wird mit dieser Vorinformation ein Bericht mit Angaben zur Beschaffenheit des Sand- und Kiesanteils des Unterbodens zur Verfügung gestellt. Unterboden (belastet): Im flussnahen Bereich stehen mit erhöhten Sulfatwerten belastete Böden an, die im Rahmen der Baumaßnahme zur Aufhöhung der Gewässersohle der Werre in das Flussbett eingebaut werden. Auffüllungen: Die insbesondere östlich des Sielwehrs vorhandenen Auffüllungen können voraussichtlich im Rahmen der Baumaßnahme im Vorhabenbereich wieder eingebaut werden. Im Hinblick auf den Einbau des aufgefüllten Bodens gelten die Einbauwerte gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Weitergehende Informationen zum Verfahren sowie weitere Unterlagen finden Sie unter: https://cloud-bi-ssl.brandi.net/s/DKXN5bTMF3XQdW8

    Über das Angebot

      Die Städte Bad Oeynhausen und Löhne beabsichtigen die naturnahe und hochwassersichere Gestaltung der unteren Werre von Flusskilometer (Fluss-km) 4,1 bis 9,0 im derzeitigen Einfluss- und Rückstaubereich des Sielwehres. Das Gesamtprojekt untergliedert sich in zwei Umsetzungsschritte von Fluss-km 4,4 bis 5,7 (US1) sowie von Fluss-km 5,8 bis 9,0 (US2). Während für den US1 eine behördliche Zulassung für die Umsetzung in Form eines Planfeststellungsbeschlusses vorliegt, befindet sich der US2 noch in der Planungsphase. Das auszuschreibende Projekt umfasst die Baumaßnahmen für den Umsetzungsschritt 1 im Gewässerabschnitt von Fluss-km 4,4 bis 5,7. Dabei bestehen die wesentlichen Projektziele in der Verbesserung des ökologischen Zustands der Werre durch Beseitigung des Sielwehres als Wanderhindernis für Fische und andere im Gewässer lebende Tiere, durch Aufwertung der Gewässerstruktur zur Schaffung von Lebensraum für strömungsliebende Tierarten sowie in der Sicherstellung des Hochwasserschutzes. Die wesentlichen Maßnahmen sind nachfolgend stichpunktartig aufgeführt: - Gewässerumbau oberhalb Kaarbachmündung bis Sielwehr (ca. km 4,4 bis 4,75) -> Rückbau des bestehenden Sielwehres -> Bau einer etwa 360 m langen Sohlgleite nach hydraulischen und ökologischen Kriterien zur Herstellung der biologischen Durchgängigkeit des Gewässers inkl. eines bauzeitlichen Umgehungsgerinnes am linken Ufer -> Dauerhafte Absenkung des Wasserspiegels am Sielwehr um 80 cm - Gewässerumbau vom Sielwehr bis zum Werreknie (ca. km 4,75 bis 5,8) -> Naturnahe Umgestaltung der Werre im Oberwasser des Sielwehres • Verbreiterung des bestehenden Flussbettes • Aufhöhung der bestehenden Gewässersohle • Anordnung einer Flutrinne im rechten Vorland • Vertiefung und Verlängerung des bestehenden Altarms • Einbau von Strukturelementen (Totholz, Kies- und Sandbänke) -> Bau einer ca. 20 m langen, temporären Sohlgleite am Werreknie bei Fluss-km 5,7 (Rückbau ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung und erfolgt im Zuge des US2) - Anpassung der Anbindung des Mittelbachs inkl. Herstellung Durchlass - Anpassung der Anbindung des Voßsiekbachs inkl. Herstellung Rahmendurchlass - Herstellung Pumpstation und Durchlass am Abzweig des Kokturkanals - Anpassung der Wasserversorgung für die Teichanlagen im Sielpark DN400 - Verlängerung von Regenwasserkanälen DN800, DN1200 und DN1400 - Umlegung des Werre-Else-Radweges Bei der Maßnahme fallen insgesamt ca. 188.000 m³ Bodenaushub an, von denen ca. 83.000 m³ innerhalb des Baufeldes wieder eingebaut werden und ca. 105.000 m³ extern zu verwerten sind. Sämtliche extern zu verwertende Bodenmengen gehen mit der Entnahme in das Eigentum des Auftragnehmers über. Aufgrund der großen Mengen hat das Bodenmanagement in der Vorbereitung und Umsetzung der Baumaßnahme eine große Bedeutung. Oberboden: Es besteht die Möglichkeit, den humosen Oberboden (schwach sandiger Lehm bis lehmiger Sand) auf Gemarkung der Stadt Bad Oeynhausen auf landwirtschaftliche Nutzflächen aufzubringen, um durch den Bodenauftrag eine Bodenverbesserung zu erreichen. Die dabei zu berücksichtigenden Konditionen hat die Stadt Bad Oeynhausen durch einen Rahmenvertrag mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V. vereinbart und die Baugenehmigung wurde eingeholt. Vor Aufbringung des Oberbodens sind mit den jeweiligen Grundstückseigentümern vorbereitete Gestattungsverträge abzuschließen. Es steht den Bietern frei, den anfallenden Oberboden vollständig oder in Teilen einer sonstigen Verwertung zuzuführen. Unterboden (unbelastet): Der mineralische Unterboden (Auelehm über quartären Sanden und Kiesen) kann in ein Abgrabungsgewässer der Rhein-Umschlag GmbH & Co. KG in Porta-Westfalica Vennebeck eingebracht werden. Über die mögliche Abnahme von Bodenmaterial hat die Stadt Bad Oeynhausen mit der Eigentümerin eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Entsprechend der vorliegenden Genehmigung dürfen ausschließlich natürlich gewachsene Böden eingebaut werden. Alternativ wäre der unbelastete Unterboden zu Rekultivierungszwecken z. B. zur Abdeckung von Flächen des Kieswerkes Wilhelm Reese in Möllenbeck geeignet. Über die beiden genannten Möglichkeiten hinaus steht es den Bietern frei, die anstehenden Sande und Kiese vollständig oder in Teilen als Wirtschaftsgut zu vermarkten oder sonstig zu verwerten. Als Grundlage für die Prüfung von Verwertungsmöglichkeiten und die darauf basierende Angebotskalkulation wird mit dieser Vorinformation ein Bericht mit Angaben zur Beschaffenheit des Sand- und Kiesanteils des Unterbodens zur Verfügung gestellt. Unterboden (belastet): Im flussnahen Bereich stehen mit erhöhten Sulfatwerten belastete Böden an, die im Rahmen der Baumaßnahme zur Aufhöhung der Gewässersohle der Werre in das Flussbett eingebaut werden. Auffüllungen: Die insbesondere östlich des Sielwehrs vorhandenen Auffüllungen können voraussichtlich im Rahmen der Baumaßnahme im Vorhabenbereich wieder eingebaut werden. Im Hinblick auf den Einbau des aufgefüllten Bodens gelten die Einbauwerte gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Weitergehende Informationen zum Verfahren sowie weitere Unterlagen finden Sie unter: https://cloud-bi-ssl.brandi.net/s/DKXN5bTMF3XQdW8

      Kontaktperson
      BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
      Kontakttelefon
      +49 521965350
      Kontakt-E-Mail
      annette.mussinghoff-siemens@brandi.net
      Adresse
      Bahnhofstraße 100, 78532 Tuttlingen

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    Auftraggeber
    Landkreis Tuttlingen Nahverkehrsamt
    Titel
    Naturnahe Umgestaltung der Unteren Werre, Umsetzungsschritt 1
    Typ
    Planung
    Hauptcode
    45240000Wasserbauarbeiten
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Ort
    Minden-Lübbecke
    Geschätzter Wert
    12.500.000,00 €

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