Neuordnung des Parkens in Bremen: Aufnahme des Straßenraums, Nachfrageerhebungen, Entwurfs- und Betriebsplanung etc.
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch das Amt für Straßenbau und Verkehr, benötigt Ingenieurdienstleistungen zur Neuordnung des Parkens in Bremen, insbesondere in den innenstadtnahen Stadtteilen. Der Auftrag umfasst die Aufnahme des Straßenraums, Nachfrageerhebungen, Entwurfs- und Betriebsplanung und hat eine Laufzeit von 59 Monaten. Die Vergabe erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, beginnend mit einem Teilnahmewettbewerb, gefolgt von einer Angebotsphase, wobei 3 bis maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Zuschlagskriterien sind Honorar/Preis (30 %), schriftliche Ausführungen zur projektspezifischen Bearbeitung im Erstangebot (20 %), Erfahrungen der Projektleitung (20 %) und mündlicher Vortrag im Präsentations-/Verhandlungsgespräch (30 %). Qualifikationsanforderungen umfassen eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1,0 Mio. EUR brutto in den letzten drei Jahren im Tätigkeitsbereich des Auftrags, mindestens 2 Referenzen im Bereich Verkehrsplanung seit 2021 und mindestens 5 Verkehrsplaner im Unternehmen.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Amt für Straßen und Verkehr
- Kontakttelefon
- +49 421 361-69 34
- Kontakt-E-Mail
- robert.bartsch@asv.bremen.de
Die Straßenräume insbesondere in den innenstadtnahen Stadtteilen Bremens sind durch parkende Fahrzeuge hoch belastet. Vielfach wird nicht regelkonform geparkt. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil vom 6. Juni 2024 und in der anschließenden Urteilsbegründung vom 26. September 2024 (Urteil des 3. Senats vom 6. Juni 2024 - BVerwG 3 C 5.23) ein ganzheitliches, konzeptionelles Vorgehen zum stufenweisen Ordnen des Parkens unter Wahrung des Grundsatzes der Gleichbehandlung und der Verhältnismäßigkeit grundsätzlich bestätigt. Die Stadt Bremen hat auf der Grundlage des Bundesverwaltungsgerichtsurteils ein "Konzept zum Umgang mit Gehwegparken" entwickelt. Das Parken soll in den Straßenräumen Bremens gemäß den in der Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts formulierten Kriterien in ihren Nutzungsanforderungen sowie ihm Rahmen der bestehenden städtebaulichen Bedarfe neu geregelt werden. Dabei wird das Parken nicht nur in den im Prozess streitgegenständlich gewesenen Straßen neu geregelt, sondern auch in allen anderen Straßen, in denen verbotswidrig auf Gehwegen geparkt wird.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Auswahl der Bewerber, die zur Verhandlung / Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Dieser beginnt mit einem Teilnahmewettbewerb, nach welchem sich die Angebotsphase anschließt: 1) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden alle Bewerbungen hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft. 2) Anschließend erfolgt die Eignungsprüfung der Bewerber hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird u.a. geprüft, ob die Bewerber die geforderten Mindeststandards gem. Ziffer 7 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb" sowie die Bedingungen für den Auftrag gem. Bekanntmachung erfüllen. 3) Es werden min. 3 bis max. 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Sollten nach erfolgter Eignungsprüfung mehr als 3 bzw. 5 geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, erfolgt eine Wertung der eingereichten Bewerbungen anhand der Wertungskriterien und deren Gewichtung gemäß Ziffer 7.2 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb". Die Wertung erfolgt anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen. Im Anschluss an diese Wertung werden in der Angebotsphase max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. 4) Sollte aufgrund von Punktgleichheit mehr als 3 bzw. 5 Bewerber auf den ersten 3 bzw. 5 Rängen der Wertung liegen, wird ein Losverfahren durchgeführt.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme.
Beschreibung
Nähere Erläuterungen erfolgen mit der Angebotsaufforderung.
Beschreibung
Nähere Erläuterungen erfolgen mit der Angebotsaufforderung.
Beschreibung
Nähere Erläuterungen erfolgen mit der Angebotsaufforderung.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) nachweisen. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied getrennt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung, dass die geforderte Haftpflichtversicherung im Auftragsfall gegeben ist. Die Angaben zur Versicherung sind in den "Bewerberbogen" einzutragen.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss im Mittel der letzten drei Jahre mindestens einen Umsatz von 1,0 Mio. EUR brutto im Tätigkeitsbereich des Auftrags nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Umsätze eines Unterauftragnehmers werden nur berücksichtigt, wenn zusätzlich zu der Unterauftragnehmerverpflichtungserklärung (Formular D02) die wirtschaftliche Eignungsleihe (siehe Formular D03) vereinbart wurde.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss seit 2021 mindestens 2 Referenzen im Bereich Verkehrsplanung nachweisen. Die beauftragten bzw. nachzuweisenden Leistungen müssen zwischen 2021 und Einreichung des Teilnahmeantrages abgeschlossen sein. Der Projektstart kann bereits vor 2021 erfolgt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzangaben sind im Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen. Falls einzelne Leistungen durch einen Unterauftragnehmer erbracht und dessen Referenzen zur Erfüllung der Mindeststandards herangezogen werden sollen, ist zusätzlich zu der Unterauftragnehmerverpflichtungserklärung (Formular D02) eine Eignungsleihe (Formular D03) zu vereinbaren.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, dass aktuell mindestens 5 Verkehrsplaner im Unternehmen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Die Anzahl der Beschäftigten eines Unterauftragnehmers werden nur berücksichtigt, wenn zusätzlich zu der Unterauftragnehmerverpflichtungserklärung (Formular D02) die wirtschaftliche Eignungsleihe (siehe Formular D03) vereinbart wurde.
Beschreibung
Falls eine wirtschaftliche / finanzielle Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, ist von jedem Eignungsverleiher die Verpflichtung zur Eignungsleihe sowie die gemeinsame Haftung mit dem Eignungsleiher für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären.
Dokumentationsanforderung
Die Verpflichtungs- und Haftungserklärungen sind im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
Beschreibung
Falls Unteraufträge für Teilleistungen vergeben werden sollen, sind die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer sind im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Unterauftragnehmer ist die Verpflichtung zur Ausführung der Teilleistung im Vordruck "Verpflichtungs- und Eignungserklärung Unterauftragnehmer" zu erklären.
Beschreibung
Falls eine technische und/oder berufliche Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, sind die in Anspruch genommenen Kapazitäten sowie die Eignungsverleiher zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Die in Anspruch genommenen Kapazitäten sowie die Eignungsverleiher sind im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Eignungsverleiher ist die Verpflichtung zur Eignungsleihe im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- DB Netz AG
- Titel
- Neuordnung des Parkens in Bremen: Aufnahme des Straßenraums, Nachfrageerhebungen, Entwurfs- und Betriebsplanung etc.
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bremen, Kreisfreie Stadt
- Dauer
- 59 Monate
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