Rahmenvertrag für Beratungs- und Planungsleistungen der Innengestaltung für kollaborative Arbeitsflächen einschließlich Beschaffung des Mobiliars
Veröffentlichte Frist abgelaufen
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Arkitekttjenester
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Beratungs- und Planungsleistungen der Innengestaltung für kollaborative Arbeitsflächen einschließlich Beschaffung des Mobiliars in Form eines Rahmenvertrages. Die klassischen Büroarbeitsplätze sind nicht Bestandteil dieser Neugestaltung. Ziel ist es, bestimmte Räume innengestalterisch und funktional so auszustatten, dass zeitgemäße, kollaborative Arbeits-, Lern- und Besprechungsumgebungen entstehen. Diese sollen moderne Anforderungen an Kommunikation, Kreativität und Interaktion erfüllen und flexibel nutzbar sein. Das erste zu realisierende Projekt aus dem Rahmenvertrag wird die Raumgestaltung in der Werbellinstraße 12 sein. Grundlage der Ausschreibung wird ein Katalog für Möbel und Dienstleistungen, in den die speziellen Anforderungen für die Werbellinstraße 12 eingebettet sind. Zudem soll dieser Katalog auch Grundlage für eine künftige neue Gestaltung von kollaborativen Flächen in den Servicebüros sein und damit ein einheitliches Design in verschiedenen Standorten der STADT UND LAND gewährleisten. Außerdem wird darüber die Nachbestellung von Möbeln bei Bedarf über die vierjährige Vertragslaufzeit gesichert.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +3068926452
- Kontakt-E-Mail
- ausschreibung@stadtundland.de
- Adresse
- Werbellinstraße 12, 12053 Berlin
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Beratungs- und Planungsleistungen der Innengestaltung für kollaborative Arbeitsflächen einschließlich Beschaffung des Mobiliars in Form eines Rahmenvertrages. Die klassischen Büroarbeitsplätze sind nicht Bestandteil dieser Neugestaltung. Ziel ist es, bestimmte Räume innengestalterisch und funktional so auszustatten, dass zeitgemäße, kollaborative Arbeits-, Lern- und Besprechungsumgebungen entstehen. Diese sollen moderne Anforderungen an Kommunikation, Kreativität und Interaktion erfüllen und flexibel nutzbar sein. Das erste zu realisierende Projekt aus dem Rahmenvertrag wird die Raumgestaltung in der Werbellinstraße 12 sein. Grundlage der Ausschreibung wird ein Katalog für Möbel und Dienstleistungen, in den die speziellen Anforderungen für die Werbellinstraße 12 eingebettet sind. Zudem soll dieser Katalog auch Grundlage für eine künftige neue Gestaltung von kollaborativen Flächen in den Servicebüros sein und damit ein einheitliches Design in verschiedenen Standorten der STADT UND LAND gewährleisten. Außerdem wird darüber die Nachbestellung von Möbeln bei Bedarf über die vierjährige Vertragslaufzeit gesichert.Hauptmerkmale des VerfahrensZur Auswahl der bzw. des Auftragnehmers wird ein 2-stufiges Vergabeverfahren durchgeführt. Das Vergabeverfahren wird über die Vergabeplattform zur Veröffentlichung versendet. Die Vergabeunterlagen für die erste Stufe des gegenständlichen Vergabeverfahrens stehen allen interessierten Unternehmen freizugänglich und ausschließlich auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zur Verfügung. In der ersten Stufe sind durch die interessierten Wirtschaftsteilnehmer die Teilnahmeanträge über die Vergabeplattform einzureichen. Anhand der eingereichten Teilnahmeanträge sowie der veröffentlichten Eignungskriterien werden in der 1. Stufe die geeigneten Bewerber ausgewählt, die in der 2. Stufe auf Basis der Leistungsbeschreibung und weiteren Vergabeunterlagen zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes wird die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, begrenzt, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern zur Verfügung steht. Höchstzahl an Bewerbern für die Angebotsaufforderung: fünf Auswahlentscheidung (Abschichtung) Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in folgenden Schritten: 1. Schritt: Formale Prüfung der Teilnahmeanträge 2. Schritt: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der fachlichen und technischen Leis-tungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Ergibt die Prüfung der Teilnahmeanträge, dass mehr als fünf Bewerber die geforderten Anforderun-gen erfüllen, so werden die fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach den festgelegten Bewertungskriterien zu den Referenzen ermittelt. Die erreichten Punkte werden je Referenz und über alle Referenzen eines Bieters addiert. Anschlie-ßend werden die fünf Bewerber, welche die meisten Punkte erzielt haben, zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Im Falle von gleichwertigen Teilnahmeanträgen (z.B. durch Punktgleichheit) werden alle Bewerber, die unter den besten fünf zuzurechnen sind, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bewertungskriterien zu den Referenzen Alle abgegebenen Referenzen (max. 7) werden nach folgender Vorgabe bewertet: • Für jede zusätzlich eingereichte geeignete Referenz (Referenz Nr. 3 bis Nr. 7) kann ein Be-werber 10 Punkte erreichen. Maximal können zusätzlich 50 Punkte erreicht werden für dieses Kriterium. • Zusatzpunkte werden vergeben für die geeigneten Referenzen (ab Referenz Nr. 1), bei denen der Auftraggeber die öffentliche Hand (Bund, Länder, Behörden etc.) ist. Ist der Auftraggeber einer geeigneten Referenz ein Auftraggeber der öffentlichen Hand, werden je Referenz 5 weitere Punkte vergeben. Insgesamt sind für dieses Kriterium maximal 35 Punkte möglich. Insgesamt sind bei den Referenzen maximal 85 Punkte zu erreichen. Die STADT UND LAND wird sich bereits in der Bekanntmachung vorbehalten, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen, ohne in die Verhandlungen einzutreten. Es wird möglich sein, dass unmittelbar nach Prüfung und Wertung der ersten verbindlichen Angebote ein Zuschlag erteilt wird. Macht die STADT UND LAND von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch, so werden nach Abgabe der verbindlichen Angebote mit allen Bietern Verhandlungsgespräche geführt. Die STADT UND LAND behält sich jedoch weiterhin vor, den Bieterkreis nach der Wertung der Er-stangebote anhand der bekanntgemachten Zuschlagskriterien (Preis, schriftliche Lösungsidee) zu beschränken. Die STADT UND LAND wird dabei – soweit möglich - mit den aussichtsreichsten Bietern in die Präsentation (Pitch) der Lösungsideen zu ausgewählten Räumen (gemäß Vergabeunterlagen) einsteigen. Die übrigen Bieter erhalten eine Zwischeninformation. Die STADT UND LAND behält sich vor, anstelle eines Ausschlusses die betreffenden Bieter als Reservebieter weiterhin am Verfahren zu beteiligen. Sie werden jedoch nur und erst dann wieder nach der Reihenfolge der Rangfolge in das Verfahren einbezogen, wenn die Präsentation/Verhandlung mit den bevorzugten Bietern nicht (mehr) erfolgversprechend sind. Die Entscheidung über die Aufforderung der Reservebewerbern zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren steht im pflichtgemäßen Ermessen der STADT UND LAND, sofern sich aus den vergaberechtlichen Bestimmungen nichts anderes ergibt. Mit den Bietern, deren Angebote nach Prüfung und Wertung der eingegangenen Angebote durch die Auftraggeberin zu den aussichtsreichsten gehören, wird das Verhandlungsverfahren bis zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots fortgesetzt. Die STADT UND LAND behält sich vor, den Bieterkreis nach der Wertung der optimierten Angebote anhand der Zuschlagskriterien weiter zu beschränken. Die aussichtsreichsten Bieter werden zu Verhandlungsgesprächen eingeladen, in welchen die Ver-handlungsparteien Verfeinerungen der zu erbringenden Leistung erörtern und die vor allem der weiteren Präzisierung und Optimierung des Angebots und der Abgabe letztverbindlicher Angebote dienen. Die Verhandlungen enden mit der Aufforderung, ein optimiertes Angebot abzugeben. Alle nicht weiter am Verhandlungsverfahren beteiligten Bietenden erhalten nach den jeweiligen Phasen des Verfahrens eine Zwischeninformation. Gewährung einer Aufwandsentschädigung in der 2. Verfahrensstufe Alle Bieter, die ein wertbares Angebot abgeben haben und nicht den Zuschlag bekommen, erhalten als Aufwandsentschädigung für die Angebotserstellung einmalig 3.000 EUR netto. Der Auftraggeber fordert die entsprechenden Bieter zu gegebener Zeit zu einer entsprechenden Rechnungsstellung auf.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Angebotspreis ergibt sich aus dem Angebotspreisblatt. Für die Wertung ist die dort genannte Gesamtwertungssumme (netto) maßgeblich.
Bewertungsmethode
Zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes wird die einfache Richtwertmethode angewendet. Bei der einfachen Richtwertmethode ist für jedes Angebot das „Leistungs-Preis-Verhältnis“ zu bilden; d.h. es wird der Quotient aus Leistung dividiert durch die Gesamtwertungssumme, netto (Euro) errechnet. Für die Berechnung der Leistung werden die erreichten Punkte aus der qualitativen Bewertung addiert. Den Zuschlag erhält dann das Angebot mit der höchsten Kennzahl.
Beschreibung
Zur Beurteilung der gestalterischen Qualität und funktionalen Eignung des Angebots ist durch den Bieter ein konkreter Lösungsvorschlag für die Gestaltung von drei ausgewählten Räumen (Schulungsraum, Repräsentativer Raum, Projektarbeitsraum) schriftlich mit dem Angebot einzureichen. Dieser Lösungsvorschlag muss für jeden der drei Räume beinhalten u.a.: Beschreibung der Gestaltungsidee und Ausführungen zur Motivation dieser Idee, 3D-Visualisierung unter Berücksichtigung der externen Gewerke (z. B. Sitztribünen, Pflanzwände) im Raumgefüge, Einzelvisualisierungen der Möbelstücke zur klaren Veranschaulichung von Form, Farbe, Materialität und Funktion. In einem Präsentationstermin hat der Bieter seinen Lösungsvorschlag vor Vertretern des AG in Form eines Pitchs zu präsentieren, ggf. mit haptischer Präsentation einzelner Elemente (Stoffmuster, Materialmuster, Farbmuster, Musterplatten und Griffmuster für Möbeloberflächen o.ä.).
Bewertungsmethode
Zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes wird die einfache Richtwertmethode angewendet. Bei der einfachen Richtwertmethode ist für jedes Angebot das „Leistungs-Preis-Verhältnis“ zu bilden; d.h. es wird der Quotient aus Leistung dividiert durch die Gesamtwertungssumme, netto (Euro) errechnet. Für die Berechnung der Leistung werden die erreichten Punkte aus der qualitativen Bewertung addiert. Den Zuschlag erhält dann das Angebot mit der höchsten Kennzahl.
Unterkriterien
Beschreibung
Ein konkreter Lösungsvorschlag für die Gestaltung von drei ausgewählten Räumen (Schulungsraum, Repräsentativer Raum, Projektarbeitsraum) schriftlich mit dem Angebot einzureichen. Dieser Lösungsvorschlag muss für jeden der drei Räume beinhalten u.a.: Beschreibung der Gestaltungsidee und Ausführungen zur Motivation dieser Idee, 3D-Visualisierung unter Berücksichtigung der externen Gewerke (z. B. Sitztribünen, Pflanzwände) im Raumgefüge, Einzelvisualisierungen der Möbelstücke zur klaren Veranschaulichung von Form, Farbe, Materialität und Funktion.
Beschreibung
In einem Präsentationstermin hat der Bieter seinen Lösungsvorschlag vor Vertretern des AG in Form eines Pitchs zu präsentieren, ggf. mit haptischer Präsentation einzelner Elemente (Stoffmuster, Materialmuster, Farbmuster, Musterplatten und Griffmuster für Möbeloberflächen o.ä.).
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Die Eigenerklärung zur Eignung ist vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft sowie zugehörigen Unterauftragnehmern auszufüllen. Der Auftraggeber wird über den Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft sowie zugehörigen Unterauftragnehmern, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde legen. Die Eigenerklärung ist eine Mindestanforderung des Auftraggebers und die Nichterfüllung der Anforderungen führt zwingend zum Ausschluss.
Dokumentationsanforderung
Die Eigenerklärung zur Eignung ist vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft sowie zugehörigen Unterauftragnehmern auszufüllen.
Beschreibung
Die Eigenerklärung Frauenförderung ist vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen. Die Eigenerklärung ist eine Mindestanforderung des Auftraggebers.
Dokumentationsanforderung
Die Eigenerklärung Frauenförderung ist vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft auszufüllen.
Beschreibung
Als Mindestanforderung gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bieters/ der Bietergemeinschaft für die vergleichbaren Leistungen (Beratung zur Innengestaltung und Lieferung von Mobiliar) von 250.000 EUR netto.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Jahresumsatz des Bieters (in Euro) jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar sind.
Beschreibung
Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge der in den letzten höchstens fünf Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- oder Dienstleistungen die mit der gegenständlichen Leistung vergleichbar sind mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers. Mit dem Teilnahmeantrag sind mindestens zwei geeignete Referenzen aus den letzten fünf Jahren einzureichen. Eine Referenz ist geeignet, wenn sie jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllt: Projektabschluss: Nicht länger als 5 Jahre zurückliegend (maßgeblich ist die Abnahme oder Nutzungsaufnahme); Leistungsgegenstand: Beratung zu Innenraumgestaltung und Realisierung der Ausstattung von Geschäfts- und Büroräumen, die auf die spezifischen Anforderungen von Arbeits-, Lern- und Kommunikationsbereichen abgestimmt sind; Projektumfang: Mindestens fünf gestaltete Räume oder Flächen mit unterschiedlichen Nutzungskonzepten (z. B. Meeting, Schulung, Co-Working, Kreativraum). Eine Referenz, die auch nur eine der angegebenen Mindestanforderungen nicht erfüllt, ist nicht geeignet und kann nicht berücksichtigt werden. Die Nichterfüllung von Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Referenzen bei dem Referenzauftraggeber vor.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen sind jeweils mit folgenden Angaben einzureichen (gemäß Vorlage "VV25_RV_Mobiliar_Eignungsnachweis_Ref_Ums_gesch.xlsx"): Name des Auftraggebers (inkl. Ansprechpartner und Kontaktdaten); Branche des Auftraggebers; Projektbezeichnung und Kurzbeschreibung der Maßnahmen; Art und Umfang der erbrachten Leistungen; Ausführungszeitraum mit Nennung Projektabschluss; Nennung der jeweiligen Raumkonzepte; Fotos der gestalteten Räume als Anlage zum Teilnahmeantrag.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
- Titel
- Rahmenvertrag für Beratungs- und Planungsleistungen der Innengestaltung für kollaborative Arbeitsflächen einschließlich Beschaffung des Mobiliars
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin