Umsetzung GaFöG an der GS St. Johann - Zweigstelle Könen
Arkitekttjenester
Die Stadt Konz benötigt Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9 für die Erweiterung und Modernisierung der Grundschule St. Johann in Könen, Landkreis Trier-Saarburg. Dies umfasst den Bau eines Mensaneubaus und die energetische Sanierung des bestehenden Schulgebäudes. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wobei zunächst die Leistungsphasen 1 bis 5 für beide Bauabschnitte beauftragt werden, gefolgt von optionalen Leistungsphasen 6 bis 9. Die Fertigstellung der Planungsleistungen bis einschließlich Leistungsphase 3 für beide Bauabschnitte muss bis spätestens 31. August 2027 erfolgen. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Honorarangebots (40 %), der Projektumsetzung (45 %) und der Teamwertung (15 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“, eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 1.500.000 € und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1.000.000 € je Versicherungsfall, sowie mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 7 Jahren im Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume, die Sanierung, Umbau oder Modernisierung, Neu-, An- oder Erweiterungsbau, eine öffentliche, soziale, Bildungs-, Betreuungs- oder vergleichbare Nutzung, Maßnahmen zur energetischen Verbesserung und anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300 und 400 von mindestens 1,5 Mio. € netto umfassen.
Über das Angebot
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- +49 6501-1500
- Kontakt-E-Mail
- Vergabestelle@konz.de
- Adresse
- Am Markt 11, 54329 Konz
Die Stadt Konz beabsichtigt die Erweiterung und Modernisierung der Grundschule im Ortsteil Könen. Im Rahmen der Maßnahme ist die Errichtung eines Mensaneubaus als Anbau an das bestehende Schulgebäude vorgesehen. Darüber hinaus soll eine neue zentrale Wärmeversorgungsanlage geschaffen werden, die künftig sowohl den Mensaneubau als auch das Bestandsgebäude der Grundschule mit Wärme versorgt. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt voraussichtlich anteilig aus Fördermitteln des Investitionsprogramms Ganztagsausbau (1. Bauabschnitt) sowie aus Eigenmitteln der Stadt Konz (2. Bauabschnitt). Nach Abschluss der Leistungsphasen 1 bis 5 beabsichtigt der Auftraggeber, die erforderlichen Förderanträge sowie Anträge auf Mittelbereitstellung bei den zuständigen Fördermittelgebern, den politischen Gremien und der Kommunalaufsicht einzureichen, um die Voraussetzung für die Bereitstellung weiterer Finanzmittel zu schaffen. Da die Bewilligung der hierfür erforderlichen Finanzmittel zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht abschließend geklärt werden kann und die Antragsstellung die Ergebnisse der ersten Planungsstufe voraussetzt, erfolgt die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistungen stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufen steht unter dem Vorbehalt der weiteren Finanzierung und Mittelbewilligung. Der Auftraggeber geht derzeit davon aus, dass der Mensaneubau unmittelbar an das bestehende Schulgebäude angebunden wird. Sollten sich jedoch im Zuge der Planungen alternative Lösungen als wirtschaftlicher, funktionaler oder städtebaulich vorteilhafter erweisen, behält sich der Auftraggeber vor, diese weiterzuverfolgen. 1. Bauabschnitt: Errichtung eines Mensagebäudes mit zugehörigen Neben- und Funktionsräumen 2. Bauabschnitt: Energetische Sanierung des bestehenden Schulgebäudeensembles Gegenstand der Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9 für beide Bauabschnitte. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden für beide Bauabschnitte die Leistungsphasen 1 bis 5 beauftragt (Leistungsstufe 1). Diese Leistungen sind für die Vorbereitung und Beantragung der Finanzierung erforderlich. Die Beauftragung der Leistungsphasen 6 bis 9 (Leistungsstufe 2) erfolgt optional und steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen Finanzierungs- und Genehmigungsentscheidungen. Da die hierfür notwendigen Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht vorliegen und durch den Auftraggeber derzeit nicht abschließend bewertet werden können, werden die Leistungsphasen 6 bis 9 als Bedarfspositionen ausgeschrieben. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Der 1. Bauabschnitt soll über das Investitionsprogramm Ganztagsausbau gefördert werden. Gemäß den geltenden Förderrichtlinien muss dieser Bauabschnitt bis spätestens 31.12.2029 baulich abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der Mensa ist vorgesehen, die bestehenden Betreuungsgruppen vorübergehend in den Neubau auszulagern. Anschließend soll mit der energetischen Sanierung des Bestandsgebäudes begonnen werden. Die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 5 erfolgt unmittelbar nach Zuschlagserteilung. Im Hinblick auf die einzuhaltenden Fristen des Investitionsprogramms Ganztagsausbau sind die Leistungen des 1. Bauabschnitts vorrangig und mit besonderer Termindringlichkeit zu bearbeiten. Für beide Bauabschnitte ist die Fertigstellung der Planungsleistungen bis einschließlich Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) spätestens zum 31. August 2027 sicherzustellen. Bei Zusage der Fördermittel, sind gemäß den Förderrichtlinien die Maßnahmen des 1. Bauabschnitts spätestens bis zum 31.12.2029 vollständig umzusetzen und bis zum 30.06.2030 abzurechnen. Diese Termine sind verbindlich einzuhalten. Da die Finanzierung des 1. Bauabschnitts über ein Förderprogramm vorgesehen ist, sind sämtliche Planungs- und Projektunterlagen während der gesamten Projektbearbeitung eindeutig und nachvollziehbar nach den beiden Bauabschnitten zu trennen. Dies gilt insbesondere für Planunterlagen, Kostenberechnungen, Kostenverfolgungen, Terminpläne sowie sonstige für Förder- und Nachweiszwecke erforderliche Dokumentationen. Die Zuordnung der Leistungen und Kosten zu den jeweiligen Bauabschnitten ist durchgängig transparent und prüffähig darzustellen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Honorarangebot bestimmt sich aus der Angebotssumme inklusive Zeithonorar und Nebenkosten (netto) unter Berücksichtigung von Nachlässen + Umsatzsteuer ohne Rücksicht auf die Steuerschuldnerschaft). Dies bedeutet, dass bei Bietern, welche aufgrund des Reverse-charge-Verfahrens keinen oder einen anderen Steuersatz als beim Auftraggeber gültigen angeben, wird dieser in Höhe des aktuell gültigen Steuersatzes des Auftraggebers auf das Angebot aufgerechnet. Bei Angabe eines falschen Steuersatzes, wird dieser berichtigt. Die Wertungssumme umfasst alle Leistungsphasen auch die der Bedarfspositionen.
Beschreibung
1.1 Darstellung der üblichen Projektorganisation des Bieters in der Planungs- und Ausführungsphase anhand eines beispielhaft heranzuziehenden vergleichbaren Projekts; 1.2 Darstellung der üblichen Terminkontrolle des Bieters in der Planungs- und Ausführungsphase anhand eines beispielhaft heranzuziehenden vergleichbaren Projekts; 1.3 Darstellung der üblichen Kostenkontrolle des Bieters zur Sicherstellung der Kostenvorgaben in der Planungs- und Ausführungsphase anhand eines beispielhaft heranzuziehenden vergleichbaren Projekts. Das vom Bieter beispielhaft heranzuziehende vergleichbare Projekt soll durch den für die ausgeschriebenen Leistungen angegebenen Projektleiter betreut worden sein.
Beschreibung
2.1 die Zusammensetzung des Teams und die Darstellung der Aufgabenverteilung der Mitglieder innerhalb des Teams, 2.2 die nachgewiesene Erfahrung der Teammitglieder und deren berufliche Werdegänge an.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners: Bei juristischen Personen (bspw. Im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes. Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
Dokumentationsanforderung
Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes (für juristische Personen) oder eine entsprechend unterzeichnete Eigenerklärung oder eine Vollmacht (für Personengesellschaften).
Beschreibung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 S. 22, ber. ABl. 2007 L 271 S. 18, ABl. 2008 L 93 S. 28, ABl. 2009 L 33 S. 49, ABl. 2014 L 305 S. 115), zuletzt geändert durch Art. 1 B (EU) 2020/548 vom 23.01.2020 (ABl. L 131 S. 1). Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1. nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“.
Beschreibung
Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der für den Auftragnehmer verlangten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
Dokumentationsanforderung
Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Beschreibung
Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weisen der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden.
Dokumentationsanforderung
Nachweis, dass dem Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
Beschreibung
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 1.500.000,00 € sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1.000.000,00 € jeweils je Versicherungsfall. Die Beiträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung. Für die vorgenannten Auskünfte sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 218a). Alternativ kann auch ein anderes Nachweisdokument eingereicht werden.
Beschreibung
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 7 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2019, als Projektabschluss gilt die abgeschlossene Leistungsphase 8 mit Abnahme) mit Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HO-AI in Verbindung mit Anlage 10.1 zu § 34 Abs. 4 HOAI. Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind: Leistungen bei der Sanierung, dem Umbau oder der Modernisierung eines Bestandsgebäudes. Leistungen für einen Neu-, An- oder Erweiterungsbau. Eine öffentliche, soziale, Bildungs-, Betreuungs- oder vergleichbare Nutzung. Bei mindestens einer Referenz müssen Maßnahmen zur energetischen Verbesserung eines Bestandsgebäudes Bestandteil der beauftragten Planungsleistungen gewesen sein. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen an Dach, Fassade, Fenstern oder sonstigen Teilen der Gebäudehülle sowie Maßnahmen zur Verbesserung der energetischen Qualität des Gebäudes. Mindestens eine Referenz muss hinsichtlich ihrer Größenordnung mit der ausgeschriebenen Maßnahme vergleichbar sein. Als vergleichbar gilt eine Referenz mit anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 von mindestens 1,5 Mio. € netto. Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß § 34 HOAI vollständig erbracht worden sein.
Dokumentationsanforderung
Es sind mindestens drei Referenzprojekte vorzulegen. Hierzu soll das Formblatt 253 – Nachweis von Referenzprojekten zu verwenden. Für jede Referenz sind mindestens folgende Angaben vorzulegen: 1. Bezeichnung des Referenzprojekts 2. Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner und Kontaktdaten 3. Ort des Projekts 4. Art und Nutzung des Gebäudes kurze Beschreibung der Bauaufgabe 5. Angabe, ob es sich um Neubau, Anbau, Umbau, Erweiterung oder Sanierung handelt 6. Angabe der erbrachten Leistungsphasen gemäß HOAI 7. Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts; 8. Datum (Tag) des Projektabschlusses des Referenzprojekts; 9. anrechenbare Kosten der KG 300 und 400, netto 10. Bruttogrundfläche (BGF), soweit vorhanden Beschreibung der durchgeführten energetischen Maßnahmen, ob das Projekt im laufenden Betrieb bzw. bei fortbestehender Nutzung des Gebäudes durchgeführt wurde und ob öffentliche Fördermittel Bestandteil der Finanzierung waren.
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- Auftraggeber
- Stadt Konz
- Titel
- Umsetzung GaFöG an der GS St. Johann - Zweigstelle Könen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Trier-Saarburg