Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam – Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)
Boligbygg og boligprosjekter
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben benötigt die Errichtung von drei betriebsfähigen Aufzugsanlagen für drei Mehrfamiliengebäude in Potsdam. Die Aufzüge müssen den Anforderungen der DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50 entsprechen, mindestens Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745 aufweisen und für Rollstuhlfahrer geeignet sein (Typ 02 nach DIN EN 81-70). Eine Besonderheit ist die Anforderung an eine reduzierte Unterfahrt von 360 mm und einen reduzierten Schachtkopf von 2610 mm bei einer Geschwindigkeit von 1,0 m/s, um den Aufwand für die Wasserhaltung zu minimieren. Der Zuschlag erfolgt ausschließlich auf Basis des Preises (100%). Qualifikationsanforderungen umfassen unter anderem 3 Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren und den Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung über 2,0 Millionen Euro für Personenschäden, 1,0 Million Euro für Sachschäden und 500.000 Euro für Vermögensschäden.
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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant im Zuge der Wohnraumoffensive der Bundesregierung die Neubebauung eines der ehemaligen Generalzolldirektion in Potsdam. Die vormals durch Verwaltungsgebäude genutzte Bundesliegenschaft wurde im Zuge eines Totalrückbaus vollständig freigeräumt und für eine städtebauliche Nachnutzung vorbereitet. Ziel ist es, durch eine qualitätsvolle Neubebauung mit differenziertem Wohnungsmix insgesamt etwa 135 neue Mietwohnungen zu realisieren. Diese werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge an Bundesbedienstete zu leistbaren Mieten vergeben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung von drei Aufzugsanlagen aufgeteilt auf 3 Mehrfamiliengebäude als herausgelöste Maßnahme für den ausgeschriebenen Generalunternehmer (GU). • Baufeld B - Mehrfamiliengebäude B1 • Baufeld C - Mehrfamiliengebäude C1a und C2 Der Auftragnehmer hat drei vollständig betriebsfähige Aufzugsanlagen zu errichten, die den Anforderungen der DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50 entsprechen. Die Aufzugsanlagen müssen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz mindestens der Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745 entsprechen. Die errichteten Fahrschächte erfüllen die Anforderungen der DIN 4102 und sind für die auftretenden Belastungen ausgelegt. Alle für die Montage benötigten Einbauteile sind in die Schachtinnenwände einzusetzen. Der Auftragnehmer (AN) ist dafür verantwortlich, dass die Befestigungskomponenten rechtzeitig an den Rohbauer geliefert werden, damit dieser sie einbauen kann. Aufzugsfremde Einrichtungen im Fahrschacht sind unzulässig. Die Aufzüge entsprechen Typ 02 nach DIN EN 81-70 und sind u.a. für einen Benutzer mit Rollstuhl Klasse A oder B mit Begleitperson geeignet. Im Rahmen des Bauvorhabens sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten drei Aufzugsanlagen mit einer auf 360 mm reduzierten Unterfahrt (Schachtgrube) erforderlich. Diese außergewöhnlich geringe Unterfahrt ergibt sich aus den konstruktiven Randbedingungen des Bauwerks und lässt keine Ausführung mit einer konventionellen Aufzugstechnik zu. Die Aufzugsunterfahrt befindet sich im Bereich des drückenden Grundwassers. Eine weitere Vertiefung der Aufzugsschachtgrube würde erhebliche zusätzliche Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung nach den anerkannten Regeln der Technik erfordern und wäre mit einem deutlich erhöhten technischen, wirtschaftlichen und baulichen Aufwand verbunden. Zudem würden sich erhöhte Risiken hinsichtlich der dauerhaften Dichtigkeit des Bauwerks ergeben. Aus diesem Grund ist eine Aufzugslösung erforderlich, die mit einer reduzierten Unterfahrt auskommt, ohne dass konstruktive Änderungen an der Gründung oder der Bauwerksabdichtung notwendig werden. Nach eingehender Prüfung der am Markt verfügbaren Aufzugssysteme wurde festgestellt, dass eine serienmäßig verfügbare und zugelassene Aufzugslösung, welche die geforderte Kombination aus reduzierter Unterfahrt von 360 mm, reduziertem Schachtkopf von 2610 mm und einer Aufzugsgeschwindigkeit von 1,0 m/s unter Einhaltung der geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen sowie der einschlägigen Normen, insbesondere DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50, nur von wenigen Firmen realisiert werden kann. Eine Beauftragung im Rahmen einer freihändigen Vergabe an ein Unternehmen kann jedoch nicht erfolgen. Im Rahmen der Abstimmungen seitens des AG wurde sich auf eine reduzierte Aufzugsunterfahrt verständigt um den Aufwand für die Wasserhaltung zu verringern und damit die Kosten zu optimieren, und die Aufzüge in den Teilflächen sollen im Rahmen einer gesonderten Vergabe vergeben werden, um die nach Vergabe der Aufzugsanlagen entstehenden technischen und baulichen Rahmenbedingungen in der FLB (GU-Vergabe) einfließen zu lassen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Angebotspreis
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Angaben zum Umsatz des Unternehmens
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
3 Referenzen der letzten 5 Kalenderjahre (Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung)
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Angabe zu Arbeitskräften
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Registereintragungen
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Abschluss einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung über den Wert von Personenschäden (2,0 mio €), Sachschäden (1,0 mio €) und Vermögensschäden (500.000 €)
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Erklärung Russland-Bezug
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
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- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Titel
- Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam – Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Potsdam, Kreisfreie Stadt