26-059 | Abbau bestehendes RÜB und Neubau RÜB in Minseln
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Prosjekteringstjenester
Die Stadtverwaltung Rheinfelden benötigt Planungsleistungen für den Rückbau eines bestehenden Regenüberlaufbeckens (RÜB) und den Neubau eines größeren RÜB in Minseln, Deutschland. Die geschätzten Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,98 Millionen Euro netto, wovon etwa 475.000 Euro netto auf Zu- und Ablaufkanäle, 4.520.000 Euro netto auf das neue RÜB und 980.000 Euro netto auf die Elektro- und Maschinentechnik entfallen. Der Neubau soll ein Speichervolumen von ca. 1.030 bis 1.200 m³ und einen Drosselabfluss von 65 l/s umfassen, um die bestehende Entwässerungsinfrastruktur an aktuelle wasserwirtschaftliche und hydraulische Anforderungen anzupassen. Die Vergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren, wobei in der ersten Stufe drei Bieter für die Angebotsabgabe und Präsentation ausgewählt werden. Die Zuschlagskriterien sind Projektumsetzung (70 %, bewertet anhand einer Präsentation zu Projektteam, Projektorganisation, Vorgehensweise und Präsenz vor Ort) und Honorarangebot (30 %). Als Qualifikationsanforderung wird die durchschnittliche Anzahl der Ingenieure in den letzten drei Jahren bewertet.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 07623950
- Kontakt-E-Mail
- info@rheinfelden-baden.de
- Adresse
- Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden (Baden)
Im Rahmen der Generalentwässerungsplanung des Ortsteils Minseln plant die Stadt Rheinfelden (Baden) die Umsetzung der Maßnahme M5 „Neubau RÜB Minseln mit Zu- und Ablaufhaltungen“. Die Maßnahme ist Bestandteil des wasserrechtlich abgestimmten Sanierungskonzeptes für die Mischwasserbehandlung des Ortsteils und dient der Anpassung der bestehenden Entwässerungsinfrastruktur an die aktuellen wasserwirtschaftlichen und hydraulischen Anforderungen. Das bestehende Regenüberlaufbecken befindet sich am südlichen Ortsende des Stadtteils Minseln zwischen der Grünkompostieranlage der Firma Lützelschwab und dem Mühlbach auf Flurstück Nr. 4456. Das Bauwerk wurde ursprünglich in den 1980er Jahren errichtet und im Jahr 2002 um einen Drosselschacht mit mechanischer Drosseleinrichtung erweitert sowie hydraulisch optimiert. Das bestehende Rechteckbecken verfügt über ein Nutzvolumen von rund 130 m³ und einen Drosselabfluss von 40 l/s. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Zulaufkanal DN 1500, dem Regenentlastungsbauwerk mit integriertem Beckenüberlauf, dem Regenklärbecken, einem Drosselschacht, der Klärüberlaufleitung, der Entlastungsleitung zum Mühlbach sowie den zugehörigen Mess- und Überwachungseinrichtungen. Im Rahmen der geplanten Maßnahme soll die bestehende Anlage einschließlich Regenklärbecken, Drosselschacht, Entlastungs- und Klärüberlaufleitungen sowie weiterer zugehöriger Anlagenteile zurückgebaut und durch ein neues Regenüberlaufbecken ersetzt werden. Vorgesehen ist der Neubau eines Bauwerks mit einem Speichervolumen von ca. 1.030 bis 1.200 m³ sowie einem Drosselabfluss von 65 l/s. Ergänzend sind die erforderlichen Zu- und Ablaufhaltungen, neue Kanalanschlüsse sowie die vollständige elektro- und maschinentechnische Ausrüstung des Bauwerks herzustellen. Nach der vorliegenden Konzeptplanung umfasst der Neubau unter anderem ein Durchlaufbecken, ein Fangbecken, einen Drosselschacht, Beckenüberlauf- und Klärüberlaufeinrichtungen, Spüleinrichtungen sowie die erforderliche Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Maßnahme bildet einen zentralen Baustein der im Generalentwässerungsplan vorgesehenen Sanierungsvariante. Durch die deutliche Vergrößerung des Speichervolumens sollen die Anforderungen an die Mischwasserbehandlung erfüllt und die hydraulische Belastung des Mühlbachs bzw. Dürrenbachs reduziert werden. Das dem Bauwerk zugeordnete Einzugsgebiet umfasst rund 24 ha abflusswirksame Mischwasserflächen des Ortsteils Minseln. Die derzeitige Kostenschätzung beläuft sich auf rund 6,0 Mio. € netto. Gemäß der Kostenschätzung zum Generalentwässerungsplan (Stand Juli 2024) entfallen hiervon rund 475.000 € netto auf die Zu- und Ablaufkanäle, 4.520.000 € netto auf das neue Regenüberlaufbecken sowie 980.000 € netto auf die Elektro- und Maschinentechnik. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit mit rund 5,98 Mio. € netto veranschlagt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind zunächst die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI für den Rückbau der Bestandsanlage sowie die Planung des neuen Regenüberlaufbeckens einschließlich der zugehörigen Zu- und Ablaufbauwerke. Die erforderlichen Fachplanungsleistungen, insbesondere für die technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung sowie weitere projektbezogene Fachgutachten und Untersuchungen, werden in gesonderten Vergabeverfahren beauftragt und sind durch den Objektplaner in die Gesamtplanung zu integrieren. Das o.g. Verfahren befindet sich aktuell in der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb. Im Zuge des Teilnahmewettbewerbs sollen drei Bieter anhand der in der Bekanntmachung aufgeführten Kriterien ausgewählt werden, welche im Anschluss zur Angebotsabgabe und Präsentation aufgefordert werden.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Bewertung erfolgt anhand der Bieterpräsentation durch das bei der Bieterpräsentation anwesende Beurteilungsgremium. Für jedes Unterkriterium können maximal 4 Punkte erzielt werden. Erläuterung zur Punktebewertung: 0 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden ungenügend / keine Angaben oder aus Sicht des AGs inakzeptabel dargestellt. 1 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden wenig überzeugend / im Ganzen unzureichend dargestellt. 2 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden teilweise überzeugend dargestellt. 3 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden überzeugend dargestellt. 4 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden sehr überzeugend dargestellt. Die Punkte multipliziert mit der Gewichtung ergibt die Gesamtbewertung.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt anhand der Bieterpräsentation durch das bei der Bieterpräsentation anwesende Beurteilungsgremium. Für jedes Unterkriterium können maximal 4 Punkte erzielt werden.
Erläuterung zur Punktebewertung:
- 0 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden ungenügend / keine Angaben oder aus Sicht des AGs inakzeptabel dargestellt.
- 1 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden wenig überzeugend / im Ganzen unzureichend dargestellt.
- 2 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden teilweise überzeugend dargestellt.
- 3 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden überzeugend dargestellt.
- 4 Pkt.: Die abgefragten Informationen wurden sehr überzeugend dargestellt.
Die Punkte multipliziert mit der Gewichtung ergibt die Gesamtbewertung.
Unterkriterien
Beschreibung
Projektspezifisches Organigramm, Darstellung Projektteam, Verantwortlichkeiten und Vertretung. Projektkommunikation, Wissenstransfer über die Leistungsphasen hinaus (intern). berufliche Qualifikation des Projektteams (Weiterbildungen, Zertifikate). Erfahrung des Projektteams (anhand abgewickelter Vorhaben) Erfahrung mit öffentlichen Bauherren, Erfahrung mit vergleichbaren Projekten und Projektsituationen.
Beschreibung
Darstellung und Erläuterung der Schwerpunkte innerhalb der Projektabwicklung bezogen auf das konkret vorliegende Projekt, z.B. Organisation der Planung und Ausführung. Worauf kommt es bei dem Projekt an? Darstellung der Herangehensweise an das Kosten-, Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagement im Allgemeinen und in Bezug auf das konkret vorliegende Projekt. Darstellung des Projektablaufs unter Berücksichtigung von Planung, Personaleinsatz und wesentlichen Meilensteinen Insbesondere Aufzeigen von Kostenrisiken und Kostenoptimierungspotenzialen
Beschreibung
Sicherstellung der vor-Ort-Präsenz zur Teilnahme an Bauherren-, Planer-, Fachplaner-, und weiteren Projektterminen und insbesondere während der Ausführung des Bauvorhabens.
Beschreibung
Das niedrigste Honorarangebot erhält die Höchstpunktzahl. Die weiteren Angebote erhalten die Punktzahl, die dem Verhältnis ihres Honorarangebots zum niedrigsten Angebot entspricht. Die erreichte Punktzahl wird mit der vorher festgelegten Gewichtung (30 %) multipliziert.
Bewertungsmethode
Das niedrigste Honorarangebot erhält die Höchstpunktzahl. Die weiteren Angebote erhalten die Punktzahl, die dem Verhältnis ihres Honorarangebots zum niedrigsten Angebot entspricht. Die erreichte Punktzahl wird mit der vorher festgelegten Gewichtung (30 %) multipliziert.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Jährliches Mittel der Beschäftigten mit der Berufsqualifikation „Ingenieur“ in den letzten drei Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Bis einschließlich 1 Personen = 0 Punkte Ab 2 Personen = 15 Punkte Ab 3 Personen = 30 Punkte
Dokumentationsanforderung
Nicht spesifisert
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Stadt Rheinfelden (Baden) - Gebäudemanagement
- Titel
- 26-059 | Abbau bestehendes RÜB und Neubau RÜB in Minseln
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Lörrach
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…