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Deutschland: Ausschreibungen/Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg/Abbruchplanung Schadstoffe (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    Feb 6, 2025 7:41 AMFebruary 6, 2025 7:41 AM
  2. Fragefrist

    Feb 25, 2025 9:00 AMFebruary 25, 2025 9:00 AM
  3. Eröffnungstermin

    Mar 3, 2025 9:00 AMMarch 3, 2025 9:00 AM
  4. Angebotsfrist

    Mar 3, 2025 9:00 AMMarch 3, 2025 9:00 AM
  5. Vertragsbeginn

    Apr 3, 2025 12:00 AMApril 3, 2025 12:00 AM
  6. Bindefrist

    May 2, 2025 8:00 AMMay 2, 2025 8:00 AM
  7. Vertragsende

    Dec 31, 2031 12:00 AMDecember 31, 2031 12:00 AM

Brief

Abbruchplanung Schadstoffe (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)

Abgelaufen

Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

Frist
Mar 3, 2025Abgelaufen
Zuschlag
Preis 30 %
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen
Geschätzter Wert
129.500 €bis Dec 2031

Brief

Leistung Abbruchplanung Schadstoffe Abbruchplanung des schadstoffbelasteten Materials im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens (Ecke Krankenhausstraße/Universitätsstraße). Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem separaten Grundstück ca. einen Kilometer entfernt errichtet und ist nicht Teil der Leistung. Die aktuelle BGF des Bestandsgebäudes beträgt ca. 7100 m² (exklusive der geplanten Erweiterungen im Untergeschoss). Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Das Gebäude wurde bereits für die Nutzung als Anatomie konzipiert. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden verschiedene Maßnahmen im Gebäude umgesetzt. Diese umfassten unter anderem den Einzug von Zwischendecken in den vormals zweigeschossigen Räumen der Seitenflügel, den Umbau des Treppenraumes im Südflügel, und den Einbau eines Aufzuges. Der große Hörsaal in Verlängerung des Mittelrisalits wurde abgebrochen und durch einen neuen Hörsaalanbau ersetzt. Für die Bibliothek wurde als Flächenerweiterung ein Anbau errichtet. In großen Teilen des Bestandsgebäudes wurde der Bodenbelag erneuert (PVC Belag, in Teilbereichen Fliesen und Parkett). Darüber hinaus wurden zum Teil Abhangdecken und Trennwände in Trockenbauweise eingebaut. Die umfassenden Sanierungen in den 70er und 80er Jahren lassen einen hohen Anteil von schadstoffbelastetem Material vermuten. Erste stichprobenhafte Untersuchungen ergaben folgende Befunde: - Asbestnachweise in Flanschdichtungen und Brandschutzklappen der RLT Anlage - Asbestnachweise in Gipskartonspachtelmasse der Trockenbauelemente - Asbestnachweis in Fliesenklebern der Wand und Bodenfliesen (Sanitärbereiche) - PAK-Nachweis in Parkettklebern - PAK-Nachweis in Gussasphalt - KMF-Produkte im Dämmmaterial (nur optisch begutachtet) - KMF-Produkte in bauzeitlichen Brandschutztüren (nur optisch begutachtet) Diese Untersuchungen sind nicht abschließend. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt errichtet (ca. 3060m² BGF). Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses umfassend saniert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind im Bereich des Bestandsgebäudes denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Leistungsphase 2. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, Stadtplaner). Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Bieter muss eine ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit besitzen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren (Fertigstellung innerhalb Referenzzeitraum 01/2020 bis 12/2024) abzugeben. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.

    Dokumentationsanforderung

    Über die Angaben in der Eigenerklärung hinaus sind max. zwei DIN A4 Seiten als Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen. Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Bieter muss eine ausreichende durchschnittliche jährliche Personalstärke nachweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Bieter muss relevante Aus- und Weiterbildung nachweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/275270

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/275270

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

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Aus der Bekanntmachung

  • Leistung Abbruchplanung Schadstoffe Abbruchplanung des schadstoffbelasteten Materials im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens (Ecke Krankenhausstraße/Universitätsstraße). Das Gebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem separaten Grundstück ca. einen Kilometer entfernt errichtet und ist nicht Teil der Leistung. Die aktuelle BGF des Bestandsgebäudes beträgt ca. 7100 m² (exklusive der geplanten Erweiterungen im Untergeschoss). Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Das Gebäude wurde bereits für die Nutzung als Anatomie konzipiert. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden verschiedene Maßnahmen im Gebäude umgesetzt. Diese umfassten unter anderem den Einzug von Zwischendecken in den vormals zweigeschossigen Räumen der Seitenflügel, den Umbau des Treppenraumes im Südflügel, und den Einbau eines Aufzuges. Der große Hörsaal in Verlängerung des Mittelrisalits wurde abgebrochen und durch einen neuen Hörsaalanbau ersetzt. Für die Bibliothek wurde als Flächenerweiterung ein Anbau errichtet. In großen Teilen des Bestandsgebäudes wurde der Bodenbelag erneuert (PVC Belag, in Teilbereichen Fliesen und Parkett). Darüber hinaus wurden zum Teil Abhangdecken und Trennwände in Trockenbauweise eingebaut. Die umfassenden Sanierungen in den 70er und 80er Jahren lassen einen hohen Anteil von schadstoffbelastetem Material vermuten. Erste stichprobenhafte Untersuchungen ergaben folgende Befunde: - Asbestnachweise in Flanschdichtungen und Brandschutzklappen der RLT Anlage - Asbestnachweise in Gipskartonspachtelmasse der Trockenbauelemente - Asbestnachweis in Fliesenklebern der Wand und Bodenfliesen (Sanitärbereiche) - PAK-Nachweis in Parkettklebern - PAK-Nachweis in Gussasphalt - KMF-Produkte im Dämmmaterial (nur optisch begutachtet) - KMF-Produkte in bauzeitlichen Brandschutztüren (nur optisch begutachtet) Diese Untersuchungen sind nicht abschließend. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Gebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt errichtet (ca. 3060m² BGF). Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses umfassend saniert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind im Bereich des Bestandsgebäudes denkmalpflegerische Belange zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Leistungsphase 2. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.

  • Kontakt

    vergabe@stbaer.bayern.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    Erlangen, Kreisfreie Stadt
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
    71240000
  • 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

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