AIS: Adaptives Lernen mit KI-gestütztem System
Geplant
Die Ausschreibung ist noch nicht bekannt gemacht.
- Frist
- Jun 4, 2024Abgelaufen
- Vertrag
- Einkauf von Dienstleistungen
Brief
AIS (Adaptives Intelligentes System) ist ein Projekt, das im Rahmen des DigitalPakt Schule I (2019 bis 2024) gefördert wird. AIS zielt darauf ab, den schulischen Unterricht zu optimieren, nicht nur in Präsenzumgebungen mit innovativen Lehr- und Lernformaten, sondern auch im Distanz- und hybriden Lernen. Es soll Lehrkräften die flexible Integration in den Unterricht ermöglichen und somit moderne, vielfältige und motivierende Lehr- und Lernszenarien unterstützen. Indem es Anpassungsfähigkeit bietet, sollen Schülerinnen und Schüler individuelle Lernpfade einschlagen können, die ihrem persönlichen Bedarf und Lernrhythmus gerecht werden. Dies schließt herkömmliche Lehrinhalte wie Texte und Videos sowie begleitende Übungsaufgaben ein. AIS erfasst den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler anhand dieser Aufgaben und passt Inhalte individuell an, wobei diese Zuweisungen kontinuierlich überprüft werden. Da AIS in bestimmten Phasen Wissensvermittlungsaufgaben übernehmen kann, ermöglicht es Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf gezielter zu fördern. AIS soll entweder basierend auf einer bereits existierenden adaptiven Lernplattform oder einer Neuentwicklung, eine offen zugängliche Plattform für die Erstellung, Nutzung und Auswertung von adaptiven Lernmedien entwickelt werden. Sie soll zugleich als Infrastruktur für Bildungsmedienanbieter dauerhaft bereitgestellt werden. Damit soll Bildungsmedienanbietern ein möglichst simpel anzuwendendes Werkzeug zur Verfügung gestellt werden, das ihnen die Entwicklung und den Betrieb adaptiver Lernmedien ermöglicht, ohne dafür selbst in die Entwicklung einer solchen Plattform oder in den Aufbau von spezialisiertem Personal zur Entwicklung adaptiver Lernmedien investieren zu müssen. Dies soll ein möglichst breites Angebot an Inhalten ermöglichen. Über AIS betriebene adaptive Lernmedien sollen anschließend in die Bildungsplattformen der Länder über Standardschnittstellen datenschutzkonform integriert und genutzt werden. Für den angestrebten Betrieb sollen anpassungsfähige Lerninhalte für bis zu vier Fächer (Mathematik, Deutsch, Englisch und Deutsch als Zweitsprache) in der Sekundarstufe 1 integriert werden. Dabei werden sämtliche Schulformen berücksichtigt. Vor der flächendeckenden Einführung in den beteiligten Bundesländern ist geplant, AIS an ausgewählten Testschulen umfassend zu erproben. Dies umfasst eine Schulung der Nutzer (Lehrkräfte) sowie die Bereitstellung eines Support-Managements. Das Produkt soll dabei im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung auf Basis von Nutzendenfeedback, wissenschaftlicher Begleitung und einem Technologie und Umfeldmonitoring dem Prinzip stetiger Verbesserung und Optimierung folgen. Im gesamten Vorhaben ist die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften, insbesondere der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und der entsprechenden nationalen Gesetze, von essenzieller Bedeutung. Die zu erwartende KI-Verordnung (EU) ist zu beachten.
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Aus der Bekanntmachung
AIS (Adaptives Intelligentes System) ist ein Projekt, das im Rahmen des DigitalPakt Schule I (2019 bis 2024) gefördert wird. AIS zielt darauf ab, den schulischen Unterricht zu optimieren, nicht nur in Präsenzumgebungen mit innovativen Lehr- und Lernformaten, sondern auch im Distanz- und hybriden Lernen. Es soll Lehrkräften die flexible Integration in den Unterricht ermöglichen und somit moderne, vielfältige und motivierende Lehr- und Lernszenarien unterstützen. Indem es Anpassungsfähigkeit bietet, sollen Schülerinnen und Schüler individuelle Lernpfade einschlagen können, die ihrem persönlichen Bedarf und Lernrhythmus gerecht werden. Dies schließt herkömmliche Lehrinhalte wie Texte und Videos sowie begleitende Übungsaufgaben ein. AIS erfasst den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler anhand dieser Aufgaben und passt Inhalte individuell an, wobei diese Zuweisungen kontinuierlich überprüft werden. Da AIS in bestimmten Phasen Wissensvermittlungsaufgaben übernehmen kann, ermöglicht es Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf gezielter zu fördern. AIS soll entweder basierend auf einer bereits existierenden adaptiven Lernplattform oder einer Neuentwicklung, eine offen zugängliche Plattform für die Erstellung, Nutzung und Auswertung von adaptiven Lernmedien entwickelt werden. Sie soll zugleich als Infrastruktur für Bildungsmedienanbieter dauerhaft bereitgestellt werden. Damit soll Bildungsmedienanbietern ein möglichst simpel anzuwendendes Werkzeug zur Verfügung gestellt werden, das ihnen die Entwicklung und den Betrieb adaptiver Lernmedien ermöglicht, ohne dafür selbst in die Entwicklung einer solchen Plattform oder in den Aufbau von spezialisiertem Personal zur Entwicklung adaptiver Lernmedien investieren zu müssen. Dies soll ein möglichst breites Angebot an Inhalten ermöglichen. Über AIS betriebene adaptive Lernmedien sollen anschließend in die Bildungsplattformen der Länder über Standardschnittstellen datenschutzkonform integriert und genutzt werden. Für den angestrebten Betrieb sollen anpassungsfähige Lerninhalte für bis zu vier Fächer (Mathematik, Deutsch, Englisch und Deutsch als Zweitsprache) in der Sekundarstufe 1 integriert werden. Dabei werden sämtliche Schulformen berücksichtigt. Vor der flächendeckenden Einführung in den beteiligten Bundesländern ist geplant, AIS an ausgewählten Testschulen umfassend zu erproben. Dies umfasst eine Schulung der Nutzer (Lehrkräfte) sowie die Bereitstellung eines Support-Managements. Das Produkt soll dabei im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung auf Basis von Nutzendenfeedback, wissenschaftlicher Begleitung und einem Technologie und Umfeldmonitoring dem Prinzip stetiger Verbesserung und Optimierung folgen. Im gesamten Vorhaben ist die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften, insbesondere der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und der entsprechenden nationalen Gesetze, von essenzieller Bedeutung. Die zu erwartende KI-Verordnung (EU) ist zu beachten.
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