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    Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA

    Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

    Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA

    1. Vertragsunterzeichnung

      Jul 25, 12:00 AMJuly 25, 2024 12:00 AM
    2. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

      Dec 23, 8:58 AMDecember 23, 2024 8:58 AM

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr/Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA

    Zuschlag erteilt

    Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

    Brief

    Das Gefechtsstand Führungssystem Luftstreitkräfte GERMAN IMPROVED AIR DEFENCE SYSTEM, stationär (GefStd FüSys LuSK GIADS stnr), dient der militärischen Überwachung des Luftraums über Deutschland und angrenzenden Gebieten. Dabei besteht das System aus zwei Komponenten: Dem Führungswaffeneinsatzsystem (FüWES) German Improved Air Defense System (GIADS) und der Kontroll- und Flugabfertigungsanlage (KOFA) als Kommunikationssystem. Mithilfe von GIADS werden die von Radargeräten (militärisch und zivil) gelieferten Informationen über Flugobjekte aufbereitet und grafisch dargestellt. Diese militärische Luftlagedarstellung wird automatisch durch die Einbeziehung der zivilen Flugsicherungsdaten (z.B. Luftlage Eurocontrol, Flugpläne) ergänzt. Die erkannten Objekte werden nach modernsten Methoden identifiziert, womit sich insgesamt aus den aufbereiteten Informationen eine ständig aktuelle Luftlage ergibt. Damit trägt das System zur erhöhten Sicherheit im deutschen Luftraum bei. Weiterhin wird GIADS für die Führung des militärischen Luftverkehrs verwendet. Die KOFA ist dabei integraler Bestandteil des GefStd FüSys LuSK GIADS stnr und ermöglicht die gesamte Kommunikation mit allen an diesem Prozess beteiligten militärischen und zivilen Stellen. Dies ist für die Führung und Koordination des militärischen Luftverkehrs und ggf. der Koordination des zivilen Luftverkehrs notwendig. Die KOFA dient der Sicherstellung der gesamten Kommunikation zwischen den militärischen Fluglotsen als Operator und den zu führenden Flugzeugen. Zusätzlich wird die Koordination zwischen einzelnen Flugverkehrskontrollstellen sichergestellt. Die gesamte Kommunikation wird revisionssicher aufgezeichnet, um den Ablauf von Flugunfällen im Nachgang rekonstruieren zu können. Im Detail ermöglicht die KOFA dem Operateur das zeitgleiche Führen von mehreren Gesprächen und Konferenzen über diverse Kanäle der Telefonie und des Funks nicht nur mit zivilen und militärischen Flugzeugen, sondern auch zeitgleich untereinander mit den einzelnen Radarstationen und Flugsicherungszentren der Luftwaffe (bspw. Erndtebrück) und der zivilen Flugsicherung (bspw. Bremen, Lagen, München). Im Falle des Verlustes des Kontakts zu einem Flugzeug, einer Abweichung von vorgegebenen Flugrouten oder bei Eintreten von nicht identifizierten Flugobjekten in den deutschen Luftraum, besteht zur Gefahrenabwehr die Möglichkeit der Verbindungsaufnahme sowie der Einsatzsteuerung der deutschen Alarmrotten. Grundlage der vorgenannten Fähigkeiten ist u.a. das KOFA-WAN, ein Datentransportnetz, über das alle KOFA-Systeme Daten austauschen. Das KOFA-WAN ist an seinen jeweiligen Systemgrenzen gem. den Vorgaben der Informationssicherheit als zentrale Dienstvorschrift des Bundesministeriums für Verteidigung (InfoSchh; zDv A-960/1, BMVg CIT II 2, seit 05.03.2019) abzusichern. Die derzeitige Ausprägung dieser Absicherung ist nicht mehr vorschriftenkonform, sodass hier zwingend nachzubessern ist. Gleiches gilt für die Protokollierung, die nicht mehr den Anforderungen der InfoSichh entspricht. Bisher stand die Überwachung der technischen Vorgänge in einem IT-System im Fokus, um auf Fehler reagieren und diese analysieren zu können. Dieser Fokus ist durch die Vorschriften zur InfoSichh massiv erweitert worden, sodass hier Nachbesserungsbedarf aufgekommen ist. Ohne die hier umzusetzenden Maßnahmen wird es ab 2024 nicht mehr möglich sein eine Akkreditierung und damit in der Folge die betriebliche Freigabe des Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) zum Eingriff in den Luftraum zu erhalten. Eine Kommunikation aus dem Control and Report Center (CRC) heraus wäre nicht mehr möglich. Das KOFA-WAN ist zwingende Grundlage für die Umsetzung der Obsoleszenzbeseitigung der CRC.

    Ergebnis

    Gewinner
    Frequentis Deutschland GmbH
    Anzahl Angebote
    1
    Vertragswert
    Nicht angegeben

    Über das Angebot

      Das Gefechtsstand Führungssystem Luftstreitkräfte GERMAN IMPROVED AIR DEFENCE SYSTEM, stationär (GefStd FüSys LuSK GIADS stnr), dient der militärischen Überwachung des Luftraums über Deutschland und angrenzenden Gebieten. Dabei besteht das System aus zwei Komponenten: Dem Führungswaffeneinsatzsystem (FüWES) German Improved Air Defense System (GIADS) und der Kontroll- und Flugabfertigungsanlage (KOFA) als Kommunikationssystem. Mithilfe von GIADS werden die von Radargeräten (militärisch und zivil) gelieferten Informationen über Flugobjekte aufbereitet und grafisch dargestellt. Diese militärische Luftlagedarstellung wird automatisch durch die Einbeziehung der zivilen Flugsicherungsdaten (z.B. Luftlage Eurocontrol, Flugpläne) ergänzt. Die erkannten Objekte werden nach modernsten Methoden identifiziert, womit sich insgesamt aus den aufbereiteten Informationen eine ständig aktuelle Luftlage ergibt. Damit trägt das System zur erhöhten Sicherheit im deutschen Luftraum bei. Weiterhin wird GIADS für die Führung des militärischen Luftverkehrs verwendet. Die KOFA ist dabei integraler Bestandteil des GefStd FüSys LuSK GIADS stnr und ermöglicht die gesamte Kommunikation mit allen an diesem Prozess beteiligten militärischen und zivilen Stellen. Dies ist für die Führung und Koordination des militärischen Luftverkehrs und ggf. der Koordination des zivilen Luftverkehrs notwendig. Die KOFA dient der Sicherstellung der gesamten Kommunikation zwischen den militärischen Fluglotsen als Operator und den zu führenden Flugzeugen. Zusätzlich wird die Koordination zwischen einzelnen Flugverkehrskontrollstellen sichergestellt. Die gesamte Kommunikation wird revisionssicher aufgezeichnet, um den Ablauf von Flugunfällen im Nachgang rekonstruieren zu können. Im Detail ermöglicht die KOFA dem Operateur das zeitgleiche Führen von mehreren Gesprächen und Konferenzen über diverse Kanäle der Telefonie und des Funks nicht nur mit zivilen und militärischen Flugzeugen, sondern auch zeitgleich untereinander mit den einzelnen Radarstationen und Flugsicherungszentren der Luftwaffe (bspw. Erndtebrück) und der zivilen Flugsicherung (bspw. Bremen, Lagen, München). Im Falle des Verlustes des Kontakts zu einem Flugzeug, einer Abweichung von vorgegebenen Flugrouten oder bei Eintreten von nicht identifizierten Flugobjekten in den deutschen Luftraum, besteht zur Gefahrenabwehr die Möglichkeit der Verbindungsaufnahme sowie der Einsatzsteuerung der deutschen Alarmrotten. Grundlage der vorgenannten Fähigkeiten ist u.a. das KOFA-WAN, ein Datentransportnetz, über das alle KOFA-Systeme Daten austauschen. Das KOFA-WAN ist an seinen jeweiligen Systemgrenzen gem. den Vorgaben der Informationssicherheit als zentrale Dienstvorschrift des Bundesministeriums für Verteidigung (InfoSchh; zDv A-960/1, BMVg CIT II 2, seit 05.03.2019) abzusichern. Die derzeitige Ausprägung dieser Absicherung ist nicht mehr vorschriftenkonform, sodass hier zwingend nachzubessern ist. Gleiches gilt für die Protokollierung, die nicht mehr den Anforderungen der InfoSichh entspricht. Bisher stand die Überwachung der technischen Vorgänge in einem IT-System im Fokus, um auf Fehler reagieren und diese analysieren zu können. Dieser Fokus ist durch die Vorschriften zur InfoSichh massiv erweitert worden, sodass hier Nachbesserungsbedarf aufgekommen ist. Ohne die hier umzusetzenden Maßnahmen wird es ab 2024 nicht mehr möglich sein eine Akkreditierung und damit in der Folge die betriebliche Freigabe des Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) zum Eingriff in den Luftraum zu erhalten. Eine Kommunikation aus dem Control and Report Center (CRC) heraus wäre nicht mehr möglich. Das KOFA-WAN ist zwingende Grundlage für die Umsetzung der Obsoleszenzbeseitigung der CRC.

      Kontaktperson
      BAAINBw I2.1
      Kontakttelefon
      +49 26140022249
      Kontakt-E-Mail
      BAAINBwI2.1@bundeswehr.org
      Adresse
      Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1, 56073 Koblenz

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    Zuschlagskriterien

    Qualifikationsanforderungen

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    Auftraggeber
    Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
    Titel
    Anpassung der IT-Sicherheit für den GefStd FüSysLuSK GIADS im Anteil KOFA
    Typ
    ErgebnisPräqualifikation
    Hauptcode
    72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

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      Wettbewerb mit QualifikationSep 29, 2026
      Nov 19, 2026(40 Tage)
    • Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      [J4-26V-071] HVR FDB424: Unterstützungsleistung Umsetzung LSA im Rahmen des Bauvertrags/Bauspezifikation

      Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr benötigt Dienstleistungen zur Unterstützung bei der Umsetzung von Logistischer Systemanalyse (LSA) im Rahmen eines Bauvertrags/einer Bauspezifikation. Die Leistungen umfassen die Einarbeitung, die Umsetzung der LSA für 130 Geräte im Projekt und die Erstellung der LSA für 30 COTS-Geräte im Projekt. Die Vergabe erfolgt ausschließlich auf Basis des Preises (100 %). Bewerber müssen mindestens ein Großprojekt als Referenz aus den letzten 5 Jahren nachweisen, das Erfahrung mit Marineprojekten belegt, sowie eine Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen vorlegen und eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von mindestens 1.000.000 EUR pro Jahr nachweisen.

      Wettbewerb mit QualifikationSep 24, 2026
      Oct 26, 2026(16 Tage)
    • Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr

      Vakttjenester

      1/BIUD/W0544 BetrM Wester-Ohrstedt

      Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr benötigt Sicherheitsdienstleistungen für das Betreibermodell Wester-Ohrstedt in Nordfriesland. Die Dienstleistungen umfassen personelle Bewachung und den Einsatz von Absicherungstechnik. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (personelle Absicherungsleistung 10%, technische Absicherungsleistung 30%, Vorhabengestaltung 10%) und Preis (50%). Bewerber müssen mindestens sechs Referenzen aus den letzten drei Jahren vorweisen, davon drei für personelle Bewachung mit Schusswaffeneinsatz und drei für den Einsatz vernetzter technischer Absicherungssysteme mit Sicherheitsleitstelle. Zudem ist ein Mindestjahresumsatz von 4.000.000 EUR im letzten Geschäftsjahr bezogen auf den Leistungsgegenstand "Einbringen/Einsatz von Absicherungstechnik" erforderlich.

      Wettbewerb mit QualifikationSep 8, 2026
      Oct 14, 2026(4 Tage)
    • GovTech Platforms GmbH

      IT-drift og support

      SOC

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    • Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

      Air Defender 2027 Beschaffung White Force

      Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr benötigt Unterstützungsleistungen für die "White Force" im Rahmen der Übung Air Defender 2027 zur direkten Übungsadministration und -durchführung. Die Dienstleistungen sollen in Koblenz erbracht werden. Der Zuschlag erfolgt ausschließlich auf Basis des Preises (100%). Als Qualifikationsanforderung ist ein kumulierter Gesamtumsatz von mindestens 1,5 Millionen EUR (exkl. USt) innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.

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