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    Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen

    1. Planungsbekanntmachung veröffentlicht

      21. juli kl. 09:2821. juli 2026 kl. 09:28
    2. Geplanter Wettbewerbsstart

      24. aug. kl. 00:0024. august 2026 kl. 00:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Bundesministerium für Arbeit und Soziales/Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen

    Veröffentlichte Frist abgelaufen

    Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

    Brief

    Forskning og utviklingsarbeid innen samfunnsvitenskap og humanistiske fag

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant die Vergabe eines Forschungsauftrags mit dem Titel „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“, um die Möglichkeiten und Bedarfe von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen bei der Nutzung technologischer Unterstützung zu identifizieren und somit Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI zu heben. Der Auftrag richtet sich an Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie damit verbundene Beratungsleistungen erbringen sollen. Interessierte Lieferanten können sich voraussichtlich ab Mitte/Ende August 2026 an einem wettbewerblichen Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb beteiligen.

    Über das Angebot

      Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v. a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Der zu vergebende Forschungsauftrag „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“ (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung von technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräftepotenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu bislang keine systematische und umfängliche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und praxistauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern sowie bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen (z. B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten. Der Forschungsauftrag wird voraussichtlich ab Mitte/Ende August 2026 als wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden. Denkbar sind folgende Projektschritte: 1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse: o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen. o Erstellung einer Übersicht über geeignete technologische und KI-basierte Lösungen. o Prüfung der Eignung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eignung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden. 2. Umsetzungsstrategien und Implementierung: o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien. o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege. o Einbindung von Feedback und Evaluation durch einen ko-kreativen Ansatz. 3. Überprüfung und Anpassung: o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Präzisierung und Anpassung. o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente. 4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche: o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse. Adressat*innen des Forschungsauftrags sind Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme sind KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Zudem sind kontinuierlich die Perspektiven betroffener Erwerbstätiger sowie von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.

      Kontakttelefon
      022899-527-0
      Kontakt-E-Mail
      zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de

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    Auftraggeber
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Titel
    Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen
    Typ
    Planung
    Hauptcode
    73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
    Zusätzliche Codes
    73110000Forschungsdienste73200000Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung73210000Beratung im Bereich Forschung79310000Marktforschung79315000Sozialforschung79416000Öffentlichkeitsarbeit79419000Beratung in Sachen Evaluierung

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dieses vertreten durch die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

      Forskning og utdanning

      Beschaffung von forschungsbasierten Leistungen im Projekt "Digital Smart Regulations" für den Arbeitsschutz

      Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, benötigt forschungsbasierte Dienstleistungen im Projekt "Digital Smart Regulations" für den Arbeitsschutz. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Ansätzen für den Einsatz digitalisierter Vorschriften und Regeln im Arbeitsschutz. Die Zuschlagskriterien sind Preis, Umsetzungskonzept und Personalkonzept. Bewerber müssen einen jährlichen Gesamtumsatz von mindestens 300.000 EUR netto in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen, eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 1 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden (begrenzt auf 2 Mio. EUR pro Versicherungsjahr) und 300.000 EUR für Vermögensschäden (begrenzt auf 600.000 EUR pro Versicherungsjahr) vorweisen sowie mindestens drei Referenzen aus den letzten fünf Jahren für Projekterfahrung im Bereich Digital Smart Standards oder vergleichbaren Themen mit Bezug zur digitalen Transformation des öffentlichen oder privaten Sektors und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen.

      Wettbewerb8. sep. 2026
      15. okt. 2026(3 Tage)
    • BARMER Beschaffung und Vergabe

      Systemutvikling og programmering

      Markterkundung eCareKI

      BARMER Beschaffung und Vergabe plant die Beschaffung von Dienstleistungen für die Entwicklung, Bereitstellung, den Betrieb und die Wartung einer KI-Plattform mit KI-Service-Layer im Kontext der BARMER eCare. Diese Plattform muss gemäß gematik-Standards in einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung (VAU) betrieben werden, die den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen der elektronischen Patientenakte (ePA) entspricht. Interessierte Lieferanten können durch die Teilnahme an der Markterkundung Feedback und Input geben.

      Planung21. sep. 2026
      1. nov. 2026(20 Tage)
      1.500.000 €
    • Arbeids- Og Inkluderingsdepartementet

      Forskning og utviklingsarbeid innen samfunnsvitenskap og humanistiske fag

      Kunnskap om arbeidsinkludering i et arbeidsmarked og arbeidsliv i endring og omstilling. Invitasjon til markedsdialog.

      Arbeids- og inkluderingsdepartementet planlegger anskaffelsen av forsknings- og utviklingstjenester for å få kunnskap om hvordan endringer og omstillinger i arbeidsmarkedet og arbeidslivet påvirker arbeidsdeltakelse og arbeidsinkludering, spesielt for utsatte grupper. De inviterer forskningsmiljøer til å gi innspill til rammer for et FoU-prosjekt som kan gi relevant og helhetlig kunnskap. Den estimerte maksimale totale kontraktsverdien er 50 000 kroner.

      Planung5. okt. 2026
      5. feb. 2027(116 Tage)
      50.000 NOK