• Suche


    Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen

    Universität Hamburg

    Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      13. aug. kl. 10:3813. august 2026 kl. 10:38
    2. Änderung in Wettbewerb

      4. sep. kl. 09:004. september 2026 kl. 09:00
    3. Fragefrist

      11. sep. kl. 08:0011. september 2026 kl. 08:00
    4. Teilnahmefrist

      24. sep. kl. 07:0024. september 2026 kl. 07:00

    Brief

    Ausschreibungssuche/Universität Hamburg/Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen
    Brief

    Bedriftsrådgivning

    Die Universität Hamburg benötigt Dienstleistungen für den Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur (IAM) für die Hamburger Hochschulen in Hamburg. Ziel ist die Konzeption, der Aufbau und die Überführung dieser Infrastruktur in den Regelbetrieb, um Synergien zu schaffen und digitale Services effizienter, sicherer und nutzerzentrierter bereitzustellen. Dies beinhaltet die Ausstattung jeder Hochschule mit einem lokalen IAM-System, die Integration dieser Systeme in eine gemeinsame föderierte Landesinfrastruktur und die Implementierung moderner, offener Standards wie SAML, OpenID Connect (OIDC), SCIM und FIDO2. Die Infrastruktur soll auf dem bundesweiten Föderationsdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-AAI) einschließlich eduID basieren. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Preis (30 %) und Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog (70 %). Als Qualifikationsanforderung sind Referenzen über vergleichbare Leistungen erforderlich.

    Über das Angebot

      Die Universität Hamburg (im Folgenden „UHH“) ist als Exzellenzuniversität mit mehr als 43.000 Studierenden und ca. 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und gleichzeitig eine der größten Ausbildungseinrichtungen Norddeutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international – die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit. Die Präsidien der 6 Hamburger Hochschulen haben im April 2024 einen Letter of Intent zu einem gemeinsamen IT-Betrieb der Hamburger Hochschulen gezeichnet. Ziel ist hierbei die Gründung einer gemeinsamen Organisation, die durch die Hochschulen gesteuert wird und ihre Bedürfnisse versteht, bündelt, implementiert und qualitativ hochwertige IT-Dienste spezifisch für Wissenschaftseinrichtungen im gesamten Dienste-Spektrum bereitstellt. Es soll ein Dienstleistungszentrum aufgebaut und etabliert werden, welches das Ziel hat, Synergien zu schaffen und somit die digitalen Services effizienter, zielgerichteter und nutzendenzentrierter, umfangreicher und gleichzeitig mit besser Qualität und Absicherung gegen Cyberangriffe zur Verfügung zu stellen. Im Zuge dieses gemeinsamen IT-Betriebs ist es notwendig, eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Management-Struktur (IAM) für die Hamburger Hochschulen zu schaffen. Das übergreifende Ziel ist die Bereitstellung von Diensten für alle Hamburger Hochschulen auf Grundlage von etablierten Föderationstechnologien. Jede Hochschule soll mit einem lokalen IAM-System ausgestattet werden und die dann technologiekompatiblen Systeme in eine gemeinsame, föderierte Identity- und Access-Landesinfrastruktur integriert werden. Die autoritative Verwaltung der Identitäten verbleibt dabei dezentral bei den einzelnen Einrichtungen- Ein zentrales Gesamtverzeichnis soll aufgebaut werden, um für den gemeinsamen Betrieb notwendige Personenattribute vorzuhalten. Solch eine föderierte Infrastruktur ermöglicht den Hochschulen die Teilnahme an gemeinsam bzw. zentral erbrachten Diensten (z. B. Cloud-, Kollaborations- und E-Learning-Diensten) und zugleich eine signifikante Erhöhung der Sicherheit der Zugänge, da durchgängig moderne, offene Standards wie SAML, OpenID Connect (OIDC), SCIM und FIDO2 implementiert werden sollen. Für eine organisationsunabhängige, einheitliche und dauerhafte Identifikation der Nutzenden, z.B. auch bei einem Wechsel zwischen Hochschulen, soll der bundesweite Föderationsdienst des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-AAI) einschließlich des Dienstes eduID zugrunde gelegt werden. Die gemeinsame Landesföderation ist dabei als Subföderation innerhalb der DFN-AAI angedacht, um über einen einheitlichen Attributsatz hinaus hochschulübergreifende Abstimmungen zu ermöglichen. Das Vorhaben hat das Ziel, diese gemeinsame föderierte IAM-Landesinfrastruktur zu konzipieren, aufzubauen und in den Regelbetrieb zu überführen. Eine spätere Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen in Hamburg ist dabei nicht ausgeschlossen.

      Kontaktperson
      Strategischer Einkauf
      Kontakttelefon
      +49 40428382361
      Kontakt-E-Mail
      strategischereinkauf@uni-hamburg.de
      Adresse
      Mittelweg 177, 20148 Hamburg

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.

    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Preis

    • Beschreibung

      Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Angaben zur Präqualifizierung und/ oder Angaben für Register abfragen aus dem Gewerbezentralregister bzw. aus dem Register zum Schutz des fairen Wettbewerbs; Angaben zur Fachkunde z. B. über Eintragungen in das Berufs-oder Handelsregister.

      Dokumentationsanforderung

      Die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung sind verpflichtend auszufüllen und zu beachten.

    • Beschreibung

      Erklärung über die zur Leistungsausführung erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten zu verfügen.

      Dokumentationsanforderung

      Auf Verlangen sind geeignete Unterlagen als Nachweis vorzulegen. Die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung sind verpflichtend auszufüllen und zu beachten.

    • Beschreibung

      Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

      Dokumentationsanforderung

      Die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung sind verpflichtend auszufüllen und zu beachten.

    • Beschreibung

      Erklärung über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie über ausreichend Erfahrung zu verfügen, um den Auftrag in der geforderten Qualität auszuführen.

      Dokumentationsanforderung

      Die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung sind verpflichtend auszufüllen und zu beachten.

    • Beschreibung

      Referenzen über vergleichbare Leistungen.

      Dokumentationsanforderung

      Die Angaben in der Unterlage Erklärungen über die Eignung und Auftragsdurchführung sind verpflichtend auszufüllen und zu beachten.

    Frühere Zuschlagsempfänger

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.

    Vollständige Ausschreibung anzeigen

    Auftraggeber
    Universität Hamburg
    Titel
    Aufbau einer gemeinsamen föderierten Identity- und Access-Management-Infrastruktur der Hamburger Hochschulen
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
    Zusätzliche Codes
    72224000Beratung im Bereich Projektleitung79421000Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
    Ort
    Hamburg
    Geschätzter Wert
    0,00 €

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Universität Hamburg

      IT-drift og support

      Managed Security Services und Aufbau eines Security Operation Centers

      Die Universität Hamburg benötigt Managed Security Services und den Aufbau eines Security Operation Centers (SOC) für die Universität Hamburg und weitere Hamburger Hochschulen (HAW, TUHH, HCU, HfBK, HfMT) in Hamburg, mit einem maximalen Gesamtwert von 5,5 Millionen Euro. Die Leistungen umfassen CERT-Dienstleistungen, Threat Intelligence, SOC-Betrieb, Automatisierung von Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle, Incident Response, Betrieb eines SIEM-Systems sowie Vulnerability-Scans und -Management, um die Informationssicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsniveau proaktiv zu erhöhen. Die Zuschlagskriterien sind Preis (50 %) und Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog (50 %). Es werden Erklärungen zu den wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten sowie Referenzen über vergleichbare Leistungen und Nachweise über die erforderlichen personellen und technischen Mittel verlangt.

      Wettbewerb mit Qualifikation14. sep. 2026
      28. sep. 2026(6 Tage)
      5.500.000 €
    • BG-Phoenics GmbH

      IT- drift og vedlikehold

      Überlassung einer Software für Identitymanagement, Governance und Administration (IGA) und weitere zur Überlassung vereinbarte Leistungen, inkl. Wartung

      Die BG-Phoenics GmbH benötigt die Überlassung einer Software für Identitymanagement, Governance und Administration (IGA) (On Premise) inklusive Implementierung und Wartung, als Rahmenvereinbarung über 4 Jahre mit einem maximalen Gesamtwert von 2,3 Millionen EUR. Die Software soll die Verwaltung digitaler Identitäten und Benutzerkonten sowie die Bestellung, Genehmigung und Bereitstellung von Berechtigungen in Zielsystemen unterstützen. Die Lieferung der Dienstleistungen erfolgt in der Region Hannover. Die Zuschlagskriterien sind Preis (30 %) und Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog (70 %). Als Qualifikationsanforderungen sind die Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 Geschäftsjahre sowie Angaben zu den Gesamtumsätzen der letzten 3 Geschäftsjahre erforderlich. Zudem müssen maximal fünf Referenzen über vergleichbare und abgeschlossene Leistungen zur Bereitstellung und Implementierung eines IGA-Systems aus den letzten fünf Jahren eingereicht werden.

      Rahmenvereinbarung mit Qualifikation11. sep. 2026
      12. okt. 2026(20 Tage)
      2.300.000 €
    • IT-Consult Halle GmbH

      IT-drift og support

      IAM-Software

      IT-Consult Halle GmbH benötigt die Beschaffung und Implementierung einer Identity-and-Access-Management-Lösung (IAM-Lösung) in Halle (Saale). Die ITC wird Betreiberin und Nutzerin der Lösung, wobei Kunden über einen noch festzulegenden Eingangskanal Berechtigungen beantragen können. Die Anträge sollen in einer zentralen Systemoberfläche bearbeitet und über die Anbindung verschiedener Endsysteme umgesetzt werden. Zusätzlich soll ein Service konzipiert werden, über den die Kunden angemessen an den Kosten der IAM-Leistungen beteiligt werden können. Die Zuschlagskriterien umfassen den Umsatz des Bewerbers, den Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen, Referenzen sowie die Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters.

      Wettbewerb mit Qualifikation3. sep. 2026
      5. okt. 2026(13 Tage)
    • ALDB GmbH

      Programvareprodukter og lisenser

      IAM Tool

      Die ALDB GmbH benötigt ein IAM-Tool (Identity and Access Management) zur zentralen, automatisierten und revisionssicheren Verwaltung von Benutzeridentitäten, Rollen und Berechtigungen. Der Leistungsumfang umfasst die Bereitstellung der IAM-Software, vollständige Implementierung und Integration in die bestehende IT-Infrastruktur, Datenmigration, umfassende Tests sowie laufenden deutschsprachigen Support. Die Lösung muss vollständig innerhalb der ALDB-Infrastruktur in Berlin betrieben werden. Die Lizenzen sollen für eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren und maximal vier Jahren bereitgestellt werden. Funktional werden Joiner-, Mover- und Leaver-Prozesse, Rollen- und Berechtigungsmanagement, Access Requests, Genehmigungsworkflows, Identity Governance, Administration, Reporting, Audit-Logging sowie Schnittstellen zu Systemen wie Active Directory, HR-Systemen, Datenbanken und Kubernetes-Umgebungen gefordert. Zudem sind ein sicheres Backup- und Wiederherstellungskonzept, eine Mindestverfügbarkeit von 95 % pro Monat sowie geregelte Schulungs- und Abnahmeprozesse erforderlich. Die Produktivsetzung soll spätestens zum 01.12.2026 erfolgen. Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung des Personals für den Sabotageschutz (Ü2 Sabotageschutz) und Referenzen zu ähnlichen Lieferungen.

      Wettbewerb25. aug. 2026
      25. sep. 2026(3 Tage)
    • Technische Universität Dortmund

      Systemintegrasjon

      Midpoint IDM - Migration

      Die Technische Universität Dortmund benötigt Dienstleistungen für die Migration ihres Identity-Management-Systems auf midPoint über einen Zeitraum von 18 Monaten. Das Projekt umfasst den Aufbau und die Einführung von midPoint, die Analyse und Standardisierung von Daten- und Lifecycle-Modellen, die Anbindung relevanter Quell- und Zielsysteme, die Integration bestehender Self-Service-Funktionen, die Konzeption und Umsetzung eines Daten- und Objektmodells in midPoint, die Realisierung und Weiterentwicklung von Identity-Management-Prozessen, die Entwicklung und Integration neuer Konnektoren, Komponenten und Services, die Berücksichtigung externer Personengruppen sowie die Erweiterung und Flexibilisierung des Rollen- und Berechtigungsmodells. Es werden nachweisbare Erfahrungen aus Referenzprojekten vergleichbarer Größenordnung im Hochschulumfeld und/oder öffentlichen Sektor erwartet, bei denen midPoint als zentrale, produktiv eingesetzte und betriebskritische IAM-/IDM-Lösung den wesentlichen technologischen und fachlichen Schwerpunkt bildete. Zudem sind einschlägige Referenzprojekte der letzten drei Jahre nachzuweisen, die Erfahrungen in der Einführung und Migration von IDM-Systemen mit midPoint, der Konzeption von IDM-Zielarchitekturen in heterogenen SAP-/Nicht-SAP-Systemlandschaften, dem Aufbau von Rollen- und Berechtigungskonzepten sowie der Entwicklung und Integration von Konnektoren und funktionalen Erweiterungen für midPoint belegen.

      Wettbewerb mit Qualifikation10. sep. 2026
      13. okt. 2026(21 Tage)