Ausschreibung von Beratungsleistungen zur Durchführung einer Organisationsuntersuchung sowie einer analytischen Personalbedarfsermittlung (AS 23-2023)
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Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung einer Organisationsuntersuchung in der Personalabteilung und der Abteilung IT sowie die Durchführung einer analytischen Personalbedarfsermittlung (PBE) für die gesamte BG ETEM nach den Grundsätzen des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat. Die letzte analytische PBE der BG ETEM fand in den Jahren 2016 und 2017 statt. Auf den Ergebnissen dieser PBE soll aufgesetzt werden. Aufgrund der Ergebnisse der PBE soll ein von der Aufsichtsbehörde genehmigungsfähiger Stellenplan erstellt werden. Geplanter Leistungsbeginn ist der 01.11.2024.
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Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung einer Organisationsuntersuchung in der Personalabteilung und der Abteilung IT sowie die Durchführung einer analytischen Personalbedarfsermittlung (PBE) für die gesamte BG ETEM nach den Grundsätzen des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat. Die letzte analytische PBE der BG ETEM fand in den Jahren 2016 und 2017 statt. Auf den Ergebnissen dieser PBE soll aufgesetzt werden. Aufgrund der Ergebnisse der PBE soll ein von der Aufsichtsbehörde genehmigungsfähiger Stellenplan erstellt werden. Geplanter Leistungsbeginn ist der 01.11.2024.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Zur Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, sind folgende Kennzahlen anzugeben: Anzahl Mitarbeitende in FTE in den Geschäftsjahren 2023, 2022, 2021; Umsatz in den Geschäftsjahren 2023, 2022, 2021; Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden in den Bereichen Organisationsuntersuchung und Personalbemessung in den Geschäftsjahren 2023, 2022, 2021; Umsatz in den Bereichen Organisationsuntersuchung und Personalbemessung in den Geschäftsjahren 2023, 2022, 2021; Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden in den Bereichen Organisationsuntersuchung und Personalbemessung im Geschäftsjahr 2023, die über die geforderten Qualifikationen für Projektleitung (gemäß Leistungsbeschreibung, Abschnitt 5.2.1) verfügen – die Mindestanzahl beträgt 4 Personen. Negative Entwicklungen bei oben genannten Kennzahlen sind zu erläutern. Eine fortgesetzte negative Entwicklung oben genannter Kennzahlen, welche nicht auf Grund unternehmerischer oder struktureller Randbedingungen plausibilisiert werden kann, wird als mangelnde wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers angesehen. Sofern die Angaben für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vollständig vorliegen, sind die Angaben sinngemäß der letzten drei vollständig vorliegenden Geschäftsjahre darzulegen. Wenn das Unternehmen noch keine drei vollständigen Geschäftsjahre am Markt tätig ist, sind mindestens die Kennzahlen der vorliegenden Geschäftsjahre, sowie die erwarteten Kennzahlen des aktuellen Geschäftsjahres anzugeben und zu plausibilisieren.
Dokumentationsanforderung
Die geforderten Kennzahlen und ergänzenden Erläuterungen sind durch Eigenerklärung im Abschnitt „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ der Anlage 3 „Unternehmensdarstellung“ anzugeben. Bewerber können sich zum Nachweis der Eignung ihrer Nachunternehmer (Eignungsleihe) und der weiteren Mitglieder der Bietergemeinschaft bedienen. In diesem Fall ist die Eigenerklärung zur Unternehmenseignung von jedem der Unternehmen einzeln auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Beschreibung
Zum Nachweis der Fähigkeit und Erfahrung, die geforderte Leistung erbringen zu können, sind vom Bewerber je drei mit den geforderten Leistungen vergleichbare Referenzprojekte in strukturierter Form darzulegen. Für die Referenzen mit der Leistungsart Organisationsuntersuchung unter Berücksichtigung von Personalbedarfsermittlungen nach Organisationshandbuch des Bundes sind die Anlagen „Referenzbeschreibung Typ 1 - 1 von 3“ bis „Referenzbeschreibung Typ 1 – 3 von 3“ zu verwenden. Für die Referenzen mit der Leistungsart Organisationsuntersuchung unter Berücksichtigung von Prozessanalysen und -optimierungen nach Organisationshandbuch des Bundes sind die Anlagen „Referenzbeschreibung Typ 2 - 1 von 3“ bis „Referenzbeschreibung Typ 2 – 3 von 3“ zu verwenden. Um die Vergleichbarkeit der Teilnahmeanträge zu gewährleisten, werden genau drei Referenzen je Leistungsart gewertet. Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, wird die Vergabestelle im Losverfahren die Referenzen bestimmen, die gewertet werden. Eventuelle Bewertungsnachteile gehen zu Lasten des Bewerbers. Die Auftraggeberin behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu überprüfen. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. Der Bewerber hat die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner der Referenzen anzugeben. Die Kontaktdaten müssen eine Überprüfung der Referenz möglich machen. Der Bewerber versichert durch die Angabe, dass der Kontaktperson die Benennung als Referenz bekannt ist und darüber hinaus die Einwilligung der Kontaktperson zur Kontaktaufnahme vorliegt. Die Erhebung dieser Kontaktdaten erfolgt im Einklang mit Artikel 6, Absatz 1, lit. c und e DSGVO. Bei der Benennung der Referenzen sind folgende Mindestanforderungen zu beachten: Jede Referenz muss vom Bewerber, einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft oder einem Nachunternehmer des Bewerbers stammen, dessen Eignung er sich bedient, und der in diesem Verfahren mit der entsprechenden Leistung betraut werden soll. Referenzen von Unternehmen, die die betreffende Leistung in der vorliegenden Ausschreibung nicht erbringen sollen, werden als ungültig ausgeschlossen. Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung in Bezug auf die Abgabefrist des Teilnahmeantrages. Referenzen vom Typ 1: Leistungsart: Personalbedarfsermittlungen nach Organisationshandbuch des Bundes; Leistungsumfang: mindestens 50 Beratertage; Mindestgröße der untersuchten Organisation bzw. des Organisationsteils, für den eine Personalbedarfsermittlung durchgeführt wurde: 800 Arbeitsplätze. Referenzen vom Typ 2: Leistungsart: Organisationsuntersuchung unter Berücksichtigung von Prozessanalysen und -optimierungen nach Organisationshandbuch des Bundes; Leistungsumfang: mindestens 50 Beratertage; Mindestgröße der Organisation: 800 FTE; Mindestgröße des betrachteten Bereiches: 80 Arbeitsplätze. Es ist zulässig, Referenzprojekte für beide Referenzarten zu verwenden, wenn die jeweiligen Mindestanforderungen insgesamt erfüllt werden. Um Missverständnisse im Zuge der Auswertung der Teilnahmeanträge zu vermeiden, ist für jede doppelt verwendete Referenz sowohl eine Anlage Referenzbeschreibung Typ 1, als auch eine Anlage Referenzbeschreibung Typ 2 auszufüllen und abzugeben. Noch nicht realisierte Leistungsstände dürfen nicht genannt werden. Sofern es sich um Projekte handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist nur der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Die Referenzen werden zur Beurteilung der Vergleichbarkeit bewertet. Maßgeblich hierfür ist das mit den Teilnahmeunterlagen veröffentlichte Bewertungsschema Anlage „Bewertung Referenzen“. Neben der Überprüfung der zuvor genannten Mindestanforderungen werden für Inhalte, Aufgaben und Komplexität Punkte vergeben. Maximal können je Referenz vom Typ 1 80 Punkte, je Referenz vom Typ 2 100 Punkte erzielt werden. Um die Anforderung der „Vergleichbarkeit“ zu erfüllen, muss jede Referenz mindestens die Hälfte der möglichen Punkte erzielen. Die Referenzbewertung wird neben der Feststellung der Vergleichbarkeit genutzt, um die Rangfolge der Teilnahmeanträge zu ermitteln.
Dokumentationsanforderung
Nachweis von drei Referenzen je Leistungsart (Anlagen 6.1 bis 6.3 und 7.1 bis 7.3), näheres regelt Abschnitt 4.4.2 der Ausschreibungsbedingungen, Nachweis geeigneten Personals mittels Eigenerklärung (Anlage 3), Zusicherung von Sprachkenntnissen mittels Eigenerklärung (Abschnitt 4.4.2 der Ausschreibungsbedingungen).
Beschreibung
Gemäß § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB in Verbindung mit § 44 VgV hat der Bewerber zum Nachweis seiner Befähigung zur Berufsausübung einen Handelsregisterauszug beizulegen bzw. einen Nachweis, dass der Bewerber in einem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der europäischen Gemeinschaft oder eines Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist. Der Nachweis muss den aktuellen Stand der Informationen des Berufs- oder Handelsregisters entsprechen. Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind oder einen anderen geeigneten Nachweis vor, der einen Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit zulässt. Die geplante Rechtsform der ggf. in Gründung befindlichen Unternehmen bzw. Bietergemeinschaften ist anzugeben.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Es genügt eine nicht beglaubigte Kopie. Dieses Dokument muss jeweils vom Bewerber, von jedem eingesetzten Nachunternehmer, sowie von allen Mitgliedern einer etwaigen Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Amtliche Bescheinigungen eines Landes der europäischen Gemeinschaft oder eines Vertragsstaates des EWR-Abkommens werden in deren Originalsprache zugelassen.
Beschreibung
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen. Die Mindestdeckung je Schadensfall muss für Personen- und Sachschäden 3.000.000 € pro Fall, für Vermögensschäden 1.000.000 € pro Fall betragen. Eine Deckelung der Beträge auf den doppelten Wert pro Versicherungsjahr ist zulässig.
Dokumentationsanforderung
Der Bewerber belegt dies durch Vorlage eines zum Zeitpunkt der Abgabe der Teilnahmeanträge gültigen Versicherungsnachweises oder einer verbindlichen Erklärung einer Versicherung, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bewerber eine solche Versicherung über die geforderte Deckungssumme vorliegen wird.
Beschreibung
Der Bewerber verpflichtet sich, im Rahmen der Leistungserbringung an Stellen mit möglichem Kundenkontakt nur solche Mitarbeiter einzusetzen, die „Deutsch“ als Muttersprache haben oder die mindestens über ein Sprachniveau von „C2“ oder besser, nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprache“, verfügen.
Dokumentationsanforderung
Dies ist in der Anlage „Sprachniveau“ zu erklären. Dieses Dokument muss jeweils vom Bewerber, von jedem eingesetzten Nachunternehmer, sowie von allen Mitgliedern einer etwaigen Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
- Titel
- Ausschreibung von Beratungsleistungen zur Durchführung einer Organisationsuntersuchung sowie einer analytischen Personalbedarfsermittlung (AS 23-2023)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Köln, Kreisfreie Stadt
- Dauer
- 12 Monate