Bekanntmachung über Auftragsänderung zur Beschaffung der Leistung Elektrotechnik - Planung und Fachbauaufsicht, FKF-AUF, Aufstockung Frauen-Kopf-Klinik-Flachbau
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Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Tirol Kliniken GmbH hat eine Vertragsänderung für die Beschaffung von Elektrotechnik-Planungs- und Fachbauaufsichtsdiensten mit der A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH vorgenommen. Die ursprüngliche Beauftragung für Bauphase I und II umfasste geschätzte Baukosten von 39.900.000 EUR, wobei das Honorar der A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH 425.949,99 EUR betrug. Aufgrund einer Erweiterung um ein Geschoss, statischer Ertüchtigungsmaßnahmen, Sanierung der thermischen Gebäudehülle und zusätzlicher Operationssäle sind die geschätzten Baukosten auf 69.700.000 EUR gestiegen, was zu zusätzlichen Honoraransprüchen von rund 321.906,62 EUR führt. Die endgültige Vertragssumme beläuft sich auf 75.989.619 EUR. Ein Wechsel des Auftragnehmers wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und beträchtlichen Zusatzkosten verbunden, unter anderem durch Indexierung, Verzögerungen bei weiteren Projekten und Forderungen der beauftragten Planer.
Ergebnis
- Gewinner
- A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH
- Anzahl Angebote
- 0
- Vertragswert
- 75.989.619 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +43 505040
- Kontakt-E-Mail
- rechtsabteilung@tirol-kliniken.at
- Adresse
- Anichstraße 35, 6020 Innsbruck
Ursprünglich waren die Leistungen für Elektrotechnik Planung und Fachbauaufsicht in einem Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung ausgeschrieben worden. Darin wurden alle Bauphasen ausgeschrieben. Tatsächlich für Bauphase I (Neubau Innere Medizin Süd) beauftragt wurde sodann die Firma A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH. Im Jahr 2023 wurde für die Bauphase II (Aufstockung Flachbau FK-Gebäude) ein entsprechender Vertrag mit der A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH geschlossen. Damals hat man geschätzte Baukosten von EUR 39.900.000 vorgegeben. Der Zuschlag ist im Wesentlichen aufgrund der konkreten Erfahrungen bei Bauabschnitt I erfolgt. Das Honorar der A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH hat EUR 425.949,99 betragen. In der Zwischenzeit gibt es geschätzte Baukosten in der Höhe von EUR 69.700.000. Ein Geschoß ist hinzu gekommen. Maßnahmen in den Bestandsgeschoßen zur statischen Ertüchtigung sind erforderlich. Die Sanierung der thermischen Gebäudehülle ist notwendig. Mehrere Operationssäle werden zusätzlich errichtet. Gegenüber der ursprünglichen Planung wird eine deutliche Ausweitung der Nutzflächen erfolgen. Daraus resultieren zusätzliche Honoraransprüche von rund EUR 321.906,62 (Index unberücksichtigt). Darüber hinaus haben sich seit der ursprünglichen Ausschreibung (Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung) die medizinischen, medizintechnischen und betrieblich-funktionalen Anforderungen wesentlich weiterentwickelt. Der zwischenzeitliche medizinische Fortschritt, geänderte Abläufe in Diagnostik, Behandlung und Pflege sowie erhöhte Anforderungen an Hygiene, Technik, Dokumentation und Betriebsorganisation führen dazu, dass die dem Wettbewerb zugrunde gelegten Rahmenbedingungen in wesentlichen Punkten nicht mehr dem heutigen Stand entsprechen. Die nunmehrige Planung hat diese weiterentwickelten Anforderungen abzubilden, was ebenfalls zu Anpassungen des Raum- und Funktionsprogramms sowie der baulichen und technischen Ausgestaltung geführt hat. Im Ergebnis ist die geplante Vertragserweiterung vergaberechtlich zulässig. Ein Wechsel des Auftragnehmers kann aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht erfolgen und ist mit erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten verbunden. Diese Situation liegt im Anlassfall im Ergebnis aus folgenden Gründen vor: • Die Indexierung würde für die Zeit einer Neuausschreibung weiterlaufen und somit ca. 1,5 % an beträchtlichen zusätzlichen Kosten verursachen. Dies entspricht bei gegenwärtig geschätzten Errichtungskosten in der Höhe von EUR 75.989.619,08 rund EUR 1.140.000 an zusätzlichen Kosten. • In diesem Zusammenhang bestehende weitere Projekte (LKI 3 FKK Ausweichgebäude, LKI 3 FKF G0 BGZ Gender Imaging, …) bzw. insgesamt das Bau- und Investitionsprogramm „Klinik 2035“ würden sich dementsprechend parallel nach hinten verschieben und dadurch beträchtliche zusätzliche Kosten generieren bzw. würde eine Ausführung teilweise gänzlich verhindert. • Bei einem möglichen Planungsstopp müsste man sich auf Forderungen der beauftragten Planer, in ungewisser Höhe, einstellen, die diese geltend machen würden. Diesbezüglich würden somit erneut erhebliche Mehrkosten generiert.
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Qualifikationsanforderungen
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- Auftraggeber
- Tirol Kliniken GmbH
- Titel
- Bekanntmachung über Auftragsänderung zur Beschaffung der Leistung Elektrotechnik - Planung und Fachbauaufsicht, FKF-AUF, Aufstockung Frauen-Kopf-Klinik-Flachbau
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Innsbruck
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