Bereitstellung und Betrieb eines Zeitwirtschaftssystems in Form eines cloudbasierten Managed Service
Aufgehoben
Das Vergabeverfahren wurde aufgehoben.
Programvareprodukter og lisenser
Der Südwestrundfunk beabsichtigt, einen Vertrag über die Bereitstellung und den Betrieb eines cloudbasierten Zeitwirtschaftssystems als Managed Service abzuschließen. Die Leistungserbringung soll in Baden-Baden erfolgen, mit einer Laufzeit von 4 Jahren und sechs Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten, was einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren entspricht, und einem geschätzten Gesamtwert von 2,1 Millionen Euro. Die wesentlichen Leistungen umfassen die Bereitstellung und den Betrieb des Systems, die Pflege über den gesamten Zeitraum, Supportleistungen durch qualifiziertes Personal sowie Installations- und Integrationsleistungen. Es ist die Bereitstellung und der Betrieb von Schnittstellen zu Paisy, Primion (Zeiterfassungsterminals) und perspektivisch SAP HCM erforderlich.
Ergebnis
- Grund der Stornierung
- Alle tilbud, forespørsler å delta eller prosjekter ble trukket tilbake eller funnet inadmissible
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- Nicht angegeben
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Südwestrundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts, Hans-Bredow-Straße, 76530 Baden-Baden
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- vergabe-it@swr.de
- Adresse
- Neckarstraße 230, 70190 Stuttgart
Die Zeitwirtschaft ist beim Auftraggeber derzeit durch „PAISY C/S“ der Fa. ADP realisiert. „PAISY“ umfasst dabei alle zu dokumentierenden und gesetzlich zu meldenden Zeitwerte eines Arbeitnehmers. Darüber hinaus beinhaltet sie die Bewertung von Arbeitszeiten mit Hilfe von mehreren hundert Zeitarten und Segmenten. Hierzu sind in „PAISY“ ca. 250 SWR-individuelle einwöchige, ca. 60 mehrwöchige Gleitschichtpläne und diverse Standardschichtpläne hinterlegt. Das System „primion“ liefert die Zeiten der Zeiterfassungsterminals von derzeit ca. 3.900 Mitarbeitern. Das System wurden in den 1990er Jahren beim Auftraggeber eingeführt und über die Zeit durch umfangreiche Softwareanpassungen immer wieder an den Bedarf angepasst und soweit möglich modernisiert. Aus heutiger Sicht erfüllen das System nicht mehr die Anforderungen an die aktuellen technischen Standards, Bedienbarkeit, Funktionalität und Barrierefreiheit und hat das Ende seiner Lebenszyklen erreicht. Der Auftraggeber hat aus diesen Gründen entschieden, ein modernes Zeitwirtschaftssystem neu einzuführen und den Betrieb von einem externen, entsprechend qualifizierten Dienstleister in Form eines cloudbasierten „Managed Service“ übernehmen zu lassen. Mit diesem EU-weiten Vergabeverfahren wird beabsichtigt, die Bereitstellung und Betrieb eines modernen Zeitwirtschaftssystem in Form eines cloudbasierten Managed Service für den Auftraggeber gegen monatliches Entgelt zu beschaffen. Wesentliche zu erbringende Leistungen sind: • Bereitstellung und Betrieb eines modernen Zeitwirtschaftssystem in Form eines cloudbasierten Managed Service für eine Laufzeit von mindestens 4, optional bis zu 10 Jahren • Bereitstellung und Betrieb von Schnittstellen zu: oPaisy oPrimion (Zeiterfassungsterminals) operspektivisch SAP HCM •Pflege des angebotenen Zeitwirtschaftssystem über den gesamten Bereitstellungszeitraum •Erbringung von Unterstützungsleistungen entsprechend der vereinbarten SLAs über den gesamten Bereitstellungszeitraum durch fachlich entsprechend qualifiziertem Personal •Bereitstellungsleistungen bei der Einführung (Projektleitung, Schulung, Migrations-Unterstützung) Eine detaillierte Leistungsbeschreibung wird zusammen mit dem Teilnahmewettbewerb veröffentlicht, muss jedoch erst in der zweiten Phase der Ausschreibung (Leistungswettbewerb) von den entsprechend geeigneten Bewerbern bearbeitet werden. Für die ausschreibungsgegenständliche Leistung wird ein EVB-IT Cloud Vertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten und sechs Verlängerungsoptionen von je 12 Monaten (max. Laufzeit 120 Monate) geschlossen. Die Leistungserbringung im Regelbetrieb soll ab dem 01.06.2027 erfolgen. Die notwendigen Installations- und Integrationsleistungen müssen ab dem 01.02.2027, frühestens jedoch mit Erteilung des Zuschlags, erbracht werden.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung des Preises und der Qualität der Leistung erteilt (§ 127 GWB, § 58 Abs. 2 VgV). Zur Prüfung und Wertung der Leistung werden folgende Kriterien verwendet: - A-Kriterien: A-Kriterien müssen uneingeschränkt erfüllt werden. - B-Kriterien: B-Kriterien werden mit Punkten bewertet und gehen in die Leistungswertung ein. - I- Kriterien: I-Kriterien werden nicht bewertet, sondern dienen nur der Information, sind insoweit aber verbindlich (Antworten zu I-Kriterien dürfen keine Angaben zu A oder B-Kriterien einschränken). Werden alle A-Kriterien erfüllt, nimmt der Auftraggeber in der nächsten Wertungsstufe eine Überprüfung der Preise vor. Danach erfolgt die Wertung aller Angebote hinsichtlich der Leistungspunkte sowie der Preise. Die in der Angebotsphase 1 eingegangenen Angebote werden nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gem. UfAB 2018 gewertet. Dabei wird eine Kennzahl Z für das beste Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt: Z =(Gesamtsumme der Leistungspunkte)/(Angebotspreis gem. Dokument Formaler Teil final unter Kap. 4.3.4) Der Auftraggeber verhandelt in der Verhandlungsrunde mit den drei Bietern, die • ein vollständiges und wertbares Angebot abgegeben und • deren Angebote nach der Wertung in der „Einfachen Richtwertmethode“ die höchsten Kennziffern Z erhalten haben und • bei denen es von vornherein nicht unmöglich erscheint, dass auf ihr Angebot der Zuschlag erteilt wird. Falls Leistungsbeschreibungen aufgrund der Verhandlungsrunde im Nachgang modifiziert werden müssen, werden diese an alle Unternehmen, die an der Verhandlungsrunde teilgenommen haben, versandt. Die Bieter werden in der Angebotsphase 2 zur Abgabe eines rekalkulierten Angebots aufgefordert. Die in der Angebotsphase 2 eingegangenen Angebote werden nach der „Einfachen Richtwertmethode“ gem. UfAB 2018 gewertet. Dabei wird eine Kennzahl Z für das beste Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt: Z =(Gesamtsumme der Leistungspunkte)/(Angebotspreis gem. Dokument Formaler Teil final unter Kap. 4.3.4) . Der Auftraggeber verhandelt in der Verhandlungsrunde mit den zwei Bietern, die • ein vollständiges und wertbares Angebot abgegeben und • deren Angebote nach der Wertung in der „Einfachen Richtwertmethode“ die beiden höchsten Kennziffern Z erhalten haben und • bei denen es von vornherein nicht unmöglich erscheint, dass auf ihr Angebot der Zuschlag erteilt wird. Die beiden verbliebenen Bieter werden in der Angebotsphase 3 zur Abgabe eines finalen Angebots („best and final offer“) aufgefordert. Die in der Angebotsphase 3 eingegangenen Angebote werden dann nach der „Erweiterten Richtwertmethode“ gem. UfAB 2018 gewertet. Dabei wird eine Kennzahl Z für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt: Z =(Gesamtsumme der Leistungspunkte)/(Angebotspreis gem. Dokument Formaler Teil final unter Kap. 4.3.4) Alle Angebote, die innerhalb einer Schwankungsbreite von 10 % liegen (im Bereich von Z-10% bis Z), kommen in die Endauswahl. Aus den Angeboten in der Endauswahl erhält das Angebot mit den höchsten Leistungspunkten den Zuschlag. Der Auftraggeber behält sich vor, von der geplanten Vorgehensweise abzuweichen und bei Bedarf weitere Verhandlungen zu führen oder bereits nach der Verhandlungsrunde 1 den Zuschlag auf eines der Angebote zu erteilen. Über eine Änderung der Verfahrensweise werden die Bieter schriftlich informiert.
Bewertungsmethode
Alle Angebote, die innerhalb Schwankungsbreite von 10 % liegen (im Bereich von Z-10% bis Z), kommen in die Endauswahl. Aus den Angeboten in der Endauswahl erhält das Angebot mit den höchsten Leistungspunkten den Zuschlag.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Bei beabsichtigter Bildung einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind mit Abgabe des Teilnahmeantrags die im Dokument TLW_VHV_final (Phase Teilnahmewettbewerb) unter Kapitel 4.3 geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ von jedem Mitglied der beabsichtigten Bewerber- / Bietergemeinschaft nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Die geforderten Nachweise zum „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“, „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ sind von jedem Mitglied der beabsichtigten Bewerber- / Bietergemeinschaft nachzuweisen.
Beschreibung
Die geforderten Nachweise zur Feststellung der „Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der beabsichtigten Bewerber- / Bietergemeinschaft eingereicht werden.
Dokumentationsanforderung
Die geforderten Nachweise zur Feststellung der „Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit“ können getrennt nach Aufteilung der Leistung innerhalb der beabsichtigten Bewerber- / Bietergemeinschaft eingereicht werden.
Beschreibung
Mit dem Teilnahmeantrag ist nach jetzigem Kenntnisstand anzugeben, für welche Teile der Leistung und in welchem Umfang der Einsatz von Unterauftragnehmern vorgesehen ist.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Teilnahmeantrag ist nach jetzigem Kenntnisstand anzugeben, für welche Teile der Leistung und in welchem Umfang der Einsatz von Unterauftragnehmern vorgesehen ist.
Beschreibung
Beim geplanten Einsatz von Unterauftragnehmern müssen mit Abgabe des Teilnahmeantrags die im Dokument TLW_VHV_final (Phase Teilnahmewettbewerb) unter Kapitel 4.3 geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ nur vom Bewerber vorgelegt werden.
Dokumentationsanforderung
Die geforderten Nachweise zur „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ und „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ müssen nur vom Bewerber vorgelegt werden.
Beschreibung
Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bewerber für die geplanten Unterauftragnehmer bezogen auf die ihm übertragenen Leistungen vorgelegt werden.
Dokumentationsanforderung
Die geforderten Nachweise unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ müssen vom Bewerber für die geplanten Unterauftragnehmer bezogen auf die ihm übertragenen Leistungen vorgelegt werden.
Beschreibung
Den geforderten Nachweis unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ ist vom Bewerber mit Abgabe des Teilnahmeantrags auch für den geplanten Unterauftragnehmer einzureichen.
Dokumentationsanforderung
Der geforderte Nachweis unter „Nichtvorliegen von Ausschlussgründen“ ist vom Bewerber mit Abgabe des Teilnahmeantrags auch für den geplanten Unterauftragnehmer einzureichen.
Beschreibung
Der geforderte Nachweis zu „Russland Sanktionen (Sanktions-VO)“ (TLW_Anlage_10) muss vom Bewerber mit Abgabe des Teilnahmeantrags gemäß Dokument TLW_VHV_final (Phase Teilnahmewettbewerb) unter Kapitel 3.15 vorgelegt werden.
Dokumentationsanforderung
Der geforderte Nachweis zu „Russland Sanktionen (Sanktions-VO)“ (TLW_Anlage_10) muss vom Bewerber mit Abgabe des Teilnahmeantrags gemäß Dokument TLW_VHV_final (Phase Teilnahmewettbewerb) unter Kapitel 3.15 vorgelegt werden.
Beschreibung
Der Auftraggeber wird für jeden Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, der / das gemäß den festgelegten Kriterien geeignet ist und sich für die zweite Stufe des EU-Verfahrens qualifiziert hat, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Dokumentationsanforderung
Der Auftraggeber wird für jeden Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, der / das gemäß den festgelegten Kriterien geeignet ist und sich für die zweite Stufe des EU-Verfahrens qualifiziert hat, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.
Beschreibung
Die Eignung wird festgestellt wenn alle A-Kriterien uneingeschränkt erfüllt werden.
Dokumentationsanforderung
Die Eignung wird festgestellt wenn alle A-Kriterien uneingeschränkt erfüllt werden.
Beschreibung
Über alle B-Kriterien in der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit in der Summe mehr als 65 Eignungspunkte erreicht werden.
Dokumentationsanforderung
Über alle B-Kriterien in der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit in der Summe mehr als 65 Eignungspunkte erreicht werden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Südwestrundfunk
- Anstalt des öffentlichen Rechts
- Titel
- Bereitstellung und Betrieb eines Zeitwirtschaftssystems in Form eines cloudbasierten Managed Service
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Baden-Baden, Stadtkreis
- Geschätzter Wert
- 2.100.000,00 €
- Dauer
- 10 Jahre