BG Klinik Tübingen, Sanierung Brandschutz, Generalplaner
Arkitekttjenester
Die BG Kliniken Ludwigshafen und Tübingen gGmbH benötigt Generalplanungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung ELT und HLSK) zur Sanierung von Brandschutzmängeln in Tübingen über einen Zeitraum von 7 Jahren. Die Vergabe erfolgt in einem zweistufigen Verhandlungsverfahren, wobei maximal 3 Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Zuschlagskriterien sind Umsetzungskonzept (40%), Personaleinsatzkonzept (30%) und Wertungshonorar (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und 3 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden, durchschnittlich mindestens 15 Mitarbeiter in den letzten drei Geschäftsjahren, mindestens 4 technische Fachkräfte für Architektur/Ingenieurwesen, 2 Fachkräfte für Elektrotechnik und 2 Fachkräfte für Gebäudetechnik, besondere Kenntnisse im anlagentechnischen Brandschutz (z.B. DIN 14675 Zertifizierung oder vergleichbare Qualifikationen) sowie die Berechtigung zur Tätigkeit als Architekt gemäß § 75 VgV. Es sind Referenzen für vergleichbare Leistungen im Bereich Umbau und Sanierung von Brandschutzmängeln, für Objekte mit Gesamtprojektkosten von mindestens 3.000.000 EUR netto (KG 300-400) und für Projekte, die im laufenden Betrieb umgesetzt wurden, vorzulegen, wobei die Fertigstellung/Abschluss der LPh 8 ab dem 01.01.2016 erfolgt sein muss und mindestens die LPH 2, 3, 5-8 erbracht wurden.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 30 330960189
- Kontakt-E-Mail
- Thorsten.Meinert@bg-kliniken.de
- Adresse
- Schnarrenbergstrasse 95, 72076 Tübingen
Generalplanungsleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung ELT und HLSK) zur Sanierung von BrandschutzmängelnHauptmerkmale des VerfahrensEs handelt sich um ein 2- stufiges Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV gemäß Abschnitt 6, § 74 VgV. Innerhalb eines Teilnahmewettbewerbs werden maximal 3 Bieter ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Der öffentliche Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlung mit den Bietern einzutreten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
siehe Dokument "2.02_Wertungsgrundlagen"
Beschreibung
siehe Dokument "2.02_Wertungsgrundlagen"
Beschreibung
siehe Dokument "2.02_Wertungsgrundlagen"
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall muss bestehen. Sollte kein entsprechender Versicherungsschutz bestehen, muss eine unwiderrufliche und unbedingte Eigenerklärung abgegeben werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abgeschlossen und ein entsprechender Nachweis vor Erteilung des Zuschlags vorgelegt wird.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung.
Beschreibung
Es müssen die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung".
Beschreibung
Die Anzahl der durchschnittlich jährlich Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025) muss mindestens 15 Mitarbeitende betragen. Bei Bietergemeinschaften muss diese Mindestanforderung nicht von jedem Mitglied einzeln erfüllt werden; es genügt, wenn die von den Mitgliedern jeweils nachgewiesenen Beschäftigtenzahlen in der Summe mindestens 15 Mitarbeitende ergeben. Eine Mindestbeschäftigtenzahl je Mitglied der Bietergemeinschaft wird nicht gefordert. Soweit sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Mindestbeschäftigtenzahl auf die Kapazitäten anderer Unternehmen im Wege der Eignungsleihe stützt, werden deren Beschäftigtenzahlen ebenfalls berücksichtigt.
Dokumentationsanforderung
Die Anzahl der durchschnittlich jährlich Beschäftigten ist bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied und bei für den Eignungsnachweis notwendigen Nachunternehmern getrennt anzugeben. Die Beschäftigtenzahlen sind für jedes beteiligte Unternehmen gesondert auszuweisen. Erforderliche Erklärungen und Nachweise zur Eignungsleihe sind vorzulegen.
Beschreibung
Es müssen technische Fachkräfte oder technische Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, zur Verfügung stehen: Architekt, Ingenieur/Techniker, mind. 4 Fachkräfte; Ingenieure/ Techniker für Elektrotechnik mind. 2 Fachkräfte; Ingenieure/ Techniker für Gebäudetechnik mind. 2 Fachkräfte. Bei Bietergemeinschaften muss die Mindestanforderung an die Fachkräfte nicht von jedem Mitglied einzeln erfüllt werden; es genügt, wenn die Fachkräfte insgesamt nachgewiesen werden.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu den technischen Fachkräften oder den technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Die Mitarbeitenden sind bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied und bei für den Eignungsnachweis notwendigen Nachunternehmern getrennt anzugeben.
Beschreibung
Der Bewerber muss besondere Kenntnisse im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis durch eine Zertifizierung nach DIN 14675 oder vergleichbare Fortbildungen oder Qualifikationen.
Beschreibung
Teilnahmeberechtigt sind Bewerber*innen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten / Architektinnen tätig sind und die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörige*n nach § 43, Absatz 1 VgV benennen.
Dokumentationsanforderung
Kammermitgliedschaft oder entsprechender Nachweis.
Beschreibung
Es ist mindestens je eine Referenz für folgende Kriterien vorzulegen: eine vergleichbare Leistung für den Umbau und Sanierung von Brandschutzmängeln; eine vergleichbare Leistung für ein Objekt mit Gesamtprojektkosten KG 300-400 >= 3.000.000 EUR netto; eine vergleichbare Leistung mit Umsetzung im laufenden Betrieb. Die Referenzen müssen eine Fertigstellung/Abschluss der LPh 8 ab dem 01.01.2016 aufweisen und mindestens die Erbringung der LPH 2, 3, 5-8 umfassen.
Dokumentationsanforderung
Referenzen sind einzureichen. Bei der Bewertung der Referenzen werden folgende Punkte besonders berücksichtigt: Vergleichbarkeit der Bauaufgabe (gemäß Anlage 10.2 HOAI 2021: "Öffentliche Gebäude mit komplexer Anlagentechnik, mind. HZ III" (15 Punkte), "Öffentliche Gebäude, mind. HZ III" (10 Punkte), "Sonstige Objekte" mind. HZ III" (5 Punkte)); Sanierung von Brandschutzmängeln (Ja (15 Punkte)); Umsetzung erfolgte im lfd. Betrieb (Ja (10 Punkte)); Vergleichbarkeit des Bauvolumens netto (>= 5,5 Mio. EUR (15 Punkte), >= 4,5 Mio. EUR (10 Punkte), >= 3,5 Mio. EUR (5 Punkte), > 3,0 Mio. EUR (1 Punkt)); Planungsumfang Leistungsphasen 1+2 (5 Punkte), 3 (5 Punkte), 5 (5 Punkte), 6+7 (5 Punkte), 8 (5 Punkte).
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- Auftraggeber
- BG Kliniken Ludwigshafen und Tübingen gGmbH
- Titel
- BG Klinik Tübingen, Sanierung Brandschutz, Generalplaner
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Tübingen, Landkreis
- Dauer
- 7 Jahre