• Suche


    Brut- und Rastvogelerfassung in EU-Vogelschutzgebieten 2027 / 2028

    Landesamt für Umwelt

    Brut- und Rastvogelerfassung in EU-Vogelschutzgebieten 2027 / 2028

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      7. aug. kl. 13:317. august 2026 kl. 13:31
    2. Änderung in Wettbewerb

      1. sep. kl. 12:431. september 2026 kl. 12:43
    3. Fragefrist

      10. sep. kl. 21:5910. september 2026 kl. 21:59
    4. Angebotsfrist

      22. sep. kl. 08:0022. september 2026 kl. 08:00
    5. Eröffnungstermin

      22. sep. kl. 08:0122. september 2026 kl. 08:01
    6. Vertragsbeginn

      26. okt. kl. 00:0026. oktober 2026 kl. 00:00
    7. Bindefrist

      27. okt. kl. 09:0027. oktober 2026 kl. 09:00
    8. Vertragsende

      10. des. kl. 00:0010. desember 2028 kl. 00:00

    Brief

    Ausschreibungssuche/Landesamt für Umwelt/Brut- und Rastvogelerfassung in EU-Vogelschutzgebieten 2027 / 2028
    Brief

    Miljøovervåking og naturvitenskapelige tjenester

    Das Landesamt für Umwelt benötigt Dienstleistungen zur Erfassung von Brut- und Rastvögeln in EU-Vogelschutzgebieten in Rheinland-Pfalz für die Jahre 2027 und 2028. Diese Erfassungen dienen der Aktualisierung der Standarddatenbögen, der kontinuierlichen Ermittlung von Bestandsentwicklungen und Erhaltungszuständen relevanter Vogelarten sowie der standardisierten Erfassung von Habitatinformationen, Beeinträchtigungen und Gefährdungen. Ziel ist es, die Datenqualität für den nächsten Vogelschutzbericht 2031 zu verbessern und die Berichtspflichten gegenüber der EU zu erfüllen. Bieter müssen eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden nachweisen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung erklären. Zudem sind vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen, die nach dem 01.01.2017 begonnen wurden, mindestens eine abgeschlossene Brut- oder Zugsaison umfassen und die Erfassung von mindestens zwei Vogelarten zum Gegenstand hatten. Die Referenzen müssen die Revierkartierung von Brutvogelgemeinschaften in Wald-, Agrarlandschafts- oder Binnengewässer-Lebensräumen sowie die Bestandserfassung von Rastvogelbeständen in Agrarlandschafts- oder Binnengewässer-Lebensräumen abdecken.

    Über das Angebot

      Veranlassung Hintergrund Mit Inkrafttreten des novellierten Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) am 01.03.2010 ist das Monitoring gemäß EU-Richtlinie 2009/147/EG ("Vogelschutz-Richtlinie") in § 6 BNatSchG eingegliedert worden. Dies umfasst insbesondere die Beobachtung des Erhaltungszustands der europäischen Vogelarten und ihrer Lebensräume. Entsprechend § 7 Abs. 2 Nr. 12 BNatSchG gelten alle in Europa natürlich vorkommenden Vogelarten als "europäische Vogel-arten". Nach Artikel 9 der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie (92/43/EWG) beurteilt die EU-Kommission in regelmäßigen Zeitabständen den Beitrag von Natura 2000 zur Verwirklichung der Ziele aus FFH- und Vogelschutz-Richtlinie. Dies erfordert, den Inhalt der Standarddaten-bögen (SDB) in regelmäßigen Abständen anhand verfügbarer Informationen zu jedem Gebiet des Netzes zu aktualisieren (Durchführungsbeschluss der Kommission 2011/484/EU). Dafür sind Informationen zu Beständen, Bestandsentwicklungen und Lebensräumen der gemäß Artikel 4 Absätze (1) und (2) der EU-Richtlinie 2009/147/EG relevanten Arten erforderlich. Das Monitoring in EU-Vogelschutzgebieten (VSG) als Teil des europäischen Natura 2000-Netzes gehört zum Monitoring europäischer Vogelarten und ihrer Lebensräume gemäß § 6 BNatSchG. Als Teilprogramm dient es (gemäß Richtlinien oder Verordnungen 92/43/EWG, 2009/147/EG und 2019/1010) - der Ermittlung von Beständen relevanter Vogelarten mindestens einmalig im sechsjäh-rigen Berichtsturnus für jedes VSG, - der kontinuierlichen Ermittlung der Bestandsentwicklung und gebietsbezogener Erhal-tungszustände maßgeblicher Brutvogelarten, - der kontinuierlichen Ermittlung der Bestandsentwicklung und gebietsbezogener Erhal-tungszustände maßgeblicher Zug- und Gastvogelarten sowie - der standardisierten Erfassung von Habitatinformationen, Beeinträchtigungen und Ge-fährdungen auf der Gesamtfläche der VSG zur umfassenden Bewertung der Erhal-tungszustände relevanter Vogelarten und ihrer Lebensräume. Das standardisierte Monitoring in den VSG in Rheinland-Pfalz begann mit einem Pilotprojekt 2025/2026 in zehn ausgewählten VSG (gemäß Koalitionsvertrag für Rheinland-Pfalz im Zeit-raum 2021-2026). Daher sind die gebietsspezifischen Datengrundlagen und -qualitäten der-zeit vielfach noch unbefriedigend und die Landesdaten erlauben keine Ermittlung statistisch belastbarer Bestandstrends und der Erhaltungszustände für die maßgeblichen Vogelarten in den rheinland-pfälzischen VSG. Dies verhindert insbesondere eine angemessene Prioritäten- und Zielplanung der Naturschutzbehörden für Maßnahmen, um - sofern nicht vorliegend - gute Erhaltungszustände der relevanten Arten zu erreichen. Das hier ausgeschriebene Auf-gabenpaket dient der ergänzenden Erfassung in weiteren VSG mit Hinblick auf den nächsten Vogelschutzbericht im Jahr 2031 (Datenperiode 2023-2028). Die erwarteten Daten dienen der Erfüllung der Berichtspflichten gegenüber der EU nach Artikel 12 der Richtlinie 2009/147/EG und der Verordnung 2019/1010. Perspektivisch (idealerweise ab 2029) sollen alle rheinland-pfälzischen VSG in einem sechsjährigen Berichtsturnus gemäß eines standar-disierten Monitoring-Konzepts erfasst werden (nicht Bestandteil dieser Vergabe). Monitoring in EU-Vogelschutzgebieten 2011 hat die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) zusammen mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten e. V. (DDA) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) Empfehlungen zum Monitoring europäischer Vogelarten und ihrer Lebensräume vorge-legt (LAG VSW et al., 2011). Diese verfolgen das Ziel, einen bundesweit einheitlichen Stan-dard zur Datenerhebung zu formulieren. Dabei lassen die für das Monitoring in VSG genann-ten Grundsätze ausreichend Raum für landesspezifische Anpassungen. Die Ergebnisse des Monitorings bilden die Grundlage für das Gebietsmanagement vor dem Hintergrund der je-weiligen Erhaltungsziele und für die Berichtspflicht nach Art. 12 der Richtlinie 2009/147/EG. Außerdem dienen sie als Referenz für Entscheidungen bei Vor- und Verträglichkeitsprüfun-gen. Zwecks Erhebung von Grundlagendaten in EU-Vogelschutzgebieten zur Verbesserung der Datenqualität für den nächsten Vogelschutzbericht (Berichtsperiode 2023-2028) und zur effi-zienten Planung des zukünftigen VSG-Monitorings, der Umsetzung des "Griechenland-Urteils" (EuGH in einem Vorabentscheidungsersuchen eines griechischen Gerichts nach Art. 267 AEUV, 12.9.2024 - C-66/23) sowie der Umsetzung der "Wiederherstellungsverordnung" (EU-Verordnung 2024/1991), soll dieses Vergabeverfahren Grundlagendaten zu Vorkommen und Verbreitung relevanter Arten gemäß Artikel 4 Absätze (1) und (2) der EU-Richtlinie 2009/147/EG in möglichst allen rheinland-pfälzischen VSG bereitstellen.

      Kontaktperson
      Referat 13
      Kontakttelefon
      +49613160330
      Kontakt-E-Mail
      haushalt@lfu.rlp.de
      Adresse
      Kaiser-Friedrich-Straße 7, 55116 Mainz

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.

    Zuschlagskriterien

      Keine zuschlagskriterien in der Auftragsbekanntmachung gefunden.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Der Bieter verfügt über eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden in angemessener Höhe (mindestens 2.000.000,00 EUR für Personenschäden je Schadensfall sowie mind. 1.000.000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall) oder ist bereit, im Auftragsfall eine solche abzuschließen. Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

      Dokumentationsanforderung

      Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung (Formular 310) über das Bestehen einer solchen Berufshaftpflichtversicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung im Auftragsfall vorzulegen. Das Bestehen der Versicherung im Auftragsfall ist spätestens zum Vertragsbeginn durch eine Bescheinigung der Haftpflichtversicherung nachzuweisen.

    • Beschreibung

      Der Bieter kann je Los vergleichbare Referenzprojekte gemäß den nachfolgenden Anforderungen nachweisen. Mit den je Los nachgewiesenen Referenzprojekten müssen die nachfolgend je Los angekreuzten Themen abgedeckt sein. Dabei gilt: - Eine Referenz kann auch für mehrere Lose geltend gemacht werden. - Eine Referenz kann auch mehrere oder alle Themen abdecken. a) Revierkartierung von lebensraum-bezogenen Brutvogelgemeinschaften nach Methodenstandard (SÜDBECK et al. 2025) in definierten Untersuchungsgebieten Wald: Lose 1,2,3,4,5,7,8,10,11,12,13,14,15,16,17,18,20,21,24,26,29,30,34,36,37,38,39,41,42 Agrarlandschaft: Lose 1,2,3,5,6,7,8,9,10,11,12,14,15,16,17,18,19,20,21,22,23,24,26,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42 Binnengewässer: Lose 2,5,8,10,12,14,15,17,18,19,20,21,22,23,24,25,29,31,32,33,37,38,40,42. Des Weiteren ist ein Referenzprojekt vergleichbar, wenn: - der Projektbeginn nach dem 01.01.2017 liegt, - es abgeschlossen ist oder bei nicht abgeschlossenen Projekten, wenn mindestens eine abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison vorliegt und diese vom Auftraggeber abgenommen worden ist, - es mindestens eine (1) abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison umfasst und die Leistung vom Auftraggeber erfolgreich abgenommen worden ist, - dieses die Erfassung von mindestens zwei (2) Vogelarten zum Vertragsgegenstand hat (unzulässig sind Referenzen, die jeweils nur eine einzelne Vogelart zum Gegenstand der Erfassung haben). Referenzen, in denen die Brutvogelkartierung bzw. das Rastvogelmonitoring nur eine Teilleistung des Projektes darstellt, sind nur dann zulässig, wenn der Anteil der Teilleistung des Projektes mindestens eine abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison umfasst, und wenn mindestens zwei Vogelarten Ziel der Erfassung sind. Bei einer Bietergemeinschaft zählt für das Erreichen der Anzahl der geforderten Referenzen die Gesamtheit der Mitglieder.

      Dokumentationsanforderung

      Die Referenzen sind mittels des Formulars 311 nachzuweisen. Je Referenz ist ein Formular abzugeben.

    • Beschreibung

      Der Bieter kann je Los vergleichbare Referenzprojekte gemäß den nachfolgenden Anforderungen nachweisen. Mit den je Los nachgewiesenen Referenzprojekten müssen die nachfolgend je Los angekreuzten Themen abgedeckt sein. Dabei gilt: - Eine Referenz kann auch für mehrere Lose geltend gemacht werden. - Eine Referenz kann auch mehrere oder alle Themen abdecken. b) Bestandserfassung von lebens-raumbasierten Rastvogelbe-ständen nach landbasierter Zählung von Individuen in definierten Rastgebieten Agrarlandschaft: Lose 1,3,4,5,6,8,9,11,13,15,16,17,26,27,28,30,31,35,36,39,41 Binnengewässer: Lose 2,7,10,12,14,18,19,20,21,22,23,24,25,26,29,32,33,34,37,38,40,42. Des Weiteren ist ein Referenzprojekt vergleichbar, wenn: - der Projektbeginn nach dem 01.01.2017 liegt, - es abgeschlossen ist oder bei nicht abgeschlossenen Projekten, wenn mindestens eine abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison vorliegt und diese vom Auftraggeber abgenommen worden ist, - es mindestens eine (1) abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison umfasst und die Leistung vom Auftraggeber erfolgreich abgenommen worden ist, - dieses die Erfassung von mindestens zwei (2) Vogelarten zum Vertragsgegenstand hat (unzulässig sind Referenzen, die jeweils nur eine einzelne Vogelart zum Gegenstand der Erfassung haben). Referenzen, in denen die Brutvogelkartierung bzw. das Rastvogelmonitoring nur eine Teilleistung des Projektes darstellt, sind nur dann zulässig, wenn der Anteil der Teilleistung des Projektes mindestens eine abgeschlossene Brut- bzw. Zugsaison umfasst, und wenn mindestens zwei Vogelarten Ziel der Erfassung sind. Bei einer Bietergemeinschaft zählt für das Erreichen der Anzahl der geforderten Referenzen die Gesamtheit der Mitglieder.

      Dokumentationsanforderung

      Die Referenzen sind mittels des Formulars 311 nachzuweisen. Je Referenz ist ein Formular abzugeben.

    Frühere Zuschlagsempfänger

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.

    Vollständige Ausschreibung anzeigen

    Auftraggeber
    Landesamt für Umwelt
    Titel
    Brut- und Rastvogelerfassung in EU-Vogelschutzgebieten 2027 / 2028
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    90700000Dienstleistungen im Umweltschutz
    Zusätzliche Codes
    71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Landesamt für Umweltschutz

      Miljøovervåking og naturvitenskapelige tjenester

      Erfassung der Brutbestände wertgebender Vogelarten in Vogelschutzgebieten in LSA in 2027 bis 2029 (EU-SPA Drömling, Saale-Elster-Aue südlich Halle, Fallstein nördlich Osterwieck, Huy nördlich Halberstadt, Mittlere Oranienbaumer Heide, Glücksburger Heide, Vogelschutzgebiet zwischen Wernigerode und Blankenburg und Buchenwälder um Stolberg) – 8 Lose

      Das Landesamt für Umweltschutz benötigt Dienstleistungen zur Erfassung der Brutbestände wertgebender Vogelarten in acht Vogelschutzgebieten in Sachsen-Anhalt (Drömling, Saale-Elster-Aue südlich Halle, Fallstein nördlich Osterwieck, Huy nördlich Halberstadt, Mittlere Oranienbaumer Heide, Glücksburger Heide, Vogelschutzgebiet zwischen Wernigerode und Blankenburg und Buchenwälder um Stolberg) für die Jahre 2027 bis 2029. Die Vergabe erfolgt in acht Losen, wobei ein Bieter maximal drei Lose erhalten kann, es sei denn, die Loslimitierung wird aufgehoben. Die Zuschlagskriterien sind Preis (40 %) und fachliche Qualifikation und Erfahrung (60 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung (z.B. Berufsgenossenschaft oder Eintragung in Berufs- oder Handelsregister), eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung sowie Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und die Angabe der einzusetzenden technischen Fachkräfte.

      Wettbewerb9. sep. 2026
      5. okt. 2026(13 Tage)
    • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

      Avfallshåndtering

      Ökologische Untersuchungen der Schutzgüter Benthos, Biotope und Fische in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee für die Flächenvoruntersuchung

      Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) benötigt Dienstleistungen für ökologische Untersuchungen der Schutzgüter Benthos, Biotope und Fische in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee. Die Untersuchungen finden in den Zonen 2 bis 5 der Nordsee statt und umfassen schiffsgestützte Untersuchungen der Fischfauna und des Benthos, deren Ergebnisse in flächenbezogenen Berichten zu dokumentieren sind. Die ersten Untersuchungen finden im Gebiet N-16 statt. Es handelt sich um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren, bei dem in der ersten Phase die Eignung der Teilnehmer geprüft wird und nur die drei Punktbesten zur Angebotsphase eingeladen werden. Qualifikationsanforderungen umfassen mindestens zwei und maximal fünf Referenzen zu verschiedenen Themengebieten und Bezügen (z.B. vorbereitende Offshore-Untersuchungen für Strategische Umweltprüfungen oder Umweltverträglichkeitsprüfungen), die Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 14001, DIN EN ISO 50001 oder ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach EMAS (15% der Gesamtbewertung), ein gültiges Zertifikat eines nach ISO 9001 zertifizierten QM-Systems (15% der Gesamtbewertung) sowie ein Personal- und Geräteeinsatzkonzept (30% der Gesamtbewertung), das darlegt, wie die Leistung unter den schwierigen Bedingungen in der AWZ erbracht werden kann und welche Fachkräfte und Gerätekapazitäten vorhanden sind.

      Wettbewerb mit Qualifikation24. aug. 2026
      23. sep. 2026(1 Tag)
    • der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch das Amt für Bundesbau vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Koblenz

      26E0449 (LBB NL KO) Schloß Koblenz Gesamtsanierung, Natursteinarbeiten HG Rheinseite BT B,C,D

      Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Amt für Bundesbau, benötigt Bauleistungen für die Gesamtsanierung des Schlosses Koblenz, insbesondere Natursteinarbeiten am Hauptgebäude Rheinseite, Bauteile B, C, D. Die Arbeiten sollen in Koblenz, Deutschland, durchgeführt werden. Bewerber müssen Angaben zum Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre machen und mindestens drei vom Auftraggeber bestätigte Referenzprojekte aus den letzten fünf Kalenderjahren vorweisen, davon mindestens eines an Kulturdenkmälern, vergleichbar in Dachausbildung und Komplexität, inklusive Austausch/Ertüchtigung von tragenden Bauteilen unter Last.

      Wettbewerb17. sep. 2026
      19. okt. 2026(27 Tage)
    • 50Hertz Offshore GmbH

      Landskapsarkitektur

      Vermeidungs-, Minderungs-, Schutz- sowie vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) in den Gewerken Landschaftsbau und Artenschutz

      Die 50Hertz Transmission GmbH benötigt Dienstleistungen für Vermeidungs-, Minderungs-, Schutz- sowie vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) in den Gewerken Landschaftsbau und Artenschutz im Zusammenhang mit naturschutzfachlich begründeten Maßnahmen. Es handelt sich um Rahmenverträge mit einer Laufzeit von 5 Jahren und einem maximalen Gesamtwert von 22,2 Millionen Euro. Die Leistungen sollen in Berlin und Umgebung erbracht werden und umfassen die Umsetzung naturschutzfachlicher Maßnahmen, die sich aus landschaftspflegerischen Begleitplänen, artenschutzrechtlichen Fachbeiträgen, Genehmigungsunterlagen und behördlichen Nebenbestimmungen ergeben. Die Zuschlagskriterien sind "Wertungspreis" und "Konzepte". Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Betriebs-Haftpflichtversicherung, eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich für die Jahre 2023, 2024 und 2025, sowie Referenzen für vergleichbare Leistungen. Projektleiter/Fachkräfte müssen eine Qualifikation im Bereich Forstwirtschaft oder Garten- und Landschaftsbau oder mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung in verantwortlicher Position nachweisen.

      Rahmenvereinbarung mit Qualifikation15. sep. 2026
      28. okt. 2026(36 Tage)
      22.200.000 €
    • TenneT TSO GmbH

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      Qualifizierungssystem Airborne Laserscanning

      Ziel des Präqualifizierungssystems ist die auftragsunabhängige theoretische und praktische Eignungsprüfung eines Unternehmens im Vorfeld der Auftragsvergabe. Inhalt des PQ-Systems ist Airborne Laserscanning von Höchstspannungsfreileitungen. Die Unterlagen enthalten vertrauliche Informationen. Deshalb hat sich der AG dazu entschieden die Ausschreibungsunterlagen nur nach Unterzeichnung und Einreichung der Gemeinhaltungsvereinbarung freizuschalten.  Jeder Bewerber muss die beigefügte Geheimhaltungsvereinbarung ausgefüllt und unterzeichnet per E-Mail an bastian.stoecklein@tennet.eu und julia.wiesmann@tennet.eu senden.

      Qualifizierungssystem8. feb. 2024
      8. mars 2027(100+ Tage)