Energetische Sanierung der Sporthalle in der Ortsgemeinde Maring-Noviand, Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektro und HLS
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues beabsichtigt die energetische Sanierung der Sporthalle in der Ortsgemeinde Maring-Noviand. Die Sporthalle in 54484 Maring-Noviand wurde in den Jahren 1992 bis 1993 errichtet und befindet sich im Eigentum der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Die Fassade ist mit einem 4 cm starken Wärmedämmverbundsystem versehen. Dieses wurde jedoch nur bis zur Oberkante des Geländes geführt. Weiterhin weist die Dämmung an der nördlichen Fassade Löcher durch einen Spechtbefall auf. Die Dacheindeckung besteht aus einer Berliner Welle mit Schalung. Zwischen den Sparren befindet sich eine geringfügige Mineralwolldämmung. Bei der Verglasung der Halle handelt es sich um eine Reglit-Verglasung. In den Nebenräumen befindet sich Holzfenster, ebenfalls aus der Errichtungszeit. Das Hallengebäude wird derzeit über eine Ölheizung mit Außentank aus der Errichtungszeit beheizt. Der große Hallenraum selbst wird über die vorhandene Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung erwärmt. In den Nebenräumen befinden sich Heizkörper. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Vorgaben des Fördermittelgebers sind einzuhalten und umzusetzen. Danach sollen sowohl die Gebäudehülle als auch die Wärmeversorgung/Wärmeverteilung saniert werden, wobei der Kostenschwerpunkt der Sanierung entsprechend der Vorgaben des Fördermittelbescheides mit 70% auf die Gebäudehülle liegt, d. h. auf Fassadendämmung, Dämmung Dach/oberste Geschossdecke, Dämmung Bodenplatte/Kellerdecke/Kellerwände, Austauschfenster/Außentüren/Pfosten-Riegel-Fassaden, raumlufttechnische Anlagen. Hinsichtlich der nicht gebäudeseitigen energetischen Sanierungsmaßnahmen sieht der Fördermittelbescheid Wärmeversorgungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien (Wärmepumpenkaskade) und Umrüstung der Wärmeverteilung auf Niedertemperatursysteme durch Heizkörpertausch als förderfähig an. Im Zuge des Förderantrags wurde durch einen Energieberater eine energetische Berechnung des IST-Zustandes und des SOLL-Zustandes der Sporthalle erstellt, um zu ermitteln mit welchen Sanierungsmaßnahmen die geforderten C02-Einsparungen eingehalten werden. Die damit festgelegten Parameter (U-Werte etc.) sind somit Grundlage der energetischen Sanierung und dementsprechend für die Planung verbindlich.
Ergebnis
- Gewinner
- Ing.-Büro für techn. Gebäudeausrüstung Koller PartGmbB - Beratende Ingenieure
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- 106.670 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 653154105
- Kontakt-E-Mail
- zvs@bernkastel-kues.de
- Adresse
- Gestade 18, 54470 Bernkastel-Kues
Die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues beabsichtigt die energetische Sanierung der Sporthalle in der Ortsgemeinde Maring-Noviand. Die Sporthalle in 54484 Maring-Noviand wurde in den Jahren 1992 bis 1993 errichtet und befindet sich im Eigentum der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues. Die Fassade ist mit einem 4 cm starken Wärmedämmverbundsystem versehen. Dieses wurde jedoch nur bis zur Oberkante des Geländes geführt. Weiterhin weist die Dämmung an der nördlichen Fassade Löcher durch einen Spechtbefall auf. Die Dacheindeckung besteht aus einer Berliner Welle mit Schalung. Zwischen den Sparren befindet sich eine geringfügige Mineralwolldämmung. Bei der Verglasung der Halle handelt es sich um eine Reglit-Verglasung. In den Nebenräumen befindet sich Holzfenster, ebenfalls aus der Errichtungszeit. Das Hallengebäude wird derzeit über eine Ölheizung mit Außentank aus der Errichtungszeit beheizt. Der große Hallenraum selbst wird über die vorhandene Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung erwärmt. In den Nebenräumen befinden sich Heizkörper. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Vorgaben des Fördermittelgebers sind einzuhalten und umzusetzen. Danach sollen sowohl die Gebäudehülle als auch die Wärmeversorgung/Wärmeverteilung saniert werden, wobei der Kostenschwerpunkt der Sanierung entsprechend der Vorgaben des Fördermittelbescheides mit 70% auf die Gebäudehülle liegt, d. h. auf Fassadendämmung, Dämmung Dach/oberste Geschossdecke, Dämmung Bodenplatte/Kellerdecke/Kellerwände, Austauschfenster/Außentüren/Pfosten-Riegel-Fassaden, raumlufttechnische Anlagen. Hinsichtlich der nicht gebäudeseitigen energetischen Sanierungsmaßnahmen sieht der Fördermittelbescheid Wärmeversorgungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien (Wärmepumpenkaskade) und Umrüstung der Wärmeverteilung auf Niedertemperatursysteme durch Heizkörpertausch als förderfähig an. Im Zuge des Förderantrags wurde durch einen Energieberater eine energetische Berechnung des IST-Zustandes und des SOLL-Zustandes der Sporthalle erstellt, um zu ermitteln mit welchen Sanierungsmaßnahmen die geforderten C02-Einsparungen eingehalten werden. Die damit festgelegten Parameter (U-Werte etc.) sind somit Grundlage der energetischen Sanierung und dementsprechend für die Planung verbindlich.Hauptmerkmale des VerfahrensIn der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 geeignete Bieter werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 40 Stunden angestellte Architekte/Ingenieure - 30 Stunden staatlich geprüfter Techniker - 20 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.
Bewertungsmethode
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 40 Stunden angestellte Architekte/Ingenieure - 30 Stunden staatlich geprüfter Techniker - 20 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.
Beschreibung
Hinsichtlich des "Qualitätsmanagements bei der Durchführung der Planung und der Umsetzung der Planung" erhält ein Angebot eine Beurteilung von 0-3 Punkten, bei dem auf ein Qualitätsmanagement keinen oder nur wenig Wert gelegt wird. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt. Eine Beurteilung von 7-10 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement über ein systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen hinaus erfolgt, durch das eine besondere Qualität der Planung und deren Umsetzung sichergestellt wird.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: kein oder wenig Wert auf Qualitätsmanagement. 4-6 Punkte: Qualitätsmanagement durch systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI. 7-10 Punkte: Qualitätsmanagement über systematisches Abarbeiten des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen hinaus, das eine besondere Qualität der Planung und deren Umsetzung sicherstellt.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Intensität der Bauüberwachung und Baubetreuung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, dass nur eine sporadische Präsenz der Bauleitung vorsieht oder erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine regelmäßige deutliche Anwesenheit der Bauleitung erwarten ist, die eine mindestens mehr als stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine durchgehende Anwesenheit der Bauleitung verspricht.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: sporadische Präsenz der Bauleitung. 4-6 Punkte: regelmäßige, deutliche Anwesenheit der Bauleitung mit mehr als stichpunktartiger Kontrolle. 7-10 Punkte: durchgehende Anwesenheit der Bauleitung.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf oder andere konkrete Vertragsverbesserungen zugunsten des Auftraggebers macht.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: sehr ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. Haftungsbeschränkungen, verkürzte Verjährungsfristen, reduzierte Leistungspflichten). 4-6 Punkte: ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. verkürzte Verjährungsfristen). 7 Punkte: keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster. 8-10 Punkte: günstigere Risikoverteilung als der vorgeschlagene Vertragsentwurf oder konkrete Vertragsverbesserungen zugunsten des Auftraggebers.
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
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- Auftraggeber
- Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues
- Titel
- Energetische Sanierung der Sporthalle in der Ortsgemeinde Maring-Noviand, Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektro und HLS
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bernkastel-Wittlich