Energetische Sanierung Turn- und Gymnastikhalle Cusanus Gymnasium, Fachplanung TGA
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Arkitekttjenester
Die Stadt Erkelenz – Der Bürgermeister benötigt Fachplanungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) zur energetischen Sanierung der Turn- und Gymnastikhalle des Cusanus Gymnasiums in Heinsberg. Die Halle, die 1965/66 erbaut wurde, weist erhebliche strukturelle Mängel und einen Sanierungsstau auf, darunter Rissbildungen und Abplatzungen an Betonstützen und Waschbetonverbundplatten, unzureichende Wärmedämmung der Außenwände und Dächer sowie beschädigte Sportböden. Die Sanierung soll auch die Barrierefreiheit verbessern und die Blitzschutzanlage erneuern. Als Qualifikationsanforderung ist der Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 2 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und 300.000 EUR für Vermögensschäden erforderlich.
Über das Angebot
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Das Cusanus Gymnasium Erkelenz, als eines der beiden Gymnasien der Stadt Erkelenz hat aktuell ca. 1.600 Schülerinnen und Schüler und ist damit eines der größten Gymnasien in NRW. Das Gymnasium besteht aus ver-schiedenen Bauabschnitten, die ab den Jahren 1965/66 errichtet wurden. Die Turn- und Gymnastikhalle (TuG) wurde in den Jahren 1965/66 errichtet und zählt zu den ältesten Gebäudeteilen des Schulkomplexes. Eingeschos-sig und freistehend errichtet, erfolgt die Anbindung ebenerdig direkt vom Schulhof. An der Turn- und Gymnastikhalle wurden allenfalls die notwen-digsten Unterhaltungsmaßnahmen umgesetzt. Daher machen das Gebäu-dealter und ein erheblicher Sanierungsstau eine Kernsanierung der Halle zwingend erforderlich. An den Umkleide- sowie Geräteraumtrakt schließt sich im Süden die Gymnastikhalle und im Norden die Turnhalle an. Beide Hallen sind über den Turnschuhgang miteinander verbunden. Die bestehende Anlage weist im Bestand strukturelle Mängel auf. Ausge-hend von der ursprünglichen Nutzung als reines Jungengymnasium stehen für beide Hallen lediglich drei Umkleiden zur Verfügung, dies ist für den regulären Betrieb nicht ausreichend. Die Räume und Durchgangsbreiten sind nicht barrierefrei gestaltet. Das Traggerüst der Turn- und Gymnastikhalle besteht aus Betonstützen, die gemeinsam mit Waschbetonverbundplatten die Gebäudehülle bilden. So-wohl an den Stützen als auch an den Waschbetonplatten sind großflächige Rissbildungen und Abplatzungen zu verzeichnen, die auf eine teilweise fortgeschrittene Betonkorrosion schließen lassen. Dies ist auch ein Hinweis auf die zu geringe Betonüberdeckung, die an Gebäuden dieser Zeit verbreitet festzustellen ist. Neben den Schäden an der Konstruktion sind zudem die Außenwände bestehend aus weitgehend ungedämmten Waschbetonverbundplatten und Glasbausteinen in energetischer Hinsicht inakzeptabel. Die Dachflächen wurden zwar in vergangenen Jahren teilweise repariert, dennoch ist auch hier eine grundhafte Sanierung erforderlich, die dann zugleich einen er-höhten Wärmedämmstandard realisieren würde. In diesem Zuge ist der Blitzschutz zu erneuern, einschließlich der Ableitungen an der Fassade. Insgesamt sind die Sportböden in beiden Hallen zu erneuern. Der Hallen-boden scheint in der Grundkonstruktion geschädigt und gibt bereits an einigen Stellen nach. Da zudem die in den Boden eingelassenen Sportgeräte (Reckanlagen) teilweise im Wasser zu liegen scheinen, ist von einer groß-flächigen Feuchteschädigung des Bodens auszugehen. Durch mehrere Un-dichtigkeiten im Dach und an den Fallrohren ist der Parkettboden der Gym-astikhalle stark beschädigt.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis einer gültigen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer. Mindestens geforderte Deckung 2 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und 300.000,00 EUR für Vermögensschäden. Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssumme nicht ausreicht, ist eine Verpflichtungserklärung des Bewerbers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssumme auf die vorgegebenen Beträge erhöht wird, sowie ein Angebot eines Versicherers, dass dieser im Falle des Zuschlags bereit ist, einen entsprechenden Vertrag mit dem Bewerber einzugehen.
Dokumentationsanforderung
Kopie der Versicherungspolice ist den Bewerbungsunterlagen zwingend beizufügen. (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis)
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- Auftraggeber
- Stadt Erkelenz Der Bürgermeister
- Titel
- Energetische Sanierung Turn- und Gymnastikhalle Cusanus Gymnasium, Fachplanung TGA
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Heinsberg
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…