Entwicklung, Einrichtung, Betrieb und Weiterentwicklung einer Analyseplattform für ein Verkehrsmanagementsystem
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Systemutvikling og programmering
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, benötigt Dienstleistungen für die Entwicklung, Einrichtung, den Betrieb und die Weiterentwicklung einer Analyseplattform für ein Verkehrsmanagementsystem in Stuttgart. Die Analyseplattform BW soll als korrespondierendes Teilsystem zum operativen Verkehrsmanagementsystem (VMS BW) dienen, um verkehrsrelevante Daten analytisch aufzubereiten. Der Zuschlag erfolgt auf Basis von Preis (60 %) und Qualität (40 %). Bewerber müssen drei Referenzprojekte aus den letzten zehn Geschäftsjahren nachweisen, die jeweils einen Auftragswert von mindestens 200.000 € netto hatten und spezifische Anforderungen an verkehrliche Analysen und Wirkungsanalysen im dynamischen Verkehrsmanagement erfüllen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 711 89686-0
- Kontakt-E-Mail
- Registratur5@vm.bwl.de
- Adresse
- Dorotheenstraße 8, 70173 Stuttgart
Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM) erfüllt gem. § 53a Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Straßengesetzes Baden-Württemberg „landesweit zentral wahrzunehmende Aufgaben im Straßenwesen“ u.a. • „Verkehrsmanagement“, • „Planung, Bau und Steuerung von verkehrsbeeinflussenden Anlagen“, • „betriebstechnische Überwachung der Tunnelanlagen“, • sowie den hierfür notwendigen „Aufbau und Betrieb der Verkehrs- und Tunnelleitzentrale“, im Bereich der Straßen in der Baulast des Landes oder des Bundes. Zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrages plant das VM derzeit neben dem Aufbau einer Verkehrsmanagementzentrale (VMZ), auch die Umsetzung und Implementierung eines Verkehrsmanagementsystems (VMS BW) als zentrales operatives System für das dynamische regionale Verkehrsmanagement. Zusätzlich zum operativen System soll zur analytischen Aufbereitung verkehrsrelevanter Daten überdies eine Analyseplattform (Analyseplattform BW) als korrespondierendes zweites Teilsystem realisiert werden. Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren werden die Entwicklung, Einrichtung und Weiterentwicklung von IT-Komponenten einer Analyseplattform sowie der Betrieb der hergestellten/erarbeiteten IT-Komponenten durch den Auftragnehmer sowie die Überlassung der IT-Komponenten seitens des Auftragnehmers an den Auftraggeber zur Nutzung durch den Auftraggeber vergeben.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Kap. 12 der Datei „Verfahrensbrief“) aufgeführt. Der Preis hat eine Gewichtung von 60 %.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Kap. 12 der Datei „Verfahrensbrief“) aufgeführt. Die Qualität hat eine Gewichtung von 40 %.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Bewerber haben drei Referenzprojekte nachzuweisen, die bestimmte Mindestanforderungen zu erfüllen haben. Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzprojekte, die die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllen: 1. Nachweis eines geeigneten Referenzprojekts aus den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren (Beginn nicht vor dem 01.01.2016) 2. a) bei zwei der drei Referenzprojekte: im Zusammenhang mit dem Einsatz einer Analyseplattform sowohl für verkehrliche Analysen zur Identifikation verkehrlicher Problemstellen im Netz als auch für die durch Schaltung von Verkehrsmanagement-Strategien ermittelten verkehrlichen Wirkungen (ex-post) im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz oder in Großbritannien; 2. b) bei einem der drei Referenzprojekte: im Zusammenhang mit dem Einsatz einer Analyseplattform sowohl für verkehrliche Analysen zur Identifikation verkehrlicher Problemstellen im Netz als auch für die durch erfolgte Schaltungen von Verkehrsmanagementstrategien ermittelten verkehrlichen Wirkungen (ex-post) ohne Vorgabe zum Leistungsort, d.h. international oder im europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz oder in Großbritannien. 3. mit einem Auftragswert in Höhe von mindestens 200.000 € netto, 4. Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Entwicklung und die Aufnahme des Regelbetriebes des Projekts, 5. Mindestens vier der acht geforderten Inhaltskriterien (siehe nachstehend a. bis h.) können für das Projekt mit „Ja“ beantwortet werden. a. Analyse von Straßenverkehrsdaten im dynamischen Verkehrsmanagement b. Analyse von Straßenverkehrsdaten mehrerer Straßenbaulastträger/Verwaltungen im dynamischen Verkehrsmanagement über Zuständigkeitsgrenzen hinweg (bspw. regionsübergreifend) c. Wirkungsanalyse für durch Verkehrsmanagementsysteme geschaltete Verkehrsmanagementstrategien d. Szenarien-Vergleichssystem (vorher/nachher) für die Evaluierung geschalteter Verkehrsmanagement-strategien e. Einsatz einer Hot-Spot-Analyse für verschiedene Verkehrsträger nach verkehrlichen Indikatoren/Kenngrößen f. Verarbeitung von mittels kooperativer Dienste generierter Verkehrsdaten, Einbindung von Floating Car-Daten, Integration von Datensätzen aus der Mobilithek über standardisierte Formate (DATEX II) g. Funktionen eines Dashboards zur übersichtlichen und visuellen Darstellung von Kennzahlen und Datensätzen h. Qualitätssicherung und Plausibilitätsprüfung von statischen und dynamischen Eingangsdaten aus Drittsystemen und von im eigenen System fortlaufend verarbeiteten Verkehrsdaten (z. B. bei Ausfall eines Datenflusses, Anomalien-Erkennung etc.) Referenzprojekte, die nicht kumulativ die vorstehend unter den Ziffern 1. bis 5. genannten Anforderungen erfüllen, werden nicht berücksichtigt. Mit allen drei Referenzprojekten müssen in Summe mindestens sechs der acht Inhaltskriterien (vgl. Nr. 5 i.V.m. lit. a) bis h)) mindestens einmal abgedeckt sein. Bewerber, die nicht mindestens drei berücksichtigungsfähige Referenzprojekte nachweisen können und deren drei Referenzprojekte in Summe nicht sechs der vorstehenden Inhaltskriterien (vgl. Nr. 5 i.V.m. lit. a) bis h)) mindestens einmal erfüllen, werden als ungeeignet vom Verfahren ausgeschlossen.
Dokumentationsanforderung
Bewerber haben eine Eigenerklärung unter Verwendung des Formblatts „T02_Eigenerklärung zu Referenzen des Bewerbers“ sowie für jedes Referenzprojekt einen Referenzbogen aus dem Formblatt „T02a Referenzbogen“ zum Teilnahmeantrag abzugeben und hierüber die Einhaltung der nachstehenden Mindestanforderungen nachzuweisen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften sowie der Eignungsleihe (§ 47 VgV) ist im Formblatt T02a_Referenzbogen anzugeben, wer Inhaber der Referenz ist.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
- Titel
- Entwicklung, Einrichtung, Betrieb und Weiterentwicklung einer Analyseplattform für ein Verkehrsmanagementsystem
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Stuttgart, Stadtkreis
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