Entwicklung und Gestaltung einer neuen Dauerausstellung Brandenburgisches Textilmuseum, Forst (Lausitz)
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Fritids-, kultur- og idrettstjenester
Das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) wurde 1995 am heutigen Standort eröffnet. Nach fast 30 Jahren wird das Museum nun umgebaut und durch einen Neubau erweitert. Neben den baulichen Maßnahmen wird das Museum neu geplant und der inhaltliche Umfang stark erweitert. Aus einem reinen Textilmuseum wird ein Industriemuseum mit textilem Schwerpunkt. Das Museum wird den (Struktur-) Wandel der Stadt und der Region zeigen. Dies erfolgt in den zentralen Bereichen, der Textilindustrie und dem Kohleabbau und damit einhergehend im Bereich der Infrastruktur. Die Darstellung des Wandels umfasst die Stadt und die Region vom 19. Jahrhundert bis heute, und es soll sogar ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Die neue Ausstellung soll in hohem Maße interaktiv und innovativ sein, sich regional orientieren und dabei globale Zusammenhänge sicher abbilden. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem Zeitraum von 1800 bis zur Gegenwart. Wichtige Ereignisse, die vor dieser Hauptzeitachse lagen, werden in sogenannten "Archiven" dargestellt. Und Visionen der Zukunft finden sich in den sogenannten "Laboren". Diese Archive und Labore sollen flexibel und erweiterbar sein. Das Museum zeigt Objekte zur Stadt Forst (Lausitz) und zur gesamten Region in den Themenbereichen Textilindustrie, Braunkohle, Infrastruktur/Mobilität und zum Alltagsleben. Das künftige Museum versteht sich als kulturelles Zentrum der Stadt und der Region. Aus diesem Grund wird die Dauerausstellung, aber darüber hinaus auch die Bespielung und Ausstattung des großen Saales, für Veranstaltungen und Museumspädagogik einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Bei der Veranstaltungsplanung soll auch der große Innenhof mit einbezogen werden. Für die Umsetzung des Projektes "Neue Dauerausstellung" für das Brandenburgische Textilmuseum benötigt die Stadt Forst (Lausitz) ein professionell aufgestelltes Ausstellungsplanungsbüro, das in der Lage ist, alle geforderten Leistungen in einer vorgegebenen Zeitschiene zu erfüllen. Bevor die Ausstellung in das Gebäude implementiert werden kann, wird in Regie der Stadt Forst (Lausitz) das gesamte Gebäude saniert sowie der Neubau erstellt. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis April 2024 geplant. Im Zuge der Vorplanungen wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet, das die Rahmenbedingungen sowohl der Dauerausstellung als auch des Musemsbetriebes festlegt. Darin enthalten sind die Leitidee des Museums, die Konzeptidee der Dauerausstellung, die Einbindung und Belebung des Umfelds und die Rahmendaten zur Machbarkeit (Besuchsprognose, Personalkonzept, Schätzung Folgekosten, Kostenkalkulation der Einrichtung und Zeitplan der Umsetzung). Darüber hinaus wird das Feinkonzept erarbeitet, das die Vorschläge für Themen und Leitobjekte aus der Gesamtkonzeption weiterentwickelt.
Ergebnis
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- Nicht angegeben
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Team Zentrale Vergabestelle und Bauverwaltung
- Kontakttelefon
- +49 3562989-422
- Kontakt-E-Mail
- a.maywald@forst-lausitz.de
- Adresse
- Lindenstraße 10-12, 03149 Forst (Lausitz)
Das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) wurde 1995 am heutigen Standort eröffnet. Nach fast 30 Jahren wird das Museum nun umgebaut und durch einen Neubau erweitert. Neben den baulichen Maßnahmen wird das Museum neu geplant und der inhaltliche Umfang stark erweitert. Aus einem reinen Textilmuseum wird ein Industriemuseum mit textilem Schwerpunkt. Das Museum wird den (Struktur-) Wandel der Stadt und der Region zeigen. Dies erfolgt in den zentralen Bereichen, der Textilindustrie und dem Kohleabbau und damit einhergehend im Bereich der Infrastruktur. Die Darstellung des Wandels umfasst die Stadt und die Region vom 19. Jahrhundert bis heute, und es soll sogar ein Blick in die Zukunft gewagt werden. Die neue Ausstellung soll in hohem Maße interaktiv und innovativ sein, sich regional orientieren und dabei globale Zusammenhänge sicher abbilden. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem Zeitraum von 1800 bis zur Gegenwart. Wichtige Ereignisse, die vor dieser Hauptzeitachse lagen, werden in sogenannten "Archiven" dargestellt. Und Visionen der Zukunft finden sich in den sogenannten "Laboren". Diese Archive und Labore sollen flexibel und erweiterbar sein. Das Museum zeigt Objekte zur Stadt Forst (Lausitz) und zur gesamten Region in den Themenbereichen Textilindustrie, Braunkohle, Infrastruktur/Mobilität und zum Alltagsleben. Das künftige Museum versteht sich als kulturelles Zentrum der Stadt und der Region. Aus diesem Grund wird die Dauerausstellung, aber darüber hinaus auch die Bespielung und Ausstattung des großen Saales, für Veranstaltungen und Museumspädagogik einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Bei der Veranstaltungsplanung soll auch der große Innenhof mit einbezogen werden. Für die Umsetzung des Projektes "Neue Dauerausstellung" für das Brandenburgische Textilmuseum benötigt die Stadt Forst (Lausitz) ein professionell aufgestelltes Ausstellungsplanungsbüro, das in der Lage ist, alle geforderten Leistungen in einer vorgegebenen Zeitschiene zu erfüllen. Bevor die Ausstellung in das Gebäude implementiert werden kann, wird in Regie der Stadt Forst (Lausitz) das gesamte Gebäude saniert sowie der Neubau erstellt. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis April 2024 geplant. Im Zuge der Vorplanungen wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet, das die Rahmenbedingungen sowohl der Dauerausstellung als auch des Musemsbetriebes festlegt. Darin enthalten sind die Leitidee des Museums, die Konzeptidee der Dauerausstellung, die Einbindung und Belebung des Umfelds und die Rahmendaten zur Machbarkeit (Besuchsprognose, Personalkonzept, Schätzung Folgekosten, Kostenkalkulation der Einrichtung und Zeitplan der Umsetzung). Darüber hinaus wird das Feinkonzept erarbeitet, das die Vorschläge für Themen und Leitobjekte aus der Gesamtkonzeption weiterentwickelt.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
-grundsätzlicher gestalterischer Umgang mit den Ausstellungsinhalten, insbesondere: - zielführende Grundideen für die Gestaltung der Ausstellungsthemenfelder - schlüssige und plausible gestalterische Grundidee - Umsetzbarkeit der Grundidee über das gesamte Haus durch die unterschiedlichen Themenbereiche - Medienkonzeption mit insbesondere folgenden Schwerpunkten - Bevorzugung wartungsarmer Technologien - Einbeziehung der Inhalte des Archivs verschwundener Orte - Einbindung von analogen und digitalen Angeboten - Grundsätzliche Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz der eingesetzten Gestaltungselemente (Denken in modularen Systemen) - Berücksichtigung von Inklusion und barrierefreiem Zugang aller Inhalte - Angemessene Inszenierung der Textilmaschinen, welche die Inbetriebnahme derselben ermöglicht
Beschreibung
-Zeitgemäße, innovative Gestaltungslösung, die dem Umgang mit dem historischen Gebäudeensemble angemessen begegnet und dennoch dem Gesamtanspruch des Projektes als "Nationales Projekt des Städtebaues" und "Kultureller Ankerpunkt mit überregionaler Strahlkraft" gerecht wird - Innovative, mobile Elemente für Mehrfachnutzung - Ausarbeitung einer Kinderlinie in der Ausstellungsarchitektur - Skizze interaktiver Inhalte (erlebnisorientierte Bereiche, Hands-On-Station etc.) - Gestaltungsvorschläge für die museumspädagogische Vermittlungsarbeit im Veranstaltungssaal (mobile Veranstaltungs-, Ruheinseln, etc. Nutzbarkeit des Saals für Gruppenarbeitsangebote herstellen) - Möglichkeit des Verweilens von Besuchenden im Saal bei gleichzeitiger museumspädagogischer Nutzung - mögl. Ort für gastronomische Selbstbewirtung (kein Café o.ä. im Baukonzept enthalten)
Beschreibung
- Darstellung der Vorgehensweise für die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen und die Betreuung von Vergabeverfahren - Skizze zur Kostenschätzung der Dauerausstellung (einmalige Investitionskosten) - Darstellung der Zeitplanung - Darstellung des Projekt- und Finanzcontrolling
Beschreibung
- Auswirkungen für den Museumsbetrieb: - Darstellung der Funktionsweise der Gestaltungslösungen im Museumsbetrieb - Darstellung der Auswirkungen der Gestaltung auf die unmittelbare Betriebsführung - Besuchermanagement, - Wartungs-, Reinigungs-, Hygieneaufwand - Sicherheitsfragen - Ausstellungsarchitektur im Betrieb - Beleuchtung, Medien, etc. - Personalanforderungen - Kosten der Gestaltungslösungen im Betrieb (Wartung und Betriebskosten)
Beschreibung
Das günstige Angebot erhält die meisten Punkte. Für die Bewertung werden die Gesamthonorare für die Kernleistungen (Preisblatt A.1), für die Besonderen Leistungen (Preisblatt A.2) und die Zusätzlichen Leistungen (Preisblatt A.2) zusammenaddiert.
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Stadt Forst (Lausitz), Die Bürgermeisterin, Fachbereich Bauverwaltung
- Titel
- Entwicklung und Gestaltung einer neuen Dauerausstellung Brandenburgisches Textilmuseum, Forst (Lausitz)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Spree-Neiße
- Geschätzter Wert
- 625.430,00 €