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Deutschland: Ausschreibungen/Magistrat der Universitätsstadt Marburg/Ersatzneubau Erich-Kästner-Schule Marburg, Freianlagenplanung
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    Apr 11, 2025 8:43 AMApril 11, 2025 8:43 AM
  2. Fragefrist

    May 6, 2025 10:00 AMMay 6, 2025 10:00 AM
  3. Teilnahmefrist

    May 13, 2025 8:00 AMMay 13, 2025 8:00 AM
  4. Aufforderung zur Angebotsabgabe

    May 22, 2025 10:00 PMMay 22, 2025 10:00 PM
  5. Angebotsfrist

    Kommt mit der Einladung
  6. Vertragsbeginn

    Aug 1, 2025 12:00 AMAugust 1, 2025 12:00 AM
  7. Vertragsende

    Aug 31, 12:00 AMAugust 31, 2026 12:00 AM

Brief

Ersatzneubau Erich-Kästner-Schule Marburg, Freianlagenplanung

Veröffentlichte Frist abgelaufen

Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

Teilnahmefrist
May 13, 2025Abgelaufen
Zuschlag
Herangehensweise an das Projekt/Projektabwicklung 40 % und 1 weitere
Verfahrensart
Mit PräqualifikationZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungenbis Aug 2026

Brief

Der Schulkomplex der Erich Kästner-Schule in Marburg-Cappel besteht derzeit aus mehreren Gebäuden. Durch die jeweils bauzeittypische Formensprache der einzelnen, teils durch Verbindungsgänge und -bauten miteinander verschnittenen Baukörper, stellt sich ein amorphes Gesamtbild dar. Ein gestalterisches Gesamtkonzept ist nicht zu erkennen. Durch das heterogene Gesamtbild fehlt der Schule ein „Adresse“, ein klar definierter Eingang. Das Raumangebot deckt den Bedarf nicht mehr. Teile der Nachmittagsbetreuung mussten in das Bürgerhaus ausgelagert werden. Die Umsetzung zeitgemäßer pädagogischer Konzepte ist in den bestehenden Grundrissstrukturen nicht möglich. Darüber hinaus haben die Bestandsgebäude B und K erhebliche Mängel wie fehlende Barrierefreiheit, funktionale und organisatorische Defizite, statische Mängel, unzureichender Brandschutz und energetischer Sanierungsbedarf. Aufgrund der o.g. Punkte wurde entschieden, die Gebäude B und K abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, in dem auch die zu ergänzenden Räume für Betreuung und Mensa eingeplant werden. Neben dem Abstellen der o.g. Defizite soll die Schule durch den Neubau auch eine erkennbare "Adresse" durch einen gut platzierten Haupteingang erhalten. Die Gebäude A, G, F, H und I bleiben erhalten. Im Gebäude A sind die Verwaltung, das Lehrerzimmer und 3 Therapieräume untergebracht. Die Räume im Gebäude G werden als Fachklassen für Musik und Werken genutzt. Das Gebäude H und I wird durch die Förderschule genutzt. Das Gebäude A erhält einen kleinen Anbau mit Technikräumen und zusätzlichen Lagerflächen. Das Bestandsgebäude G erhält eine Fluchttreppe als 2. Rettungsweg mit Zugang zum derzeit als Gemeinschaftsraum genutzten Raum im EG. Projektbeschreibung Anbau Das derzeit an das Gebäude A angrenzende Gebäude B wird abgebrochen. Dabei bleibt ein Teil des Kellers des Gebäudes B stehen und dient als Bodenplatte für einen neuen eingeschossigen Anbau an das Bestandsgebäude A. An den Abbruchkanten des verbleibenden Kellers müssen Ergänzungen vorgenommen werden. Der neue Anbau ist in Holzbauweise geplant, mit Wänden in Holzständerbauweise (teilweise gedämmt) und einer Dachkonstruktion mit Dachbalken, Holzschalung und Folienabdichtung. Die Außenwände erhalten eine vorgehängte, hinterlüftete Holzverkleidung. Im Bereich des Abbruchs des Gebäudes B muss das bestehende Satteldach des Gebäudes A ergänzt werden, mit Holzsparren und Ziegeldeckung. Im neu geplanten Anbau ist ein Technikraum für den neuen Hausanschluss für die Elektroversorgung des Areals der Erich Kästner-Schule vorgesehen, sowie ein Technikraum für die Wärmeversorgung des Gebäudes A. Darüber hinaus entsteht ein Lagerraum für die Spielgeräte der Schule. Projektbeschreibung Neubau Das neue Schulgebäude besteht aus zwei rechteckigen, leicht zueinander versetzten Baukörpern, die an der Nahtstelle durch eine zentrale Eingangshalle verbunden sind. Aufgrund der Topographie ist dabei der südliche Baukörper 3-geschossig, mit ebenerdiger Anbindung an den unteren Schulhof und der nördliche Baukörper 2-geschossig, mit Anbindung an den oberen Schulhof. Die Eingangshalle ist das zentrale Erschließungselement des Gebäudes. Die Erschließung erfolgt über die Zugänge vom unteren und vom oberen Schulhof. Über die offene, großzügige Treppe gelangt man in die jeweiligen Etagen, wobei mit dem ebenfalls an die Eingangshalle angeschlossenen Aufzug auch eine barrierefreie Erschließung aller Etagen gewährleistet ist. Die klare Konzeption der offenen Eingangshalle bietet gute Sichtverbindungen in alle Bereiche und ermöglicht somit eine gute Orientierung im Gebäude. Die Eingangshalle ist jedoch nicht nur Verkehrsfläche, sondern eine zentrale Kommunikationszone bzw. Treffpunkt der Schüler, und lädt insbesondere mit der im EG zu Sitzstufen verbreiterten Treppe zum Verweilen ein. Die Erdgeschossfläche erstreckt sich lediglich unter dem südlichen Baukörper. Darin liegen im hangseitigen Bereich ein zentraler WC-Kern sowie Lager- und Technikräume. Zum Schulhof orientiert befindet sich der große Speiseraum mit angegliederter Küche und den erforderlichen Nebenräumen. Die Küche hat eine eigene Anlieferung von Süden. Der Speiseraum erhält eine großzügige Verglasung zum Schulhof und eine große Öffnung zur Eingangshalle. Über eine mobile Trennwand kann diese Öffnung geschlossen, oder bei Bedarf zur Eingangshalle geöffnet werden, und ermöglicht so eine vielfältige Bespielbarkeit dieses Bereichs. Der Speiseraum im EG soll außerhalb der Unterrichtszeiten den Cappeler Bürgern und Vereinen für Feiern oder andere externe Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. In den beiden oberen Geschossen befinden sich die Unterrichtsräume. Dabei ist in jedem Geschoss je Gebäudekörper ein Cluster, ein sogenanntes „Lernhaus“ untergebracht. Die Unterrichts- und Differenzierungsräume der Cluster gruppieren sich um eine zentrale Mittelzone, die sowohl der Erschließung dient, als auch erweiterte Unterrichtsfläche ist. Diese Mittelzone wird so gegliedert und möbliert, dass sie zu Unterrichtszwecken für Einzel- oder Gruppenarbeit, aber auch für die Betreuung genutzt werden kann. Angemessene Öffnungen zwischen den Unterrichtsräumen und der Mittelzone gewähren Durchblicke und gewährleisten so eine gute Beaufsichtigung der Kinder. In jedem Cluster befindet sich auch ein kleiner Lehrerstützpunkt, so dass die Cluster in sich abgeschlossene „autarke“ Lernhäuser sind, mit denen sich die Schülergemeinschaft identifizieren kann und das Gruppengefühl gestärkt wird. In jeder Etage befinden sich im Schnittpunkt zwischen den beiden Clustern zentrale Toiletten, die auf kurzem Weg aus den Lernhäusern erreicht werden können.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    Dokumentationsanforderung

    Siehe Ziffer 2.4.1 der Verfahrensbedingungen

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Angabe des Jahresumsatzes der letzten drei Geschäftsjahre

    Dokumentationsanforderung

    Siehe Ziffer 2.4.2 der Verfahrensbedingungen

    Quelle

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  • Beschreibung

    Versicherungsnachweis

    Dokumentationsanforderung

    Siehe Ziffer 2.4.3 der Verfahrensbedingungen

    Quelle

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  • Beschreibung

    Anzahl der Beschäftigten der Jahre 2023 bis 2025

    Dokumentationsanforderung

    Siehe Ziffer 2.4.4 der Verfahrensbedingungen

    Quelle

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  • Beschreibung

    Vorlage von Referenzen

    Dokumentationsanforderung

    Siehe Ziffer 2.4.5 der Verfahrensbedingungen

    Quelle

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Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Honorar (Wertungsanteil 40 %)

    Quelle

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  • Beschreibung

    Herangehensweise an das Projekt/Projektabwicklung (Wertungsanteil 40 %)

    Quelle

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  • Beschreibung

    Organisation, Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals (Wertungsanteil 20 %)

    Quelle

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Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Magistrat der Universitätsstadt Marburg gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Der Schulkomplex der Erich Kästner-Schule in Marburg-Cappel besteht derzeit aus mehreren Gebäuden. Durch die jeweils bauzeittypische Formensprache der einzelnen, teils durch Verbindungsgänge und -bauten miteinander verschnittenen Baukörper, stellt sich ein amorphes Gesamtbild dar. Ein gestalterisches Gesamtkonzept ist nicht zu erkennen. Durch das heterogene Gesamtbild fehlt der Schule ein „Adresse“, ein klar definierter Eingang. Das Raumangebot deckt den Bedarf nicht mehr. Teile der Nachmittagsbetreuung mussten in das Bürgerhaus ausgelagert werden. Die Umsetzung zeitgemäßer pädagogischer Konzepte ist in den bestehenden Grundrissstrukturen nicht möglich. Darüber hinaus haben die Bestandsgebäude B und K erhebliche Mängel wie fehlende Barrierefreiheit, funktionale und organisatorische Defizite, statische Mängel, unzureichender Brandschutz und energetischer Sanierungsbedarf. Aufgrund der o.g. Punkte wurde entschieden, die Gebäude B und K abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, in dem auch die zu ergänzenden Räume für Betreuung und Mensa eingeplant werden. Neben dem Abstellen der o.g. Defizite soll die Schule durch den Neubau auch eine erkennbare "Adresse" durch einen gut platzierten Haupteingang erhalten. Die Gebäude A, G, F, H und I bleiben erhalten. Im Gebäude A sind die Verwaltung, das Lehrerzimmer und 3 Therapieräume untergebracht. Die Räume im Gebäude G werden als Fachklassen für Musik und Werken genutzt. Das Gebäude H und I wird durch die Förderschule genutzt. Das Gebäude A erhält einen kleinen Anbau mit Technikräumen und zusätzlichen Lagerflächen. Das Bestandsgebäude G erhält eine Fluchttreppe als 2. Rettungsweg mit Zugang zum derzeit als Gemeinschaftsraum genutzten Raum im EG. Projektbeschreibung Anbau Das derzeit an das Gebäude A angrenzende Gebäude B wird abgebrochen. Dabei bleibt ein Teil des Kellers des Gebäudes B stehen und dient als Bodenplatte für einen neuen eingeschossigen Anbau an das Bestandsgebäude A. An den Abbruchkanten des verbleibenden Kellers müssen Ergänzungen vorgenommen werden. Der neue Anbau ist in Holzbauweise geplant, mit Wänden in Holzständerbauweise (teilweise gedämmt) und einer Dachkonstruktion mit Dachbalken, Holzschalung und Folienabdichtung. Die Außenwände erhalten eine vorgehängte, hinterlüftete Holzverkleidung. Im Bereich des Abbruchs des Gebäudes B muss das bestehende Satteldach des Gebäudes A ergänzt werden, mit Holzsparren und Ziegeldeckung. Im neu geplanten Anbau ist ein Technikraum für den neuen Hausanschluss für die Elektroversorgung des Areals der Erich Kästner-Schule vorgesehen, sowie ein Technikraum für die Wärmeversorgung des Gebäudes A. Darüber hinaus entsteht ein Lagerraum für die Spielgeräte der Schule. Projektbeschreibung Neubau Das neue Schulgebäude besteht aus zwei rechteckigen, leicht zueinander versetzten Baukörpern, die an der Nahtstelle durch eine zentrale Eingangshalle verbunden sind. Aufgrund der Topographie ist dabei der südliche Baukörper 3-geschossig, mit ebenerdiger Anbindung an den unteren Schulhof und der nördliche Baukörper 2-geschossig, mit Anbindung an den oberen Schulhof. Die Eingangshalle ist das zentrale Erschließungselement des Gebäudes. Die Erschließung erfolgt über die Zugänge vom unteren und vom oberen Schulhof. Über die offene, großzügige Treppe gelangt man in die jeweiligen Etagen, wobei mit dem ebenfalls an die Eingangshalle angeschlossenen Aufzug auch eine barrierefreie Erschließung aller Etagen gewährleistet ist. Die klare Konzeption der offenen Eingangshalle bietet gute Sichtverbindungen in alle Bereiche und ermöglicht somit eine gute Orientierung im Gebäude. Die Eingangshalle ist jedoch nicht nur Verkehrsfläche, sondern eine zentrale Kommunikationszone bzw. Treffpunkt der Schüler, und lädt insbesondere mit der im EG zu Sitzstufen verbreiterten Treppe zum Verweilen ein. Die Erdgeschossfläche erstreckt sich lediglich unter dem südlichen Baukörper. Darin liegen im hangseitigen Bereich ein zentraler WC-Kern sowie Lager- und Technikräume. Zum Schulhof orientiert befindet sich der große Speiseraum mit angegliederter Küche und den erforderlichen Nebenräumen. Die Küche hat eine eigene Anlieferung von Süden. Der Speiseraum erhält eine großzügige Verglasung zum Schulhof und eine große Öffnung zur Eingangshalle. Über eine mobile Trennwand kann diese Öffnung geschlossen, oder bei Bedarf zur Eingangshalle geöffnet werden, und ermöglicht so eine vielfältige Bespielbarkeit dieses Bereichs. Der Speiseraum im EG soll außerhalb der Unterrichtszeiten den Cappeler Bürgern und Vereinen für Feiern oder andere externe Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. In den beiden oberen Geschossen befinden sich die Unterrichtsräume. Dabei ist in jedem Geschoss je Gebäudekörper ein Cluster, ein sogenanntes „Lernhaus“ untergebracht. Die Unterrichts- und Differenzierungsräume der Cluster gruppieren sich um eine zentrale Mittelzone, die sowohl der Erschließung dient, als auch erweiterte Unterrichtsfläche ist. Diese Mittelzone wird so gegliedert und möbliert, dass sie zu Unterrichtszwecken für Einzel- oder Gruppenarbeit, aber auch für die Betreuung genutzt werden kann. Angemessene Öffnungen zwischen den Unterrichtsräumen und der Mittelzone gewähren Durchblicke und gewährleisten so eine gute Beaufsichtigung der Kinder. In jedem Cluster befindet sich auch ein kleiner Lehrerstützpunkt, so dass die Cluster in sich abgeschlossene „autarke“ Lernhäuser sind, mit denen sich die Schülergemeinschaft identifizieren kann und das Gruppengefühl gestärkt wird. In jeder Etage befinden sich im Schnittpunkt zwischen den beiden Clustern zentrale Toiletten, die auf kurzem Weg aus den Lernhäusern erreicht werden können.

  • Kontakt

    submissionsstelle@marburg-stadt.de
  • Typ
    Wettbewerb · Präqualifikation
  • Ort
    Marburg-Biedenkopf
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
    71240000
  • 71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

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