Ertüchtigung Flughafentunnel B312 - Technische Ausrüstung - LOS2
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Sprinkleranlegg og brannsikring
Die Flughafen Stuttgart GmbH benötigt Bauleistungen für die Brandbekämpfungsanlage (HDWNA) im Flughafentunnel B312 in Esslingen. Der Tunnel verfügt über eine veraltete und teilweise nicht RABT- bzw. EABT-80/100-konforme bauliche und betriebstechnische Ausstattung, weshalb umfangreiche Erneuerungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen im Bereich der elektromaschinellen Tunnelausstattung und die Nachrüstung einer Brandbekämpfungsanlage durchgeführt werden müssen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis (70%) und Qualität (30%). Bewerber müssen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1.000.000,00 Euro (netto) für vergleichbare Leistungen (Projekte mit Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) und Tunnellänge über 500 m) in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen, sowie einen Gesamtumsatz von mindestens 4.000.000,00 Euro (netto) im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre. Des Weiteren ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5.000.000,00 Euro für Personen- und Sachschäden und 1.000.000,00 Euro für Vermögensschäden erforderlich. Die Mitarbeiteranzahl des Bewerbers muss mindestens 10 betragen. Es sind Referenzprojekte aus den letzten 42 Monaten einzureichen, die eine Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) und eine Tunnellänge von über 500 m umfassen, wobei mindestens eine Referenz eine Zulassung von einer gemäß ISO/IEC 17025 akkreditierten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle sowie einen Realbrandversuch mit einer Wärmefreisetzungsrate (HRR) von 100 MW nach Solit2 oder einem vergleichbaren Prüfverfahren aufweisen muss.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 711948-0
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@stuttgart-airport.com
- Adresse
- Flughafenstraße 32, 70629 Stuttgart
Ertüchtigung Flughafentunnel B312 Die FSG ist Betreiber des Flughafentunnels B312 zwischen Filderstadt-Bernhausen u. Plieningen. Straßenbaulastträger ist das LRA Esslingen. Im Zuge der Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Tunnel über eine veraltete u. zum Teil nicht RABT- bzw. EABT-80/100-konforme bauliche u. betriebstechnische Ausstattung verfügt. Um den Risikoerwartungswert auf das erforderliche Niveau abzumindern, sind umfangreiche Erneuerungs- u. Ertüchtigungsmaßnahmen im Bereich der elektromaschinellen Tunnelausstattung und das Nachrüsten einer Brandbekämpfungsanlage durchzuführen. Für die Löschwasserbevorratung und die Unterbringung der Pumpenanlagen wird ein sogenanntes Pumpenhaus, bestehend aus Pumpenraum und Löschwasserbecken, errichtet. Im Bereich der Tunnelportale sind bauliche Maßnahmen für Schrankenanlagen, Höhenkontrollen, Verkehrszeichen, etc. vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme ist in folgende 5 Lose unterteilt: Los 1: Elektrotechnik BTA Los 2: Brandbekämpfungsanlage (HDWNA) Los 3: Bauliche Maßnahmen Los 4: Sanierung Brandschutzputz Tunneldecke Los 5: Neubau Pumpenhaus (Löschwasserbecken und Pumpenraum)Hauptmerkmale des VerfahrensUnbeschadet der Bezugnahme auf die Einreichung der Angebote in Ziff. 5.1.12 sind zunächst Teilnahmeanträge in Textform auf Deutsch (einschl. Anlagen) einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung. Der vorgegebene Bewerbungsbogen ist zu verwenden. Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Weitere Hinweise zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zu entnehmen (siehe informatorische Vergabeunterlagen).
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis
Beschreibung
Qualität
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit eine Eintragung vorgesehen ist.
Dokumentationsanforderung
Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit eine Eintragung vorgesehen ist.
Beschreibung
Der angegebene Umsatz für vergleichbare Leistungen darf im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nicht unter 1.000.000,00 Euro p.a. (ohne Umsatzsteuer) liegen. Für die Einhaltung des vorgenannten Mindeststandard werden bei Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert. Projekte mit einer Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) und einer Tunnellänge von über 500 m werden als vergleichbare Art angesehen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Beschreibung
Der angegebene Gesamtumsatz darf im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nicht unter 4.000.000,00 Euro p.a. (ohne Umsatzsteuer) liegen. Für die Einhaltung des vorgenannten Mindeststandard werden bei Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Beschreibung
Der Bewerber erklärt, dass er im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen spätestens 14 Kalendertage nach Vertragsabschluss abschließen wird. Mindeststandard: - 5.000.000,00 Euro je Schadensfall, Deckung mind. 2-fach je Kalenderjahr für Personen- und Sachschäden und daraus resultierende Vermögensschäden - 1.000.000,00 Euro je Schadensfall, Deckung mind. 2-fach je Kalenderjahr für Vermögensschäden.
Dokumentationsanforderung
Der Bewerber erklärt, dass er im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen spätestens 14 Kalendertage nach Vertragsabschluss abschließen wird.
Beschreibung
Die Mitarbeiteranzahl des Bewerbers hat mindestens 10 Mitarbeiter zu betragen. Für die Einhaltung des vorgenannten Mindeststandard werden bei Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert.
Dokumentationsanforderung
Benennung der Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl.
Beschreibung
Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens des Bewerbers, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen, z. B. durch Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens; Darstellung Projektverantwortlichkeit, Darstellung interne Strukturierung, Nennung hauptverantwortlichen Ansprechpartner.
Dokumentationsanforderung
Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens des Bewerbers, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen, z. B. durch Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens; Darstellung Projektverantwortlichkeit, Darstellung interne Strukturierung, Nennung hauptverantwortlichen Ansprechpartner.
Beschreibung
Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 42 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. informatorische Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Projekte mit einer Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) und einer Tunnellänge von über 500 m werden als vergleichbare Art angesehen. Mindestens eine Referenz muss die nachfolgende/n Anforderung/en erfüllen: Die Referenz-Brandbekämpfungsanlage muss über eine Zulassung (=Nachweis über die erfolgreiche Prüfung und Bewertung der Referenz-Brandbekämpfungsanlage) von einer gemäß ISO/IEC 17025 akkreditierten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle verfügen. Für die Referenz-Brandbekämpfungsanlage muss ein Realbrandversuch mit einer Wärmefreisetzungsrate (HRR- Heat Release Rate) von 100 MW entsprechend der Anforderungen nach Solit2 oder einem vergleichbaren Prüfverfahren durchgeführt worden sein und die Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) beherrscht diese Brandlast. Vergleichbar sind Prüfverfahren, sofern deren Eignung zum Nachweis der geforderten Leistungsfähigkeit der Brandbekämpfungsanlage nachvollziehbar belegt werden.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 42 Monaten. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt: Name und Adresse des Auftraggebers; Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts; Kurzbeschreibung der Art und des Umfangs der erbrachten Leistungen mit ca.- Angaben zur Auftragssumme; Angabe, ob das Referenzprojekt eine Hochdruckwassernebelanlage gemäß DIN 14972 (>35 bar) beinhaltet; Angaben zu den Grundlagen für die Dimensionierung der Referenz- Brandbekämpfungsanlage (Schutzziele, Brandlast); Angabe zur Tunnellänge; Zeitraum der Leistungserbringung; Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden; Angabe, ob der Nachweis über die erfolgreiche Prüfung und Bewertung der Referenz-Brandbekämpfungsanlage gemäß Mindestanforderung beigefügt ist; Angabe, ob der Nachweis über den Realbrandversuch gemäß Mindestanforderung beigefügt ist. Der Nachweis über die Zulassung und den Realbrandversuch ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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- Auftraggeber
- Flughafen Stuttgart GmbH
- Titel
- Ertüchtigung Flughafentunnel B312 - Technische Ausrüstung - LOS2
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Esslingen