FE 05.0215/2025/AGB - "Entwicklung von Bauweisen und Verfahren für einen nachhaltigen Umgang mit organischen bzw. organogenen Böden im Erdbau des Straßenbaus"
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Geotekniske undersøkelser
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen hat die Absicht, einen Vertrag mit der Technischen Universität Berlin über Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung abzuschließen. Das Projekt "Entwicklung von Bauweisen und Verfahren für einen nachhaltigen Umgang mit organischen bzw. organogenen Böden im Erdbau des Straßenbaus" zielt darauf ab, Lösungen und Kriterien für den nachhaltigen und anforderungsgerechten Umgang mit organischen Böden im Straßenbau zu entwickeln. Dies beinhaltet den Vergleich, die Bewertung und Optimierung verschiedener Gründungsverfahren (Konsolidierungsverfahren, aufgeständerte Bauweisen, Bodenaustausch und Wiedereinbau) hinsichtlich ihrer Eignung, Treibhausgasemissionen, Ressourcenverbräuche, des Boden- und Grundwasserschutzes sowie der Kosten. Der maximale Gesamtwert des Vertrags beträgt 252.100,84 EUR.
Ergebnis
- Gewinner
- Technische Universität Berlin
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- 0 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Referat Z2, Externe Forschungsvergabe
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- forschungsvergabe@bast.de
- Adresse
- Brüderstraße 53, 51427 Bergisch Gladbach
Organische bzw. organogene Böden stellen aus bodenmechanischer und erdbautechnischer Sicht zunächst einen ungünstigen Baustoff dar, weshalb sie in der Baupraxis bisher vielfach ausgetauscht und als Abfall entsorgt werden. Aufgrund ihres hohen organischen Anteils nehmen sie aber gleichzeitig als Kohlenstoffspeicher eine wichtige Rolle in der Ökobilanzierung ein und sind daher ein schützenswertes Gut. Für den Fall, dass organische Böden bei Baumaßnahmen durch tragfähiges Material ausgetauscht werden, stellt sich die Frage, inwieweit die entnommenen Böden als Baustoff für Erdbaumaßnahmen wiederverwendet werden können. Sowohl aus Sicht der Gebrauchstauglichkeit als auch aus Sicht des Klimaschutzes ist eine Zersetzung der organischen Bestandteile und damit verbundene Setzungen zu vermeiden. Neben dem Bodenaustausch kann auch eine Untergrundverbesserung mittels Konsolidierungsverfahren und aufgeständerte Bauweisen erfolgen. Beide Verfahren bringen aber unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Mit dem Forschungsvorhaben sollen insbesondere für die geotechnische Planung im Straßenbau Lösungen und Kriterien entwickelt werden, wie mit organischen Böden u. ä., die bei Erdbaumaßnahmen regelmäßig angetroffen werden, nachhaltig und anforderungsgerecht umgegangen werden kann. Dazu sind unterschiedliche Gründungsverfahren (Konsolidierungsverfahren, aufgeständerte Bauweisen, Bodenaustausch und Wiedereinbau) im Hinblick auf ihre Eignung, den damit jeweils verbundenen Ausstoß von Treibhausgasen und Ressourcenverbräuchen sowie auf die Belange des Boden- und Grundwasserschutzes und auf die Kosten zu vergleichen, zu bewerten und zu optimieren. Das Forschungsvorhaben soll maßgeblich dazu beitragen, klimafreundlichere und ressourcen-schonende Bauweisen im Erdbau des Straßenbaus zu fördern. Die Forschung wird von den betroffenen Arbeitsgremien der AG 5 begleitet und soll Eingang ins straßenbautechnische Regelwerk finden.Hauptmerkmale des VerfahrensEs gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
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- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
- Titel
- FE 05.0215/2025/AGB - "Entwicklung von Bauweisen und Verfahren für einen nachhaltigen Umgang mit organischen bzw. organogenen Böden im Erdbau des Straßenbaus"
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Geschätzter Wert
- 252.100,00 €
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