Festmacherboote
Fergetransport
Die Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) benötigt Festmacherbootleistungen für das Flüssigerdgasterminal in Stade. Die DET, deren Anteile zu 100 % der Bundesrepublik Deutschland gehören, ist Hauptbetreiberin von Flüssiggasterminals (FSRU) und sichert die Energieversorgung Deutschlands. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung von Festmacherbooten und Personal für das Terminal in Stade. HLM Beteiligungsgesellschaft mbH hat den Zuschlag für einen ähnlichen Vertrag erhalten. Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium (100 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie 1 Mio. EUR für Vermögensschäden, branchenspezifische Versicherungen (H&M, Kriegsrisiko, P&I), gültige Befähigungszeugnisse für den Hafen Stade und die Elbe für alle Festmacherbootsführer, mindestens drei Jahre Erfahrung als Festmacher für alle Festmacherbootsführer und Festmacher, sowie mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten drei Jahren, das die Bereitstellung von Festmacherbooten umfasst.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0800 - 5895 2478
- Kontakt-E-Mail
- office@energy-terminal.de
- Adresse
- Luise-Rainer-Straße 5, 40235 Düsseldorf
Die Deutsche Energy Terminal GmbH (nachfolgend "Auftraggeberin" oder "DET") schreibt die Vergabe von Festmacherbootleistungen für das Flüssigerdgasterminal in Stade aus. Die Bundesrepublik Deutschland hält 100 % der Anteile an der DET. Die Auftraggeberin ist hauptverantwortliche Betreiberin von Flüssiggasterminals, sogenannte "Floating Storage and Regasification Units" (FSRU). Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie betreibt die DET die ersten deutschen Terminals, über die das LNG vom Schiff in das Gasnetz eingespeist wird. Aktuell sind vier Flüssigerdgasterminals an der Nordseeküste unter Kontrolle der DET. Die Flüssigerdgasterminals in Wilhelmshaven 1 und 2 als auch Brunsbüttel sind bereits in Betrieb, das nächste Flüssigerdgasterminal folgt in Stade. Die DET wurde dafür eingerichtet, die Charterverträge der FSRUs zu führen, die Errichtung der landseitigen Infrastruktur zu begleiten und insbesondere die operative Verantwortung des Terminalbetriebes wahrzunehmen. Dazu wird maßgeblich auf erfahrene Dienstleister zurückgegriffen. Die DET kooperiert dabei mit zahlreichen Partnern, insbesondere Schiffseignern, Hafenbetreibern, Netzbetreibern, Genehmigungsbehörden und Gashändlern. Die DET bietet die Regasifizierungskapazitäten für LNG-Lieferanten an und erhält Nutzungsentgelte für die erbrachte Infrastrukturdienstleistung. Mit den staatlichen Flüssiggasterminals sichert die Bundesregierung die Energieversorgung. Mit der vollständigen Einstellung der Lieferungen über die Gaspipeline Nord Stream 1 im Jahr 2022 ist Deutschland in eine signifikante Gasmangellage geraten. Dies erforderte eine umgehende Diversifizierung der Lieferquellen, wobei ein maßgeblicher Anteil der Versorgung in Form von LNG-Importen über Terminals sicherzustellen ist. Zugleich muss der Umbau hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz konsequent vorangetrieben werden. Deshalb ist es auch gesetztes Ziel der DET, über die Versorgungssicherheit hinaus zum Umstieg auf erneuerbare und klimafreundliche Gase beizutragen. Die DET beabsichtigt die Beauftragung eines externen Dienstleisters zur Erbringung von Festmacherbootleistungen für das Flüssigerdgasterminal Stade. Der Begriff Flüssigerdgasterminal erfasst im Folgenden sowohl die "Floating Storage and Regasification Units" ("FSRU") als auch die Umschlaganlagen an Land (Suprastruktur)
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis ist das Einzige Zuschlagskriterium
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Wir erklären, dass wir im Auftragsfall den Nachweis über eine gültige Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und Sachschäden i.H.v. mind. 2 Mio. EUR pauschal je Versicherungsfall, zweifach maximiert für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres, sowie für Vermögensschäden (einschließlich Datenschutzverletzungen) i.H.v. mind. 1 EUR Mio. je Versicherungsfall, ebenfalls zweifach maximiert vorlegen werden.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über eine gültige Betriebshaftpflichtversicherung ist im Auftragsfall vorzulegen.
Beschreibung
Darüber hinaus verpflichtet sich der Bieter, im Auftragsfall die in Ziffer 5 des Vertrags (Anlage III) geregelten branchenspezifischen Versicherungen (H&M, Kriegsrisiko, P&I) nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der branchenspezifischen Versicherungen (H&M, Kriegsrisiko, P&I) ist im Auftragsfall zu erbringen.
Beschreibung
Gefordert ist die Angabe des durchschnittlichen Netto-Jahresumsatzes in den letzten drei Geschäftsjahren.
Dokumentationsanforderung
Die Abfrage erfolgt informatorisch.
Beschreibung
Geben Sie die Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) sowie der Festmacher mit Bootsführerbefähigung (Festmacherbootsführer) und der Festmacher ohne Bootsführerbefähigung (Festmacher) an.
Dokumentationsanforderung
Die Abfrage erfolgt informatorisch.
Beschreibung
Alle im Rahmen der Auftragsdurchführung eingesetzten Festmacherbootsführer weisen gültige Befähigungszeugnisse für den Hafen Stade und das Befahren der Elbe vor.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist spätestens bei Zuschlag einzureichen.
Beschreibung
Alle Festmacherbootsführer und Festmacher, die auf den Festmacherbooten eingesetzt werden müssen, mindestens drei Jahre Erfahrung als Festmacher vorweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Bieter müssen entsprechende Nachweise (bspw. Lebensläufe etc.) mit dem Angebot einreichen.
Beschreibung
Der Bieter hat mit seinem Angebot mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten drei Jahren, einschließlich Personal einzureichen. Dabei muss dieses Referenzprojekt die Bereitstellung von Festmacherbooten umfassen.
Dokumentationsanforderung
Mit Abgabe eines Angebotes erklärt sich der Bieter mit der Prüfung vorgelegter Referenzen einverstanden. Hinweis: Soweit der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle bzw. technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen möchte (Eignungsleihe) ist dies durch den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft mit dem Formblatt "Einsatz Eignungsleihe" zu erklären. Für das sich zur Eignungsleihe verpflichtende Unternehmen ist das Formblatt "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" einzureichen.
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- Auftraggeber
- Deutsche Energy Terminal GmbH (DET)
- Titel
- Festmacherboote
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…