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    FFF-3D-Drucksystem

    Universitätsklinikum Münster

    FFF-3D-Drucksystem

    1. Fragefrist

      20. jan. kl. 11:0020. januar 2026 kl. 11:00
    2. Angebotsfrist

      3. feb. kl. 11:003. februar 2026 kl. 11:00
    3. Vertragsbeginn

      30. april kl. 22:0030. april 2026 kl. 22:00
    4. Bindefrist

      3. mai kl. 10:003. mai 2026 kl. 10:00
    5. Planungsbekanntmachung veröffentlicht

      8. juli kl. 08:148. juli 2026 kl. 08:14

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Universitätsklinikum Münster/FFF-3D-Drucksystem
    Brief

    Medisinsk og laboratorieutstyr

    Das Universitätsklinikum Münster plant die Beschaffung eines validierten FFF-3D-Drucksystems zur Herstellung patientenindividueller Knochenimplantate für Anwendungen in der Orthopädie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Das System muss gemäß ASTM F2026 und ISO 10993-1 validiert sein und einen MDR-konformen End-to-End-Prozess für die Herstellung von patientenspezifischen PEEK-Implantaten umfassen. Anbieter, die ein technisch gleichwertiges System anbieten können, werden aufgefordert, entsprechende Nachweise und technische Unterlagen per E-Mail an vvgm@ukmuenster.de einzureichen.

    Über das Angebot

      Das UKM beabsichtigt die Beschaffung eines validierten FFF-3D-Drucksystems zur Herstellung patientenindividueller Knochenimplantaten für Anwendungen in der Orthopädie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie direkt am Point-of-Care (PoC). Das System muss gemäß den folgenden Normen validiert sein: • ASTM F2026 ASTM F2026 - Standard-Spezifikation für Polyetheretherketon (PEEK)-Polymere für chirurgische Implantat-Anwendungen • ISO 10993-1: Biologische Beurteilung von Medizinprodukten – Teil 1: Beurteilung und Prüfungen im Rahmen eines Risikomanagement Benötigt wird ein filamentbasiertes additives Fertigungssystem der Prozesskategorie Materialextrusion / Material Extrusion (MEX) nach ISO/ASTM 52900 zur Verarbeitung von Implant-Grade-PEEK, insbesondere VESTAKEEP® i4 3DF, für die additive Herstellung von patientenindividuellen Implantaten am Point of Care. Der Herstellungsprozess patientenspezifischer PEEK-Implantate muss bereits zum Zeitpunkt der Beschaffung über einen MDR-konformen und validierten End-to-End Prozess mit durchgängiger Prozessdokumentation verfügen. Dieser muss insbesondere folgende Anforderungen eines geschützten Datenraums zwischen Hersteller und Point-of-Care erfüllen: • Patienten-Datenerfassung und virtuelle Planung • Datenaufbereitung und Materialzuweisung • Erzeugung der Druckkoordinaten • Sichere Datenübermittlung und Druckvorbereitung • Druckprozess und Prozessüberwachung • Nachbearbeitung (Post-Processing), Qualitätskontrolle und Sterilisation Erforderlich ist somit eine medizinisch ausgerichtete, qualifizierbare und zertifizierbare Plattform, die über die reine Materialverarbeitung bzw. den eigentlichen Druckprozess hinausgeht. Benötigt wird vielmehr ein bereits erprobter und validierter Design- und Prozesskorridor (sog. Design Envelope) für patientenindividuelle Implantate. Der Design Envelope muss insbesondere folgende Aspekte umfassen: • zulässige geometrische Ausprägungen • Designregeln • Bauteilorientierung • Supportstrategie • Material-Prozess-Kombination • Prozessparameter • Post-Processing • Qualitätskontrolle sowie Dokumentation Das System muss darüber hinaus folgende Merkmale aufweisen: • kontrollierte Hochtemperatur-Prozessumgebung für Implant-Grade-PEEK • homogen beheizbare Baukammer bis mindestens 250 °C • Bauplattformtemperatur bis mindestens 300 °C • laminare Luftführung zur homogenen Temperaturverteilung • lokales Temperaturmanagement zur Stabilisierung kritischer Bauteilbereiche • integrierte und qualifizierbare Reinraumkammer mindestens ISO-Klasse 7 gemäß DIN EN ISO 14644-1. Nach derzeitigem Kenntnisstand des Marktes erfüllt ausschließlich die Extrusions-Plattform EXT 220 MED des Herstellers 3D-Systems diese zwingenden Anforderungen in ihrer Gesamtheit einschließlich des beschriebenen validierten und MDR-konformen Gesamtprozess. Anbieter, die einen technisch gleichwertigen filamentbasiertes Fertigungssystem zur Verarbeitung von Implantat-Grade-PEEK einschließlich eines validierten, MDR-konformen Gesamtprozesses anbieten können, der sämtliche vorstehend genannten Anforderungen vollständig erfüllt, werden im Rahmen dieser Bekanntmachung aufgefordert, entsprechende Nachweise und technische Unterlagen einzureichen. Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung und Nachweise bis spätestens zum 21.07.226 um 10 Uhr an die folgende Adresse: vvgm@ukmuenster.de.

      Adresse
      Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A3, 48149 Münster

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    Auftraggeber
    Universitätsklinikum Münster
    Titel
    FFF-3D-Drucksystem
    Typ
    Planung
    Hauptcode
    33100000Medizinische Geräte
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Ort
    Münster, Kreisfreie Stadt
    Geschätzter Wert
    400.000,00 €

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      29. okt. 2026(21 Tage)
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      Planung12. aug. 2026