Forschungsprojekt - DZSF - Ausgleich volatiler Energieerzeugung im Bahnstromnetz
Forsknings- og utviklingsvirksomhet og tilhørende konsulenttjenester
Das Eisenbahn-Bundesamt benötigt Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für ein Projekt mit dem Titel "Ausgleich volatiler Energieerzeugung im Bahnstromnetz" in Bonn, mit einer maximalen Gesamtlaufzeit von 24 Monaten und einem geschätzten Gesamtwert von 293.917,05 EUR. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen des steigenden Anteils erneuerbarer Energien auf das Bahnstromnetz und das öffentliche Landesnetz zu untersuchen, technische und wirtschaftliche Anforderungen sowie Maßnahmen für Energiespeichersysteme abzuleiten, um eine sichere Energieversorgung und bedarfsgerechte Netzplanung zu unterstützen und den Ausbau von EE-Erzeugungsanlagen im Bahnstromnetz zu stärken. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (70 %) und Preis (30 %). Bewerber müssen wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse in den Bereichen Bahnstromversorgung und Energiewirtschaft, elektrische Speichertechnologien, Konzeption, Durchführung und Auswertung wissenschaftlicher Untersuchungen sowie Erstellung wissenschaftlicher Berichte nachweisen, belegt durch 3-5 aussagekräftige Referenzen (vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen, Mitarbeit in Normungsausschüssen).
Über das Angebot
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- vergabestelle@eba.bund.de
Mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG), das die Erfüllung der nationalen Klimaschutzziele gewährleisten soll und mit dem Klimaschutzplan 20250 festgelegte Klimaschutz- und Sektorziele gesetzlich verankert hat, soll in Deutschland bis zum Jahr 2045 die Treibhausgasneutralität erreicht werden. Derzeit wird der Bahnstrom aus einem gemischten Portfolio aus eigenen konventionellen Kraftwerken, Erneuerbare-Energien-Anlagen, sowie den Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz bereitgestellt. Die Strategie zur Erhöhung des Anteils an Erneuerbaren Energien (EE) basiert u.a. auf den Abschluss von Grünstrom-Lieferverträgen auf nationaler als auch europäischer Ebene sowie den Zubau von EE-Erzeugungsanlagen auf Bahnbetriebsanlagen. Dabei wird seit April 2023 erstmals Strom direkt in das deutsche Bahnstromnetz eingespeist. Weiterhin wird durch die aktuelle Gesetzgebung die Erhöhung des Anteils von EE-Anlagen durch das Allgemeine Eisenbahn-Gesetz (AEG) §18f bzw. dem Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) §37 vorangetrieben. Der Anteil regenerativ bereitgestelltem Strom am Bahnstrommix lag im Jahr 2025 bereits bei 71,5 %. Der zunehmende Ausbau bzw. fluktuierende EE-Einspeiseanlagen wie Photovoltaik und Windkraftanlagen mit einer inhärent schwankenden Energiebereitstellung, sowie die prognostizierte Zunahme im Schienenverkehr erhöhen die Komplexität einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung. Hohe Lastgradienten auf Erzeuger- als auch Verbraucherseite und der Wegfall bisheriger konventioneller Kraftwerkstechnik zur Gewährleistung der Netzstabilität im Bahnstromnetz, bringen neue technische und wirtschaftliche Fragestellungen mit sich. Insbesondere die zunehmende Erhöhung leistungselektronischer Komponenten und dessen Wechselwirkung im Gesamtsystem Schiene erhöhen die Komplexität im Bahnstromnetz. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen des steigenden EE-Anteils auf das Bahnstromnetz respektive auf das öffentliche Landesnetz zu untersuchen und technische und wirtschaftliche Anforderungen bzw. Maßnahmen für Energiespeichersysteme daraus abzuleiten. Das Vorhaben soll eine sichere Energieversorgung im Bahnstromnetz und eine zukünftige bedarfsgerechte Netzplanung unterstützen und den notwendigen Ausbau von EE-Erzeugungsanlagen im Bahnstromnetz stärken, um eine Umsetzung des Klimaschutzplans 2050 für ein treibhausneutrales Verkehrssystem im Jahr 2045 zu gewährleisten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung
Beschreibung
Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Die Eignungskriterien für die Teilnahme an dieser öffentlichen Ausschreibung lauten: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.2. der Bieterinformation), wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3. der Bieterinformation); sowie Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4. der Bieterinformation). Eignungskriterien werden nicht gewichtet.
Dokumentationsanforderung
Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Beschreibung
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu Bahnstromversorgung und Energiewirtschaft.
Dokumentationsanforderung
Ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (3-5 aussagekräftige Quellen) - ist beizufügen.
Beschreibung
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu elektrischen Speichertechnologien.
Dokumentationsanforderung
Ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (3-5 aussagekräftige Quellen) - ist beizufügen.
Beschreibung
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen.
Dokumentationsanforderung
Ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (3-5 aussagekräftige Quellen) - ist beizufügen.
Beschreibung
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zur Erstellung von wissenschaftlichen Berichten.
Dokumentationsanforderung
Ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (3-5 aussagekräftige Quellen) - ist beizufügen.
Beschreibung
Der Bieter muss Referenzprojekte vorweisen können, die einen Bezug zur ausgeschriebenen Leistung haben und den geforderten Eignungskriterien zugeordnet werden können.
Dokumentationsanforderung
Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen: Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten; Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen; Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium; Leistungszeitraum.
Beschreibung
Die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen müssen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben.
Dokumentationsanforderung
Nachzuweisen durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte.
Beschreibung
Bei Bildung einer Bietergemeinschaft zur besseren Abdeckung der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit müssen die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung dargelegt werden.
Dokumentationsanforderung
Die Aufgabenverteilung und die Zuständigkeiten für jede Teilleistung müssen dargelegt werden und es muss die Benennung eines Projektverantwortlichen erfolgen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Eisenbahn-Bundesamt
- Titel
- Forschungsprojekt - DZSF - Ausgleich volatiler Energieerzeugung im Bahnstromnetz
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bonn, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 293.917,00 €
- Dauer
- 24 Monate