Generalsanierung Wittelsbacher Sporthalle mit Versammlungsstätte in Fürstenfeldbruck
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
- Zuschlag
- Preis 30 %
- Verfahrensart
- Mit VerhandlungZwei Stufen
- Vertrag
- Einkauf von Dienstleistungen
Brief
Das Landratsamt Fürstenfeldbruck – Kreiseigener Hochbau hat eine Vereinbarung mit der Arbeitsgemeinschaft Architekten Claus+Forster PartGmbH mit IBR Ingenieure GmbH über Dienstleistungen zur Generalsanierung der Wittelsbacher Sporthalle mit Versammlungsstätte in Fürstenfeldbruck getroffen. Die Sanierung umfasst die energetische Sanierung der Gebäudehülle, Brandschutzmaßnahmen, die Erneuerung der Haustechnik, den Anbau eines Aufzugsschachts, die statische Ertüchtigung und Sanierung des Dachtragwerks sowie sonstige Sanierungsmaßnahmen im Gebäudeinnenausbau. Der Vertrag hat einen Wert von 1 €. Bei der Vergabe wurden der Preis (30 %) und die Qualität (70 %) berücksichtigt, wobei die Qualität die Erfahrung des verantwortlichen Projektleiters und Bearbeiters, die Ortspräsenz und die Erreichbarkeit umfasste. Es gingen 3 Angebote ein.
Arkitekttjenester
Ergebnis
- Arbeitsgemeinschaft Architekten Claus+Forster PartGmbH mit IBR Ingenieure GmbHGewinner
- 3Anzahl Angebote
- 1 €Vertragswert
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Zwingendes Eignungskriterium für den Teilnahmewettbewerb ist die Darstellung von zwei (unterschiedlichen) Referenzobjekten mit den nachstehend beschriebenen Anforderungen. Bei beiden Referenzobjekten muss es sich um mit dem Auftrag vergleichbare Architektenleistungen innerhalb der letzten zehn Jahre (ab Stichtag 01.01.2016 bis Fristablauf für Teilnahmeantrag) handeln. Insofern werden nur Referenzen gewertet, bei denen das Projekt innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen wurde und zumindest die Grundleistungen der LPH 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation vollständig oder zumindest in wesentlichen Teilen vom Bewerber, ARGE-Mitglied erbracht wurden. Es können insofern auch bei einem anderen Unternehmen bzw. Arbeitgeber erbrachte Leistungen / Referenzen von natürlichen Personen benannt werden, wenn sichergestellt ist, dass diese für das vorliegende Projekt dem Bewerber zur Verfügung stehen und diese verantwortliche Leiter der zu beauftragenden Projektsteuerung sein werden. Mindestvoraussetzung/en für die darzustellenden Referenzobjekte sind des Weiteren die folgenden zwingenden Kriterien. Für Referenzobjekt 1: Objekt, für welches die Grundleistungen (mindestens) der Leistungsphasen 2 – 8 des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume §§ 33 ff. HOAI erbracht wurden. Objekt i.S.d. in der Objektliste Anlage 10.2., HOAI 2021 unter „Freizeit/Sport“ genannten „Turn- und Sportgebäude“, mindestens Honorarzone 3. Generalsanierung oder Neubau Sporthalle. Staatlich geförderte Bauvorhaben der öffentlichen Hand, bei welchen vom Bewerber umfassende Leistungen für die Mitwirkung im Zuwendungsverfahren erbracht wurden, von der Ermittlung und Beantragung von Fördermitteln, dem Verfolgen der Kostenentwicklung im Hinblick auf die Zuwendungsrichtlinien bis zum Verwendungsnachweis. Baukosten (Kostengruppe 300 – 400 nach DIN 276) über mindestens 15.000.000,00 € brutto
Dokumentationsanforderung
Die Zahl von einzureichenden Referenzen jeweils für Referenzobjekt 1 bzw. Referenzobjekt 2 ist zwar nicht beschränkt. Alle eingereichten Referenzen, welche die Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden bewertet. Da jedoch die Bewertungen aller abgegebenen Referenzen (jeweilige Punktezahlen) addiert und durch die Anzahl der eingereichten Referenzen geteilt werden, sollten im eigenen Interesse der Bewerber nur die Referenzen eingereicht werden, denen nach Ansicht der Bewerber die höchsten Punktezahl für das hiesige Projekt zukommen dürfte, da es nicht um die Quantität der eingereichten Referenzen geht, sondern um die Wertungsqualität in dem in oben beschriebenen Sinne.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Zwingendes Eignungskriterium für den Teilnahmewettbewerb ist die Darstellung von zwei (unterschiedlichen) Referenzobjekten mit den nachstehend beschriebenen Anforderungen. Bei beiden Referenzobjekten muss es sich um mit dem Auftrag vergleichbare Architektenleistungen innerhalb der letzten zehn Jahre (ab Stichtag 01.01.2016 bis Fristablauf für Teilnahmeantrag) handeln. Insofern werden nur Referenzen gewertet, bei denen das Projekt innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen wurde und zumindest die Grundleistungen der LPH 8 Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation vollständig oder zumindest in wesentlichen Teilen vom Bewerber, ARGE-Mitglied erbracht wurden. Es können insofern auch bei einem anderen Unternehmen bzw. Arbeitgeber erbrachte Leistungen / Referenzen von natürlichen Personen benannt werden, wenn sichergestellt ist, dass diese für das vorliegende Projekt dem Bewerber zur Verfügung stehen und diese verantwortliche Leiter der zu beauftragenden Projektsteuerung sein werden. Mindestvoraussetzung/en für die darzustellenden Referenzobjekte sind des Weiteren die folgenden zwingenden Kriterien. Für Referenzobjekt 2: Objekt, für welches die Grundleistungen (mindestens) der Leistungsphasen 2 – 8 des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume §§ 33 ff. HOAI erbracht wurden. Objekt i.S.d. in der Objektliste Anlage 10.2., HOAI 2021 unter „Ausbildung/Wissenschaft/Forschung“ genannten „Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen“, mindestens Honorarzone 3. Generalsanierung im Bestand. Staatlich geförderte Bauvorhaben der öffentlichen Hand, bei welchen vom Bewerber umfassende Leistungen für die Mitwirkung im Zuwendungsverfahren erbracht wurden, von der Ermittlung und Beantragung von Fördermitteln, dem Verfolgen der Kostenentwicklung im Hinblick auf die Zuwendungsrichtlinien bis zum Verwendungsnachweis. Baukosten (Kostengruppe 300 – 400 nach DIN 276) über mindestens 5.000.000,00 € brutto
Dokumentationsanforderung
Die Zahl von einzureichenden Referenzen jeweils für Referenzobjekt 1 bzw. Referenzobjekt 2 ist zwar nicht beschränkt. Alle eingereichten Referenzen, welche die Mindestvoraussetzungen erfüllen, werden bewertet. Da jedoch die Bewertungen aller abgegebenen Referenzen (jeweilige Punktezahlen) addiert und durch die Anzahl der eingereichten Referenzen geteilt werden, sollten im eigenen Interesse der Bewerber nur die Referenzen eingereicht werden, denen nach Ansicht der Bewerber die höchsten Punktezahl für das hiesige Projekt zukommen dürfte, da es nicht um die Quantität der eingereichten Referenzen geht, sondern um die Wertungsqualität in dem in oben beschriebenen Sinne.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Verantwortlicher Projektleiter: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit für die Geschäftsführung des Bauherrn während der Planungs- und Bauphase. Verantwortlicher Bearbeiter in der Planungsphase: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit für die Geschäftsführung des Bauherrn während der Planungsphase. Verantwortlicher Bearbeiter in der Bauphase: Erfahrung bei gleichartigen Projekten, Verfügbarkeit für den Auftrag in %, Darstellung der Ortspräsenz und der Erreichbarkeit während der Bauphase für Bauherren und Projektbeteiligte. Ortspräsenz: Wie viele Regeltermine wöchentlich werden grundsätzlich für erforderlich gehalten? Erreichbarkeit: Reaktionszeit für ad-hoc-Erscheinen auf der Baustelle im akuten Einzelfall
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Preis
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
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Aus der Bekanntmachung
Die Wittelsbacher Halle ist eine 3-fach Sporthalle für die Ferdinand-v.-Miller-Realschule, die Staatliche Berufsschule und die Fachoberschule. Anlässlich einer Machbarkeitsstudie der balda Architekten GmbH vom Mai 2025 soll eine Generalsanierung mit folgenden Sanierungsbereichen durchgeführt werden: Energetische Sanierung der Gebäudehülle: Dämmung der erdüberschütteten Dächer im Bereich der Geräteräume und Umkleiden, einschl. Freilegen der Bauteile, neuer Dämmung und neuer Abdichtung. Dachflächen und Dachoberlicht: Gerüststellung mit Dachdeckerfang, Rückbau der bestehenden Dacheindeckung mit Dämmung. Erneuerung der Wärmedämmung und des Dachaufbaus. Neue Dacheindeckung als Blechdeckung zur Lasteinsparung gegenüber der Ziegeldeckung. Erneuerung des Dachoberlichts einschl. Konstruktion als Pfosten- Riegel Fassade mit Einbau von Rauchabzugsöffnungen mit einem lichten Öffnungsquerschnitt von 1% der Hallengrundfläche. Pfosten- Riegel Fassade, Türen sowie Außenwand im WC Bereich EG: Neuverglasung der bestehenden Pfosten- Riegel Fassade mit neuen thermisch verbesserten Deckleisten. Erneuerung aller Türen im Bereich der Fassade. Kraftbetätigung einer Eingangstür für barrierefreie Erschließung. Erneuerung der Blechverkleidung im Bereich des WC- Kerns im EG einschl. Austausch der Dämmung in diesem Bereich. Dämmung von Wänden gegen unbeheizte Bereiche und gegen Erdreich. Innendämmung mit Vorsatzschale in Trockenbauweise der Wände gegen Erdreich im Bereich der Geräteräume und Innendämmung der Trennwände zu Technikräumen im UG. Austausch der Türen zu Technikräumen. Innendämmung in erdberührten Teilbereichen der Hallenfläche hinter der Prallwand. Maßnahmen zur Ertüchtigung Brandschutz: Herstellung eines notwendigen Treppenraums im EG durch Abtrennung der Treppe TR1 mit STB- Innenwänden und STB- Decke zur Halle. Einbau einer Tür zwischen Halle und TR 1. Einbau einer Rauchabzugsöffnung über Dach. Neuverglasung der Fluchttreppen TR 2 und TR 3. Zur Halle hin mit dem Ziel einen rauchdichten Anschluss zur Halle hin herzustellen. Austausch von Innentüren gem. Brandschutzanforderung die im Bestand keine Brandschutzanforderung erfüllen. Umbaumaßnahmen zur Erneuerung Haustechnik: Bauliche Maßnahmen zum Austausch der Lüftungsanlage und zur Schadstoffsanierung der Brandschutzklappen. Bauliche Maßnahmen zur Sanierung der Sanitäranlagen. Rückbau bestehender Vorsatzschalen und Bodenaufbauten. Neubau der Vorsatzschalen und Wiedereinbau der Bodenaufbauten. Fliesenarbeiten. Sonstige Arbeiten Erneuerung Haustechnik: Abbruch Schornsteine, Gerätefundamente, Erdarbeiten und Stellung eines Raumgerüsts im gesamten Hallenbereich. Das Raumgerüst steht auch für alle erforderlichen Arbeiten im Dachtragwerk der Halle zur Verfügung. Einhausung neues Lüftungsgerät: Einhausung eines neuen Lüftungsgeräts in Holzsystembauweise auf dem Flachdach der bestehenden Technikzentrale im UG. Die Einhausung ist erforderlich, weil für das notwendige zusätzliche Lüftungsgerät die Aufstellfläche im UG nicht ausreicht. Erneuerung der Küche im Foyer: Rückbau und Entsorgen der bestehenden Küche. Einbau einer Edelstahlküche für den Verkaufsbereich im Foyer. Hier liegt noch keine Küchenplanung vor. Anbau eines Aufzugsschachts zur barrierefreien Erschließung UG: Baugrubenverbau, Wasserhaltung und Erdaushub. Die Schachtgrube liegt im Bereich des HHW. Erstellung des Aufzugsschachts in Stahlbeton- Konstruktion. Dämmung des Schachts mit Perimeterdämmung im UG und hinterlüfteter Fassadenbekleidung im EG. Stat. Ertüchtigung und Sanierung Dachtragwerk: Rückbau, um das Tragwerk in diesen Bereichen für die erforderliche Ertüchtigung freizulegen und Wiederherstellung der Giebelverkleidungen über den Trennvorhängen. Demontage der Trennvorhänge. Diese müssen zur Einhaltung der lichten Raumhöhe von 7,0 m nach oben versetzt werden. Ertüchtigung des Dachtragwerks gem. statischer Einschätzung. Eine wichtige Grundlage bilden zwei Untersuchungsberichte der LGA aus 2009. Der dringendste Mangel wurde im Nov. 2009 unmittelbar behoben. Andere Mängel wurden festgestellt und bisher nicht behoben. Das Hallendachtragwerk wurde 2025 nachgerechnet. Eine Übereinstimmung mit den händischen Berechnungen von 1981 wurde bestätigt. Allerdings wurden Abweichungen in der Ausführung der Knotenpunkte zwischen den Anschlussblechen der Stahlzugstangen und den Holzpfosten und Unter- bzw. Obergurten erkannt. Anhand von Fotos von den beschädigten und ausgetauschten Knoten konnte die tatsächliche Ausführung rekonstruiert werden. Anstelle von Stabdübeln wurden Bolzenverbindungen mit Geka Einpressdübel verwendet. Die genauen Abmessungen liegen vor und sind bekannt. Ein Nachweis liegt nicht vor. Durch die Aufhängung von Deckenstrahlplatten ergeben die ohnehin notwendigen Verstärkungen noch mehr Sinn. Es wurde nun exemplarisch eine Verstärkung entworfen und die Massenermittlung für das gesamte Dachtragwerk anhand der Anzahl der Knotenpunkte und Längen der Untergurte der maßgebenden Träger hochgerechnet. Die Ausführung wurde als machbar und zukunftstauglich eingestuft. Sonst. Sanierungsmaßnahmen Gebäude Innenausbau: Erneuerung Sportboden und Bodenbeläge: Der Sportboden weist im Bereich der Tribüne und teilweise in der Fläche Schäden auf und sollte getauscht werden. Austausch der Bodenbeläge im Umkleidebereich und der Flure. Überarbeiten des Parketts im EG und im Tribünenbereich durch Abschleifen und neu Versiegeln. Erneuerung Innenausbau sonstiges: Erneuerung der Prallwand mit Geräteraumtoren, Türen und Verglasungselementen. Austausch aller Innentüren, Austausch der Teleskoptribüne. Erneuerung der Sonnenschutzbehänge und Revision der Motore mit Steuerung. Rückbau der Feuerwehrschläuche im UG. Austausch der Basketballkörbe über dem Spielfeld Handball. Maßnahmen zur WU- Sanierung im Bereich der Bodenplatte und Sportgeräte- Hülsen durch Verpressen möglicher Risse. Baustelleneinrichtung und allgemeine Arbeiten
Kontakt
Kreiseigener Hochbauhochbau@lra-ffb.de- Ergebnis · PräqualifikationTyp
- FürstenfeldbruckOrt
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