Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Geotechnik
Abgelaufen
Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.
Miljøovervåking og naturvitenskapelige tjenester
Der Kreis Ahrweiler als Gewässerunterhaltungspflichtiger für die Gewässer 2. Ordnung hat nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 in den Jahren 2022 bis 2023 ein Gewässerwiederherstellungskonzept für die Ahr und ihre Zuflüsse 2. Ordnung (Adenauer Bach, Trierbach und Nohner Bach) erarbeitet. Das Gewässerwiederherstellungskonzept (GWK, 2023) beinhaltet eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Ermittlung der Schäden und Defizite sowie die Benennung von Maßnahmenvorschlägen. Nach diesem Konzept werden seit 2023 insgesamt ca. 700 Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung der Ahr und ihrer Nebengewässer verfolgt, die im Rahmen der Unterhaltung durch den Landkreis Ahrweiler in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen (Abk. GWH = Gewässerwiederherstellung: Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem GWK). Erste Teilmaßnahmen wurden in 2023 begonnen, sind teilweise bereits abgeschlossen bzw. in Ausführung. Die Maßnahmen sind in Planungspaketen gebündelt; es handelt sich um derzeit 25 Teilprojekte, von denen sich 10 Teilprojekte über längere Gewässerabschnitte erstrecken. Im Jahr 2024 wurden eine Projektsteuerung und fünf Planungsbüros mit Rahmenverträgen für die Planung und Umsetzung des gesamten Maßnahmenprogrammes beauftragt. Dementsprechend wurde in 2024 die Mehrzahl der Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landkreises planerisch beauftragt bzw. begonnen. Die erforderlichen Planungen und Baumaßnahmen werden sich über mehrere Jahre erstrecken, und es ist das Ziel, dass die Baumaßnahmen so rasch als möglich umzusetzen. Viele Maßnahmen beinhalten Abtrags- und Geländeprofilierungsarbeiten im Gewässerkorridor. Diese bedürfen u.a. vorauslaufender Baugrunderkundungen und entsprechender bodenmechanischer und chemischer Bodenuntersuchungen. Die vorliegende Leistungsbeschreibung betrifft die geotechnischen Leistungen der Baugrunderkundung mit orientierenden Bodenanalysen in den 25 Teilprojekten der Gewässerwiederherstellung, sowie bei Bedarf weiterführender geotechnischer Beratungsleistungen im Zuge der Planung und baulichen Umsetzung. Hierfür sollen Rahmenvereinbarungen geschlossen werden (weiteres vgl. Beschreibung der Leistungen unten). Die Beauftragung und Abwicklung der konkreten Maßnahmen erfolgt auf der Grundlage von Einzelaufträgen, die jeweils mit einem Unternehmen geschlossen werden. Bei der Anfrage der Einzelaufträge wird zwischen den Rahmenvertragspartnern gewechselt (vgl. weitere Hinweise in den Vergabeunterlagen).
Über das Angebot
- Kontaktperson
- info@kreis-ahrweiler.de
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Der Kreis Ahrweiler als Gewässerunterhaltungspflichtiger für die Gewässer 2. Ordnung hat nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 in den Jahren 2022 bis 2023 ein Gewässerwiederherstellungskonzept für die Ahr und ihre Zuflüsse 2. Ordnung (Adenauer Bach, Trierbach und Nohner Bach) erarbeitet. Das Gewässerwiederherstellungskonzept (GWK, 2023) beinhaltet eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Ermittlung der Schäden und Defizite sowie die Benennung von Maßnahmenvorschlägen. Nach diesem Konzept werden seit 2023 insgesamt ca. 700 Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung der Ahr und ihrer Nebengewässer verfolgt, die im Rahmen der Unterhaltung durch den Landkreis Ahrweiler in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen (Abk. GWH = Gewässerwiederherstellung: Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem GWK). Erste Teilmaßnahmen wurden in 2023 begonnen, sind teilweise bereits abgeschlossen bzw. in Ausführung. Die Maßnahmen sind in Planungspaketen gebündelt; es handelt sich um derzeit 25 Teilprojekte, von denen sich 10 Teilprojekte über längere Gewässerabschnitte erstrecken. Im Jahr 2024 wurden eine Projektsteuerung und fünf Planungsbüros mit Rahmenverträgen für die Planung und Umsetzung des gesamten Maßnahmenprogrammes beauftragt. Dementsprechend wurde in 2024 die Mehrzahl der Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landkreises planerisch beauftragt bzw. begonnen. Die erforderlichen Planungen und Baumaßnahmen werden sich über mehrere Jahre erstrecken, und es ist das Ziel, dass die Baumaßnahmen so rasch als möglich umzusetzen. Viele Maßnahmen beinhalten Abtrags- und Geländeprofilierungsarbeiten im Gewässerkorridor. Diese bedürfen u.a. vorauslaufender Baugrunderkundungen und entsprechender bodenmechanischer und chemischer Bodenuntersuchungen. Die vorliegende Leistungsbeschreibung betrifft die geotechnischen Leistungen der Baugrunderkundung mit orientierenden Bodenanalysen in den 25 Teilprojekten der Gewässerwiederherstellung, sowie bei Bedarf weiterführender geotechnischer Beratungsleistungen im Zuge der Planung und baulichen Umsetzung. Hierfür sollen Rahmenvereinbarungen geschlossen werden (weiteres vgl. Beschreibung der Leistungen unten). Die Beauftragung und Abwicklung der konkreten Maßnahmen erfolgt auf der Grundlage von Einzelaufträgen, die jeweils mit einem Unternehmen geschlossen werden. Bei der Anfrage der Einzelaufträge wird zwischen den Rahmenvertragspartnern gewechselt (vgl. weitere Hinweise in den Vergabeunterlagen).
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Leistungskriterien werden entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet.
Unterkriterien
Beschreibung
Nachweis geeigneter Referenzen der Projektleitung nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Personal“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Es sind entsprechende Referenzen vorzulegen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Es können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Weitere Referenzen dienen der Vervollständigung zum Nachweis der Personal-Qualifikation.
Beschreibung
Geforderter Mindeststandard: Erfahrung mit Baugrunduntersuchungen und Erstellung eines Geotechnischen Berichts gemäß HOAI, Anlage 1, Nr. 1.3, in einem Fluss- bzw. Auengebiet mit heterogenen Untergrundverhältnissen. Alter der Referenz: nicht älter als 10 Jahre. Zusatzpunkte, wenn mit: a) Durchführen von Bodenmechanischen Laborversuchen und/oder chemischen Analysen hinsichtlich der bautechnischen Wiederverwertung des Baugrunds. b) Weiterführenden geotechnischen Beratungsleistungen während der Planungs- und/oder Ausführungsphase eines wasserbaulichen Vorhabens (z.B. Dammbau, Gewässerrenaturierung, wasserbauliche Ingenieurbauwerke etc.).
Beschreibung
Geforderter Mindeststandard: Erfahrung mit Baugrunduntersuchungen und Erstellung eines Geotechnischen Berichts gemäß HOAI, Anlage 1, Nr. 1.3, in einem Fluss- bzw. Auengebiet mit heterogenen Untergrundverhältnissen. Alter der Referenz: nicht älter als 10 Jahre. Zusatzpunkte, wenn mit: a) Durchführen von Bodenmechanischen Laborversuchen und/oder chemischen Analysen hinsichtlich der bautechnischen Wiederverwertung des Baugrunds. b) Weiterführenden geotechnischen Beratungsleistungen während der Planungs- und/oder Ausführungsphase eines wasserbaulichen Vorhabens (z.B. Dammbau, Gewässerrenaturierung, wasserbauliche Ingenieurbauwerke etc.).
Beschreibung
Geforderter Mindeststandard: Erfahrungen gemäß den Vorgaben der Referenz 1 oder der Referenz 2. Zusatzpunkte: Zusatzpunkte entsprechend der Referenz 1 oder der Referenz 2.
Beschreibung
Der Preis wird entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (BHV) mit Mindestdeckungssummen (MDS) von 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Dokumentationsanforderung
Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur BHV. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Im Fall einer Bietergemeinschaft wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall ist der Nachweis auf Anforderung im Original vorzulegen.
Beschreibung
Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren.
Dokumentationsanforderung
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV. Wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.
Beschreibung
Erklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
Dokumentationsanforderung
Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV. Wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.
Beschreibung
Angaben zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleitung [PL], ggf. stellvertretende Projektleitung [SPL], fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt.
Dokumentationsanforderung
Erklärung nach § 43 (1) VgV. Ausbildungsnachweise sind erst mit dem Angebot verpflichtend vorzulegen.
Beschreibung
Erklärung zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
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- Auftraggeber
- Kreisverwaltung Ahrweiler
- Titel
- Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Geotechnik
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Ahrweiler