Gmeinde Münster - Neubau Kath. Kita Münster / Familienzentrum - Tragwerksplanung
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Münster benötigt Tragwerksplanungsleistungen (LPH 1-6, Honorarzone III nach HOAI 2021) für den Neubau der katholischen Kita St. Michael / Familienzentrum in Münster (Hessen), mit einer maximalen Gesamtwert von 91.562,93 EUR über 28 Monate. Die Beauftragung erfolgt in zwei Stufen, wobei zunächst LPH 1-4 beauftragt werden. Das Projekt umfasst den Abriss des bestehenden Gebäudes und den Neubau einer Einrichtung für 4 Kita-Gruppen und ein Familienzentrum. Es handelt sich um ein mehrphasiges Verfahren, bei dem maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Zuschlagskriterien sind Preis (30%), Projektteam / Projektorganisation (35%) und Projektanalyse / Herangehensweise (35%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis von 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen (LPH 1-6 HOAI) aus den letzten 8 Jahren, davon Referenzen aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich (insbesondere Kita- oder Schulbau) und mindestens eine Referenz für Maßnahmen der öffentlichen Hand, wobei die Planung von Tragwerken in Holzrahmen-, Holzhybridbauweise oder Holzmodulbauweise eine besondere Anforderung darstellt. Des Weiteren sind der Nachweis der Berufszulassung als Tragwerksplaner/Statiker und der Nachweis der Nachweisberechtigung für Standsicherheit erforderlich, sowie eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Zentrale Auftragsvergabestelle
- Kontakttelefon
- +49 61518811600
- Kontakt-E-Mail
- zavs@ladadi.de
- Adresse
- Mozartstraße 8, 64839 Münster (Hessen)
Die Gemeinde Münster beabsichtigt das vorhandene Gebäude der katholische Kita St. Michael / Familienzentrum (infolge „KiTa“ genannt) abzureißen und als Ersatzneubau auf dem bestehenden Grundstück Gerhart-Hauptmann-Straße 11, 64839 Münster (Hessen); Gemarkung Münster, Flur 18, Flurstücke 616/3 (derzeitiges Grundstück der Kita), sowie den Flurstücken 606/2 (Kinderspielplatz) und 604 (Vorplatz) insgesamt neu zu errichten und hierbei Platz für 4 Kita-Gruppen und ein Familienzentrum zu schaffen. Vergeben werden Planungsleistungen der Tragwerksplanung LPH 1-6, Honorarzone III nach § 52 ff HOAI 2021. Es ist eine Beauftragung in 2 Stufen vorgesehen. Zunächst werden LPH 1-4 beauftragt. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Gesamtangebotspreis brutto
Bewertungsmethode
Das niedrigste Angebot erhält 40 Punkte, Angebote größer gleich 50% über dem niedrigsten Angebot geben 0 Punkte (Zwischenwerte werden interpoliert).
Beschreibung
Projektteam / Projektorganisation
Beschreibung
Projektanalyse / Herangehensweise
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Fachkunde durch Vorlage des Referenzbogens. Einzureichen sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen mit Leistungen der LPH 1-6 der HOAI gemäß §§49 ff. aus den letzten 8 Jahren, davon: Referenzen aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich (insbesondere Kita- oder Schulbau), mindestens eine Referenz zu Maßnahmen der öffentlichen Hand. Bei den eingereichten Referenzen sind in der Anlage „Referenzbogen“ Angaben zu anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung, Ausführungszeitraum, erbrachten Leistungen, Auftraggeber und Art der Maßnahme zu machen. Wertungsfähig sind vergleichbare Referenzenprojekte aus den letzten 8 Jahren, mit Leistungen der LPH 1-6 der HOAI gemäß §§49 ff. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit wird auf die Kurzbeschreibung des Auftrags sowie die Vergabeunterlagen verwiesen. Das Referenzprojekt ist insbesondere dann vergleichbar, wenn es dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang nahekommt oder ähnelt und somit einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglicht. Besondere Anforderungen und Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung: Planung von Tragwerken in Holzrahmen-, Holzhybridbauweise oder Holzmodulbau. Es muss mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen für die Maßnahmen öffentlicher Hand aus den letzten 8 Jahren vorliegen (Leistungsphasen 1-6 HOAI, mindestens LPH 1-4). Die ausgeschriebenen Leistungsphasen 1-6 §§ 49 HOAI müssen durch die eingereichten Referenzen abgedeckt werden. Dabei ist es ist nicht erforderlich, dass die Erbringung aller ausgeschriebenen Leistungsphasen (LPH 1-6 §§ 49 HOAI) durch eine Referenz nachgewiesen werden. Entscheidend ist, dass die Zusammenschau aller eingereichten Referenzen insgesamt alle ausgeschriebenen Leistungsphasen abdeckt. Bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderungen). Die zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer für Eignungsleihe) oder auch von einem Bieter sein. Die eingereichten Referenzen werden gem. Auswahlkriterien in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Nachreichen oder inhaltliche Korrektur von Referenzen nach der Bewerbungsfrist sind nicht möglich (wertungsrelevante Unterlagen). Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden berücksichtigt, sofern eine Erklärung des früheren Arbeitgebers/Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen projektleitend betreut wurden.
Dokumentationsanforderung
Vorlage des Referenzbogens.
Beschreibung
Nachweis der Berufszulassung als Tragwerksplaner/Statiker, bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Berufszulassung als Tragwerksplaner/Statiker.
Beschreibung
Nachweis der Nachweisberechtigung für Standsicherheit.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Nachweisberechtigung für Standsicherheit.
Beschreibung
Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter (in Bezug auf den Tätigkeitsbereich der geforderten Leistung) im Jahresdurchschnitt, einschl. der fachlich qualifizierten Mitarbeiter einer etwaigen Bewerbergemeinschaft (2023 bis 2025).
Dokumentationsanforderung
Angabe im Teilnahmeantrag.
Beschreibung
Nachweis einer Haftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 Mio. EUR, mit mindestens doppelter Maximierung pro Jahr nachgewiesen werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Wenn ein solcher Versicherungsschutz noch nicht oder nicht in der geforderten Höhe besteht, ist mit dem Angebot eine schriftliche Eigenerklärung vorzulegen, wonach der Bieter dem Auftraggeber den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle zusichert. Der Abschluss der (erhöhten) Versicherung ist im Zuschlagsfalle innerhalb von vier Wochen nach Zuschlag nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis einer Haftpflichtversicherung oder schriftliche Eigenerklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle.
Beschreibung
Angabe des Umsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Dokumentationsanforderung
Angabe im Teilnahmeantrag.
Beschreibung
Angaben zur Eintragung im Handelsregister (bei juristischen Personen).
Dokumentationsanforderung
Angaben zur Eintragung im Handelsregister (FB 124).
Beschreibung
Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und 124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen.
Dokumentationsanforderung
Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten): Formblatt Teilnahmeantrag, Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregister hinterlegt), Eigenerklärung EU-Russland-Sanktionen bei der Vergabe. Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft". Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe", im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe". Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung.
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- Auftraggeber
- Gemeindevorstand der Gemeinde MÜnster
- Titel
- Gmeinde Münster - Neubau Kath. Kita Münster / Familienzentrum - Tragwerksplanung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Darmstadt-Dieburg
- Geschätzter Wert
- 91.562,00 €
- Dauer
- 28 Monate