Herstellung der Anlagentechnik für die Landstromanlage Unikai im Hafen Hamburg
Veröffentlichte Frist abgelaufen
Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.
- Teilnahmefrist
- Aug 4,Abgelaufen
- Zuschlag
- Technischer Wert 20 %
Brief
Die Hamburg Port Authority AöR benötigt die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der Anlagentechnik für die Landstromanlage Unikai im Hamburger Hafen. Ziel ist es, RoRo- und ConRo-Schiffe während ihrer Liegezeit mit Landstrom zu versorgen, um Emissionen zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. Die Anlage soll Ende 2028 betriebsbereit sein und muss der internationalen Regulierung IEC/IEEE 80.005-1:2019+AMD1:2022+AMD2:2023 entsprechen. Der Auftrag umfasst eine modulare Container-Umformerstation, Bautechnik für deren Gründung und hochwassersichere Aufstellung sowie Kabelzugarbeiten. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Angebotspreises (80 %) und des technischen Werts (20 %). Für den technischen Wert sind Mindestanforderungen zu erfüllen, wie eine maximale Grundfläche der Containeranlage von 200m², die Fähigkeit zur Versorgung eines Schiffs mit 6,5MVA bei 11kV, ein Gesamtwirkungsgrad von mindestens 90%, digitale Bedienung und die Berücksichtigung einer Erweiterung zur gleichzeitigen Versorgung beider Liegeplätze mit 6,5MVa bei 11kV.
Elektrisk infrastruktur og veibelysning
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
Dokumentationsanforderung
Kategorie A.5 gem. Bewerberbogen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
Dokumentationsanforderung
Kategorie A.6 gem. Bewerberbogen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erklärung zu EU-Sanktionen.
Dokumentationsanforderung
Kategorie A.8 gem. Bewerberbogen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB 2016 vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Kategorie A.9 gem. Bewerberbogen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die maximale Punktzahl von 80 Punkten. 0 Punkte erhält eine fiktives Angebot mit dem doppelten des niedrigsten Angebotspreises. Alle Angebote darunter erhalten 0 Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Angebotspreise erfolgt über eine lineare Interpolation.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Dabei müssen in den Kriterien folgende Mindestanforderungen erfüllt werden: - Die Grundfläche der Containeranlage übersteigt 200m² nicht. - Versorgung eines Schiffs gem. IEC 80.005-1 Annex B mit 6,5MVA bei 11kV möglich. - Energieeffizienz: Gesamtwirkungsgrad der Anlage größer/gleich 90%. - Die Bedienung erfolgt über digitale Systeme. Nach Auswahl der Betriebsart und Start des Systems erfolgen alle Vorgänge automatisiert. - Platzvorhaltung für eine Erweiterung zur zeitgleichen Versorgung beider Liegeplätze mit 6,5MVa bei 11kV sind berücksichtigt.
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verfolgt das Ziel, die Luftqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken. Eine der wesentlichen Maßnahmen ist der Aufbau von Landstrom, um Seeschiffe während ihrer Liegezeit im Hamburger Hafen mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Die Hamburg Port Authority (HPA) plant aufgrund von EU-Vorgaben den Bau von weiteren Landstromanlagen für verschiedene Schiffstypen mit einer Kapazität ab 5.000 GT. Somit wird auch das definierte Ziel eines klimaneutralen Hafens bis 2040 unterstützt. Dem UNIKAI Terminal auf dem Grasbrook kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da es sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung des aktuell in der Entwicklung befindlichen Grasbrook-Areals befindet. Die Ausstattung der Liegeplätze am UNIKAI Terminal mit einer Landstromanlage ist daher unabdingbar, um die Emissionen der Seeschiffe während der Liegezeit zu reduzieren. Die HPA wird im Auftrag der FHH an dem Terminal UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH (UNIKAI) mehrere Anschlusspunkte zur Versorgung von Seeschiffen mit Landstrom errichten. Die HPA ist federführend mit der Planung und dem Bau dieser Landstromanlage beauftragt. Die Anlagen sollen Ende 2028 betriebsbereit sein. Die zu planenden technischen Lösungen sollen der internationalen Regulierung für Landstromsysteme, der IEC/IEEE 80.005-1:2019+AMD1:2022+AMD2:2023 entsprechen. Die Versorgung der zu planenden Landstromanlage erfolgt durch einen Mittelspannungsanschluss aus dem öffentlichen Stromnetz des Netzbetreibers Hamburger Energienetze GmbH (HNE). Es ist vorgesehen die das UNIKAI Terminal anlaufenden RoRo- und ConRo-Schiffe mit Landstrom zu versorgen, so dass die schiffseigenen Dieselgeneratoren während der Liegezeit am Kai abgeschaltet werden können und somit die lokalen Schadstoffemissionen verringert werden. Dafür sollen zwei Liegeplätze auf dem UNIKAI Terminal mit Systemen zur Landstromversorgung ausgerüstet werden. Die Umformerstation wird auf dem Gelände des UNIKAI Terminals errichtet und verfügt über zwei getrennte Umformerstränge, sodass entweder zeitgleich zwei unterschiedliche Schiffe mit reduzierter Leistung oder ein großes Schiff an einem der Liegeplätze versorgt werden kann. Für die Übergabe der Versorgungskabel auf die Schiffe werden zwei mobile Cable Management Systems (CMS) errichtet. Für den Netzanschluss und die gesamte Verkabelung der Landstromanlage wird auf dem UNIKAI Terminal ein Leerrohr- und Schachtsystem errichtet. Das Gesamtprojekt ist in mehrere Vergabeeinheiten aufgeteilt. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme der zur Landstromanlage gehörenden Anlagentechnik. Die Anlagentechnik setzt sich dabei aus mehreren Einzelbestandteilen zusammen, die im Folgenden aufgelistet sind. 1. Umformerstation als modulare Containeranlage 2. Bautechnik zur Gründung und hochwassersicheren Aufstellung der Umformerstation 3. Kabelzugarbeiten von der Umformerstation bis zu den landseitigen Anschlusskästen der beiden CMS. 4. Kabelzug von der UNIKAI Energiezentrale bis zur Umformerstation zur Versorgung der Landstromanlage Nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Cable Management Systeme (CMS), der Leitungstrassenbau zwischen der Unikai Energiezentrale und der Umformerstation, der Leitungstrassenbau zwischen der Umformerstation und den landseitigen Anschlusspunkten der CMS und die Übergabeschaltanlage in der Unikai Energiezentrale. Die Inbetriebnahme der Gesamtanlage soll in 2028 erfolgen. Folgende Meilensteine sind vorgesehen: o Beginn der Planung: 15.12.2026 o Genehmigungen liegen vor: 01.06.2027 o Planungsphase ist abgeschlossen: 31.06.2027 o Bestellung der Hauptkomponenten: 01.07.2027 o Baubeginn Bautechnik: 01.08.2027 o Aufstellung der Umformerstation: 01.04.2028 o Beginn der Inbetriebnahme: 01.07.2028 o Abnahme: 30.11.2028
Kontakt
zentralereinkauf@hpa.hamburg.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- HamburgOrt
- 45311000HauptcodeInstallation von Elektroanlagen
- 31170000Transformatoren31224000Verbindungen und Verbindungselemente45220000Ingenieur- und Hochbauarbeiten45232000Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze