HÖP Ubstadt-Weiher Planungslos 2
Miljørådgivning og klimatiltak
Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Ref. 53.1, benötigt Dienstleistungen für Umweltplanung, bodenkundliche und ökologische Baubegleitung sowie Artenschutz im Rahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts "HÖP Ubstadt-Weiher" entlang des Kraichbachs in Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe. Das Projektgebiet liegt größtenteils im Naturschutzgebiet "Bruch bei Stettfeld" und erfordert aufgrund des Artenreichtums und des Vorkommens besonders geschützter Arten hohe Anforderungen an den Arten- und Naturschutz. Die ingenieurbautechnischen Maßnahmen umfassen den Neubau bzw. die Ertüchtigung von Hochwasserschutzdämmen, den Neubau einer Hochwasserschutzmauer, den gewässerökologischen Ausbau des Kraichbachs, den Neubau von Durchlassbauwerken und den Rückbau sowie Neubau einer Brücke. Besondere Herausforderungen stellen Kampfmittelverdachtsflächen, archäologische Kulturdenkmäler, die Betroffenheit der Deutschen Bahn AG und die Kreuzung mit der NATO-Pipeline dar. Bewerber müssen einen spezifischen Umsatz in den letzten 3 Jahren nachweisen, mindestens 2 Mitarbeiter mit abgeschlossenem Hochschulstudium in relevanten Fachrichtungen (Biologie, Landschaftsökologie, Geoökologie, Umweltwissenschaften, Landespflege oder vergleichbar) vorweisen und Referenzen für Umweltbaubegleitung oder bodenkundliche Baubegleitung bei naturnaher Gewässer- und Ufergestaltung mit natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen (Mindestfläche ca. 1,5 ha) erbringen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Zudem sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu erläutern.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 721-926-0
- Kontakt-E-Mail
- Vergabe.LBG-KA@rpk.bwl.de
- Adresse
- Markgrafenst. 46, 76133 Karlsruhe
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 53.1 realisiert das Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt in Ubstadt-Weiher, kurz: "HÖP Ubstadt_Weiher", entlang des Kraichbachs, für das der Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Der Kraichbach ist in dem betroffenen Bereich ein Gewässer erster Ordnung. Zusammen mit den Hochwasserschutzmaßnahmen sind zur Umsetzung der Ziele nach EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) weitreichende gewässerökologische Verbesserungen vorgesehen. Und auch die Förderung des Feuchtgebietscharakters des Naturschutzgebietes "Bruch bei Stettfeld" ist mit dem Projekt verbunden. Das Projekt "HÖP Ubstadt-Weiher" führt somit zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in den Siedlungsgebieten von Ubstadt-Weiher, und leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Stettfelder Bruchs. Die ingenieurbautechnischen Maßnahmen umfassen im Wesentlichen den Neubau bzw. die Ertüchtigung von Hochwasserschutzdämmen sowie den Neubau einer Hochwasserschutzmauer, den gewässerökologischen Ausbau des Kraichbachs in einem sog. Entwicklungskorridor, den Neubau von Durchlassbauwerken und den Rückbau und Neubau einer Brücke. Das Projektgebiet liegt in weiten Teilen in dem Naturschutzgebiet "Bruch bei Stettfeld". Es handelt sich hier um einen äußerst sensiblen Naturraum mit einem überdurchschnittlichen Artenreichtum, u. a. mit dem Vorkommen von besonders und streng geschützten Arten. Das führt dazu, dass die Baumaßnahmen mit sehr hohen Anforderungen an den Arten- und Naturschutz auszuführen sind. Dies ist u. a. mittels einer komplexen Planung der Bauabwicklung und zahlreicher Regelungen zu gewährleisten, z. B. Bauzeitenregelungen, Schutzmaßnahmen für Bäume im Baufeld, Verfahrensweise für den Rückbau von Dämmen und Uferböschungen, Wiederverwendung von Böden, etc. Für die Überwachung der Schutzmaßnahmen kommen neben der Örtlichen Bauüberwachung eine Ökologische Baubegleitung und eine Bodenkundliche Baubegleitung zum Einsatz. Für die Dauer der Bauabwicklung sind zudem geeignete Maßnahmen für den Hochwasserschutz festzulegen und dauerhaft vorzuhalten. Weitere Besonderheiten bei dem Projekt sind Kampfmittelverdachtsflächen, die auf Grundlage einer Luftbildauswertung festgestellt wurde, sowie archäologische Kulturdenkmäler bzw. Prüffälle, die sich im Projektgebiet befinden und die nach dem Fund zu erfassen sind. Weiterhin gibt es Baumaßnahmen mit der Betroffenheit der angrenzenden Strecke der Deutschen Bahn AG. Zudem kreuzt die Trasse der Produktfernleitung Huttenheim-Heilbronn der Bundeswehr, sog. NATO-Pipeline, das Baufeld. Das Planungslos PL1 mit Leistungen zur "technischen Planung, darunter Objektplanung, Tragwerksplanung, Technischer Ausrüstung, Vermessung etc." wurden in dem Verfahren TED 226832-2026 vergeben. Gegenstand des vorliegenden Planungslos PL2 - sind Planungsleistungen zur Umweltplanung, Bodenkundliche und Ökologische Baubegleitung, Artenschutz, siehe nachfolgende Erläuterungen Es ist vorgesehen Leistungen zur "Geotechnik" in einem Planungslos PL3 auszuschreiben.
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Zuschlagskriterien
Keine zuschlagskriterien in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Spezifischer Umsatz in den letzten 3 Jahren - Umsatz
Dokumentationsanforderung
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren; wird im Formular 202 EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Biege ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung
Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld - Personal / Beschäftigte. Der Bewerber muss mindestens über 2 Personen verfügen, die über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen - Fachrichtungen Biologie, Landschaftsökologie, Geoökologie, Umweltwissenschaften, Landespflege oder ein vergleichbarer naturwissenschaftlicher Studiengang mit nachgewiesenen Erfahrungen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist; wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Biege ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.
Beschreibung
Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers (Unternehmen) nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden. Die Referenzen dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist nicht älter als 10 Jahre sein. Mindest-Referenz (obligatorisch): Umweltbaubegleitung; Geforderte Mindeststandards: Umweltbaubegleitung bei einer naturnahen Gewässer- und Ufergestaltung mit natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen, Mindestfläche: ca. 1,5 ha.
Dokumentationsanforderung
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular "203 Eignungskriterien Bewerber" anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten können eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
Beschreibung
Mindestreferenz wenn in Ref. 1 keine Bodenkundliche Baubegleitung enthalten: Bodenkundliche Baubegleitung (=Mindestreferenz 2, falls bei Ref. 1 keine Bodenkundliche Baubegleitung enthalten ist) oder Umweltbaubegleitung; Geforderte Mindeststandards: Bodenkundliche Baubegleitung oder Umweltbaubegleitung bei einer naturnahen Gewässer- und Ufergestaltung mit natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen, Mindestfläche: ca. 1,5 ha.
Dokumentationsanforderung
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular "203 Eignungskriterien Bewerber" anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten können eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
Beschreibung
Umweltbaubegleitung oder Bodenkundliche Baubegleitung; Geforderte Mindeststandards: Umweltbaubegleitung oder Bodenkundliche Baubegleitung bei einer naturnahen Gewässer- und Ufergestaltung mit natur- und artenschutzschutzrechtlichen Anforderungen, Mindestfläche: ca. 1,5 ha.
Dokumentationsanforderung
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular "203 Eignungskriterien Bewerber" anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten können eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
Beschreibung
Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt.
Dokumentationsanforderung
Ausbildungsnachweise sind erst mit dem Angebot verpflichtend vorzulegen.
Beschreibung
Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle. siehe Vergabeunterlagen
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- Auftraggeber
- Regierungspräsidium Karlsruhe, Ref. 53.1
- Titel
- HÖP Ubstadt-Weiher Planungslos 2
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Karlsruhe, Landkreis