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Deutschland: Ausschreibungen/Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder/Industriepark Schwarze Pumpe; Modernisierung der Hydrolyse auf der Abwasserbehandlungsanlage I (ABA I); Planungsleistungen LP 1-9
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    30. okt. kl. 09:4530. oktober 2026 kl. 09:45
  2. Fragefrist

    23. nov. kl. 22:5923. november 2026 kl. 22:59
  3. Eröffnungstermin

    30. nov. kl. 11:0030. november 2026 kl. 11:00
  4. Angebotsfrist

    30. nov. kl. 11:0030. november 2026 kl. 11:00
  5. Bindefrist

    18. jan. 2027 kl. 11:0018. januar 2027 kl. 11:00

Brief

Industriepark Schwarze Pumpe; Modernisierung der Hydrolyse auf der Abwasserbehandlungsanlage I (ABA I); Planungsleistungen LP 1-9

Frist
30. nov.Fragen bis 23. nov.
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen
Geschätzter Wert
250.000 €Laufzeit 3 Jahre

Brief

Der Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP), vertreten durch die ASG Spremberg GmbH als Treuhänder, benötigt Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Modernisierung der Hydrolysestufe der Abwasserbehandlungsanlage ABA I im Landkreis Spree-Neiße. Die Planung soll die Anlage an veränderte Abwasserströme und höhere Sulfatbelastungen anpassen, Korrosion und Feststoffablagerungen entgegenwirken sowie die Behandlungskapazität und verfahrenstechnische Redundanz für einen stabilen Betrieb erhöhen; vorgesehen ist unter anderem ein Behälter aus Edelstahl. Der Auftrag läuft über 3 Jahre und hat einen maximalen Gesamtwert von 250.000 Euro.

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Aus der Bekanntmachung

  • Die anaerobe/aerobe biologische Kläranlage (ABA I) im Industriepark Schwarze Pumpe ist Eigentum des Zweckverbandes Industriepark Schwarze Pumpe und wird von der ASG Spremberg GmbH betrieben. Die ABA I verarbeitet Abwässer von den Erschließungsflächen gemäß Standortentwässerungskonzept, u.a. auch der Papiermaschine PM1 der Papierfabrik Spremberg. Zudem ist die ABA I so konzipiert, dass Abwässer mit hoch belasteten CSB-Konzentrationen abgebaut werden können. Zur Vorbehandlung des Abwassers vor den Anaerobreaktoren wird eine sogenannte Hydrolysestufe betrieben. In dieser Behandlungsstufe dient ein Behälter für die benötigte Vorversäuerung und Pufferung des zufließenden Abwassers. In den zurückliegenden Betriebsjahren gab es grundlegende Änderungen in der Charakteristik des Zuflusses aus der Papierfabrik. Mit Errichtung der Abwasserbehandlungsanlage 2 am Standort des Industrieparks Schwarze Pumpe wurde unter anderen das Produktspektrum der Einleiter angepasst. Weiterhin bezieht die Papiermaschine 1 ihr Brauchwassers von der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG). In den zurückliegenden Jahren ist die Qualität dieses Brauchwassers kontinuierlich schlechter geworden bezüglich des Sulfatgehaltes. Durch einen Anstieg des Sulfatgehaltes kommt es zu einer erhöhten Schwefelwasserstoffkonzentration, wodurch die Korrosionsbildung innerhalb der Behandlungsstufe weiter fortschreitet. Der Gehalt an Sulfat im Zulauf zur ABA I wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Verfahrenstechnisch bedingt wird die Hydrolysestufe mit feststoffhaltigem Abwasser beschickt. Im Betrieb kommt es trotz des Eintrages von Turbulenzen mittels eines Rührwerkes vermehrt zu Problemen durch größere Ablagerungen sedimentierter Feststoffe in der Hydrolyse. Durch die Ablagerungen entstehen hierdurch große Totvolumen, die die Funktionsweise negativ beeinflussen. Weiterhin erfolgte in den letzten Jahren eine Erhöhung der Abwassermenge, wodurch eine ausreichende Verweilzeit des Abwassers innerhalb der Hydrolysestufe nicht dauerhaft sichergestellt werden kann. Zur Gewährleistung eines stabilen Weiterbetriebes der ABA I ist eine Modernisierung der Hydrolysestufe und eine damit verbundene Anpassung an den aktuellen Stand der Technik zwingend erforderlich. Aufgrund der zunehmenden Aggressivität des behandelten Abwassers ist eine Anpassung des Behältermaterials auf Edelstahl geplant. In Anbetracht der oben erwähnten Änderungen hinsichtlich der Charakteristik der zufließenden Abwasserströme wird im Rahmen der Modernisierung eine bedarfsgerechte Erweiterung der Hydrolysestufe angestrebt. Durch die geplante Erhöhung des Behandlungsvolumens der Hydrolysestufe werden vermehrt verfahrenstechnische Redundanzen für einen stabileren Betrieb der ABA I geschaffen.Hauptmerkmale des VerfahrensDer Ablauf des Vergabeverfahrens ist in Anlage Bewerbungsbedingungen / Vergabeverfahren beschrieben.

  • Kontakt

    info@asg-spremberg.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    Spree-Neiße
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Ingenieurbüros
    71300000
  • 45252127Bau von Abwasserbehandlungsanlagen45252130Ausrüstung für Kläranlage71320000Planungsleistungen im Bauwesen

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