Suche
  • Suche


Deutschland: Ausschreibungen/Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH/Interessenbekundungsverfahren
  1. Planungsbekanntmachung veröffentlicht

    21. feb. 2025 kl. 11:4421. februar 2025 kl. 11:44
  2. Geplanter Wettbewerbsstart

    30. juni kl. 00:0030. juni 2026 kl. 00:00

Brief

Interessenbekundungsverfahren

Geplant

Die Ausschreibung ist noch nicht bekannt gemacht.

Frist
21. juni 2025Abgelaufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen

Brief

Versorgung des geplanten Industriegebietes Merseburg-Süd mit Trink- und Brauchwasser sowie Entsorgung der entstehenden Schmutz- und Niederschlagswasser Die Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH (KEG) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landkreises Saalekreis. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2021 gegründet, um den mit dem Kohleausstieg verbundenen Strukturwandelprozess in der Gebietskörperschaft zu koordinieren und zu gestalten. Dabei ist die KEG auch für die Entwicklung eigener Projekte im Rahmen der Förderung nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen zuständig. Das wichtigste Vorhaben ist dabei die Entwicklung und Erschließung eines neuen Industriegebietes in Merseburg-Süd (Lageplan Anlage 1). Das Gebiet soll als geschlossenes Areal mit einer Größe von ca. 200 Hektar entwickelt werden. Davon sind 123,5 Hektar als industrielle Baufläche, 8,5 Hektar als Straßenverkehrs- und Bahnanlagenfläche, 7,5 Hektar als Ver- und Entsorgungsflächen und 41,5 Hektar für den Grünausgleich vorgesehen. Von den 123,5 Hektar industrielle Baufläche sind 101,3 Hektar als überbaubare Fläche für Ansiedlungen aus der chemischen und insbesondere der biochemischen Industrie vorgesehen. Im Jahr 2022 wurde für das Industriegebiet ein Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan vom Stadtrat der Stadt Merseburg gefasst. Auf dieser Grundlage wurde im Jahr 2023 ein Masterplan für die mögliche Bebauung entwickelt. Auf dieser Grundlage wird derzeit der Vorentwurf des Bebauungsplanes erarbeitet. Im Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, dass der für die Abwasserentsorgung des Gebietes zuständige Zweckverband Merseburg nicht in der Lage ist, die anfallenden Mengen des Schmutz- und Niederschlagswassers zu entsorgen. Auch hinsichtlich des Trink- und Brauchwassers ist eine Versorgung über den Konzessionsinhaber in der Stadt Merseburg nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich. Dies bedeutet, dass die Schmutzwasserbeseitigungspflicht und die Trinkwasserversorgung auf den jeweiligen Grundstückseigentümer übergehen. Da die KEG aktuell bestrebt ist, alle Flächen in dem Gebiet zu erwerben, bedeutet dies, dass diese Pflichten nach dem Grundstückskauf auf die KEG übergeht. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die KEG einen externen Dienstleister zu suchen, der die Versorgung des Gebietes mit Trink- und Brauchwasser sowie die Entsorgung des Schmutz- und Niederschlagswassers übernimmt. Geplant ist, im weiteren Verlauf der Projektentwicklung die Betreibung des Areals inklusive der Ver- und Entsorgung, Ansiedlungsservice, Vermarktung, Betriebs- und Bewirtschaftungsleistungen nach Möglichkeit als Gesamtpaket an einen Dienstleister zu übertragen. Dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Vergabeverfahren durchgeführt, welches sich nach den maßgebenden wettbewerbs- und vergaberechtlichen Vorschriften richtet. Im Vorfeld will die KEG in einem Interessenbekundungsverfahren eruieren, welche Unternehmen bereit wären, die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sowie die Entsorgung des Schmutz- und Niederschlagswassers für das neue Gebiet zu übernehmen. Dabei soll in dem Interessenbekundungsverfahren von den Interessenten eine Erklärung abgegeben werden, dass diese Übernahme zu den nachfolgend im Verfahren benannten Konditionen zum 31.12.2032 verbindlich erfolgen kann. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Erschließung im weiteren Bebauungsplanverfahren als gesichert angenommen werden kann. Das Interessenbekundungsverfahren hat keinen Einfluss auf das benannte, noch folgende Vergabeverfahren zum Betrieb des neuen Industriegebietes und berührt dieses in keiner Weise.

Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

  • Antworten auf Ihre Bid/No-Bid-Kriterien

    Einmal einrichten, Cobrief beantwortet sie in jeder Ausschreibung

Geben Sie ein Angebot ab?

Der Agent richtet das Angebot ein und schreibt den ersten Entwurf. 14 Tage kostenlos.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Versorgung des geplanten Industriegebietes Merseburg-Süd mit Trink- und Brauchwasser sowie Entsorgung der entstehenden Schmutz- und Niederschlagswasser Die Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH (KEG) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landkreises Saalekreis. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2021 gegründet, um den mit dem Kohleausstieg verbundenen Strukturwandelprozess in der Gebietskörperschaft zu koordinieren und zu gestalten. Dabei ist die KEG auch für die Entwicklung eigener Projekte im Rahmen der Förderung nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen zuständig. Das wichtigste Vorhaben ist dabei die Entwicklung und Erschließung eines neuen Industriegebietes in Merseburg-Süd (Lageplan Anlage 1). Das Gebiet soll als geschlossenes Areal mit einer Größe von ca. 200 Hektar entwickelt werden. Davon sind 123,5 Hektar als industrielle Baufläche, 8,5 Hektar als Straßenverkehrs- und Bahnanlagenfläche, 7,5 Hektar als Ver- und Entsorgungsflächen und 41,5 Hektar für den Grünausgleich vorgesehen. Von den 123,5 Hektar industrielle Baufläche sind 101,3 Hektar als überbaubare Fläche für Ansiedlungen aus der chemischen und insbesondere der biochemischen Industrie vorgesehen. Im Jahr 2022 wurde für das Industriegebiet ein Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan vom Stadtrat der Stadt Merseburg gefasst. Auf dieser Grundlage wurde im Jahr 2023 ein Masterplan für die mögliche Bebauung entwickelt. Auf dieser Grundlage wird derzeit der Vorentwurf des Bebauungsplanes erarbeitet. Im Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, dass der für die Abwasserentsorgung des Gebietes zuständige Zweckverband Merseburg nicht in der Lage ist, die anfallenden Mengen des Schmutz- und Niederschlagswassers zu entsorgen. Auch hinsichtlich des Trink- und Brauchwassers ist eine Versorgung über den Konzessionsinhaber in der Stadt Merseburg nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich. Dies bedeutet, dass die Schmutzwasserbeseitigungspflicht und die Trinkwasserversorgung auf den jeweiligen Grundstückseigentümer übergehen. Da die KEG aktuell bestrebt ist, alle Flächen in dem Gebiet zu erwerben, bedeutet dies, dass diese Pflichten nach dem Grundstückskauf auf die KEG übergeht. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die KEG einen externen Dienstleister zu suchen, der die Versorgung des Gebietes mit Trink- und Brauchwasser sowie die Entsorgung des Schmutz- und Niederschlagswassers übernimmt. Geplant ist, im weiteren Verlauf der Projektentwicklung die Betreibung des Areals inklusive der Ver- und Entsorgung, Ansiedlungsservice, Vermarktung, Betriebs- und Bewirtschaftungsleistungen nach Möglichkeit als Gesamtpaket an einen Dienstleister zu übertragen. Dazu wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Vergabeverfahren durchgeführt, welches sich nach den maßgebenden wettbewerbs- und vergaberechtlichen Vorschriften richtet. Im Vorfeld will die KEG in einem Interessenbekundungsverfahren eruieren, welche Unternehmen bereit wären, die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sowie die Entsorgung des Schmutz- und Niederschlagswassers für das neue Gebiet zu übernehmen. Dabei soll in dem Interessenbekundungsverfahren von den Interessenten eine Erklärung abgegeben werden, dass diese Übernahme zu den nachfolgend im Verfahren benannten Konditionen zum 31.12.2032 verbindlich erfolgen kann. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Erschließung im weiteren Bebauungsplanverfahren als gesichert angenommen werden kann. Das Interessenbekundungsverfahren hat keinen Einfluss auf das benannte, noch folgende Vergabeverfahren zum Betrieb des neuen Industriegebietes und berührt dieses in keiner Weise.

  • Kontakt

    info@keg-saalekreis.de
  • Typ
    Planung
  • Ort
    Saalekreis
  • Hauptcode
    Trinkwasserversorgung
    65111000
  • 90513500Aufbereitung und Entsorgung von flüssigen Abfällen

Ähnliche aktive Vergabeverfahren

  • Städtische Werke Netz + Service GmbH

    Systemutvikling og programmering

    Markterkundung Mandantentrennung

    Die Städtische Werke Netz + Service GmbH plant die Beschaffung von Dienstleistungen im Bereich Softwareprogrammierung und Beratung zur Anpassung ihres SAP-IS-U Abrechnungssystems. Dies ist notwendig aufgrund der Reprivatisierung der Wasserversorgung in Kassel und Vellmar, wobei die NSG ab dem 01.07.2027 die Rolle des Wasserversorgers übernimmt und die Trinkwasserversorgung im Preisrecht abrechnen wird. Lieferanten können Feedback und Input geben, indem sie sich im Lieferantenportal "astras" der KVV registrieren, um weitere Informationen zur Markterkundung einzusehen.

    Planung
  • Wasserverband Stendal-Osterburg

    Farlig avfall og spesialavfall

    Klärschlammverwertung 2027-2030

    Der Wasserverband Stendal-Osterburg benötigt Dienstleistungen zur Verwertung von Klärschlamm aus neun Kläranlagen in seinem Verbandsgebiet; die Leistung ist in Stendal zu erbringen.

    Wettbewerb
    17. nov. 2026(11 Tage)
  • Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH

    Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

    Planungsleistungen Neubau DES und RWL

    Die Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH benötigt über drei Jahre Planungsleistungen für den Neubau von DES und RWL in Magdeburg. Der Auftrag umfasst unter anderem Planung nach HOAI für Trinkwasserleitungen, Mittelspannungs- und Glasfaserkabel, EMSR- und Transformatoranlagen sowie Pumpen- und Leittechnik. Gefordert sind mindestens sieben einschlägige Referenzen aus den letzten fünf Jahren, darunter konkrete Nachweise zu Leitungen, Kabeln, Anlagen und Pumpenprojekten mit den vorgegebenen technischen Größen sowie Angaben zum Qualitätsmanagement und zur Personalstärke. Die Bewertung erfolgt zu 60 % nach Gesamtbruttopreis und zu 40 % nach Konzept.

    Wettbewerb
    16. des. 2026(40 Tage)