Kapazitätserweiterung HBU Werkstatt (GU Ausschreibung Planung und Bau), Werk Dessau
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- Jul 3,Abgelaufen
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Brief
Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH benötigt einen Generalunternehmer für die ganzheitliche Planung und Realisierung der Kapazitätserweiterung der HBU-Werkstatt am Standort Dessau, um einen Teil einer bestehenden Lager- und Logistikhalle in eine moderne Produktionswerkstatt umzuwandeln. Der Auftrag umfasst die vollständige Planung und Ausführung des Projekts, einschließlich Objektplanung, Planung technischer Anlagen (Abwasser, Wasser, Gas, Wärmeversorgung, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Elektrotechnik, Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnik), Fortschreibung des Brandschutzkonzeptes und Erstellung statischer Nachweise. Die Bauarbeiten beinhalten unter anderem die Herstellung eines ebenerdigen Hallenfußbodens mit ESD-Belag, Anpassung der Hallenbeleuchtung, Einbau zusätzlicher Lichtbänder, Errichtung von Schleppdächern, Herstellung von Fundamenten für einen Säulendrehkran sowie die Integration einer neuen Eingangsschleuse und eines Waschstands für Großkomponenten. Zusätzlich werden Technikräume, Büro-, Sanitär- und Sozialbereiche geschaffen. Die Inbetriebnahme des Prüffeldes ist bis zum 31.03.2028 geplant. Die Vergabe erfolgt nach dem Kriterium Preis (100%). Qualifikationsanforderungen können durch eine Präqualifikation bei der Deutschen Bahn AG, einen Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-VOB) oder vorläufig durch eine Eigenerklärung nachgewiesen werden, wobei auf Verlangen Nachweise innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen sind. Dazu gehören Erklärungen zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, Eintragung in die Handwerksrolle/Berufsregister, Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, keine Sperrung durch die Deutsche Bahn AG, keine Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen, kartellrechtliche Compliance und Korruptionsprävention, keine mangelhafte Erfüllung früherer Aufträge bei der Deutschen Bahn AG, keine Eintragungen im Gewerbezentralregister, keine unzulässige Beeinflussung von Vergabeverfahren, Einhaltung des DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner oder vergleichbarer Prinzipien, Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen (Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträge, Mindestlohngesetz etc.) und kein anhängiges Insolvenz- oder Liquidationsverfahren.
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Aus der Bekanntmachung
Kapazitätserweiterung HBU-Werkstatt am Standort Dessau: Der Auftraggeber beabsichtigt, im Rahmen einer Generalunternehmer-Ausschreibung einen leistungsfähigen Partner mit der ganzheitlichen Planung und Realisierung der Kapazitätserweiterung der HBU-Werkstatt am Standort Dessau zu beauftragen. Ziel ist die Umnutzung eines Teils einer bestehenden Lager- und Logistikhalle zu einer modernen Produktionswerkstatt. Der zu beauftragende Generalunternehmer übernimmt die vollständige Planung und Ausführung des Projekts aus einer Hand. Dies umfasst insbesondere die Objektplanung sowie die Planung der technischen Anlagen für Abwasser, Wasser, Gas, Wärmeversorgung, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Elektrotechnik sowie Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnik. Ebenso ist die Fortschreibung des Brandschutzkonzeptes und die Erstellung der erforderlichen statischen Nachweise Bestandteil des Leistungsumfangs. Die Bauzeiten- und Bauablaufplanung wird vom Generalunternehmer eigenverantwortlich erstellt, fortgeschrieben und auf eine fristgerechte Inbetriebnahme des Prüffeldes bis zum 31.03.2028 ausgerichtet. Im Rahmen der baulichen Umsetzung sind unter anderem ein ebenerdiger Hallenfußboden mit elektrostatisch ableitfähigem ESD-Belag herzustellen, die Hallenbeleuchtung anzupassen und zusätzliche Lichtbänder einzubauen. Darüber hinaus sind Schleppdächer zu errichten, Fundamente für einen Säulendrehkran herzustellen sowie eine neue Eingangsschleuse und ein Waschstand für Großkomponenten zu integrieren. Ergänzend werden Technikräume, Büro-, Sanitär- und Sozialbereiche geschaffen. Die Anordnung der Funktionsbereiche und Medien erfolgt entsprechend des vorgesehenen Layouts. Der Generalunternehmer ist für die qualitätsgerechte und wirtschaftliche Planung und Bauausführung verantwortlich und gewährleistet die Einhaltung aller einschlägigen Normen und Vorgaben. Mit der Umsetzung dieses Projekts wird eine zukunftsfähige Werkstattinfrastruktur für die Instandsetzung und Prüfung leistungselektronischer Komponenten und neuer Produktgruppen geschaffen, die modernen technischen und organisatorischen Anforderungen an Planung und Bau in besonderem Maße Rechnung trägt.Hauptmerkmale des VerfahrensWir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber hat die Deutsche Bahn AG, Zentraleinkauf, bevollmächtigt, im Rahmen des Vergabeverfahrens bei der Entgegennahme sowie Abgabe von Willenserklärungen (insbesondere der Zuschlagserteilung) in Vertretung und mit Vollmacht des Auftraggebers zu handeln. Bedingungen für den Erhalt des Auftrags Der Nachweis über die im folgenden aufgeführten Eignungsanforderungen wird durch das Vorhandensein einer Präqualifikation bei der Deutschen Bahn AG, den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) / PQ-VOB oder vorläufig mit einer Eigenerklärung über die Erfüllung der Eignungsanforderungen erbracht. Im letzten Fall sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Nachweise zu den einzelnen Anforderungen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist ein Nachweis über das Vorhandensein einer PQ-VOB innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. - Erklärung über seine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine entsprechende Erklärung über die Mitgliedschaft bei dem für sie zuständigen Versicherungsträger abzugeben) - Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes - Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen - Erklärung, dass der Bewerber/Bieter nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen worden ist - Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB) - Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention - Erklärung, dass bei der Ausführung eines früheren Auftrags bei der Deutsche Bahn AG oder einem mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen keine wesentliche Anforderung erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat - Erklärung über mögliche Eintragungen im Gewerbezentralregister- Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat. - Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex-1191674) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/initiativen/compliance/bme-compliance-initiative/) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird - Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz genannten Vorschriften - Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist - Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln
Kontakt
FE.EI 76Thomas.Roenisch@deutschebahn.com- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- Dessau-Roßlau, Kreisfreie StadtOrt
- 45234180HauptcodeBau von Eisenbahnwerkstätten