Kauf und Wartung eines Lebendzellanalyse-Gerätes "Sartorius Incucyte S3"
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- Teilnahmefrist
- May 25,Abgelaufen
- Verfahrensart
- Ohne BekanntmachungZwei Stufen
- Vertrag
- Einkauf von Waren
Brief
Das LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München) beabsichtigt, einen Vertrag mit Sartorius AG über den Kauf und die Wartung eines Lebendzellanalyse-Gerätes "Sartorius Incucyte S3" zu schließen, das in München geliefert werden soll. Das Gerät ist für zelluläre und molekulare Untersuchungen zur Rolle extrazellulärer Vesikel (EVs) für die Kommunikation von Hautzellen im Kontext der Wundheilung vorgesehen und muss quantitative und qualitative Erfassung von Zellen ohne chemische Markierungen, zellschonende, kontinuierliche Erfassung dynamischer, phänotypischer Veränderungen sowie funktionelle Analyse der Migration von Zellen ermöglichen, auch bei in-vitro-Wundheilungsmodellen unter Zellkulturbedingungen.
Laboratorie- og analyseutstyr
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Aus der Bekanntmachung
I. Kurzbeschreibung des Forschungsfeldes Ziel des Forschungsvorhabens sind zelluläre und molekulare Untersuchungen zur Rolle extrazellulärer Vesikel (EVs) für die Kommunikation von Hautzellen im Kontext der Wundheilung (s. Arbeitsprogramm der Projektbeschreibung). Hierfür sind dynamische Studien an lebenden, primären Zellen und Zellmodellen vorgesehen, die durch Analyse der Veränderung bestimmter Marker Erkenntnisse zum Einfluss von EVs auf biologische Prozesse wie Apoptose, Proliferation und Differenzierung über definierte Zeiträume liefern sollen. Darüberhinaus sind qualitative und quantitative Untersuchungen zur chemotaktischen Migration von Zellen vorgesehen, insbesondere im Kontext der Wundheilung, d.h. dem Verschluss einer Wunde durch Einwanderung und Proliferation von Hautzellen ins zerstörte Gewebe. II. Bedarf Das Lebendzell-Analyse-Gerät muss zwingend folgende Anforderungen kumulativ erfüllen: - Quantitative und qualitative Erfassung von Zellen unterschiedlicher Vitalität, Aktivität und Differenzierung möglichst ohne Verwendung chemischer Markierungen/Labels. Zuverlässige Bildgebung von Zellen auch ohne Fluoreszenzmarkierung. Diese Anforderungen sind bedeutend, da die Untersuchungen an primären, und daher besonders empflindlichen Zellen erfolgen. - Zellschonende, kontinuierliche Erfassung dynamischer, phänotypischer Veränderungen bestimmter Teilmengen von Zellen, ohne diese für Messungen aus dem Brutschrank nehmen zu müssen, und die biologischen Vorgänge dadurch zu beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für der ungestörte Erfasssung der biologischen Aktivierung oder Differenzierung inkubierter Zellen, etwa bei Behandlung mit selbst isolierten Exosomen/EVs. - Funktionelle Analyse der Migration von Zellen, etwa bei Behandlung mit Exosomen/EVs. Das Lebendzell-Analyse-Gerät muss die Erfassung der Zellen sowohl oberhalb, als auch unterhalb der porösen Membran ermöglichen, um auf die klassischen Transwell-Modellsysteme verzichten zu können, deren Membranfilter eine hohe und unregelmäßige Porendichte aufweisen, die das mikroskopische Monitoring der Zellen erschweren. - Anwendbarkeit von in-vitro-Wundheilungsmodellen im Lebendzell-Analyse-Gerät unter Zellkulturbedingungen.
Kontakt
Vergabestelle@med.uni-muenchen.de- Ergebnis · PräqualifikationTyp
- München, Kreisfreie StadtOrt
- 38510000HauptcodeMikroskope
- 38434500Biochemische Analysegeräte38515200Fluoreszenzmikroskope