Klärwerk Karlsruhe, Lieferung von Eisen-III-Chloridsulfat-Lösung (FeClSO4) als Phosphatfäll- und Flockungsmittel
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
- Frist
- 19. marsAbgelaufen
- Verfahrensart
- OffenEinstufig
- Vertrag
- Einkauf von Warenbis mars 2028
Brief
Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt, Stadtentwässerung hat eine Vereinbarung mit PolyChemie GmbH über die Lieferung von 1.200 Tonnen Eisen-III-Chloridsulfat-Lösung (FeClSO4) als Phosphatfäll- und Flockungsmittel für das Klärwerk Karlsruhe geschlossen, mit einer Option auf weitere 400 Tonnen. Die Lieferung erfolgt in Karlsruhe über einen Zeitraum von 18 Monaten, mit einer Verlängerungsoption von 6 Monaten und zusätzlich 4 Monaten zur Kompensation von Bedarfsschwankungen. Der geschätzte Gesamtwert der Vereinbarung beträgt 292.800 €. Es wurde ein Produkt mit einem FeClSO4-Anteil von 41 Gew.-% (+/- 2%) gefordert, das die Richtwerte der DWA-A 202 um maximal 20% überschreiten darf. Es wurden 2 Angebote eingereicht.
Kjemikalier og vannbehandling
Ergebnis
- PolyChemie GmbHGewinner
- 2Anzahl Angebote
- 292.800 €Vertragswert
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Produkte, welche einen Toleranzbereich von 41% +/- 2% nicht erfüllen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Dies gilt ebenfalls für Produkte, welche die Richtwerte der Parameter aus DWA-A 202 für eisen- und aluminiumhaltige Fällungs- und Flockungsmittel um mehr als 20% überschreiten. Die Richtwerte sind wie folgt: Parameter: Cadmium (Cd): 0,2 mg/mol Wirksubstanz (WS) Chrom (Cr): 15 mg/mol WS Kupfer (Cu): 15 mg/mol WS Quecksilber (Hg): 0,15 mg/mol WS Nickel (Ni): 20 mg/mol WS Blei (Pb): 15 mg/mol WS Zink (Zn): 50 mg/mol WS Adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX): 5 mg/mol WS Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot bezogen auf den vom Bieter durchschnittlich spezifizierten Gehalt an FeClSO4.Die Berechnung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der Formel: Einheitspreis pro kg exklusive Mehrwertsteuer / spezifiziertem Mindestgehalt an FeClSO4.
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Klärwerk Karlsruhe, Lieferung von Eisen-III-Chloridsulfat-Lösung (FeClSO4) als Phosphatfäll- und Flockungsmittel Menge und Zeitraum: 1.200 Tonnen ab 01.04.2026 bis 30.09.2027 (18 Monate) sowie mit Option auf weitere 400 Tonnen bis 31.03.2028 (weitere 6 Monate) plus zusätzlich 4 Monaten (bis 31.07.2028) zur Kompensation etwaiger Bedarfsschwankungen/Abrufverzögerungen. Die Maximalmenge über die Grundvertragslaufzeit inklusive Verlängerungsoption beträgt damit 1.600 Tonnen. Im Klärwerk Karlsruhe wird Phosphat durch Fällung mit Eisen-III-Chloridsulfat aus dem Abwasser entfernt, um den vorgegebenen Phosphor-Grenzwert im Klärwerksablauf einzuhalten. Außerdem dient die Chemikalie zur Flockung feindispers verteilter Pulveraktivkohlereste. Hierdurch können Trübungs- und CSB-Ablaufgrenzwerte eingehalten werden. Das als wässrige Lösung (41 Gew.-%) anzuliefernde Eisen-III-Chloridsulfat wird in den jeweils leeren Tank der Dosiereinheit eingefüllt und von hier dem Abwasser zudosiert. Tanks befinden sich in den Dosierhallen der Adsorption (Geb. G92) und der Filtration (Geb. G91C). Diese haben ein Volumen von jeweils 25 m³. Ein weiterer Tank zur Nachfällung (Geb. G44) hat ein Volumen von 30 m3. Die Tanks werden über die vor bzw. neben den Gebäuden befindlichen Entladeplätze beschickt. Füllstandsmessungen und Überfüllsicherung sind vorhanden, ebenso Befüllstutzen mit Absperrarmatur und Tankwagenkupplung 3“. Für die momentan eingestellten Dosiermengen ist ca. 2x pro Monat eine Anlieferung von ca. 25 t des Produktes erforderlich. Die Anlieferung erfolgt auf Abruf. Der Auftragnehmer garantiert jederzeit in der Lage zu sein innerhalb von 7 Werktagen nach Abruf zu liefern. Produkt: Eisen-III-Chloridsulfat-Lösung (FeClSO4, 41%) als Fäll- und Flockungsmittel. Der Prozentanteil an FeClSO4 muss im Toleranzbereich von +/- 2% (39 % bis 43 %) liegen. Das Produkt muss für den Anwendungsfall geeignet sein und darf die Richtwerte aus DWA-A 202 um max. 20% überschreiten. Die Qualität ist mit einem Analysenzertifikat (AZ, CoA) nachzuweisen. Produkte, welche einen Toleranzbereich von 41% +/- 2% nicht erfüllen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Dies gilt ebenfalls für Produkte, welche die Richtwerte aus DWA-A 202 um mehr als 20% überschreiten. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot bezogen auf den vom Bieter durchschnittlich spezifizierten Gehalt an FeClSO4.Die Berechnung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der Formel: Einheitspreis pro kg exklusive Mehrwertsteuer / spezifiziertem Mindestgehalt an FeClSO4.
Kontakt
tba@karlsruhe.de- ErgebnisTyp
- Karlsruhe, StadtkreisOrt
- 24312122HauptcodeEisenchlorid