Klärwerk Karlsruhe, Lieferung von Pulveraktivkohle zur Spurenstoffentfernung
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
- Frist
- Oct 5, 2025Abgelaufen
- Verfahrensart
- OffenEinstufig
- Vertrag
- Einkauf von Warenbis Apr 2027
Brief
Klärwerk Karlsruhe, Lieferung von Pulveraktivkohle zur Spurenstoffentfernung. Menge: 500 Tonnen von ca. Oktober 2025 bis ca. September 2026 sowie mit Option auf weitere 250 Tonnen bis ca. April 2027 und zusätzlichen 4 Monaten bei Abrufverzögerungen. Bestandteil der 4. Reinigungsstufe ist eine Dosieranlage für Pulveraktivkohle (PAK) zur automatischen PAK-Dosierung. Die PAK-Dosierung erfolgt aus zwei Vorratssilos mit je 125 m3 Volumen. Diese befinden sich bei der Dosierhalle der Adsorption (Geb. G92). Die Silos werden über den südlich vor dem Gebäude befindlichen Entladeplatz beschickt. Füllstandsmessungen und Überfüllsicherung sind vorhanden, ebenso Befüllstutzen mit Absperrarmatur und Feuerwehrkupplung Storz A (110 mm Schlauchdurchmesser) DIN 14323. Für die vorgesehene Dosiermenge (ca. 1,4 t PAK/d) ist ca. 2-3 x pro Monat eine Anlieferung von ca. 15 – 20 t PAK erforderlich. Die hier ausgeschriebenen Leistungen beinhalten die Lieferung einer zuvor getesteten und geeigneten Pulveraktivkohle einschl. Befüllung der PAK-Silos für die Spurenstoffadsorption auf der Kläranlage Karlsruhe. Angebote sind nur als Gesamtleistung zugelassen. Grundsätzliche Bedenken gegenüber der ausgeschriebenen Lösung hat der Bieter umgehend, spätestens bei Angebotsabgabe, schriftlich anzuzeigen. Spätere Veränderungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers (AN). Die einzelnen Lieferungen haben in Abstimmung mit dem Auftraggeber (AG) möglichst kurzfristig nach Abruf zu erfolgen. Die Zusendung des Angebotes erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform Subreport an die Vergabestelle laut Ausschreibungsunterlagen zum Submissionstermin. Die Anbieter werden aufgefordert eine repräsentative Probe (2 x 100 g, eine Teilprobe für die Analytik, eine Teilprobe als Referenz-Rückstellmuster) Ihres angebotenen Produkts zur Qualitätsprüfung abzugeben. Es darf nur ein Hauptangebot zu einem Produkt abgegeben werden, damit der Umfang der durchzuführenden Testversuche im Rahmen gehalten und eine effiziente Durchführung des Vergabeverfahrens gewährleistet wird. Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote, bei denen mehr als ein Hauptangebot abgegeben wurde, vom weiteren Verfahren auszuschließen. Die Testkohle wird per Post an das Klärwerk Karlsruhe unter folgender Adresse gesendet: Klärwerk Karlsruhe z.Hd. Herrn Stefan Rebstock An der Wässerung 2, 76187 Karlsruhe Die PAK-Proben müssen bis zum Submissionstermin dort eingegangen sein. Muster mit undichter oder anderweitig verdreckter Verpackung werden ausgeschlossen und nehmen nicht an der Ausschreibung teil. Die zugelassenen Proben werden im Auftrag des TBA Karlsruhe von einem unabhängigen Institut oder dem eigenen akkreditierten Zentrallabor mit dem Abwasser der Kläranlage Karlsruhe hinsichtlich DOC - und SAK 254 nm -Reduktion untersucht. Diese Untersuchungen werden im Rahmen eines 24h- Rühr-/Schüttelversuches gemäß den Handlungsempfehlungen des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS) durchgeführt. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Die Kriterien sind der Preis in EUR pro kg Trockensubstanz (TS) Pulveraktivkohle dividiert durch den Mittelwert der prozentualen Verringerung des DOC- und des SAK-Wertes.
Kjemikalier og vannbehandling
Ergebnis
- Donau Carbon GmbHGewinner
- 10Anzahl Angebote
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Die Kriterien sind der Preis in EUR pro kg Trockensubstanz (TS) Pulveraktivkohle dividiert durch den Mittelwert der prozentualen Verringerung des DOC- und des SAK-Wertes. Der Preis pro t TS wird über den spezifizierten Wassergehalt berechnet. Die prozentuale Verringerung der DOC- und SAK-Werte wird anhand von 3 Rührversuchen bei einer Konzentration von 10, 20 und 30 mg Pulveraktivkohle je Liter Abwasser des Klärwerks Karlsruhe ermittelt. Die durchschnittlichen Eingangskonzentrationen in die Adsorptionsanlage bzw. aus dem Ablauf des Nachklärbeckens der Kläranlage Karlsruhe entsprechen: CSB, membranfiltriert 0,45 µm 15-40 mg/L DOC, membranfiltriert 0,45 µm 5-18 mg/L SAK 254nm ca. 15 Abfiltrierbare Stoffe (0,45µm Filter) 10-20 mg/L Es erfolgt eine Gewichtung der DOC- und SAK-Entnahmeleistungen. Die Entnahmeleistung bei 10 mg geht zu 50%, die bei 20 mg zu 33,33% und die bei 30 mg zu 16,66% in die Berechnung ein. DOC- und SAK254nm-Entnahmeleistungen werden jeweils zu 50% gewichtet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Frühere Gewinner
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Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Stadt Karlsruhe Tiefbauamt gewonnen haben
Aus der Bekanntmachung
Klärwerk Karlsruhe, Lieferung von Pulveraktivkohle zur Spurenstoffentfernung. Menge: 500 Tonnen von ca. Oktober 2025 bis ca. September 2026 sowie mit Option auf weitere 250 Tonnen bis ca. April 2027 und zusätzlichen 4 Monaten bei Abrufverzögerungen. Bestandteil der 4. Reinigungsstufe ist eine Dosieranlage für Pulveraktivkohle (PAK) zur automatischen PAK-Dosierung. Die PAK-Dosierung erfolgt aus zwei Vorratssilos mit je 125 m3 Volumen. Diese befinden sich bei der Dosierhalle der Adsorption (Geb. G92). Die Silos werden über den südlich vor dem Gebäude befindlichen Entladeplatz beschickt. Füllstandsmessungen und Überfüllsicherung sind vorhanden, ebenso Befüllstutzen mit Absperrarmatur und Feuerwehrkupplung Storz A (110 mm Schlauchdurchmesser) DIN 14323. Für die vorgesehene Dosiermenge (ca. 1,4 t PAK/d) ist ca. 2-3 x pro Monat eine Anlieferung von ca. 15 – 20 t PAK erforderlich. Die hier ausgeschriebenen Leistungen beinhalten die Lieferung einer zuvor getesteten und geeigneten Pulveraktivkohle einschl. Befüllung der PAK-Silos für die Spurenstoffadsorption auf der Kläranlage Karlsruhe. Angebote sind nur als Gesamtleistung zugelassen. Grundsätzliche Bedenken gegenüber der ausgeschriebenen Lösung hat der Bieter umgehend, spätestens bei Angebotsabgabe, schriftlich anzuzeigen. Spätere Veränderungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers (AN). Die einzelnen Lieferungen haben in Abstimmung mit dem Auftraggeber (AG) möglichst kurzfristig nach Abruf zu erfolgen. Die Zusendung des Angebotes erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform Subreport an die Vergabestelle laut Ausschreibungsunterlagen zum Submissionstermin. Die Anbieter werden aufgefordert eine repräsentative Probe (2 x 100 g, eine Teilprobe für die Analytik, eine Teilprobe als Referenz-Rückstellmuster) Ihres angebotenen Produkts zur Qualitätsprüfung abzugeben. Es darf nur ein Hauptangebot zu einem Produkt abgegeben werden, damit der Umfang der durchzuführenden Testversuche im Rahmen gehalten und eine effiziente Durchführung des Vergabeverfahrens gewährleistet wird. Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote, bei denen mehr als ein Hauptangebot abgegeben wurde, vom weiteren Verfahren auszuschließen. Die Testkohle wird per Post an das Klärwerk Karlsruhe unter folgender Adresse gesendet: Klärwerk Karlsruhe z.Hd. Herrn Stefan Rebstock An der Wässerung 2, 76187 Karlsruhe Die PAK-Proben müssen bis zum Submissionstermin dort eingegangen sein. Muster mit undichter oder anderweitig verdreckter Verpackung werden ausgeschlossen und nehmen nicht an der Ausschreibung teil. Die zugelassenen Proben werden im Auftrag des TBA Karlsruhe von einem unabhängigen Institut oder dem eigenen akkreditierten Zentrallabor mit dem Abwasser der Kläranlage Karlsruhe hinsichtlich DOC - und SAK 254 nm -Reduktion untersucht. Diese Untersuchungen werden im Rahmen eines 24h- Rühr-/Schüttelversuches gemäß den Handlungsempfehlungen des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS) durchgeführt. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Die Kriterien sind der Preis in EUR pro kg Trockensubstanz (TS) Pulveraktivkohle dividiert durch den Mittelwert der prozentualen Verringerung des DOC- und des SAK-Wertes.
Kontakt
tba@karlsruhe.de- ErgebnisTyp
- Karlsruhe, StadtkreisOrt
- 24954000HauptcodeAktivkohle