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Deutschland: Ausschreibungen/Stadt Leinfelden-Echterdingen - 65 Amt für Hochbau/Leinfelden-Echterdingen | Historische Mitte Echterdingen | VgV-Vergabeverfahren mit nicht offenem Realisierungswettbewerb inkl. Ideenteil
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    22. mai 2025 kl. 12:4422. mai 2025 kl. 12:44
  2. Zuschlagsentscheidung

    5. feb. kl. 00:005. februar 2026 kl. 00:00
  3. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

    3. mars kl. 09:193. mars 2026 kl. 09:19

Brief

Leinfelden-Echterdingen | Historische Mitte Echterdingen | VgV-Vergabeverfahren mit nicht offenem Realisierungswettbewerb inkl. Ideenteil

Zuschlag erteilt

Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

Teilnahmefrist
2. marsAbgelaufen
Zuschlag
Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung betrauten Personals (Vorstellung durch Projektleitung präferiert) 20 % und 1 weitere
Verfahrensart
Mit PräqualifikationZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen

Brief

Die Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen hat einen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Umgestaltung der Historischen Mitte Echterdingen durchgeführt, wobei die Freiraumgestaltung, die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals und ein städtebaulicher Ideenteil im Fokus standen. Die Leistungen umfassen Architekt- und Landschaftsarchitektendienstleistungen, die in Esslingen erbracht werden sollen. Die geschätzten Baukosten für die Gestaltung der drei Fokusbereiche (Bernhäuser Straße, Kirchplatz/Burgstraße Süd, Stadtgarten) belaufen sich auf ca. 4,6 Millionen Euro netto. Für Preise und Anerkennungen wurden insgesamt 191.500,00 Euro netto bereitgestellt. Die Auftraggeberin beabsichtigt, einen der Preisträger des Realisierungsteils mit der weiteren Bearbeitung der Freiraumplanung mindestens bis einschließlich Leistungsphase 5 gemäß HOAI 2021 zu beauftragen, wobei eine Beauftragung bis einschließlich Leistungsphase 9 angestrebt wird. Es nahmen 6 Teams am Wettbewerb teil.

Arkitekttjenester

Ergebnis

TED
  • Architekturbüro Griebel
    Gewinner
  • Anzahl Angebote
    6
  • Vertragswert
    Nicht angegeben

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Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Dabei geht die Platzierung im Planungswettbewerb mit 60 % und die Entwurfliche Weiterentwicklung nach etwaigen Empfehlungen aus dem Preisgerichtsprotokoll / aus den Beurteilungen mit 10 % ein. Der/Die 1. Preisträger:in erhält für das Wettbewerbsergebnis 300 Punkte, der/die 2. Preisträger:in 250 Punkte, der/die 3. Preisträger:in 200 Punkte. Wenn keine Überarbeitung notwendig wurde, werden hierfür 50 Punkte vergeben.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    - Persönliche Vorstellung des Projektteams mit Darstellung der Erfahrungen und Qualifikationen anhand von Referenzen, der Ausbildung, des beruflichen Werdegangs, Weiterbildungen, Kernkompetenzen. - Darstellung der Verankerung des Projektteams innerhalb des Unternehmens. Wenn das Projektteam nicht an einem Ort sitzt, wie wird dann die Zusammenarbeit organisiert? - Darstellung der langfristigen Verfügbarkeit (Personaleinsatzplan / Kapazitätsplan etc.) und der Organisation der Vertretung (Urlaub / Krankheit etc.) der einzelnen Personen aus dem Team. - Vorstellung eines ausgewählten Referenzprojektes hinsichtlich Funktionen, Qualitäten, Kosten, Terminen, etc.: Methoden des Projektmanagements: Welche Methoden und Managementwerkzeuge wurden eingesetzt, um das Projektziel zu erreichen? Insbesondere welche Methoden zur Kosteneinhaltung? Insbesondere welche Methoden zur Termineinhaltung? Was waren die Herausforderungen bei diesem Projekt? Welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Projekt gewonnen? Was würden Sie heute anders machen? - Projekteinschätzung Welche Projektrisiken sehen Sie beim anstehenden Projekt, und wie können diese Risiken vorausschauend minimiert werden?

    Quelle

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  • Beschreibung

    Das Honorarangebot wird mit den Punkten von 1 bis 5 bewertet und wie dargestellt gewichtet. Für die Punkteverteilung gelten folgende Vorgaben: Das günstigste Honorarangebot wird mit 5 Punkten bewertet. 1 Punkt erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,4-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 1 Punkt. Zwischenliegende Angebote werden linear interpoliert

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Stadt Leinfelden-Echterdingen - 65 Amt für Hochbau gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Ausgehend vom Sanierungsgebiet "Historische Mitte Echterdingen" soll der öffentliche Raum der historischen Ortsmitte Echterdingen umgestaltet werden. Kernstücke dieser Umgestaltung sind der Umbau der Bernhäuser Straße, die Schaffung einer zentralen öffentlichen Grünanlage und die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals. Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung des Areals bei der ein besonderer Wert auf den Erhalt der historischen Strukturen gelegt werden soll. Neubauten und Nutzungsmöglichkeiten sollen sich in den Bestand einfügen und diesen positiv ergänzen. Zu beachten ist eine durchgehend barrierefreie Erschließung der öffentlichen Außen- und Innenräume. Die Planungsaufgabe gliederte sich in drei Teilbereiche, die sich inhaltlich aufeinander beziehen und gemeinsam bearbeitet werden sollten. Die Freiraumgestaltung war die erste Planungsaufgabe und Teil eines VgV-Verfahrens, um im Anschluss an das Verfahren mit der Umsetzung beginnen zu können. Dazu gehören die Fokusräume Bernhäuser Straße, der Kirchplatz und Burgstraße Süd und der zukünftige Stadtgarten. Entlang der Bernhäuser Straße soll ein lebendiger Einkaufs- und Aufenthaltsbereich geschaffen werden, der die diversen Nutzungsansprüche vor Ort vereint. Mit dem Stadtgarten soll eine zentrale öffentlich Grünfläche neu geschaffen werden. Die Burgstraße und der Kirchplatz sollen einen attraktiven Übergang zwischen den beiden Bereichen bilden. Die Baukosten der Gestaltung der drei Fokusräume werden mit ca. 4,6 Mio. Euro netto (Kostengruppe 500) veranschlagt. Die Weiterentwicklung des Rathaus-Areals stellte die zweite Planungsaufgabe und den architektonischen Aufgabenteil dar. Neben dem historischen Rathaus, welches Erhalten werden muss, befindet sich das technische Rathaus aus den 60er Jahren. Der Wettbewerb sollte Vorschläge hervorbringen, wie mit dem Gebäudebestand zukünftig umgegangen werden kann und welche Nutzungen auf den Verwaltungsstandort folgen könnten. Die Behandlung im Rahmen des Wettbewerbs sollte dazu dienen Zukunftsperspektiven für das technische Rathaus aufzuzeigen und den politischen Entscheidungsprozess zu unterstützen. Es wurde ein Zwischenkolloquiums mit Fokus auf die Vorschläge zum Rathaus-Areal durchgeführt. Daraufhin bekamen die Teilnehmenden jeweils eine schriftliche Beurteilung und allgemeine Anregungen anonym zugesendet, um die Planungsaufgabe zu konkretisieren. Die dritte Aufgabe bezog sich auf einen städtebaulichen Ideenteil. Durch die Betrachtung angrenzender Bereiche sollte der Blick auf zusammenhängende Ideen gestärkt werden. Dazu gehörten Ideen zur Nutzbarmachung und gestalterische Aufwertung von Freiräumen und Neuordnungsmöglichkeiten für weitere Gebäude(-ensemble). Im nördlichen Gebiet ging es um eine städtebauliche Neuordnung mit einer Nutzungsänderung zu Wohnen. Zum Kirchen-Areal im südlichen Gebiet sollte ebenfalls ein Vorschlag zur städtebaulichen Neuordnung gemacht werden, wobei die Nutzung erhalten bleibt. Das Gemeindehaus auf dem Grundstück ist in die Jahre gekommen und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Wunsch der Kirchengemeinde ist es eine räumliche Nähe zur Stephanuskirche herzustellen und das neue Gemeindehaus in den Stadtgarten einzubinden. Zudem sollte der Freiraum um die Kirche besser in das Gesamtgefüge eingebunden werden. In der städtebaulichen Bearbeitung war ein Standort für das Gemeindehaus vorzuschlagen. Die Neuordnung des Areals sollte sich dem neuen Standort des Gemeindehauses anpassen. Die große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen führt ein VgV-Verfahren mit integriertem nichtoffenen Planungswettbewerb mit anonymem Zwischenkolloquium durch. Der Wettbewerb wurde für 6 Teilnehmende ausgelobt. Davon wurden zwei Teilnehmende von der Auftraggeberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen (gesetzte Teilnehmende). Die Durchführung des Realisierungs- und Ideenwettbewerbs erfolgte gemäß "Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge - VgV" und "Richtlinie für Planungswettbewerbe - RPW 2013". Im Rahmen des Wettbewerbs sollte ein Team aus Landschaftsarchitekten und Architekten ein schlüssiges Gesamtkonzept für die historische Ortsmitte an der Bernhäuser Straße Echterdingen erarbeiten. Daher mussten die teilnehmenden Teams die Qualifikation Architekt bzw. Architektin sowie die Qualifikation Landschaftsarchitekt bzw. Landschaftsarchitektin nachweisen. Die Verfassenden der Wettbewerbsarbeiten blieben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym. Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Die Ausloberin stellte für Preise und Anerkennungen einen Betrag von 191.500,00 Euro (Netto) zur Verfügung. Die Preissumme der Realisierungsteile Freianlagen und "Zukunft Rathaus" umfasste jeweils 80.000,00 Euro (Netto), die des Ideenteils 31.500,00 Euro (Netto). Die Wettbewerbssumme wurde auf Basis der RPW, HOAI 2021 und des Merkblatt 51 zum städtebaulichen Entwurf der AKBW ermittelt. Die Auftraggeberin wird einen der Preisträger des Realisierungsteils mit der weiteren Bearbeitung der Freiraumplanung (Fokusräume Bernhäuser Straße, Kirchplatz / Burgstraße Süd, Stadtgarten) gemäß § 39 und § 47 HOAI 2021 mindestens einschließlich LPH 5 beauftragen. Die Beauftragung bis einschließlich LPH 9 wird angestrebt. Der Preisträger verpflichtet sich im Falle einer Beauftragung zur Erbringung der Freiraumplanung gemäß § 39 und § 47 HOAI 2021 bis einschließlich LPH 9. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise unter Berücksichtigung des Zustimmungsvorbehalts des Gemeinderats der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht. Die Ausloberin plant einen der Preisträger des Realisierungsteils "Zukunft Rathaus" mit der weiteren Bearbeitung einer konzeptionellen Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Die vorgelagerte Untersuchung dient der politischen Meinungsfindung und beinhaltet keine Leistungsversprechen nach HOAI. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Wettbewerbsbestandteile in getrennten Verträgen zu beauftragen.

  • Kontakt

    Sandra BramborgS.Bramborg@le-mail.de
  • Typ
    Ergebnis · Präqualifikation
  • Ort
    Esslingen
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architekturbüros
    71200000
  • 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung71420000Landschaftsgestaltung

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