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Deutschland: Ausschreibungen/Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin/Leistungen der Objektplanung Gebäude für den Neubau CAMPUS der Generationen in der Frobenstraße 27-29, 10783 Berlin Tempelhof-Schöneberg
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    Nov 2, 9:57 AMNovember 2, 2026 9:57 AM
  2. Teilnahmefrist

    Dec 3, 9:30 AMDecember 3, 2026 9:30 AM
  3. Angebotsfrist

    Kommt mit der Einladung
  4. Vertragsbeginn

    Apr 7, 2027 10:00 PMApril 7, 2027 10:00 PM
  5. Vertragsende

    Jun 29, 2031 10:00 PMJune 29, 2031 10:00 PM
  6. Lieferung

    Jun 29, 2031 10:00 PMJune 29, 2031 10:00 PM

Brief

Leistungen der Objektplanung Gebäude für den Neubau CAMPUS der Generationen in der Frobenstraße 27-29, 10783 Berlin Tempelhof-Schöneberg

Teilnahmefrist
Dec 3,Noch 26 Tage
Zuschlag
Funktionale Zonierung 18 % und 5 weitere
Verfahrensart
Mit VerhandlungZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungenbis Jun 2031

Brief

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin sucht Objektplanungsleistungen für den Neubau des „CAMPUS der Generationen“ in der Frobenstraße 27–29 in Berlin-Schöneberg: ein rund 2.611 m² großer Bau für Kinder- und Jugendfreizeit, Familienberatung, Stadtteilkoordination, ein Nachbarschafts- und Familienzentrum sowie den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Beauftragt werden stufenweise die Leistungsphasen 2 bis 9 nach § 34 HOAI sowie besondere Leistungen; die Baukostenobergrenze beträgt 14,479 Millionen Euro. Gefordert ist ein nachhaltiger, klimagerechter Entwurf mit Nullemissionsansatz, kreislauffähigen und ressourcenschonenden Baustoffen, Lowtech, nachhaltigem Wassermanagement sowie Dach- und Fassadenbegrünung. Das Verfahren ist zweistufig: Im Teilnahmewettbewerb werden drei Büros ausgewählt; diese reichen anschließend eine Ideenskizze ein, für die bei vollständiger Erbringung und Präsentation eine Aufwandsentschädigung von 14.313 Euro netto gezahlt wird. Für die Teilnahme sind unter anderem die Architektenqualifikation, eine Berufshaftpflicht mit Deckungssummen von jeweils mindestens 3 Millionen Euro für Personen- und sonstige Schäden sowie im Mittel mindestens 350.000 Euro Nettoumsatz jährlich aus vergleichbaren Tätigkeiten in den letzten drei Jahren nachzuweisen. Zudem sind mindestens drei Punkte anhand von Referenzen zu nachhaltigem Bauen erforderlich; Projektleitung, Stellvertretung und Bauleitung müssen einschlägige Qualifikationen und Referenzerfahrung nachweisen. Die Zuschlagswertung setzt sich aus Ideenskizze und Qualität (70 %), Honorar (27 %) sowie Stundensätzen (3 %) zusammen.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Der Bieter muss eine gültige Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis nachweisen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt.

    Dokumentationsanforderung

    Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung beizubringen. Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Bewerber muss die berufliche Qualifikation als "Architekt" für die Objektplanungsleistungen Gebäude besitzen.

    Dokumentationsanforderung

    Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zur beruflichen Qualifikation des Bewerbers als "Architekt" für die Objektplanungsleistungen Gebäude zu erbringen. Der Nachweis ist im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durch Vorlage der Urkunde der entsprechenden Architektenkammer über die Eintragung in die Liste "Architekt" oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes zu führen.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Der mittlere Jahresumsatz für vergleichbare Tätigkeiten in den letzten 3 Jahren (2023, 2024 und 2025) muss mindestens 350.000 Euro netto betragen.

    Dokumentationsanforderung

    Sofern der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Vergabestelle die Umsätze anhand einer Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder durch entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder durch entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen nachzuweisen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Im Mittel der letzten 3 Jahre müssen mindestens 3 Mitarbeiter mit Hochschulabschluss in Architektur o.ä. nachgewiesen werden. Davon müssen mindestens 50 % dieser Mitarbeitenden seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sein oder dieses leiten. Wenigstens müssen es aber 3 Mitarbeitende mit Hochschulabschluss in Architektur o.ä. sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

    Dokumentationsanforderung

    Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV sind zu machen.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Das Büro muss Erfahrungen mit nachhaltigem Bauen aufweisen können. Der Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn er nicht mindestens 3 Punkte durch die folgenden Kriterien erreicht: Erfolgreich durchgeführte Gebäudezertifizierung nach BNB oder DGNB (3 Punkte), Laufende Gebäudezertifizierung nach BNB oder DGNB (2 Punkte), Erfahrungen in der Durchführung einer Lebenszyklusberechnung (LLC) (1 Punkt), Erfahrungen in der Durchführung einer Ökobilanzberechnung (LCA) (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Graue Energie bei Baustoffauswahl (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Schadstoffvermeidung bei Baustoffauswahl (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Recyclingfähigkeit/-quote bei Baustoffauswahl (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Trennbarkeit/ Rückbaufähigkeit von Konstruktionen (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf ressourcenschonendes Bauen (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf zirkuläres Bauen, C2C (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf energieeffizientes Bauen (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Gebäudebegrünung, Biodiversität und Mikroklima (1 Punkt), Projekt mit Themenschwerpunkt auf Holz-/ Holzhybrid-Bau (1 Punkt), Fortbildung der Geschäftsführung oder Projektleitung zu einem der obenstehenden Themengebieten (mind. 8 Stunden einzeln oder kumulativ, anerkannt von der jeweiligen Architektenkammer) (0,5 Punkte).

    Dokumentationsanforderung

    Mit dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis zu erbringen, dass das Büro Erfahrungen mit nachhaltigem Bauen aufweisen kann. Es sind Referenzen zu benennen, die jeweils eine oder mehrere der genannten Eigenschaften erfüllen (der Nachweis kann mit einer oder mehreren Referenzen erbracht werden).

    Quelle

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  • Beschreibung

    Die vorgesehenen Projektmitarbeiter müssen über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Die für die Erbringung der Leistung als fachlich Verantwortliche benannten müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl. Ing./ Dipl.-Ing. FH bzw. Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder als Bachelor an Universitäten oder Fachhochschulen aufweisen. Der/die Bauleiter/in muss über persönliche Referenzerfahrung in der Objektüberwachung, insbesondere in der Leistungsphase 8, verfügen.

    Dokumentationsanforderung

    Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV sind zu machen. Der/die Bauleiter/in muss seine/ihre Referenzerfahrung nachweisen.

    Quelle

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Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Honorarangebot für Gesamtleistung einschließlich besonderer Leistungen, Nebenkosten und Berücksichtigung von Zu- und / oder Abschlägen

    Quelle

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  • Beschreibung

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Funktionale Zonierung anhand der Merkmale - Trennung bzw. Verknüpfung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen in Bezug auf die Nutzer:innengruppen, - Räume für Mehrfachnutzung sind so erschlossen und verortet, dass ohne bauliche und organisatorische Widersprüche eine Nutzung möglich ist.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Erschließungskonzept anhand der Merkmale - Horizontale Erschließung, kurze, logische Wegeführung - Vertikale Erschließung, sinnvolle Lage von Aufzügen/Treppen - Orientierung und Nutzerströme, intuitives Auffinden der Funktionen, klare Trennung von Nutzer:innengruppen, - Barrierefreiheit, stufenlose Erreichbarkeit - Rettungs- und Fluchtwege, Grundprinzip der Wegeführung im Entwurf plausibel erkennbar

    Quelle

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  • Beschreibung

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Architektonisches Raumgefüge anhand der Merkmale - Qualität der Raumproportionen, stimmiges Verhältnis von Breite, Länge, Höhe, - Raumabfolge und - hierarchie, nachvollziehbare Reihung, klare Haupt- und Nebenräume, - Blickbeziehungen, gezielte Sicht- und Wegebezüge, - Innen- und Außen- Übergänge, Anbindung zur Straße und zum Innenhof.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Konzeptionelle Umsetzung des Raumprogramms anhand der Merkmale - Vollständigkeit des Raumprogramms, - Gesamtflächeneffizienz, Verhältnismäßigkeit des Baukörpers, - Aufgabenverständnis, schlüssige Übersetzung der Aufgabenstellung in ein Konzept.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Ideenskizze zum Lösungsvorschlag: Darstellung und Kommunikation anhand der Merkmale - Plangrafik und Lesbarkeit, klare, verständliche Darstellung, - Konzepterläuterung, nachvollziehbare Vermittlung der Entwurfsidee.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Stundensätze

    Quelle

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Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Gegenstand der Vergabe ist die Planung und Realisierung des Neubaus „CAMPUS der Generationen“ in der Frobenstraße 27–29 in BerlinSchöneberg. Auf dem Grundstück soll mit einem integrierten Ansatz ein Haus des Gemeinwesens mit vielfältigen, niederschwelligen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und die Nachbarschaft entstehen. Der CAMPUS bündelt unter einem Dach die Kinder und Jugendfreizeiteinrichtung „Villa Schöneberg“, die Erziehungs und Familienberatung PestalozziFröbelHaus, die Stadtteilkoordination Schöneberg Nord, das Nachbarschafts und Familienzentrum Kurmark sowie den Kinder und Jugendgesundheitsdienst. Der Neubau mit ca. 2.611 m² BGF und ca. 1.632 m² Nutzfläche soll einen sozialen Anker im Quartier bilden und unterschiedliche, teils gegenläufige Anforderungen an Offenheit, Schutz, Begegnung, Rückzug und Mehrfachnutzung vereinen. Besondere planerische Herausforderungen liegen in der sensiblen städtebaulichen Einbindung, der geschützten und zugleich einladenden Adressbildung, der Trennung von lauten und ruhigen Nutzungen, der eigenständigen Erschließung des Jugendclubs sowie in der Entwicklung flexibel mehrfach nutzbarer Räume. Der CAMPUS soll als nachhaltiges und klimagerechtes Vorbildprojekt mit Nullemissionsansatz, ressourcenschonenden und kreislauffähigen Baustoffen, LowtechKonzepten, nachhaltigem Wassermanagement sowie Dach und Fassadenbegrünung umgesetzt werden. Die Planung ist unter strikter Einhaltung der Kostenobergrenze von 14,479 Mio. € und der vorgegebenen Terminziele zu entwickeln. Die Finanzierung erfolgt aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie aus Haushaltsmitteln des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Zu bearbeiten sind die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen (u.a. Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Erstellen eines Raumbuchs, ökologisches Gesamtkonzept, Rückbaukonzept für den Bestand, Mitwirken beim Beteiligungsprozess, Verwendungsnachweise Förderrichtlinie). Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Die Planung erfordert enge Abstimmungen mit dem Straßen und Grünflächenamt, auf Grund eines gemeinsamen Freiflächenkonzepts mit Spielplatzplanung, Regenwasserkonzept, Erdsondenfeld sowie der Unterbringung von Fahrradstellplätzen im öffentlichen Straßenland. Der Beginn der Bearbeitung ist Anfang April 2027, Fertigstellung der LP 2 zum 30.09.2027, LP 5 bis 30.09.2029 und Fertigstellung der Baumaßnahme bis 30.06.2031. Verfahren: Durchgeführt wird ein zweistufiges Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach §17 VgV. Die 1. Stufe, der Teilnahmewettbewerb, schließt mit der Auswahl von 3 geeigneten Büros ab. Nach Prüfung der Mindestanforderungen erfolgt die Auswahl, anhand der mit der Bekanntmachung veröffentlichten qualitativen Auswahlkriterien. In der zweiten Stufe werden zum Verhandlungsverfahren die ausgewählten Teilnehmer aufgefordert, mit dem Angebot eine Ideenskizze für einen Lösungsvorschlag einzureichen, in der funktionale Raumaufteilung, das Erschließungskonzept (innen und außen) sowie das architektonische Raumgefüge eines Gebäudes mit Fokus auf Mehrfachnutzung, Zonierung unterschiedlicher Akteur: innen und sozialer Integration dargestellt werden sollen. Ziel ist es, eine einladende, aber geschützte Umgebung zu schaffen. Die Aufwandsentschädigung beträgt 14.313,- € netto je vollständig erbrachter und im Rahmen des Verhandlungsgesprächs vorgestellter Ideenskizze. Näheres zur Aufgabenstellung und zur Angebotsabgabe können der Anlage „Vergabeinformation“ entnommen werden. Für den Teilnahmewettbewerb ist dies noch nicht relevant. Die Ideenskizzen sind NICHT mit dem Teilnahmeantrag einzureichen! Die Verfahrens, Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch. Es wird darauf hingewiesen, dass in weiteren, gesonderten Vergabeverfahren Leistungen der Tragwerksplanung, der Technischen Ausrüstung ELT und HLS, der Projektsteuerung und Freianlagen (Planung Spielplatz) vergeben werden.

  • Kontakt

    Zentrale Vergabestellevergabestelle@ba-ts.berlin.de
  • Typ
    Wettbewerb · Präqualifikation
  • Ort
    Berlin
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
    71240000
  • 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros

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    Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin sucht Objektplanungsleistungen für den Neubau des „CAMPUS der Generationen“ in Berlin-Schöneberg: ein rund 2.611 m² großes Gebäude für Kinder- und Jugendfreizeit, Familienberatung, Stadtteilkoordination, Nachbarschaftsangebote und den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Beauftragt werden stufenweise die Leistungsphasen 2 bis 9 nach § 34 HOAI sowie besondere Leistungen, darunter ein ökologisches Gesamtkonzept, ein Raumbuch und ein Rückbaukonzept; die Kostenobergrenze für das Bauvorhaben beträgt 14,479 Millionen Euro. Gefordert ist ein nachhaltiges, klimagerechtes Konzept mit Nullemissionsansatz, kreislauffähigen Baustoffen, Lowtech, nachhaltigem Wassermanagement sowie Dach- und Fassadenbegrünung; hinzu kommen Abstimmungen zum gemeinsamen Freiflächen-, Spielplatz- und Regenwasserkonzept sowie zum Erdsondenfeld. Das Verfahren ist zweistufig: Im Teilnahmewettbewerb werden drei Büros ausgewählt, die anschließend eine Ideenskizze einreichen; dafür gibt es bei vollständiger Leistung und Präsentation eine Aufwandsentschädigung von 14.313 Euro netto. Die Zuschlagswertung gewichtet Qualität mit 70 Prozent (Ideenskizze) und Kosten mit 30 Prozent (Honorar 27, Stundensätze 3). Teilnahmevoraussetzungen umfassen die Qualifikation als Architekt, eine Berufshaftpflicht mit mindestens 3 Millionen Euro Deckung je Schadensereignis für Personen- und sonstige Schäden sowie mindestens 350.000 Euro durchschnittlichen Jahresumsatz aus vergleichbaren Tätigkeiten in den letzten drei Jahren. Zudem sind mindestens drei Punkte aus den Nachhaltigkeitsreferenzen erforderlich; die Projektmitarbeitenden müssen einschlägige Hochschulabschlüsse haben, und für die Bauleitung ist persönliche Erfahrung in der Objektüberwachung, insbesondere Leistungsphase 8, nachzuweisen.

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    Das Bezirksamt Neukölln von Berlin benötigt Tragwerksplanungsleistungen für den Rückbau und Neubau der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Wilde Rübe“ in Berlin. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 bis 6 der Tragwerksplanung für ein Neubauprojekt mit geschätzten Gesamtkosten von 4,23 Millionen Euro brutto (KG 200-700). Die Vergabe erfolgt auf Basis der Kriterien Personal (15%), Herangehensweise (30%), Termine (15%), Präsentation (5%), Honorar (25%) und Stundensätze (10%). Qualifikationsanforderungen umfassen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personen- und 2.000.000 EUR für sonstige Schäden, einen mittleren jährlichen Umsatz von mindestens 100.000 EUR (netto) für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren, sowie den Nachweis von mindestens 2 Ingenieuren für Tragwerksplanung im Mittel der letzten 3 Jahre, von denen mindestens 50% seit mindestens 2 Jahren im Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Die Projektleitung und deren Stellvertretung müssen über einen Studienabschluss als Ingenieur verfügen und spezifische Berufserfahrung sowie Referenzprojekte nachweisen. Es sind maximal zwei Referenzprojekte einzureichen, die jeweils bestimmte Kriterien erfüllen müssen, darunter abgeschlossene Leistungen der Leistungsphasen 2-6 gemäß § 51 HOAI innerhalb der letzten 10 Jahre und ein Neubauprojekt.

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