Markterkundung: Transkranielle Magnetstimulations-Systeme (TMS-System)
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Medisinsk og laboratorieutstyr
Die Medizinische Universität Wien plant die Beschaffung von drei transkraniellen Magnetstimulationssystemen (TMS-Systeme), die als funktionsfähige Gesamtsysteme geliefert werden müssen und aus Stimulator, Applikator, Neuronavigation, Behandlungsstuhl und Halterung bestehen. Die Systeme müssen mit den bestehenden Systemen für TMS/fMRT-Studien kompatibel sein, insbesondere um eine TMS-Applikation im MRT durchzuführen und außerhalb des MRT mit identischer Hardware zu reproduzieren. Potenzielle Anbieter werden gebeten, bis zum 17.07.2026, 12:00 Uhr, eine Interessenbekundung an markterkundung@fsm.law einzureichen, um mitzuteilen, ob sie solche TMS-Systeme in der beschriebenen Konfiguration liefern könnten.
Über das Angebot
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- FSM Rechtsanwälte GmbH
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- +43 1 890 60 36
- Kontakt-E-Mail
- markterkundung@fsm.law
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- Spitalgasse 23, 1090 Wien
Die Auftraggeberin führt vor Einleitung des Vergabeverfahrens eine Markterkundung gemäß § 24 BVergG 2018 durch. Gegenstand der Markterkundung ist die europaweite Überprüfung, wie viele Anbieter die nachstehenden drei transkraniellen Magnetstimulationssystemen (TMS-Systemen) liefern könnten. Jedes TMS-System muss als funktionsfähiges Gesamtsystem geliefert werden und aus einem Stimulator, einem Applikator bzw einer Stimulationsspule, einer Neuronavigation, einem Behandlungsstuhl sowie einer Halterung bestehen. Vorgesehen sind zwei aktiv gekühlte Stimulationsspulen für DLPFC-Ziele und hohe Pulsraten (ONE-D Protokoll) sowie eine Stimulationsspule für DLPFC-Ziele mit höherer Fokalität. Die Applikatoren müssen zwischen den baugleichen Systemen umgesteckt werden können, um unterschiedliche Stimulations- und Behandlungsformen innerhalb derselben Systemarchitektur zu ermöglichen. Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt an der MUW ist seit über 15 Jahren die Kombination der TMS mit der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT). Ziel der kombinierten TMS/fMRT-Verfahren ist es, die Wirkung nichtinvasiver Hirnstimulation direkt mit der Hirnaktivität, die durch funktioneller MRT bestimmt werden kann, zu untersuchen. Dazu wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Forschungsarbeiten zur kombinierten TMS/fMRT durchgeführt. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung neuer Hardware- und Softwarelösungen. Dabei wurden speziell angepasste MR-kompatible Empfangsspulen entwickelt, die zwischen Kopf und TMS-Spule positioniert werden können und eine besonders empfindliche Bildgebung direkt am Stimulationsort ermöglichen. Die entwickelten MRT-Geräte wurden an der MUW patentiert (US-Patent US9924889B2 „Method and system for combined transcranial magnetic simulation (TMS) and functional magnetic resonance imaging (fMRI) studies“, siehe Anlage ./2). Die patentierte MR-Spule der MUW ist mit dem für kombinierte TMS/fMRT-Anwendungen erforderlichen TMS-Applikator technisch abgestimmt. Diese Abstimmung bildet den zentralen technischen Anknüpfungspunkt. Die neu anzuschaffenden Systeme müssen daher mit den bestehenden Systemen für die TMS/fMRT-Studien kompatibel sein, um eine Übertragung der TMS/fMRT-Erkenntnisse in die TMS-Applikation zu gewährleisten. Die Kompatibilität muss insbesondere ermöglichen, eine TMS-Applikation im MRT durchzuführen und dieselbe Applikation außerhalb des MRT mit identischer Hardware zu reproduzieren. Zur Beurteilung der Kompatibilität siehe Anlage ./1 bis Anlage ./4. Potenzielle Anbieter solcher TMS-Systeme und Anbieter vergleichbarer Ersatzlösungen werden gebeten, bis 17.07.2026, 12:00 Uhr, eine Interessenbekundung an markterkundung@fsm.law einzureichen. Gegenstand der Interessenbekundung ist primär die bloße Information, ob solche TMS-Systeme in der oben dargestellten Konfiguration geliefert werden könnten. Die MUW wird diese Information in weiterer Folge prüfen.
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- Auftraggeber
- Medizinische Universität Wien
- Titel
- Markterkundung: Transkranielle Magnetstimulations-Systeme (TMS-System)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Wien