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    Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (Heidelberg) - MEFO002 - Erweiterung eines Institutsgebäudes - „Objektplanung Freianlagen“

    Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung

    Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (Heidelberg) - MEFO002 - Erweiterung eines Institutsgebäudes - „Objektplanung Freianlagen“

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      10. juli kl. 07:0310. juli 2026 kl. 07:03
    2. Fragefrist

      7. aug. kl. 21:597. august 2026 kl. 21:59
    3. Teilnahmefrist

      17. aug. kl. 09:0017. august 2026 kl. 09:00
    4. Aufforderung zur Angebotsabgabe

      3. sep. kl. 22:003. september 2026 kl. 22:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung/Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (Heidelberg) - MEFO002 - Erweiterung eines Institutsgebäudes - „Objektplanung Freianlagen“

    Veröffentlichte Frist abgelaufen

    Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

    Brief

    Arkitekttjenester

    Die Max-Planck-Gesellschaft, GV-Bauabteilung, benötigt Dienstleistungen für die Objektplanung von Freianlagen im Rahmen der Erweiterung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 4 Jahren und einen maximalen Gesamtwert von 0,01 EUR. Die Leistungen umfassen die Gestaltung der Außenanlagen rund um den Forschungsneubau, um einen zusammenhängenden Forschungscampus mit hoher Aufenthaltsqualität und viel Grün zu schaffen. Dies beinhaltet die Gestaltung eines nördlichen Vorplatzes, grüner Terrassen, eines intensiv begrünten Gartens auf Sonderlaboren, die Anpassung des historischen Vorplatzes sowie die funktionale und gestalterische Aufwertung des südlichen Gartens. Zudem sind die Erneuerung von Fluchtwegen, Neupflanzungen sowie die Gestaltung von Dachgärten und Terrassen vorgesehen. Die Besprechungen finden in Heidelberg und virtuell statt, wobei häufige und kurzfristige Abstimmungsgespräche vor Ort in Heidelberg oder in München erforderlich sein können. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (80 %) und Preis (20 %). Bewerber müssen im Berufs- oder Handelsregister ihres Staates eingetragen sein und die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen müssen über die erforderliche Qualifikation als Architekten bzw. Ingenieure verfügen.

    Über das Angebot

      Die Max-Planck-Gesellschaft plant einen Forschungsneubau als Erweiterung des bestehenden denkmalgeschützten Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg zu errichten. Baugrundstück und Bestandsinstitut liegen im südlichen Teil des Neuenheimer Feldes am Neckar. Insgesamt umfasst der Erweiterungsbau eine Nutzungsfläche von 6.410m² (NUF1-7) und einer BRI von 72.922 m³. Geplant ist der Erweiterungsbau gemäß Vorgaben aus einem städtebaulichen Machbarkeitsstudie als 10-stöckiges Hochhaus mit einer Gebäudehöhe von max. 45,25 m zzgl. einer Technikzentrale auf dem Dach und einem unterirdischen Sonderlaborbereich im Süden. Der Sonderlaborbereich ist aufgrund der hohen Anforderungen an den Schwingungsschutz baulich vom Untergeschoss des Hochhauses getrennt. Der Neubau wird über Verbindungsbauwerke ober- und unterirdisch mit dem bestehenden Institutsgebäude verbunden. Die oberirdische Anbindung ist Bestandteil dieser Maßnahme. Die unterirdische Anbindung ist bereits bauseits erstellt worden. Im Neubau werden Nutzflächen für mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laserräume, biochemischen S1-Labore und zwei S2-Labore, ein Reinraumbereich geschaffen. Zusätzlich werden eine feinmechanische und elektronische Werkstatt, Chemikalien- und Gefahrstofflager und Serverräume untergebracht. Weiterhin werden Büros, Besprechungsräume, eine Cafeteria und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung gestellt Die voraussichtlichen Bauwerkskosten für die KG 300+400 belaufen sich auf 67.900.000 € (netto), die Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) auf 85.230.000 € (netto). Die Außenanlagen rund um das Max-Planck-Institut und den Neubau sollen einen zusammenhängenden Forschungscampus mit hohen Aufenthaltsqualitäten und viel Grün bilden. Der nördliche Vorplatz erhält ein einheitliches Betonpflaster, barrierefreie Zugänge und eine gemeinsame Feuer-wehrbewegungsfläche, während „grüne Terrassen“ den Höhenunterschied zur östlichen Zufahrt mit bepflanzten Stahlelementen, Sitzbänken und Fahrrad- sowie PKW-Stellplätzen abfangen. Im Süden entsteht auf den Sonderlaboren ein intensiv begrünter Garten mit Rasenflächen, Stauden, Hochbeeten, Sitzbereichen und extensiv begrünten Nebendächern; ein hoher Substrataufbau und eine Zisterne ermöglichen die Speicherung und Nut-zung von Regenwasser für die Bewässerung. Der historische Vorplatz des Bestandsgebäudes wird in seiner Formensprache erhalten, an neue Zufahrtsanforderungen angepasst und um Fahrradstellplätze ergänzt, während der südliche Garten durch neue Gehölzstrukturen, Entsiegelung, zu-sätzliche Stellplätze und eingefasste Technikflächen (Tanks, Gaslager mit Begrünung) funktional und gestalterisch aufgewertet wird. Westlich und südlich des Neubaus werden Fluchtwege erneuert, Vegetation zunächst entfernt und durch Neupflanzungen ersetzt; Dachgärten und Terrassen in mehreren Obergeschossen bieten weitere Aufenthaltsflächen mit intensiv begrünten, teils extensiven Dachflächen und Ausblicken auf Neckar, Campus und Freianlagen. Die Besprechung im Rahmen der Ausführung finden in Heidelberg und per virtueller Besprechung statt. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung / Beauftragung befindet sich das Vorhaben in der LPH 5. Der AN muss sich insoweit mit dem vom AG beauftragten Objektplaner abstimmen. Die besonderen Anforderungen an die Leistungserbringung können es erforderlich machen, häufig / kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort in Heidelberg bzw. in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München zur Verfügung zu stehen.

      Kontakttelefon
      +49 8921080
      Kontakt-E-Mail
      bieterfragen@gv.mpg.de
      Adresse
      Hofgartenstraße 8, 80539 München

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Bewertungssystematik" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien"

    • Beschreibung

      vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Bewertungssystematik" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien"

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Der Bewerber bestätigt, dass er nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem er niedergelassen ist, in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staats eingetragen ist (für Bewerber mit Sitz in Deutschland: wird bestätigt, dass der Bewerber in ein entsprechendes Handelsregister, Partnerschaftsregister bzw. Berufsregister ordnungsgemäß eingetragen ist, soweit der Bewerber zur Eintragung verpflichtet ist).

      Dokumentationsanforderung

      Nicht angegeben.

    • Beschreibung

      Der Bewerber bestätigt, dass die im Auftragsfall für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die erforderliche Qualifikation als Architekten bzw. Ingenieure (oder vergleichbar) gem. § 75 Abs. 1 und 2 VgV verfügen.

      Dokumentationsanforderung

      Nicht angegeben.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung
    Titel
    Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (Heidelberg) - MEFO002 - Erweiterung eines Institutsgebäudes - „Objektplanung Freianlagen“
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
    Zusätzliche Codes
    71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71250000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
    Ort
    Heidelberg, Stadtkreis
    Geschätzter Wert
    0,00 €
    Dauer
    48 Monate

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